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	<title>Humus Archive - über_Land</title>
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		<title>Mit Humusaufbau unsere Böden retten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2019 12:28:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Statt Dünger, Gift und Gülle kommt nur mehr Kompost auf den Acker. Der wertvolle Humus speichert das Wasser, bindet das CO2 und leistet einen beachtlichen Beitrag zum Klimaschutz. Die Landwirtschaft ist längst kein Klimazerstörer mehr, sondern ein Klimaretter. Eine Fieberfantasie? Nein, in der Ökoregion Kaindorf hat man die Humuswende erfolgreich vollzogen. Die Überländerin war Ende [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="850" height="638" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/07/IMG_1466-1.jpg" alt="Humusaufbau" class="wp-image-6523" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/07/IMG_1466-1.jpg 850w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/07/IMG_1466-1-300x225.jpg 300w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/07/IMG_1466-1-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /></figure>



<p>Statt Dünger, Gift und Gülle kommt nur mehr Kompost auf den Acker. Der wertvolle Humus speichert das Wasser, bindet das CO2 und leistet einen beachtlichen Beitrag zum Klimaschutz. Die Landwirtschaft ist längst kein Klimazerstörer mehr, sondern ein Klimaretter. Eine Fieberfantasie? Nein, in der Ökoregion Kaindorf hat man die Humuswende erfolgreich vollzogen. </p>



<span id="more-6513"></span>



<p>Die Überländerin war Ende Juni zum Symposium „<a rel="noreferrer noopener" aria-label="Transformation und Kooperation (öffnet in neuem Tab)" href="https://transition.at/transformation-durch-kooperation/nachlese/" target="_blank">Transformation und Kooperation</a>“ in Graz geladen. Es ging dabei um Möglichkeiten übergreifender Kooperationen im Bereich Stadt- und Regionalentwicklung.</p>



<p> </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/07/Barbara-Kanzian.jpg" alt="Humusaufbau Die Überländerin: Barbara Kanzian " class="wp-image-6525" width="304" height="425" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/07/Barbara-Kanzian.jpg 608w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/07/Barbara-Kanzian-215x300.jpg 215w" sizes="(max-width: 304px) 100vw, 304px" /><figcaption>Die Überländerin, Barbara Kanzian, in ihrem Vortrag &#8222;Raus in die Stadt&#8220;, wo sie die Chancen des Landlebens skizzierte.</figcaption></figure></div>



<p>Es ging auch darum, wie sich Gemeinden neu aufstellen können, damit ihre Bewohnerinnen und Bewohner gerne dort leben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen. Eine der Gemeinden, die seit einigen Jahren einen neuen Weg geht, ist die <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Ökoregion Kaindorf (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.oekoregion-kaindorf.at/" target="_blank">Ökoregion Kaindorf</a> (Steiermark/Österreich). Dort hat man sich der Gesundheit des Bodens und in weiterer Folge des Klimas verschrieben. Beim Symposium erzählte Thomas Karner von den mittlerweile international gefragten Humusaufbau-Projekten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Natürlicher Boden als Basis für nachhaltige Landwirtschaft</strong></h3>



<p>Bei dem in Kaindorf durchgeführten Humusaufbau-Programm verbessern die Bauern den Boden auf natürliche Weise. Rund 250 Landwirte haben sich dort zusammengeschlossen. Sie bringen statt Gülle nur Kompost auf ihre Böden.  Nach einigen Jahren des Aufbringens von Kompost samt einer natürlichen, oberflächlichen Bodenbearbeitung ist die Sanierung des Bodens abgeschlossen, dann beginnt der Boden allein zu arbeiten ­– von oben nach unten. Die Vorteile liegen auf der Hand: Eine lockere tiefe Humusschicht kann das Wasser lange speichern oder Starkregen besser aufnehmen. Vor allem kann so ein natürlicher Boden eine große Menge CO2 binden. Dadurch wird auch das Klima entlastet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Für Humus-Bauern gibt es Geld</h3>



<p>Die Landwirte erhalten für gebundenes CO2 ein
Erfolgshonorar: 30 Euro pro nachweislich gebundener Tonne CO2. Finanziell
unterstützt wird das Humusaufbau-Projekt von Unternehmen, die CO2-Zertifikate kaufen.
Das heißt: Sie können den durch ihr Unternehmen entstandenen CO2-Ausstoß mit
dem Erwerb der in Humus gebundenen CO2-Mengen kompensieren. </p>



<p>Mittlerweile ist diese Idee schon in ganz Österreich
angekommen und mehr als 120 Bauern bewirtschaften eine Gesamtfläche von rund
1.300 Hektar Ackerflächen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Landwirtschaft soll zum Klimaretter werden</h3>



<p>„Rettet den Boden“ haben sich nicht nur die Betreiber der Ökoregion Kaindorf auf die Fahnen geheftet. Der Tatsache, dass die Böden unter unseren Füßen unsere Lebensgrundlage darstellen, geht der Journalist und Buchautor Florian Schwinn in seinem eben erst erschienenen Buch nach. Er bricht darin eine Lanze, eine Humuswende zur Rettung der Böden einzuleiten. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Denn wenn die Böden erst einmal abgetötet sind, brauchen wir nicht mehr umzudenken – dann verliert auch die biologische Landwirtschaft der Zukunft den Boden unter den Füßen.“ </p><cite>Florian Schwinn in &#8222;Rettet den Boden&#8220;</cite></blockquote>



<p>Damit es nicht dazu kommt, fordert Schwinn ein sofortiges Umdenken. Seine postulierte Humuswende könnte die Landwirtschaft vom Klimazerstörer zum Klimaretter werden lassen. Damit wäre der lange schon ersehnte Imagewandel vollzogen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><img decoding="async" width="190" height="300" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/07/9783864892424-190x300.jpg" alt="Rettet den Boden Humusaufbau" class="wp-image-6519" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/07/9783864892424-190x300.jpg 190w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/07/9783864892424.jpg 359w" sizes="(max-width: 190px) 100vw, 190px" /></figure></div>



<p><em>Florian Schwinn</em><br><strong>Rettet den Boden.</strong><br>Warum wir um das Leben unter unseren Füßen kämpfen müssen. <br>Westend Verlag <br>ISBN 9-783-8648-9242-4 </p>



<h2 class="wp-block-heading">Humus-Pionier: Hans Peter Spindler</h2>



<p>Einer der Humus-Pioniere in Kaindorf ist Hans Peter Spindler. Mit ihm sprach Ursula Merzeder.</p>



<p><em>Wie hat denn das
Sanieren des Bodens begonnen?</em></p>



<p><strong>Hans Peter Spindler:</strong>
Wir haben vier Jahre lang jedes Jahr 100 Kubikmeter Kompost ausgefahren und ihn
oberflächlich eingearbeitet. Dazu haben wir einen Grubber oder eine Scheibenegge
verwendet – keinen Pflug, denn der hat eine Tiefe von 25 cm. Zu tief also für
den Humus, der an der Oberfläche bleiben muss.&nbsp;&nbsp;
</p>



<p>Zuerst haben wir mit einem Hektar Versuchsfläche begonnen, später
sukzessive erweitert. Mittlerweile sind es 12 Hektar und weitere werden folgen.
</p>



<p><em>Worauf muss man beim
Sanieren des Ackers noch achten?</em></p>



<p><strong>Hans Peter Spindler:</strong>
Neben dem oberflächlichen Einarbeiten des Kompostes muss der Acker ganzjährig
begrünt werden. Wichtig ist auch ein jährlicher Fruchtwechsel, keine
Monokultur.</p>



<p><em>Wann ist die Sanierung
abgeschlossen?</em></p>



<p><strong>Hans Peter Spindler:</strong> Nach vier Jahren arbeitet der Kompost von alleine und der Acker ist stabil. Somit ist unser Auftrag den Boden zu sanieren, abgeschlossen. Das Ergebnis ist ein fruchtbarer und gesunder Boden. Zuviel Humusgehalt hat man nie. Ab 5 Prozent ist das Ziel erreicht.</p>



<p><em>Was sind die Vorteile
eines gesunden Bodens? </em></p>



<p><strong>Hans Peter Spindler:</strong> Ein Acker mit hohem Humusgehalt ist fruchtbarer. Er besitzt eine flaumige lockere Erde, die viel stärker durchwurzelt ist als eine tote Erde. Der größte Vorteil eines Humusbodens aber ist sein Wasserspeichervermögen. Das Wasser kann eindringen und auch Schlagregen aufnehmen, die Erosion ist minimiert.</p>



<p><em>Was braucht es, um
einen Acker zu sanieren?</em></p>



<p><strong>Hans Peter Spindler: </strong>Grundsätzlich muss man selber Geld in die Hand nehmen und den Kompost kaufen. Es gehört ein Umdenken dazu, ob man das will oder nicht. Schließlich wird man feststellen, wenn der Kohlenstoff gebunden wird, dass sich die Anstrengungen gelohnt haben. Und summa summarum ist für mich die Bodensanierung durch den Zertifikatsverkauf gratis.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>über_Land</strong></h3>



<p>Der Blog über_Land beschäftigt sich mit innovativer Landwirtschaft in der Stadt und auf dem Land. Themen wie Urban Farming, Vertical Farming, Aquaponic stehen genauso im Vordergrund, wie innovative Landwirte, die mit ihren Betrieben neue Wege der Lebensmittelproduktion einschlagen. Der Blog ist seit 2011 online. Gründerin und Herausgeberin ist Barbara Kanzian. Erfahren Sie mehr über sie auf ihrer&nbsp;<a href="http://kanziancommunication.com/">Unternehmens-Website</a>.</p>
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		<title>Wurmkiste für den Urban Farmer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2018 13:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
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		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>David Witzeneder hat eine Regenwurmfarm für zu Hause entwickelt. Damit lässt sich nicht nur hervorragender Humus ernten, sondern die Farm verfolgt auch eine nachhaltige Idee: Wäre jeder Wiener Haushalt mit solch einer Farm ausgestattet, könnten – laut Witzeneder – Millionen Kilogramm Biomüll eingespart werden.Die Idee zum Wurmkomposter fürs Wohnzimmer kam dem oberösterreichischen Agrarwissenschaftler David Witzeneder [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2018/03/DSCF6600-e1521551235274.jpg" data-rel="lightbox-gallery-U8sNtTpb" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6100" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2018/03/DSCF6600-e1521551235274.jpg" alt="Wurmkiste" width="550" height="367" /></a>David Witzeneder hat eine Regenwurmfarm für zu Hause entwickelt. Damit lässt sich nicht nur hervorragender Humus ernten, sondern die Farm verfolgt auch eine nachhaltige Idee: Wäre jeder Wiener Haushalt mit solch einer Farm ausgestattet, könnten – laut Witzeneder – Millionen Kilogramm Biomüll eingespart werden.<span id="more-6098"></span>Die Idee zum Wurmkomposter fürs Wohnzimmer kam dem oberösterreichischen Agrarwissenschaftler David Witzeneder beim Mittagsschlaf im Park. „Ich hatte mich damals so über den Biomüll im Restmüll geärgert, dass scheinbar mein Geist eine Lösung dafür finden wollte. Nachdem die erste Wurmkiste, die ich 2012 für mich gebaut hatte, gut funktioniert und ich gemerkt habe, dass es auch andere Menschen interessiert, habe ich mich entschlossen, einen Onlineshop zu basteln und einmal zu sehen, ob es Interesse gibt.“</p>
<h2><strong>Symbiose aus Wissenschaft, Handwerk + Nachhaltigkeit</strong></h2>
<p><figure id="attachment_6101" aria-describedby="caption-attachment-6101" style="width: 550px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2018/03/Wurmkiste_67_08_web-e1521551418596.jpg" data-rel="lightbox-gallery-U8sNtTpb" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6101" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2018/03/Wurmkiste_67_08_web-e1521551418596.jpg" alt="Wurmkiste David Witzeneder" width="550" height="441" /></a><figcaption id="caption-attachment-6101" class="wp-caption-text">Erfinder und Agrarwissenschaftler David Witzeneder</figcaption></figure></p>
<p>Eines seiner primären Ziele war auch die Biomüllbeseitigung vor Ort und damit eine Senkung der Umweltbelastung durch Müllfahrzeuge. David Witzeneders Vision ist, dass die Wurmkiste eines Tages, so wie der Kühlschrank, zur Grundausstattung jeder Küche gehört, denn laut seiner Schätzung könnte man so in Wien pro Jahr 172 Millionen Kilogramm Biomüll einsparen und das wären 16.000 Lastwagenfahrten weniger. Dass mit der Wurmkiste auch der beste Dünger, den sich eine Pflanze wünschen kann, entsteht, ist ein positiver Nebeneffekt.</p>
<p>Witzeneders Bruder Thomas ist Tischler und für das Design der Wurmkisten, die aus österreichischen Holz gebaut werden, verantwortlich. Das Holz gewährleistet einen kontinuierlichen Luftaustausch und speichert Feuchtigkeit. Ein gepolsterter Sitz und parketttaugliche Rollen machen die Wurmkiste zu einem fahrbaren Hocker, der überall in der Wohnung eingesetzt werden kann.</p>
<h2><strong>Außen Möbel &#8211; innen Farm</strong></h2>
<p>Im Inneren des Hockers gibt es neben der Box für die Würmer eine Erntekiste für den Humus und eine Tasse, die den „Wurmtee“ sammelt. Dieser kann als flüssiger Pflanzendünger verwendet werden. Zirka 12 Wochen nach Aussetzen der Startpopulation ist der erste Humus fertig. Man kann ihn im Verhältnis 1:10 unter Blumentopf- oder Gartenerde mischen oder in einem verschließbaren Kübel aufbewahren und seinen Nachbarn oder Freunden damit eine Freude bereiten. Denn es gibt keinen ausgewogeneren Dünger als Regenwurmhumus. Er enthält alles, was Pflanzen brauchen und man läuft nie Gefahr zu überdüngen.</p>
<p>Wenn die Wurmkiste fachgerecht befüllt wird, gibt es kein Problem mit dem Geruch. Obst- und Gemüsereste, Eierschalen, Kaffee und Tee, Blätter, Zeitungspapier und Karton, am besten klein geschnitten und angefeuchtet, dürfen in den Komposter. So kann übrigens pro Wurmkiste der Biomüll eines Zweipersonenhaushalts entsorgt werden. Um die Würmer mit den notwendigen mineralischen Nährstoffen zu versorgen, sollte regelmäßig jede dritte Woche ein Löffel Mineralmischung in die Kiste.</p>
<h2><strong>Bioplastik: ja oder nein?</strong></h2>
<p><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2018/03/Wurmkiste_digi-52-e1521551700721.jpg" data-rel="lightbox-gallery-U8sNtTpb" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6105" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2018/03/Wurmkiste_digi-52-e1521551700721.jpg" alt="Wurmkiste David Witzeneder" width="550" height="367" /></a>Zurzeit läuft gerade ein Versuch mit biologisch abbaubarem Plastik. Seit 12 Wochen sind die Regenwürmer am fressen und verdauen. Wobei bei diesen Versuchen darauf zu achten ist, welches Plastik verwendet wird, denn Bioplastik ist nicht gleich Bioplastik.</p>
<p><em>Biobasiertes</em> Plastik wird aus nachwachsenden Rohstoffen, wie Holz oder Mais hergestellt, aber auch <em>biologisch abbaubar</em>es Plastik aus fossilen Rohstoffen, wie z. B. abbaubare Polyester (PE), gilt als <em>Bio</em>plastik. Meist dauert der Verrottungsprozess zu lange, daher ist es in vielen Gemeinden noch verboten, Bioplastik in den Biomüll zu geben, da die Kunststoffreste den Kompost verunreinigen würden.</p>
<p>David Witzeneders Resümee nach den drei Monaten Plastikkompostierung ist jedoch überraschend positiv. „Die Biokunststoffe aus Holzfaser können auf jeden Fall für die Würmer empfohlen werden. Bei allen anderen sollte es einfach probiert werden, um nach ein paar Wochen zu sehen, ob sich etwas tut. Leider findet man außen ja keine Erklärung welche Art von Bioplastik es ist. Kontrovers finde ich auch, dass die Bezeichnung ‚Bioplastik’ nicht impliziert, dass diese aus Rohstoffen des biologischen Landbaus hergestellt wurden. Generell kann aber gesagt werden, dass die Kompostwürmer mit giftigeren Materialien in der Natur gelernt haben umzugehen.“</p>
<p><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2018/03/Wurmkiste_digi-39-e1521551946758.jpg" data-rel="lightbox-gallery-U8sNtTpb" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-6107" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2018/03/Wurmkiste_digi-39-e1521551946758.jpg" alt="Wurmkiste David Witzeneder" width="300" height="450" /></a></p>
<h2>über_Land</h2>
<p>Der Blog über_Land beschäftigt sich mit innovativer Landwirtschaft in der Stadt und auf dem Land. Themen wie Urban Farming, Vertical Farming, Aquaponic stehen genauso im Vordergrund wie innovative Landwirte, die mit ihren Betrieben neue Wege der Lebensmittelproduktion einschlagen. Der Blog ist seit 2011 online. Gründerin und Herausgeberin ist Barbara Kanzian. Erfahren Sie mehr über sie auf ihrer <a style="font-style: inherit; font-weight: inherit;" href="http://www.kanziancommunication.com/">Unternehmens-Website</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/wurmkiste-fuer-den-urban-farmer/">Wurmkiste für den Urban Farmer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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