Gemüse aus den Stadtgärten Kinshasas

Stadtgärten KinshasasUrbane Landwirtschaft ist weit mehr als ein Trend, der schicke Metropolen grüner macht. Urbane Landwirtschaft bedeutet weit mehr als die Gartenlust des Städters zu befriedigen. Urbane Landwirtschaft bedeutet allen voran Ernährungssicherheit. Die Einwohner von fünf Städten der Demokratischen Republik Kongo konnten durch ein urbanes Landwirtschaftsprojekt ihre Lebensbedingungen nachhaltig verbessern. Weiterlesen

Brasilien (3): Die Tabakbauern zahlen einen hohen Preis

ueberland.1.brasilienüber_Land-Gast- autor Benedikt Pestalozzi besuch- te während seiner Brasilien-Reise die UrbanFarms in den Armenvierteln Sao Paolos, traf auf einen Imker mit Killerbienen und machte sich anschließend zu den Tabakbauern von Agudo auf. In seinem dritten und letzten Brief be- schreibt Benedikt seine Eindrücke von den Bauern, die unter härtesten Bedingungen für den zweitgrößten Tabakkonzern ihren Alltag fristen. Weiterlesen

Brasilien (1): Städte ohne Hunger

Urban Farming ist weit mehr als ein Hype. Die urbanen Gärten sind nicht nur eine blühende und wohl riechen- de Abwechslung im Großstadt-dschungel, sondern sie sind oft auch die einzige Möglich- keit für Menschen, um zu frischem Obst und Gemüse zu kommen und schlussendlich auch zu einer kleinen Einkommensquelle. Benedikt Pestalozzi war in den Armenvierteln Sao Paolos unterwegs und schildert in Form von Briefen seine Eindrücke. Weiterlesen

Kaufen Sie einen Bauernhof!

Schuldenkrise, Griechenlandpleite, Eurokollaps – Wirtschaftsnachrichten (und leider nicht die besten) nehmen zur Zeit den größten Anteil in der Medienberichterstattung ein. Jeder scheint besorgt um seine Euro oder Franken und da sich auch das Sparbuch nicht gerade durch attraktive Zinsen hervortut, wird eifrig nach sicheren Kapitalanlagemöglichkeiten gesucht. In all den Empfehlungen, die da von den Gurus abgegeben werden, lässt der bekannte Investor Jim Rogers mit einer ungewöhnlichen Investmentempfehlung aufhören. Weiterlesen

Teures Gut: Wasser

Was in Österreich, Deutschland, Südtirol oder der Schweiz kein Problem ist, bedeutet vielerorts einen harten Überlebenskampf: die Versorgung mit sauberem Trinkwasser. Um die Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren, gibt es den Weltwassertag, der jedes Jahr am 22. März, also heute, stattfindet.

Kein Zufall also, dass genau heute die Filmtage „Wasser“ von der Kommission für Entwicklungsfragen (KEF) in Wien beginnen. An insgesamt vier Tagen thematisieren Spiel- und Dokumentarfilme das Überlebenselixier Wasser; ein international besetztes Rahmenprogramm mit Podiumsgesprächen liefert die Hintergründe und den Wissenstransfer. Wasser-Projekte in Burkino-Faso und Osttimor werden vorgestellt und es wird auch hinter die Kulissen der Kommission für Entwicklungsfragen geblickt.

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Mit Kleinbauern gegen den Hunger in Afrika

Afrikas Landwirtschaft ist geprägt von Gegensätzen: auf der einen Seite gibt es sehr große Betriebe, die sich auf die Herstellung landwirtschaftlicher Massengüter wie Tee oder Kaffee für die Exportmärkte konzentrieren. Dem gegenüber steht eine riesige Anzahl von Kleinstbauern, die mehr schlecht als recht ihre Familie ernähren können. Gepaart mit fehlenden Lagermöglichkeiten und katastrophaler Logistik sind die meisten Länder Afrikas abhängig von Nahrungsmittel- importen und den schwankenden Lebensmittelpreisen. Dass es dann zu Hungerkatastrophen kommt – wie 2011 am Horn von Afrika – ist leider eine traurige Gegebenheit. Dass dem nicht sein muss, beweist ein Regierungsprogramm zur Stützung der Kleinstbauern in Ruanda.

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Lebensmittel als Spiegel der Macht

Am Sonntag wird der Welternährungstag der Vereinten Nationen begangen, morgen in Österreich der Welt-Landfrauentag. Zu feiern gibt es an beiden Tagen nicht viel. Weltweit hungern über 925 Millionen Menschen. Das Millennium-Ziel, bis 2015 die Armut zu halbieren, ist verfehlt. Besonders betroffen sind Südasien und die afrikanischen Länder südlich der Sahara, wo ein Drittel der Menschen chronisch unterernährt ist.
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Fische als umweltfreundlicher Ersatz für Fleisch?

Fisch wird immer als gesündere Alternative zum Fleischkonsum propagiert, doch gleichzeitig bereitet die Überfischung der Weltmeere auch Besorgnis. Bleibt natürlich die Möglichkeit, Fische in Aquakulturen zu züchten, doch auch hier weiß der kritische Konsument nicht recht, wie es tatsächlich mit den Belastungen aussieht: Regionaler Karpfen aus der Teichwirtschaft in der näheren Umgebung hört sich ja unbedenklich an. Doch wie sieht es mit dem Lachs aus Norwegen aus? Oder gar mit dem trendigen Pangasiusfilet aus Vietnam? Und gibt es da nicht auch noch die Shrimpsfarmen in Asien?
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