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	<title>Martin Grassberger Archive - über_Land</title>
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		<title>Nachhaltigkeit ist nicht genug: Martin Grassbergers „Regenerativ“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2024 08:42:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch/Film]]></category>
		<category><![CDATA[Urban farming]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Grassberger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachhaltigkeit ist nicht genug, es darf noch ein bisserl mehr sein. Martin Grassberger beschreibt sehr umfassend, wie regeneratives Denken uns in ein neues ökologisches Zeitalter begleiten kann. Ein Beitrag von Katharina Hoff-Powell. In seinem dritten Werk geht Martin Grassberger, wie der Titel verspricht, angesichts des voranschreitenden Klimawandels und anderer Krisen auf regenerative Praktiken in der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Martin-Grassberger-c-Aleksandra-Pawloff-klein-web.jpg" data-rel="lightbox-gallery-damoXNs1" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-8207" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Martin-Grassberger-c-Aleksandra-Pawloff-klein-web-300x200.jpg" alt="Autor Martin Grassberger, Regenerativ, Nachhaltigkeit ist nicht genug" width="300" height="200" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Martin-Grassberger-c-Aleksandra-Pawloff-klein-web-300x200.jpg 300w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Martin-Grassberger-c-Aleksandra-Pawloff-klein-web-768x511.jpg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Martin-Grassberger-c-Aleksandra-Pawloff-klein-web.jpg 1022w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Nachhaltigkeit ist nicht genug, es darf noch ein bisserl mehr sein. Martin Grassberger beschreibt sehr umfassend, wie regeneratives Denken uns in ein neues ökologisches Zeitalter begleiten kann. Ein Beitrag von <em>Katharina Hoff-Powell.</em><span id="more-8199"></span></p>
<p>In seinem dritten Werk geht Martin Grassberger, wie der Titel verspricht, angesichts des voranschreitenden Klimawandels und anderer Krisen auf regenerative Praktiken in der Wirtschaft, Landschaftsplanung, Architektur, des Gesundheitssystems und des Gemeinwohls ein.</p>
<p>Wie in seinem ersten Buch <a href="https://www.ueber-land.eu/das-leise-sterben-martin-grassberger/">„Das leise Sterben“</a>, in dem der Autor den Zusammenhang zwischen dem Schwinden der Artenvielfalt, dem Bauernsterben und dem erkrankten Mikrobiom des Bodens und des Darms beschrieb, geht Grassberger auch hier sehr anschaulich den Zusammenhängen auf die Spur. Wie können wir uns und den Planeten in Zeiten des Klimawandels regenerieren? Natürlich gibt es hier keine kurze Antwort, umso interessanter sind die Verflechtungen zwischen scheinbar nicht miteinander verknüpften Lebensbereichen.</p>
<h2>Globale Krisen und unsere zwei Gehirnhälften</h2>
<p>Die linke Hälfte unseres Gehirns ist für das analytische Denken verantwortlich und auch für Wissenschaft und Fakten. Doch Faktenwissen alleine, so Grassberger, wird globale Probleme nicht lösen können. Er plädiert für die Förderung rechtshemisphärischer Eigenschaften wie Kreativität und Improvisation durch Kunst, Musik und Meditation, um beide Gehirnhälften in Balance zu bringen und so die Komplexität der Welt besser erlebbar zu machen. Denn nur durch eine ganzheitliche Sicht lassen sich Möglichkeiten für eine gute Zukunft erahnen.</p>
<h2>Urban Gardening und das Mikrobiom</h2>
<p>Ein Beispiel für komplexe Zusammenhänge ist die „Microbiome-Rewilding-Hypothese“. Sie besagt, dass die Begrünung urbaner Flächen, sowie die Flächenentsiegelung gleich mehrere Vorteile mit sich bringen: Sie senken nicht nur die Umgebungstemperatur, sondern fördern auch die mikrobielle Diversität und steigern folglich die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohner. Wer hätte gedacht, dass Dachbegrünungen und Urban Gardening das Potenzial haben, die öffentliche Gesundheit zu fördern?</p>
<h2>Nachhaltigkeit ist nicht genug</h2>
<p><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-06-um-10.29.37.png" data-rel="lightbox-gallery-damoXNs1" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-8205" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-06-um-10.29.37-195x300.png" alt="Martin Grasserberger &quot;Regenerativ&quot;: Nachhaltigkeit ist nicht genug" width="195" height="300" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-06-um-10.29.37-195x300.png 195w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-06-um-10.29.37-666x1024.png 666w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-06-um-10.29.37-768x1180.png 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-06-um-10.29.37.png 976w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a>Wenn wir eine gute Zukunft für unsere Nachkommen und uns selbst kreieren möchten, dann reicht es nicht, den Ist-Zustand zu erhalten, indem wir der Natur „keinen weiteren Schaden“ zufügen. Vielmehr muss ein Wiederaufbau, also eine Regeneration, von erschöpften Ressourcen – von Rohstoffen, Menschen und Ökosystemen – erfolgen. Gleichzeitig soll regeneratives Denken nicht nur einzelne Probleme lösen, sondern die Vitalität von ganzen Systemen, Gemeinschaften und der Umwelt wiederherstellen, es erfordert also ein ganzheitliches Verständnis von komplexen Systemen.</p>
<p>Grob gesprochen plädiert Grassberger für eine Orientierung am Vorbild der Natur und stellt seinen Leser_innen mit seinem Buch einen, wie er selbst es nennt, „Kompass samt Werkzeugkoffer“ zur Verfügung. Wie bei Grassberger üblich, ist es ein gelungener Leseschmaus, der nicht nur zum Denken, sondern auch zum Handeln anregt.</p>
<p><em>Martin Grassberger</em><br />
<strong>Regenerativ: Aufbruch in ein neues ökologisches Zeitalter</strong><br />
Residenz Verlag, 2024</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Foto (oben):</strong> ©Aleksandra Pawloff</p>
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		<title>Nachlese: Zweiter über_Land-Future Food-Talk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2020 15:42:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future Food Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Das leise Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Grassberger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Chronische Krankheiten wegen unserer Ernährung? Das war das Thema beim 2. über_Land-Future Food Talk am 28. Jänner in der Wiener Schraubenfabrik. Zahlreiche Gäste, ein mitreißender und informationsreicher Vortrag sowie zahlreiche kritische Fragen machten den Abend zu einem vollen Erfolg. Der Vortragende Martin Grassberger sprach über sein Buch „Das leise Sterben: Warum wir eine landwirtschaftliche Revolution [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/02/zweiter-ueber-land-future-food-talk-martin-grassberger-thomas-weber.jpg" alt="" class="wp-image-6992" width="407" height="388" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/02/zweiter-ueber-land-future-food-talk-martin-grassberger-thomas-weber.jpg 552w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/02/zweiter-ueber-land-future-food-talk-martin-grassberger-thomas-weber-300x286.jpg 300w" sizes="(max-width: 407px) 100vw, 407px" /><figcaption>Martin Grassberger (li.) und Thomas Weber</figcaption></figure></div>



<p>Chronische Krankheiten wegen unserer Ernährung? Das war das Thema beim 2. <em>über_Land</em>-Future Food Talk am 28. Jänner in der Wiener Schraubenfabrik. Zahlreiche Gäste, ein mitreißender und informationsreicher Vortrag sowie zahlreiche kritische Fragen machten den Abend zu einem vollen Erfolg. Der Vortragende Martin Grassberger sprach über sein Buch „Das leise Sterben: Warum wir eine landwirtschaftliche Revolution brauchen, um eine gesunde Zukunft zu haben.“ Die anschließende Diskussion leitete Journalist und Herausgeber Thomas Weber. Abgerundet wurde der Abend mit einer Weinverkostung des Bio-Weinguts Weiss aus Gols (Burgenland). </p>



<span id="more-6989"></span>



<p>In Kooperation mit dem Residenzverlag fand der 2. <em>über_Land</em>-Future Food-Talk ganz im Zeichen unserer Ernährung statt. Der Arzt, Humanbiologe und Autor Martin Grassberger beantwortete den Zusammenhang zwischen der rücksichtslosen Zerstörung der Natur und der Entstehung von chronischen Krankheiten. Und welche Auswege gibt es aus dieser globalen Gesundheitskrise? </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="531" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/02/zweiter-ueber-land-future-food-talk-publikum.jpg" alt="zweiter über_Land-Future Food Talk" class="wp-image-6994" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/02/zweiter-ueber-land-future-food-talk-publikum.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/02/zweiter-ueber-land-future-food-talk-publikum-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /><figcaption>Interessiertes Publikum beim 2. über_Land-Future Food Talk in der Schraubenfabrik (Wien).</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gestörtes Mikrobiom und chronische Krankheiten</strong></h3>



<p>Beim zweiten Future Food-Talk erhielt das Publikum nicht nur geballtes Wissen, sondern auch Tipps, was jeder bei sich selbst verbessern kann. Schuld an chronischen Krankheiten sei nämlich das gestörte Verhältnis zwischen Mensch und angeborenem Mikrobiom, welches das Ökosystem unserer Erde widerspiegelt. Doch wie kann dieses Mikrobiom eigentlich gestärkt werden? (Lesen Sie dazu auch unsere <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Buchbesprechung (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.ueber-land.eu/das-leise-sterben-martin-grassberger/" target="_blank">Buchbesprechung</a>) Martin Grassbergers Buch „Das leise Sterben“, das vor wenigen Tagen den Preis als „Wissenschaftsbuch des Jahres“ in der Kategorie Naturwissenschaft/Technik erhielt, brachte tiefe Einsichten. Im Anschluss an den Vortrag diskutierte Biorama-Herausgeber Thomas Weber mit Grassberger über die Auswege aus dieser globalen Gesundheitskrise. Dabei wurden auch persönliche Fragen geklärt, wie beispielsweise: Was isst ein Gesundheitsexperte eigentlich so zum Frühstück? &nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="531" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/02/zweiter-ueber-land-future-food-talk-Protagonisten.jpg" alt="zweiter über_Land-Future Food Talk" class="wp-image-6995" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/02/zweiter-ueber-land-future-food-talk-Protagonisten.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/02/zweiter-ueber-land-future-food-talk-Protagonisten-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /><figcaption>v.li.n.re.: Journalist und Herausgeber Thomas Weber, Autor Martin Grassberger, über_Land-Gastgeberin Barbara Kanzian und Claudia Romeder, Verlagsleiterin des Residenz Verlages.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Bücher und Wein</strong></h3>



<p>Auch die Buchhandlung Tiempo Nuevo war an diesem Abend vertreten. Mit aufliegenden Exemplaren vom Buch „Das leise Sterben“ konnten die Gäste vor Ort durch die Bücher blättern und sich inspirieren lassen. Ausklang fand der Abend bei einem guten Glas Wein des <a href="https://www.weingut-weiss.at/willkommen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Bioweinguts Weiss (öffnet in neuem Tab)">Bioweinguts Weiss</a> aus Gols (Burgenland). Passend zum Abend waren die Weine nicht nur vegan, fructose- und sorbitgeprüft, sondern auch „hysteriefree“ &#8211; ihr Histamin-Restwert liegt unter 0,1 mg/l.</p>



<p><em>über_Land</em> bedankt sich herzlich bei Martin
Grassberger, Thomas Weber und dem Residenzverlag für das Zustandekommen dieses
spannenden Abends. Danke auch an das Weingut Weiss für die Bereitstellung der
Weine. Und ganz besonders freuen wir uns über das zahlreiche Kommen des
Publikums und die packende, anregende Diskussion. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Save the date</strong></h3>



<p>Der dritte <em>über_Land</em>-Future Food-Talk findet am 31. März 2020 statt. Dabei geht es um Insekten als Proteinquelle. Ort: Schraubenfabrik, Lilienbrunngasse 18, 1020 Wien; Beginn: 19 Uhr.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/nachlese-zweiter-ueber_land-future-food-talk/">Nachlese: Zweiter über_Land-Future Food-Talk</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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		<title>Das leise Sterben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jan 2020 18:25:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch/Film]]></category>
		<category><![CDATA[Future Food Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Land_Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Das leise Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Grassberger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Martin Grassberger beschäftigt sich in seinem Buch Das leise Sterben: Warum wir eine landwirtschaftliche Revolution brauchen, um eine gesunde Zukunft zu haben mit den Zusammenhängen zwischen unserem rücksichtslosen Umgang mit der Natur, dem leise voranschreitenden Artensterben und dem rasanten Anstieg komplexer, chronischer Erkrankungen rund um die Welt. Die Gründe für den Biodiversitätsverlust sind so vielfältig [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/das-leise-sterben-martin-grassberger/">Das leise Sterben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/01/Das-leise-Sterben-Martin-Grassberger.jpg" alt="" class="wp-image-6760" width="255" height="399" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/01/Das-leise-Sterben-Martin-Grassberger.jpg 363w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/01/Das-leise-Sterben-Martin-Grassberger-192x300.jpg 192w" sizes="(max-width: 255px) 100vw, 255px" /></figure></div>



<p>Martin Grassberger beschäftigt sich in seinem Buch <em>Das leise Sterben: Warum wir eine landwirtschaftliche Revolution brauchen, um eine gesunde Zukunft zu haben</em> mit den Zusammenhängen zwischen unserem rücksichtslosen Umgang mit der Natur, dem leise voranschreitenden Artensterben und dem rasanten Anstieg komplexer, chronischer Erkrankungen rund um die Welt. Die Gründe für den Biodiversitätsverlust sind so vielfältig wie seine Folgen. Ein Gastbeitrag von <em>Katharina Hoff-Powell.</em></p>



<span id="more-6757"></span>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Geballtes Wissen</strong></h2>



<p><em>Das leise Sterben</em> im Titel des Buches bezieht sich nicht nur auf die Flora und Fauna in Zeiten des Klimawandels, sondern auch auf das Verschwinden unserer Koch- und Esskultur und die zunehmende Präsenz von Fast Food, auf das Bauernsterben, sowie auf das Sterben unseres inneren Gartens, des sogenannten Darm-Mikrobioms. All diese Aspekte sind Folgen der industriellen Landwirtschaft, weswegen der Autor eine Abkehr von gängigen landwirtschaftlichen Maßnahmen wie dem Einsatz von Mineraldünger, Pestiziden und Insektiziden fordert und Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen propagiert. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Einflussnahme der Industrie auf Forschung</h3>



<p>In seinem Buch zitiert der <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Biologe und Arzt  (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.sfu.ac.at/de/person/univ-prof-ddr-martin-grassberger/" target="_blank">Biologe und Arzt </a>nicht nur wissenschaftliche Studien und Forschungsergebnisse, um seine Thesen zu untermauern, sondern deckt als unabhängiger Wissenschaftler auch gängige Praktiken auf, die gleichermaßen interessant wie beunruhigend sind. Hierzu zählen die finanzielle Einflussnahme der Industrie auf die biomedizinische Forschung ebenso, wie das Lobbying der Konzerne in Brüssel. Diese Taktiken haben zur Folge, dass bedenkliche Stoffe als sicher eingestuft – und mehr noch – als notwendig für die Gesundheit der Bevölkerung dargestellt werden. So hat Glyphosat laut seinem Hersteller keine Wirkung auf den Menschen, wird aber von der Weltgesundheitsorganisation WHO als krebserrregend beurteilt; und es gibt sogar eine Vielzahl von Studien, die einen Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Glyphosat sowie anderen Ackergiften und Krankheiten wie Autismus, ADHS, Alzheimer, Parkinson, Nieren- und Lungenleiden sowie Unfruchtbarkeit, um nur einige zu nennen, sehen. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass die Grenzwerte für Pestizidrückstände in Lebensmitteln in der EU laut Grassberger „situationselastisch“ sind und es bisher keine Studien oder offizielle Einschätzungen des kumulativen Risikos mehrerer Pestizide gibt. </p>



<p>Neben einer erschreckenden Anzahl an
Schadstoffbelastungen spricht der Autor auch über die Rolle des Bio-Landbaus in
Sachen Nachhaltigkeit, über Essensvernichtung und den Welthunger. Dieser
könnte, entgegen vieler Behauptungen, auch mit nachhaltig ökologischem Landbau
gestillt werden, sofern die verfügbaren Anbauflächen für die Lebensmittel- und
nicht zu einem erheblichen Teil für die Tierfutterproduktion verwendet würden.
Der Autor bezeichnet es als „Falle des Kurzzeitdenkens“ (138) und spricht sich
für eine effiziente und nachhaltige Ressourcennutzung aus. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wer bin ich und wenn ja, wie viele?</strong></h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" width="319" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/01/Grassberger-ueber-land-future-food-talk.jpg" alt="Martin Grassberger, Autor von Das leise Sterben" class="wp-image-6761" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/01/Grassberger-ueber-land-future-food-talk.jpg 319w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/01/Grassberger-ueber-land-future-food-talk-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 319px) 100vw, 319px" /><figcaption>Autor, Arzt und Biologe Martin Grassberger</figcaption></figure></div>



<p>Im zweiten Teil des Buches erfahren die Leserinnen und Leser mehr über die Evolution und die Einheit des Lebens. Grassberger zeigt auf, dass Bakterien die wahren Herrscher der Welt sind und dass die heimliche Kraft allen Lebens das Mikrobiom ist. Dieses wird schon bei der Geburt von der Mutter auf das Kind übertragen und dessen Zusammensetzung verändert sich durch die Ernährung und durch andere Umwelteinflüsse. Ist die Balance zwischen den Mikroorganismen und deren Wirten gestört, kommt es zu einem Anstieg nichtübertragbarer chronischer Erkrankungen des Menschen sowie zu einer Zunahme von Tier- und Pflanzenkrankheiten. Interessant ist hier, dass es keine Trennung zwischen Mensch und Natur bzw. zwischen dem „Ich“ und der „Außenwelt“ zu geben scheint. Die Untersuchung des Mikrobioms zeigt auf, dass alles miteinander verbunden ist. Wir tragen die Ökosysteme der Erde in uns und hier scheint dem intakten Bodenleben und vor allem der schwindenden Humusschicht eine zentrale Rolle zuzukommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Lösungsstrategien</strong></h3>



<p>Im dritten Teil des Buches werden Wege aufgezeigt, wie man die Bodenfruchtbarkeit verbessern und das Darm-Mikrobiom durch abwechslungsreiche und konsequent biologische Ernährung stärken kann. Außerdem werden Lösungsstrategien von „Agrarrebellen“ aus dem In- und Ausland vorgestellt und schließlich richtet der Autor Forderungen an die Politik, wie zum Beispiel die&nbsp;Einführung einer Zuckersteuer und die verpflichtende Kennzeichnung von pestizidbelasteten Lebensmitteln.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h3>



<p>Martin Grassbergers Buch beleuchtet die
Evolution und Lebensgrundlage des Menschen von verschiedenen Seiten in
eindrucksvoller Art und Weise und ist somit ein Beispiel für
Grundlagenforschung auf höchstem Niveau. Es sollte in Zeiten des Klimawandels
in keinem Haushalt und in keiner Bibliothek fehlen und kann als eine Art
„Bibel“ für eine gesunde Zukunft gedeutet werden. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zu Gast beim 2. <em>über_Land</em> Future Food-Talk</strong></h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/12/ueber-land-future-food-talks-e1576677156126.jpeg" alt="ueber_Land Future Food Talk" class="wp-image-6744" width="227" height="227"/></figure></div>



<p>Am 28. Jänner 2020 ist Martin Grassberger zu Gast beim 2. <a rel="noreferrer noopener" aria-label="über_Land-Future Food Talk (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.ueber-land.eu/das-leise-sterben-zweiter-ueber_land-future-food-talk/" target="_blank"><em>über_Land</em> Future Food-Talk</a>. Der Autor, Arzt und Humanbiologe wird sein Buch vorstellen. In der anschließenden Diskussion, geleitet vom Biorama-Herausgeber Thomas Weber, werden mögliche Auswege aus der gegenwärtigen globalen Gesundheits- und Umweltkrise besprochen.&nbsp; </p>



<p>Beginn: 19 Uhr, Ort: Schraubenfabrik, Lilienbrunngasse 18, 1020 Wien<br>Anmeldung: barbara.kanzian@ueber-land.eu</p>



Martin Grassberger,
Das leise Sterben,
Residenz Verlag,
ISBN: 9783701734795



<p></p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/das-leise-sterben-martin-grassberger/">Das leise Sterben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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