Vertical Farming steht vor dem Durchbruch

Ruthner-TurmIn absehbarer Zeit wird die konventionelle Landwirtschaft überflüssig sein. Statt auf dem Land werden die Pflanzen in den Städten (vertikal) wachsen. Das Vertical Farming steht kurz vor dem Durchbruch, meint der Biologe Dickson Despommier. Doch schon in den 1950er Jahren entwickelte der österreichische Visionär Othmar Ruthner ein Turmgewächshaus, über das sogar einst die New York Times berichtete. Weiterlesen

Insekten essen leicht gemacht

Insekten essen

Frittierte Heuschrecken, Mehlwurmburger und Co. – das Insekten essen gehört in vielen Teilen der Welt längst zum Speiseplan. In Europa ist das Insekten essen noch nicht richtig angekommen und vor allem noch nicht angenommen. Trotz einer Empfehlung der FAO aus dem Jahr 2013, mehr Insekten zu essen, konnten die geflügelten Sechsbeiner den Siegeszug hierzulande bislang nicht antreten. Weiterlesen

Insektensterben: der „stumme Frühling“

Am 19. März findet in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BADW) eine Expertenrunde zum Insektensterben statt. Rund drei Viertel aller Insekten sind in den letzten drei Jahrzehnten aus Deutschland verschwunden. Die Ursachen und Auswirkungen sowie sinnvolle Gegenmaßnahmen werden die Wissenschafter in München diskutieren. Weiterlesen

Vielfalt statt Macht

tomate

Heute starten die Heinrich-Böll-Stiftung, OpenSource Seeds-Agrecol und Aktion Agrar ihre Aktion „Vielfalt statt Macht“. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können Open Source Tomaten-Saatgut der Sorte „Sunviva“ kostenlos bestellen. Mit der patentfreien Tomate „Sunviva“ setzen die Initiatoren ein Zeichen für Vielfalt bei Saatgut und Ernährung. Weiterlesen

Die Welt gesund ernähren

Lebensmittelpark

Was in Dänemark geplant ist, könnte – ähnlich dem Silicon Valley – die Lebensmittelforschung und –entwicklung maßgeblich weltweit beeinflussen. Der Agro Food Park (AFP) in Dänemark soll sich zu einem führenden Cluster im Bereich Ernährung und Landwirtschaft entwickeln. Geplant sind experimentelle Gewächshäuser und Prototypen der vertikalen Landwirtschaft. Das Projekt soll neben der nachhaltigen Herstellung gesunder Nahrungsmittel auch beispielgebend sein für eine ökologische urbane Landwirtschaft. Weiterlesen

Mikro-Gärten in Uganda

Zugegeben. Sich auf engstem Raum mit frischem Obst, Gemüse und Kräutern selbst zu versorgen, ist nicht neu. Dennoch erleben unter dem Begriff microgardening innovative Methoden wie etwa der Anbau von Gurken, Paprika und Tomaten in Hochbeeten im Hinterhof oder der vertikale Anbau von Kräutern und Erdbeeren auf Terrassen seit Jahren einen regelrechten Höhenflug. Nachdem Mikro-Gärten in Österreich bzw. in Ländern des globalen Nordens primär soziale und ökologische Funktionen erfüllen, dienen sie in den sogenannten Entwicklungsländern oftmals der effektiven Erhöhung der Ernährungssicherheit. So auch vielerorts in der Republik Uganda. Ein Gastblog von Florian Leregger

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Box der nachhaltigen Landwirtschaft

„Farm from a Box“ ist das „Schweizer-Taschenmesser“ der nachhaltigen Landwirtschaft. Der Container enthält alle Werkzeuge und Materialien, die benötigt werden, um eine eigene Farm zu betreiben. Er kann nach Naturkatastrophen ebenso wie in Flüchtlingslagern Einsatz finden, damit Menschen ihre eigenen Lebensmittel anbauen können. Ein Gastbeitrag von Elena Marie Grossmann. Weiterlesen

Zukunft der Ernährung als Turmbau zu Mailand

 

Expo MailandWie lässt sich eine ausreichende Ernährung für jeden von uns in Zukunft sicherstellen? Diese brisante Frage beherrscht die Weltausstellung 2015 in Mailand, die unter dem Thema „Den Planeten ernähren – Energie für das Leben“ stattfindet. Die Schweiz widmet sich mit dem Projekt Confooderatio Helvetica der Verschwendung und der ungleichen Verteilung der Lebensmittel. Ein spannendes Projekt. Doch gerät das Land dabei in die Hände der Agro-Multis? Weiterlesen