<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Bio-Landwirtschaft Archive - über_Land</title>
	<atom:link href="https://www.ueber-land.eu/tag/bio-landwirtschaft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.ueber-land.eu/tag/bio-landwirtschaft/</link>
	<description>wir bringen das Land in die Stadt</description>
	<lastBuildDate>Mon, 22 Jun 2020 09:46:34 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.6.4</generator>
	<atom:link rel='hub' href='https://www.ueber-land.eu/?pushpress=hub'/>
	<item>
		<title>Bäuerinnen, Brot und Sehnsucht</title>
		<link>https://www.ueber-land.eu/baeuerinnen-brot-und-sehnsucht/</link>
					<comments>https://www.ueber-land.eu/baeuerinnen-brot-und-sehnsucht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2020 06:47:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
		<category><![CDATA[Bäuerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Bio-Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ueber-land.eu/?p=7400</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Lockdown der letzten Wochen hatte man den Eindruck gewonnen, jeder backt Brot. Und jene, die es noch nicht tun, stehen kurz davor. Für Newcomer des Brotbackens, aber auch für Sauerteigjunkies bietet das neueste Buch von Autorin Elisabeth Ruckser viele anregende Rezepte. Warum griffen gerade im Lockdown so viele Menschen zu Germ, Wasser und Mehl? [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/baeuerinnen-brot-und-sehnsucht/">Bäuerinnen, Brot und Sehnsucht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/06/Bäuerinnen-Brot-und-Sehnsucht-Porträt-Ruckser.jpeg" alt="Bäuerinnen, Brot und Sehnsucht, Porträt Elisabeth Ruckserl" class="wp-image-7403" width="330" height="495" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/06/Bäuerinnen-Brot-und-Sehnsucht-Porträt-Ruckser.jpeg 378w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/06/Bäuerinnen-Brot-und-Sehnsucht-Porträt-Ruckser-200x300.jpeg 200w" sizes="(max-width: 330px) 100vw, 330px" /></figure></div>



<p>Im Lockdown der letzten Wochen hatte man den Eindruck gewonnen, jeder backt Brot. Und jene, die es noch nicht tun, stehen kurz davor. Für Newcomer des Brotbackens, aber auch für Sauerteigjunkies bietet das neueste Buch von Autorin Elisabeth Ruckser viele anregende Rezepte.</p>



<span id="more-7400"></span>



<p>Warum griffen gerade im Lockdown so viele Menschen zu Germ, Wasser und Mehl? Zum einen hatten jene, die schon vorher gerne Brot backten, endlich mehr Zeit dazu; zum anderen steht das Brot für Wärme und Sicherheit. Und außerdem: „Es gibt nichts besseres als frisch gebackenes Brot“, so Elisabeth Ruckser.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Erlebnis des ersten Sauerteigs</strong></h3>



<p>Ruckser, die Gründerin der ersten <a href="https://www.bio-backschule.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Waldviertler Biobackschule</a>, beginnt 2013 mit großem, journalistischem Interesse, sich fürs Brotbacken zu interessieren. Sie recherchiert und führt viele Gespräche mit der weit über die Landesgrenzen bekannte Holzofenbäckerin Roswitha Huber aus Rauris (Salzburg). Und dann probiert Ruckser es selbst aus, setzt den ersten Sauerteig an, der dann auch gelingt. Heute backt sie alle zehn Tage &#8211; drei Sorten stehen dann gleichzeitig auf dem Programm. Und wenn was überbleibt, wird es eingefroren.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Mühle, Backstube und Landwirtschaft</strong></h3>



<p>In ihrem neuesten Buch „Bäuerinnen, Brot und Sehnsucht“ besucht Elisabeth Ruckser neun landwirtschaftliche Betriebe, einer in jedem österreichischen Bundesland. Und sie sammelt deren Brotbackrezepte, die teilweise von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden. Jeder der porträtierten Betriebe legt großen Wert auf die Auswahl der verwendeten Produkte und geht mit den Ressourcen wertvoll um. Da ist z. B. der oberösterreichische Hof „Hafner zu Wanzbach“: Bauer Andreas Hoffmann sah vor einigen Jahren für seinen Betrieb keine Zukunft mehr. Das Brot allerdings, das er damals gebacken hatte, erfreute sich vieler Liebhaber. Mit engagierten Mitstreitern fand er einen Weg aus der Krise, gründete eine Kommanditgesellschaft und vereint heute drei Projekte unter einem Dach: Mühle, Backstube und Landwirtschaft. „Wir arbeiten basisdemokratisch. Einen Chef, der allen sagt, wo’s langgeht, gibt’s nämlich nicht.“</p>



<p>Oder Waltraud Kedl, burgenländische Selbstversorgerin mit eigener Bio-Backstube. Sie tüftelt an Rezepten, macht ihre Brote aus Dinkel und stellt selbst gemachte Hafermilch her, damit auch Laktoseunverträgliche Menschen in den Genuss ihres Brotes kommen können.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Das Buch &#8222;Bäuerinnen, Brot und Sehnsucht&#8220; hält eine Fülle von spannenden Geschichten über die Arbeits- und Lebensweisen der Bäuerinnen parat. Liebevoll gestaltet mit Fotografien von Sonja Prieler sind die über 50 Rezepte einfach erklärt. Am liebsten würde man als Leserin und Leser gleich selbst ein Rezept ausprobieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Interview mit Elisabeth Ruckser</strong></h3>



<p><em>Was konntest Du als Brotbackexpertin noch von den Bäuerinnen lernen?</em></p>



<p><strong>Elisabeth Ruckser:</strong> Ich war erstaunt, welche Vielfalt wir an Brotrezepten zusammenbekommen haben. Es sind insgesamt über 50 verschiedene Rezepte im Buch vereint: von süß bis salzig.</p>



<p>Oder mit wie viel Achtsamkeit die Bäuerinnen ihre Grundprodukte auswählen. Da wird teilweise lange an Rezepten gefeilt. Die Tiroler Bäuerinnen treffen sich einmal im Monat im Brotbackhaus, damit nicht eine allein die Sauerei zu Hause hat. Mit viel Spaß gehen sie an die Sache heran und machen das Brot aus tiefster Überzeugung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="709" height="472" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/06/Bäuerinnen-Brot-und-Sehnsucht-Biobackschule-Drosendorf.jpeg" alt="Bäuerinnen, Brot und Sehnsucht, Biobackschule Drosendorf" class="wp-image-7406" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/06/Bäuerinnen-Brot-und-Sehnsucht-Biobackschule-Drosendorf.jpeg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/06/Bäuerinnen-Brot-und-Sehnsucht-Biobackschule-Drosendorf-300x200.jpeg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /><figcaption>Elisabeth Ruckser (Mitte) bei einem der Workshops in ihrer Biobackschule in Drosendorf (NÖ).</figcaption></figure>



<p><em>Was sind die wichtigsten Ingredienzien, damit ein gutes Brot entsteht?</em></p>



<p><strong>Elisabeth Ruckser:</strong> Vor allem Zeit, aber ich muss auch ordentliche Grundprodukte verwenden. Woher kommt das Mehl, tu ich damit der Umwelt was Gutes? Ich muss mir den Bogen, vom „Acker bis zum Körberl“, gut überlegen – eben nicht irgendwelche Produkte verwenden.</p>



<p><em>Du hast im Waldviertel Deine eigene Brotbackschule. Was versuchst Du Deinen SchülerInnen dort mitzugeben?</em></p>



<p><strong>Elisabeth Ruckser:</strong> Vom „Acker bis zum Körberl“ sollen die Produkte ethisch vertretbar sein. Bei meinen Workshops sind auch immer wieder die Bauern da und erzählen, wie die Produkte hergestellt werden. Meine Workshop-TeilnehmerInnen interessiert das sehr.</p>



<p><em>Was möchtest Du angehenden BrotbäckerInnen mit auf den Weg geben?</em></p>



<p><strong>Elisabeth Ruckser:</strong> Einfach probieren und sich nicht entmutigen lassen. Vielleicht das erste Mal mit jemandem mitbacken, der es schon mal gemacht hat. Zum Einsteigen gibt es auch viele Youtube-Editorials.</p>



<p>Brotbacken ist in unserem Alltag umsetzbar. Es erfüllt einen mit Stolz. Ich sehe das immer wieder an meinen Workshop-Teilnehmern: Sie gehen zufrieden aus der Stube.</p>



<p><em>Ich danke für das Gespräch.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die nächsten Workshops:</strong></h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/06/Bäuerinne-Brot-und-Sehnsucht-Cover.jpg" alt="Bäuerinnen, Brot und Sehnsucht Buchcover" class="wp-image-7404" width="306" height="375" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/06/Bäuerinne-Brot-und-Sehnsucht-Cover.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/06/Bäuerinne-Brot-und-Sehnsucht-Cover-245x300.jpg 245w" sizes="(max-width: 306px) 100vw, 306px" /></figure></div>



<p><strong>20. Juni 2020</strong>: findet der Workshop „Grundlagen I: Semmel, Sauerteig &amp; Hausbrot“ statt.<br><strong>11. Juli 2020</strong>: Workshop „Sommer-Special Sauerteig &amp; alte Sorten“  <br><strong>18. Juli 2020:</strong> „Brauchtumsbäckerei“<br><strong>Ort:</strong> „Altes Bürgerspital“, Drosendorf an der Thaya (Niederösterreich)</p>



<p><em>Elisabeth Ruckser</em><br><strong>Bäuerinnen, Brot und Sehnsucht</strong><br>Über 50 Rezepte für warmes, knuspriges Brot<br>Löwenzahn Verlag<br>ISBN 9783-7066-2663-7</p>



<p><strong>Photos:</strong> Löwenzahn Verlag und Bio-Backschule</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/baeuerinnen-brot-und-sehnsucht/">Bäuerinnen, Brot und Sehnsucht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ueber-land.eu/baeuerinnen-brot-und-sehnsucht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>(2) Gefährdete Nutztierrassen: das Zackelschaf</title>
		<link>https://www.ueber-land.eu/2-gefaehrdete-nutztierrassen-zackelschaf/</link>
					<comments>https://www.ueber-land.eu/2-gefaehrdete-nutztierrassen-zackelschaf/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2020 09:55:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
		<category><![CDATA[Bio-Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Seltene Nutztiere]]></category>
		<category><![CDATA[Tierhaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ueber-land.eu/?p=7270</guid>

					<description><![CDATA[<p>Neben dem Nackthalshuhn zählt das Zackelschaf zur zweiten gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2020. Reinhard Heiss war einer der Ersten in Österreich, der das Zackelschaf wieder züchtete. Seine Motivation? Er wollte etwas mit Tieren machen, um den Stress in seinem Hauptjob abbauen zu können. Was als „ruhiges Hobby“ begann, endete mit einem eigenen Betrieb und fünf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/2-gefaehrdete-nutztierrassen-zackelschaf/">(2) Gefährdete Nutztierrassen: das Zackelschaf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/20160511_184423.jpg" alt="Zackelschaf Reinhard Heiss die Herde" class="wp-image-7273" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/20160511_184423.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/20160511_184423-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></figure>



<p>Neben dem <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Nackthalshuhn (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.ueber-land.eu/nutztierrassen-des-jahres-zackelschaf-und-nackthalshuhn-martin-hoi/" target="_blank">Nackthalshuhn</a> zählt das Zackelschaf zur zweiten gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2020. Reinhard Heiss war einer der Ersten in Österreich, der das Zackelschaf wieder züchtete. Seine Motivation? Er wollte etwas mit Tieren machen, um den Stress in seinem Hauptjob abbauen zu können. Was als „ruhiges Hobby“ begann, endete mit einem eigenen Betrieb und fünf Mitarbeitern. </p>



<span id="more-7270"></span>



<p>Wir schreiben das Jahr 1998. Reinhard Heiss ist im Baumanagement tätig, sein fordernder und stressiger Job verlangt nach einem ruhigen Gegenpol. Der Wunsch, etwas mit Tieren zu machen, nimmt immer mehr Gestalt an. Er kauft einen Bauernhof im Waldviertel und erfährt von einem </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/Zackelschaf-Reinhard-Heiss-Porträt.jpg" alt="Zackelschaf Reinhard Heiss Porträt" class="wp-image-7276" width="417" height="311" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/Zackelschaf-Reinhard-Heiss-Porträt.jpg 513w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/Zackelschaf-Reinhard-Heiss-Porträt-300x224.jpg 300w" sizes="(max-width: 417px) 100vw, 417px" /><figcaption>Reinhard Heiss und seine Zackelschafe</figcaption></figure></div>



<p>Bekannten, dass er seine kleine Herde Zackelschafe verkauft. Heiss entschließt sich, diese Tiere zu nehmen und stellt in Windeseile den Stall fertig; kurze Zeit später kommen die ersten 25 Schafe. „Ich bin am Freitag zu den Schafen gefahren und hab das Wochenende mit ihnen verbracht“, erzählt Heiss. Unter der Woche kümmert sich ein Nachbar um die Herde. Drei Jahre später kauft er zusätzliche Schafe an, vergrößert seine Herde auf 150 Stück. „Da hab ich mir von den Nachbarn ganz schön was anhören können, sie haben mir industrielle Machenschaften vorgeworfen“. Also stellt er seinen Betrieb auf Bio um, verkleinert die Herde und sucht nach zusätzlichen freien Flächen im Waldviertel, was sich als aussichtslos herausstellte. „Zum Glück hat das Schloss Hof bei mir angefragt, ob sie Zackelschafe haben könnten.“</p>



<p>Schloss Hof kauft Reinhard
Heiss 30 Schafe ab. Seine Schafe sind was Besonderes, denn sie besitzen noch
ein ausgeprägtes Fluchtverhalten. Ihre kräftigen Hörner und ihr Wollkleid mit
einer Länge bis zu 40 cm machen aus ihnen eine imposante Erscheinung. Früher
wurde die Wolle dieser Schafe zu Kutschermänteln verarbeitet. Heute ist sie leider
ein Abfallprodukt, weil in den Fabriken die Maschinen auf Kurzhaar umgestellt
wurden. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Prämierte Wurst wird Abhof verkauft</strong></h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/zackelschaf-reinhard-heiss-Leittier-1.jpg" alt="" class="wp-image-7277" width="324" height="425" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/zackelschaf-reinhard-heiss-Leittier-1.jpg 405w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/zackelschaf-reinhard-heiss-Leittier-1-229x300.jpg 229w" sizes="(max-width: 324px) 100vw, 324px" /></figure></div>



<p>Mittlerweile hatte Heiss Weideflächen in Ungarn dazu gekauft. Um Inzucht bei seinen Schafen zu vermeiden und „damit immer wieder frisches Blut in die Herde kommt“, pflegt er Kontakte in benachbarte Länder wie Italien, Deutschland oder Schweiz. 2005 kauft er 25 Stück aus Tirol. „Da waren leider Inzuchttiere dabei. Das sieht man an der Hornstellung und am Hintergestell.“ Die Tiere werden geschlachtet und der bis dato für den Eigenbedarf produzierende Heiss beginnt eine Vermarktungsschiene aufzubauen. Die unterschiedlichsten Fleisch- und Wurstsorten (seine Lammkäsewurst wird 2010 von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft mit Gold prämiert; seine Lammhauswurst erhält Silber) werden im Abhof-Verkauf im Waldviertel sowie bei einer Auslieferungsstelle bei den Stadtbahnbögen in Wien angeboten und auch direkt in die Gastronomie geliefert.</p>



<p>Zwei Leute kümmern sich in der Zwischenzeit halbtags um die Akquise, daneben sind zwei Schäfer und ein Fleischhauer beschäftigt. 2009 beteiligt sich Heiss noch an einer Käserei, die Schafmilch verarbeitet. </p>



<p>Reinhard Heiss, der mittlerweile im zweiten Bildungsweg den landwirtschaftlichen Facharbeiter erworben hat, entwickelt sich zum gefragten Experten in Punkto Tierzucht: In den Jahren 2014 und 2015 hält er im Auftrag der Weißrussischen Regierung Vorträge über Schafzucht und Stallbau.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zackelschafe in Schloss Hof und Tierpark Haag</h3>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/IMG-20170517-WA0014-1.jpg" alt="Zackelschaf Reinhard Heiss Beweidung Lobau" class="wp-image-7279" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/IMG-20170517-WA0014-1.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/IMG-20170517-WA0014-1-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /><figcaption>Die Zackelschaf-Herde beim Weideprojekt Obere Lobau Fuchshäufel</figcaption></figure>



<p>Von Stressabbau ist keine Rede mehr. In den Jahren 2013 bis
2018 bewirtschaftet er noch zusätzlich 30 Hektar Naturschutzgebiet in der
Lobau. „Da hab ich mit den Tieren wieder mehr mitgelebt.“ Zwei Jahre später
übergibt er den Betrieb und zieht sich aus dem Geschäft zurück. „Es hat mir
leid getan, dass ich den Betrieb niedergefahren habe. Es war sehr schwierig,
einen Nachfolger zu finden. Man hängt an den Tieren und die Erinnerungen an
diese Zeit sind sehr schön“.</p>



<p>In Schloss Hof und im <a href="https://www.tierparkstadthaag.at/de/tierpark-stadt-haag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Tierpark Haag (öffnet in neuem Tab)">Tierpark Haag</a> sind die Nachkommen von Heiss’ Zackelschafen zu bewundern. </p>



<p>Reinhard Heiss hat heute zwar keine Zackelschafe mehr, aber ohne Tiere geht es für ihn nicht. Und so sind es heute Bienen, um die er sich leidenschaftlich kümmert. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>über_Land</strong></h3>



<p>Der Blog über_Land beschäftigt sich mit innovativer Landwirtschaft in der Stadt und auf dem Land. Themen wie Urban Farming, Vertical Farming, Aquaponic stehen genauso im Vordergrund. Der Blog geht aber auch der Frage nach, wie Gemeinden für ihre Bewohnerinnen und Bewohner neue, qualitätsvolle Konzepte entwickeln, wo Wohnen, Leben und Arbeiten möglich wird. Der Blog ist seit 2011 online. Gründerin und Herausgeberin ist Barbara Kanzian. Erfahren Sie mehr über sie auf ihrer&nbsp;<a href="http://kanziancommunication.com/">Unternehmens-Website</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/2-gefaehrdete-nutztierrassen-zackelschaf/">(2) Gefährdete Nutztierrassen: das Zackelschaf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ueber-land.eu/2-gefaehrdete-nutztierrassen-zackelschaf/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Selbstversorger mit Verantwortung</title>
		<link>https://www.ueber-land.eu/selbstversorger-mit-verantwortung/</link>
					<comments>https://www.ueber-land.eu/selbstversorger-mit-verantwortung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2018 08:14:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch/Film]]></category>
		<category><![CDATA[Land_Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Bio-Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Boarhof]]></category>
		<category><![CDATA[Permakultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ueber-land.eu/?p=6086</guid>

					<description><![CDATA[<p>Markus Bogner ist Bauer. Nicht Bauer aus Tradition, sondern aus Leidenschaft. Seine Bio-Landwirtschaft hoch über dem Tegernsee ist eigentlich zu klein, um davon als Landwirt leben zu können. Er beweist das Gegenteil: In dem Buch „Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen“ nimmt er den Leser mit auf die Reise zu seinem „Boarhof“. Zehn Hektar seien [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/selbstversorger-mit-verantwortung/">Selbstversorger mit Verantwortung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2018/03/51bl4-OJTrL._SX327_BO1204203200_.jpg" data-rel="lightbox-gallery-a0tPV9BH" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-6087" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2018/03/51bl4-OJTrL._SX327_BO1204203200_-198x300.jpg" alt="Selbstversorger Markus Bogner" width="198" height="300" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2018/03/51bl4-OJTrL._SX327_BO1204203200_-198x300.jpg 198w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2018/03/51bl4-OJTrL._SX327_BO1204203200_.jpg 329w" sizes="(max-width: 198px) 100vw, 198px" /></a>Markus Bogner ist Bauer. Nicht Bauer aus Tradition, sondern aus Leidenschaft. Seine Bio-Landwirtschaft hoch über dem Tegernsee ist eigentlich zu klein, um davon als Landwirt leben zu können. Er beweist das Gegenteil: In dem Buch „Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen“ nimmt er den Leser mit auf die Reise zu seinem „Boarhof“.<span id="more-6086"></span></p>
<p>Zehn Hektar seien zu wenig, um davon als Familie leben zu können, so lautet die offizielle Meinung der Agrarexperten. Viele andere hätten sich nach einem Nebenerwerb umgesehen. Für Markus Bogner hingegen war es ein Ansporn, diese 100.000 Quadratmeter im Vollerwerb zu bewirtschaften. Er begann seinen Bauernhof nach Prinzipien der Permakultur umzubauen. Das Resultat: Ein florierender, gesunder Hof mit Schweinen, die sich im Dreck suhlen, mit einem vor Vielfalt strotzenden Gemüsegarten, mit einem <a href="https://www.brotzeit-leben.de/" target="_blank">eigenen Hofladen</a>, in dem die vielfältigen Lebensmittel vom Boarhof verkauft werden. Und die Kunden genießen es direkt bei ihrem Bauern einzukaufen oder eines der Seminare zum Brotbacken oder Saatgutziehen zu besuchen.</p>
<h2><strong>Das Kleinbäuerliche als Keimzelle für bessere Welt</strong></h2>
<p>Bogner ist einer, der selbst denkt, selbst macht und selbst versorgt. Er glaubt nicht daran, dass nur Landwirte überleben können, die 15.000 Hühner im Stall haben und ihre Saat in Chemie ertränken. Für den Selbstversorger ist klar: In der kleinbäuerlichen, experimentierfreudigen und ökologischen Landwirtschaft steckt die Keimzelle für eine bessere Welt. Eine Welt, die ohne Hunger, ohne Ausbeutung von Mensch und Natur, existiert.</p>
<p>Das Buch ist voll von Geschichten, die Mut machen und Inspiration geben. Anregungen und nützliche Tipps z. B. über die Hühnerhaltung im Garten, sind nicht nur für Selbstversorger wertvoll, sondern für all jene, die einen Anstoß benötigen, um ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.</p>
<p><em>Markus Bogner</em><strong>;</strong> <strong>Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen</strong>; Ein Bauer zeigt, wie’s geht; Oekom Verlag; ISBN 9783865818119</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/selbstversorger-mit-verantwortung/">Selbstversorger mit Verantwortung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ueber-land.eu/selbstversorger-mit-verantwortung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Online Shoppen im Trend</title>
		<link>https://www.ueber-land.eu/online-shoppen-im-trend/</link>
					<comments>https://www.ueber-land.eu/online-shoppen-im-trend/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 09:30:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Bio-Landwirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ueber-land.eu/?p=364</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als ich meine ersten Bücher online gekauft habe, waren meine Bedenken groß: Kommen die Bücher wohl jemals bei mir an, funktioniert es mit der Bezahlung? Wo landen meine Daten? Das ist gar nicht solange her. Mittlerweile gibt es unzählige Internet-Anbieter und Online-Shopping wird zu einer gewissen Routine; auch das Produktangebot hat sich enorm erweitert. Dabei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/online-shoppen-im-trend/">Online Shoppen im Trend</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2011/03/milch.jpg" data-rel="lightbox-gallery-ABKla0rL" data-rl_title="" data-rl_caption=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-379 size-full" title="" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2011/03/milch.jpg" alt="Online Shoppen im Trend" width="283" height="425" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2011/03/milch.jpg 283w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2011/03/milch-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 283px) 100vw, 283px" /></a>Als ich meine ersten Bücher online gekauft habe, waren meine Bedenken groß: Kommen die Bücher wohl jemals bei mir an, funktioniert es mit der Bezahlung? Wo landen meine Daten? Das ist gar nicht solange her. Mittlerweile gibt es unzählige Internet-Anbieter und Online-Shopping wird zu einer gewissen Routine; auch das Produktangebot hat sich enorm erweitert. Dabei boomt das Lebensmittelsegment:<br />
<span id="more-364"></span><br />
Statt die schweren Säcke nach Hause zu schleppen, entscheiden sich immer mehr für den Einkauf am Computer. Das passiert aber nicht nur aus Gründen der Bequemlichkeit: Besondere Lebensmittel sind eben gar nicht in den Supermarkt-Regalen vertreten. Will man also etwas Besonderes, dann ab ins Internet. Für Liebhaber von landwirtschaftlichen Produkten gibt es ebenfalls spezielle Angebote. Ein Abhof-Greißler im Netz ist <a href="http://www.myproduct.at">http://www.myproduct.at</a>. Hier findet sich eine reiche Auswahl an Waren, die abseits der Massenproduktion gefertigt ist, beginnend von der Mohn-Erdäpfelmarmelade bis hin zum edlen Stollenschinken. Oder wenn Sie in der Nähe von Wien wohnen, können Sie auf den Service von <a href="http://www.frischesvomBauern.at">www.frischesvomBauern.at</a> zählen, hier werden auch spezielle Gemüse- und Obstkisten angeboten. Auf <a href="http://www.vielfalt.com">http://vielfalt.com</a> kann Feines bestellt werden und man erfährt auch so manches über den Produzenten, der dahinter steckt. Mit Bioprodukten aller Art wirbt der Schweizer Anbieter <a href="http://www.bio-direct.ch">www.bio-direct.ch</a>. Neben Früchten und Gemüse finden sich im Sortiment Kindernahrung oder auch Kosmetikprodukte. Der österreichische Versandhandel <a href="http://www.dankebauer.com/">www.dankebauer.com</a> hat sich auf Spezialitäten aus dem Alpe-Adria-Raum konzentriert und bietet Kulinarisches von kleinen Betrieben.</p>
<p>In Deutschland finden sich interessanterweise zwar Online-Shops einzelner Direktvermarkter, aber keine Online-Tante-Emma-Läden für Ab-Hof-Produkte. Ist das eine Marktlücke? Oder fehlt die Nachfrage?</p>
<p>Welche Ab-Hof Portale können Sie empfehlen? Wir freuen uns auf Ihre Tipps.</p>
<p>Foto: istockphoto.com</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/online-shoppen-im-trend/">Online Shoppen im Trend</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ueber-land.eu/online-shoppen-im-trend/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
