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	<title>Imkerei Archive - über_Land</title>
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		<title>Artgerechte Bienenhaltung: Bienenkörbe aus Stroh</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2021 13:47:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dass Imkern nicht gleich Imkern ist, beweist Manfred Gartner aus Dellach im Drautal. Bienenkörbe aus Stroh statt gängige Magazinbeuten sind die Basis seines Imkerns. Auch zur Varroabekämpfung hat Gartner seine eigenen Mittel. Ein Beitrag von Gastautorin Katharina Hoff-Powell. An einem wolkigen Nachmittag im Juli finden sich eine Handvoll JungimkerInnen bei Manfred Gartner in Dellach im [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0003.jpg" data-rel="lightbox-gallery-0TjV2jYe" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" width="425" height="567" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0003.jpg" alt="Bienenkörbe aus Stroh" class="wp-image-7819" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0003.jpg 425w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0003-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></a></figure></div>



<p>Dass Imkern nicht gleich Imkern ist, beweist Manfred Gartner aus Dellach im Drautal. Bienenkörbe aus Stroh statt gängige Magazinbeuten sind die Basis seines Imkerns. Auch zur Varroabekämpfung hat Gartner seine eigenen Mittel. Ein Beitrag von Gastautorin <em>Katharina Hoff-Powell</em>. </p>



<span id="more-7813"></span>



<p>An einem wolkigen Nachmittag im Juli finden sich eine Handvoll JungimkerInnen bei Manfred Gartner in Dellach im Drautal ein, um mehr über seine Art der Bienenhaltung zu erfahren. Nach einer kurzen Einführung in die Korbimkerei mit ihrem Ursprung in der Lüneburger Heide geht es an&#8217;s Eingemachte. Der Bienenstand wird mitsamt allen Gerätschaften von den interessierten JungimkerInnen unter die Lupe genommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Artgerechte Bienenhaltung</h2>



<p>6 Bienenvölker leben in runden, naturnahen Behausungen aus geflochtenem Stroh und Kuhdung. Die Bienenkörbe aus Stroh sind original Lüneburger Stülper, so wie sie auch die Heideimker in Deutschland traditionell verwendet haben. Diese Art der Imkerei gilt als eine der Ursprünglichsten und wird mittlerweile auch an ihrem Entstehungsort der Lüneburger Heide immer seltener. Dabei bringt sie viele Vorteile mit sich. Die runde Form sowie das natürliche Material der Bienenbehausung beugen Wärmebrücken und Schimmelbildung vor, welche in eckigen Magazinbeuten oft ein Problem darstellen. Die Bienen können ihre Waben selbst bauen und bekommen keine vorgefertigten Rähmchen mit Wachsplatten in den Stock gehängt. Sie können sich also aussuchen, wie sie bauen und setzen ihre Wachsdrüsen kräftig ein. Ohne Rähmchen können die einzelnen Waben nicht aus dem Stock gezogen oder umgestellt werden, was zwar die Durchsicht für den Imker erschwert, die Bienen jedoch freut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klein aber fein</h2>



<p>Natürliche, nachhaltige und artgerechte Bienenhaltung ist Manfred Gartner wichtig. Für diese ist für den passionierten Imker vor allem die Größe der Bienenbehausung ausschlaggebend. In einen Bienenkorb mit 20-25l Volumen passen nicht mehr als 15000 Bienen. Alles, was darüber hinausgeht, kommt laut Gartner fast einer Massentierhaltung – Volksstärken von 60000 sind in anderen Stöcken keine Seltenheit – gleich. Gleichzeitig merkt er aber auch an, dass im Magazin, also in einer eckigen Bienenbehausung, auch artgerecht geimkert werden kann, wenn nur eine Zarge verwendet wird und nicht, wie allgemein üblich, mehrere Honigräume aufgesetzt werden, um die Bienen zur Honigproduktion anzuregen. Denn sobald der zur Verfügung stehende Hohlraum mit Waben ausgebaut und mit Brut und Honig befüllt ist, können sich die Bienen anderen wichtigen Aktivitäten zuwenden, wie z. B. der Stockhygiene und ihrem natürlichen Putzverhalten. Diese sind wiederum wichtig, um sich gegen Eindringlinge und Parasiten, Stichwort <a href="https://www.ueber-land.eu/innovatives-land-bienensterben-varroa-milbe-schweiz-bienen-sterben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Varroa-Milbe</a>, wehren zu können.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0007.jpg" data-rel="lightbox-gallery-0TjV2jYe" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" width="425" height="567" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0007.jpg" alt="" data-id="7821" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0007.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7821" class="wp-image-7821" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0007.jpg 425w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0007-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></a><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Bienenkörbe aus Stroh statt gängigen Magazinbeuten</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0009.jpg" data-rel="lightbox-gallery-0TjV2jYe" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" width="425" height="567" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0009.jpg" alt="" data-id="7820" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7820" class="wp-image-7820" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0009.jpg 425w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0009-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></a></figure></li></ul></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Rharbarberblätter zur Varroabekämpfung</h2>



<p>Unter Imkern werden die unterschiedlichen Praktiken und Mittel, unter anderem auch zur Varroabekämpfung, hitzig diskutiert. Für Manfred Gartner ist es eine Überzeugungssache. Er basiert seine Methoden auf Erfahrungswerten. So hat er zum Beispiel gute Erfahrungen mit Rhabarberblättern gemacht, die er den Bienen zum Verzehr unter den Korb legt. Die enthaltene Oxalsäure soll gegen die Varroa-Milbe helfen und ist, in höherer Konzentration, auch in diversen apothekenpflichtigen Mitteln zur Varroabekämpfung enthalten, welche teilweise auch im Bienenkorb Verwendung finden. Ergänzend setzt Gartner auch Bücherskorpione ein, die mit den Bienen eine Symbiose eingehen und die Varroa-Milben fressen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Wohl der Bienen im Vordergrund</h2>



<p>Für Manfred Gartner steht fest, dass der Bienenkorb den Bienen ein naturnahes und artgerechtes Leben ermöglicht. Die Honigproduktion ist für ihn, der kein Berufsimker ist, dabei nebensächlich. Erst im zweiten Jahr wird der Honig geernet, das auf circa 6000-7000 Bienen geschrumpfte Wintervolk überwintert im ersten Jahr auf seinem eigenen Honig und verbraucht dabei sensationell wenig Futter, im Schnitt lediglich 2,5kg. Zuckerwasser wird zwar wie üblich auch zugefüttert, kann aber die gesunden Inhaltsstoffe von Honig, Pollen, Propolis und Bienenwachs nicht ersetzen, so Gartner.</p>



<p>Die Vitalität seiner Bienen spricht für sich. Wir JungimkerInnen sind fasziniert von der Bandbreite der Möglichkeiten in der Korbimkerei und machen uns beschwingt und inspiriert auf den Heimweg. Die ein oder andere Idee wird auch in einigen unserer Bienenstöcke Anwendung finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Manfred Gartner</h2>



<p>ist Korbimker aus Überzeugung und Mitglied im <a href="https://www.gruenes-tirol.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gartenbauverein Grünes Tirol</a>. Derzeitiges Projekt des Vereins: Sonnengarten Lienz.</p>



<p></p>
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		<title>Ein Imker ohne Hut und Tadel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2021 10:50:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Überländerin war zu Besuch im Schaugarten von apis-z, einer Demeter Imkerei in Klosterneuburg (Niederösterreich). Biologe und Imkermeister Roland Berger hat durch den Schaugarten geführt und eines klar auf den Punkt gebracht: Bienen sind fantastische Wesen. „Den steilen Weg oder den ganz steilen Weg?“ fragt Roland Berger die Gruppe, die an diesem Freitagnachmittag einen Spaziergang [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162648.jpg" data-rel="lightbox-gallery-4R1ezCpt" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162648.jpg" alt="Bienen Imker Roland Berger" class="wp-image-7756" width="567" height="449" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162648.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162648-300x238.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></div>



<p>Die Überländerin war zu Besuch im Schaugarten von apis-z, einer Demeter Imkerei in Klosterneuburg (Niederösterreich). Biologe und Imkermeister Roland Berger hat durch den Schaugarten geführt und eines klar auf den Punkt gebracht: Bienen sind fantastische Wesen.</p>



<span id="more-7754"></span>



<p>„Den steilen Weg oder den ganz steilen Weg?“ fragt Roland Berger die Gruppe, die an diesem Freitagnachmittag einen Spaziergang zu den Bienen unternimmt. Die Kinder der Besuchergruppe entscheiden spontan. Klar, wir nehmen den ganz steilen Weg. Nach kurzem Anstieg führt der Weg am Ende durch eine Gärtnerei. Die dazwischen angelegten Blühstreifen aus vielfältigen Pflanzen deuten darauf hin, dass es hier Bienen richtig gut haben. Und schon erreichen wir eine saftig grüne Wiese, den Schaugarten. Hier sind unterschiedliche Bienenstöcke aufgestellt, die die Vielfalt des Imkerns zeigen.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161033_edit_40108434344399-3.jpg" data-rel="lightbox-gallery-4R1ezCpt" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="440" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161033_edit_40108434344399-3.jpg" alt="" data-id="7766" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7766" class="wp-image-7766" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161033_edit_40108434344399-3.jpg 440w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161033_edit_40108434344399-3-186x300.jpg 186w" sizes="(max-width: 440px) 100vw, 440px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161112-1.jpg" data-rel="lightbox-gallery-4R1ezCpt" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="531" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161112-1.jpg" alt="" data-id="7767" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7767" class="wp-image-7767" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161112-1.jpg 531w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161112-1-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161531.jpg" data-rel="lightbox-gallery-4R1ezCpt" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="531" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161531.jpg" alt="" data-id="7768" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161531.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7768" class="wp-image-7768" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161531.jpg 531w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161531-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /></a></figure></li></ul></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dunkle Farben sind Zielscheibe</strong></h2>



<p>Aber zunächst zündet Roland Berger seinen Smoker an. Er erzählt uns, dass Rauch für die Bienen Feuer bedeutet und sie sich deswegen im Stock zurückziehen. Diese Momente kann der Imker gut nützen, um den Stock zu kontrollieren. Roland Berger trägt keine Imkerausrüstung; gerade im Sommer findet er den Schleier vor dem Gesicht lästig und stickig. Obwohl das Weiß der Imkerausrüstung für die Tiere Gelassenheit verströmt, bei dunklen Farben hingegen können sie aggressiver reagieren. Als er einmal seine dunkle Sonnenbrille aufhatte, wurde er förmlich zur Zielscheibe der Insekten.</p>



<p>Aber mit einzelnen Bienenstichen muss ein Imker ohnehin rechnen. Als Soforthilfe eignet sich Huflattich sowie Spitzwegerich und Roland Berger weiß, wo diese schnelle Apotheke in nächster Nähe wächst.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161902.jpg" data-rel="lightbox-gallery-4R1ezCpt" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="531" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161902.jpg" alt="" data-id="7769" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7769" class="wp-image-7769" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161902.jpg 531w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161902-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162404_edit_40248727497502.jpg" data-rel="lightbox-gallery-4R1ezCpt" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="531" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162404_edit_40248727497502.jpg" alt="" data-id="7770" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162404_edit_40248727497502.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7770" class="wp-image-7770" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162404_edit_40248727497502.jpg 531w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162404_edit_40248727497502-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /></a></figure></li></ul></figure>



<p>Und schon geht es zum ersten Bienenstock. Es ist ein ganzer Teil eines Baumstammes, der die Anfänge des Imkerns vor Hunderten von Jahren darstellt. Roland Berger erzählt uns, dass die Bienen in Hohlräumen von Bäumen ihre Waben errichteten. Die Menschen schnitten dann die betreffenden Baumstücke heraus und brachten sie zu einem Standort in der Nähe ihres Hauses. Das war der Anfang der Klotzbeute.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ruhebedürftiger Stock</strong></h2>



<p>Bevor es zum nächsten Stock geht, erfahren wir, dass Bienen in ihrem Stock im Winter Ruhe brauchen. So stellt z. B. ein am Bienenkorb streifender Ast eine Dauerbelastung dar. Oder eine Maus, die sich Zutritt in den Korb verschafft hat, kann einen ganzen Bienenstock ernsthaft in Gefahr bringen. Die ständigen Bewegungen des Nagetiers können für die Insekten sogar tödlich sein, weil sie keine Ruhe finden und dadurch mehr Futter (Honig) brauchen.</p>



<p>Beim nächsten Bienenkorb können sich die Bienen ihre Waben frei bauen; kein Holzrahmen oder Draht gibt den Wabenkörper vor. Wie auch bei den anderen Stöcken im Schaugarten wird auch hier kein Honig entnommen, alles gehört den Bienen. Roland Berger beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit den Insekten und seine reichen Erfahrungen werden bei diesem Spaziergang deutlich spürbar. Der promovierte Biologie führt gemeinsam mit Wolfgang Schmidt die Demeter Imkerei <a href="https://www.apis-z.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">apis-z</a>. Berger macht Vorträge, hält Workshops, verkauft Bienenprodukte und beschäftigt sich mit der Apitherapie. Das ist die Anwendung von Bienenprodukten wie Honig, Bienengift, Propolis, Pollen, Gelèe Royale, Bienenwachs und Bienenluft zur Vorbeugung und Heilung von Krankheiten.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_164615.jpg" data-rel="lightbox-gallery-4R1ezCpt" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="532" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_164615.jpg" alt="" data-id="7775" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7775" class="wp-image-7775" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_164615.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_164615-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_163855-1.jpg" data-rel="lightbox-gallery-4R1ezCpt" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="531" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_163855-1.jpg" alt="" data-id="7776" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_163855-1.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7776" class="wp-image-7776" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_163855-1.jpg 531w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_163855-1-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /></a></figure></li></ul></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Drohnen auf der Kinderhand</strong></h2>



<p>Sein Wissen teilt Berger mit Alt und Jung. Für die Jüngsten hat er an diesem Nachmittag eine Überraschung parat. Aus den Waben nimmt er die Drohnen, also die männlichen Bienen, jene, die nicht stechen können. Berger fragt die Kinder: „Wer möchte von Euch eine Biene auf die Hand?“. Einige Mutige melden sich und bekommen eine auf ihre Hand gesetzt. Sie freuen sich über das leise Kribbeln und darüber, dass sie einer Biene auf sicherem Weg so nahe kommen.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_165246-2.jpg" data-rel="lightbox-gallery-4R1ezCpt" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="531" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_165246-2.jpg" alt="" data-id="7777" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7777" class="wp-image-7777" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_165246-2.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_165246-2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_170052-1.jpg" data-rel="lightbox-gallery-4R1ezCpt" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="553" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_170052-1.jpg" alt="" data-id="7778" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_170052-1.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7778" class="wp-image-7778" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_170052-1.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_170052-1-300x234.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></li></ul></figure>



<p>Als letzte Station erwartet uns ein Glasschaukasten, der mit Holzrahmen vor äußeren Einflüssen geschützt ist. Roland Berger öffnet die Rahmen und wir können durch das Glas den Tausenden von Bienen bei ihrer Arbeit zusehen. „Findet jemand von Euch die Königin?, fragt Berger. Und tatsächlich, nach kurzer Zeit findet eine Teilnehmerin die Königin. Sie ist unmarkiert wie alle Königinnen von Roland Berger. Einzig ihre Größe verrät ihre einzigartige Stellung. Wir werden sogar Zeuge, wie sie ein Ei ablegt. Und dann noch eines. Pro Tag sind es bis zu 2000 (!) Eier.</p>



<p>Es ist ein besonderes Ereignis an diesem Nachmittag, an dem wir teilhaben können und zugleich ein krönender Abschluss.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">über_Land</h2>



<p>Der Blog über_Land beschäftigt sich mit innovativer Landwirtschaft in der Stadt und auf dem Land. Themen wie Urban Farming, Vertical Farming, Aquaponic stehen genauso im Vordergrund. Der Blog geht aber auch der Frage nach, wie Gemeinden für ihre Bewohnerinnen und Bewohner neue, qualitätsvolle Konzepte entwickeln, wo Wohnen, Leben und Arbeiten möglich wird. Der Blog ist seit 2011 online. Gründerin und Herausgeberin ist Barbara Kanzian. Erfahren Sie mehr über sie auf ihrer&nbsp;<a href="http://kanziancommunication.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unternehmens-Website</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/bienen-ein-imker-ohne-hut-und-tadel/">Ein Imker ohne Hut und Tadel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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		<title>Zum Weltbienentag: Inspiration Biene</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2020 06:39:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch/Film]]></category>
		<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Land_Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Welternährung]]></category>
		<category><![CDATA[Bienen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir feiern zum dritten Mal den Weltbienentag. Das Datum, der 20. Mai, geht auf den Geburtstag des in Bresnica (Slowenien) geborenen Anton Janscha (oder auch: Janša) zurück. Er war nicht nur Imkermeister am Hof Maria Theresias, sondern er lehrte und erforschte die Bienenzucht. Seine damaligen Erkenntnisse inspirierten die Imker weltweit. Rechtzeitig zum Weltbienentag ist auch [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="443" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/Weltbienentag.jpg" alt="Weltbienentag Exit New York City" class="wp-image-7336" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/Weltbienentag.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/Weltbienentag-300x234.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></figure>



<p>Wir feiern zum dritten Mal den Weltbienentag. Das Datum, der 20. Mai, geht auf den Geburtstag des in Bresnica (Slowenien) geborenen Anton Janscha (oder auch: Janša) zurück. Er war nicht nur Imkermeister am Hof Maria Theresias, sondern er lehrte und erforschte die Bienenzucht. Seine damaligen Erkenntnisse inspirierten die Imker weltweit. Rechtzeitig zum Weltbienentag ist auch das neue Buch von Thomas Radetzky und Matthias Eckoldt zum Thema Biene erschienen.</p>



<span id="more-7334"></span>



<p>Als Maria Theresia 1769 anordnete, im Wiener Augarten eine Bienenschule zu errichten, wurde Anton Janscha zu deren Direktor ernannt. Eine gute Wahl: Janscha beschäftigte sich schon von Kindesbeinen an mit Bienen, dozierte über die Bienenzucht und hielt praktische Vorführungen vor Adel und Bürgertum. Und er forschte: So konzipierte er beispielsweise die erste Zargenbetriebsweise, bei der die rückwärtige Wand verschoben und so der Volksstärke angepasst werden konnte. Er gilt weiter als Erfinder des Krainer Bauernstocks: Ein flacher Kasten, dessen Stirnbrett nun abnehmbar war und auch das Bodenbrett konnte entnommen werden, um eine genaue Volksinspektion durchführen zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Bienen stärken</strong></h3>



<p>Während Janschas wissenschaftliche Erkenntnisse nachfolgende <a href="https://www.ueber-land.eu/gebt-wildbienen-eine-chance/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Imkergenerationen</a> maßgeblich beeinflussten, wurde die weltweit erste Bienenschule im Wiener Augarten nach nur 12 Jahren ihres Bestehens aufgelöst.</p>



<p>Der 20. Mai, Janschas Geburtstag, wurde schließlich zum UN-Weltbienentag zum ersten Mal im Jahr 2018 ausgerufen, um die <a href="https://www.weltbienentag.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bedeutung der Biene</a> zu stärken. Außerdem bildet der 20. Mai den Höhepunkt des Bienenjahres auf der nördlichen Hemisphäre.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Inspiration Biene</strong></h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/Weltbienentag-Inspiration-Biene-Cover-3.jpg" alt="Weltbienentag Inspiration Biene Cover" class="wp-image-7341" width="269" height="394" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/Weltbienentag-Inspiration-Biene-Cover-3.jpg 328w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/Weltbienentag-Inspiration-Biene-Cover-3-205x300.jpg 205w" sizes="(max-width: 269px) 100vw, 269px" /></figure></div>



<p>Das gerade erschienene Sachbuch „Inspiration Biene“ bringt Leserin und Leser ins Staunen über die Prozesse im Bienenstaat. Die Autoren Thomas Radetzky (Bienenbotschafter und Aurelia Vorstand) sowie Matthias Eckoldt (Wissenschaftsjournalist) geben fesselnde und lebendige Einblicke in das Bienenleben. Mit viel Verve geschrieben, wird das Leben der Biene in sieben Kapiteln &#8211; von der Brutzelle, über die vielen Aufgaben, die sie im Stock als Ammen-, Putz-, Bau-, Heizer- und Honigbiene erledigt, bis sie schließlich ins Freie kommt – dargestellt. Und wenn sie zum ersten Mal die Sonne sieht, dann ist ihr halbes Leben bereits verstrichen.</p>



<p>Aber es geht den beiden Autoren nicht nur darum, die beeindruckenden Phänomene des Bienenstaates bestmöglich zu beschreiben. Es geht ihnen auch darum, die Leser zur Selbstreflexion einzuladen und eine Motivation zum Handeln zu sein. Dazu der Fernsehmoderator Max Moor über das Buch: Es zeige eindringlich, </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„dass wir die Wild- und Honigbienen nur retten werden, wenn wir uns selbst zu retten verstehen.“</p><cite>Max Moor über das Buch &#8222;Inspiration Biene&#8220;</cite></blockquote>



<p>Denn unseren Bienen geht es schlecht. Seit der Mensch Ökosysteme zerstört, Insektenschutzmittel und Pestizide im großen Umfang einsetzt oder mit Zuchtmaßnahmen, Bienen von der Landschaft und ihrem natürlichen Jahreslauf entfremdet, ist ein massiver Verlust der Bienenpopulation zu beobachten. Die einzige Antwort auf die Frage, wie diese Entwicklung aufzuhalten ist, lautet daher:</p>



<p>„ &#8230;lebensfreundliche Rahmenbedingungen schaffen und unsere Agrarindustrie in eine Agrikultur verwandeln.“</p>



<p></p>



<p><strong>Inspiration Biene</strong><br><em>Thomas Radetzky | Matthias Eckoldt</em><br>Aurelia Stiftung Berlin | Klett Mint<br>ISBN: 978-3-942406-39-0</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>über_Land</strong></h3>



<p>Der Blog über_Land beschäftigt sich mit innovativer Landwirtschaft in der Stadt und auf dem Land. Themen wie Urban Farming, Vertical Farming, Aquaponic stehen genauso im Vordergrund. Der Blog geht aber auch der Frage nach, wie Gemeinden für ihre Bewohnerinnen und Bewohner neue, qualitätsvolle Konzepte entwickeln, wo Wohnen, Leben und Arbeiten möglich wird. Der Blog ist seit 2011 online. Gründerin und Herausgeberin ist Barbara Kanzian. Erfahren Sie mehr über sie auf ihrer&nbsp;<a href="http://kanziancommunication.com/">Unternehmens-Website</a>.</p>
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		<title>Friedrich mit „dem Bien“ auf dem Ökohof</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2015 11:56:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
		<category><![CDATA[Imkerei]]></category>
		<category><![CDATA[ökologische Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversorger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Friedrich Rosenthal ist Veterinär-Student in Berlin. Daneben betreibt er mit seinem Vater und den zwei Geschwistern den Ökohof Fläming. Seine besondere Leidenschaft gilt den Bienen. Warum aus der ursprünglichen Idee des Bioziegenhofs nichts wurde und was die Familie jetzt im Nebenerwerb erwirtschaftet, erzählt Friedrich im folgenden Interview. Seit wann wohnen Sie am Land? Friedrich Rosenthal: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/friedrich-rosenthal-oekohof-flaeming-bienen/">Friedrich mit „dem Bien“ auf dem Ökohof</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2015/03/An_den_Bienenvölkern_am_Heidebienenstand.jpg" data-rel="lightbox-gallery-ddNrzvxZ" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-5108" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2015/03/An_den_Bienenvölkern_am_Heidebienenstand.jpg" alt="An_den_Bienenvölkern_am_Heidebienenstand" width="510" height="382" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2015/03/An_den_Bienenvölkern_am_Heidebienenstand.jpg 510w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2015/03/An_den_Bienenvölkern_am_Heidebienenstand-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 510px) 100vw, 510px" /></a>Friedrich Rosenthal ist Veterinär-Student in Berlin. Daneben betreibt er mit seinem Vater und den zwei Geschwistern <a href="http://www.oekohof-flaeming.de">den Ökohof Fläming.</a> Seine besondere Leidenschaft gilt den Bienen. Warum aus der ursprünglichen Idee des Bioziegenhofs nichts wurde und was die Familie jetzt im Nebenerwerb erwirtschaftet, erzählt Friedrich im folgenden Interview.<span id="more-5107"></span></p>
<p><i>Seit wann wohnen Sie am Land? </i></p>
<p><b>Friedrich Rosenthal:</b> Im Herbst 1999 sind wir nach Schopsdorf gezogen &#8211; ein Dorf mit nur 275 Einwohnern. Davor haben wir schon ein paar Jahre im Landkreis Jerichower Land gewohnt und einen kleineren Vierseithof gepachtet.</p>
<p><i>1999 haben Sie  vergrößert und einen halben Hektar Land mit Stall- und Wohngebäuden erworben. Warum dieser Schritt? </i></p>
<p><b>Friedrich Rosenthal:</b> Wir haben uns damals entschlossen, den Resthof zu kaufen, da uns zahlreiche landwirtschaftliche Flächen in der Umgebung in Aussicht gestellt wurden. Wir wollten schon seit langer Zeit in die Landwirtschaft einsteigen. Zunächst wollten wir einen Ziegenhof aufbauen. Von Anfang an war klar, dass wir ökologische Landwirtschaft betreiben wollten. Pestizide etc. haben wir bei der Erzeugung von Futtermitteln nie in Betracht gezogen.</p>
<p><i>Ihnen wurde mehr Land in Aussicht gestellt. Was wurde draus?</i></p>
<p><b>Friedrich Rosenthal:</b> Der Verkäufer hatte uns beim Verkauf noch einige Flächen zur Pacht in Aussicht gestellt, die zum Zeitpunkt des Verkaufs allerdings noch verpachtet waren. Nach Ende der laufenden Pachtverträge sollten wir die Flächen zur Pacht erhalten. Leider verstarb der Verkäufer einige Zeit darauf. Die Erben zogen es vor, die Flächen zu verkaufen. Über die zugesprochene Verpachtung gab es leider keine schriftlich festgehaltene Abmachung. Damit ergab sich das Problem, dass wir kein Land erhielten. Die Richtlinien der Ökoanbauverbände sehen aber vor, dass je nach Verband 50% bis 100% des Futters auf betriebseigenen Flächen produziert werden. Damit war uns der Weg zu biologischer Landwirtschaft zunächst verbaut.</p>
<p><i>Mit dem beabsichtigten Bioziegenhof war es damit vorbei. Wie haben Sie dann Ihre Landwirtschaft ausgerichtet?</i></p>
<p><b>Friedrich Rosenthal:</b> Da wir bis heute lediglich 3 Hektar Grünland in der Umgebung pachten konnten, haben wir seit 2009 die Imkerei zur zentralen Säule unserer Landwirtschaft entwickelt. Bienenhaltung lässt sich auch gut ohne Land betreiben, die Bienen fliegen wohin sie wollen. Gleichzeitig leistet man damit einen wichtigen ökologischen Beitrag.</p>
<p>Bislang haben wir nur die Imkerei nach Bio-Richtlinien zertifizieren lassen können, sie läuft bisher als einziger Betriebszweig im Nebenerwerb. Neben der Imkerei versuchen wir nun Geflügel- und Milchschafhaltung in den Nebenerwerb zu bringen, um mit diesen Komponenten also ganzheitlich die Landwirtschaft zum Haupterwerb zu machen. Die Planungen dazu sind im Gange.</p>
<p><figure id="attachment_5109" aria-describedby="caption-attachment-5109" style="width: 637px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2015/03/Nils_Rosenthal_mit_den_Pferden_Rubinia_und_Elfi_nach_der_Arbeit_mit_dem_Pflug.jpg" data-rel="lightbox-gallery-ddNrzvxZ" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5109 " src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2015/03/Nils_Rosenthal_mit_den_Pferden_Rubinia_und_Elfi_nach_der_Arbeit_mit_dem_Pflug.jpg" alt="Nils Rosenthal mit den Pferden Rubinia und Elfi nach dem Pflügen." width="637" height="478" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2015/03/Nils_Rosenthal_mit_den_Pferden_Rubinia_und_Elfi_nach_der_Arbeit_mit_dem_Pflug.jpg 637w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2015/03/Nils_Rosenthal_mit_den_Pferden_Rubinia_und_Elfi_nach_der_Arbeit_mit_dem_Pflug-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 637px) 100vw, 637px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5109" class="wp-caption-text">Nils Rosenthal mit den Pferden Rubinia und Elfi nach dem Pflügen.</figcaption></figure></p>
<p>Ein weiterer wichtiger Betriebszweig ist unsere Pferdefuhrhalterei. Mit unseren beiden Kaltblutpferden bieten wir neben Kutschfahrten auch die Bewirtschaftung von Ackerflächen mit Pflug, Egge und allem, was sonst noch dazu gehört, sowie die Bewirtschaftung von Wäldern an. Die Arbeit mit den Tieren bereitet uns besonderen Spaß. Privat reiten wir sie auch.</p>
<p>Die Nachfrage nach der Waldbewirtschaftung hält sich aber leider stark in Grenzen.</p>
<p><i>Möchten Sie irgendwann hauptberuflich Landwirt werden?</i></p>
<p><b>Friedrich Rosenthal:</b> Ich führe den Betrieb seit meinem 18. Geburtstag und habe mich davor intensiv mit der Imkerei auseinander gesetzt und diese aufgebaut. Hauptberuflich studiere ich Veterinärmedizin im 100km entfernten Berlin, da habe ich unter der Woche relativ wenig Zeit. Mein Vater führt im Haupterwerb nach wie vor das Ingenieurbüro, nebenerwerbsmäßig macht er die Landwirtschaft mit und versorgt die Tiere unter der Woche. Außerdem betreut er die Teilnehmer des Freiwilligen Ökologischen Jahres.</p>
<p><i>Ihre jüngeren Geschwister helfen auch fleißig im Betrieb mit. Wer macht was?</i></p>
<p><b>Friedrich Rosenthal:</b> Meine Geschwister sind meistens auch nur am Wochenende zuhause. Mein Bruder Julian (18) kümmert sich um seine Schafe, das ist sein Hoheitsgebiet. Ansonsten packt er aber auch immer bei größeren Projekten auf dem Hof gerne an. Meine Schwester Sophia (13) hat die drei Schweine in ihr Herz geschlossen. Nichtsdestotrotz war es von Anfang an klar, dass die beiden Knirpsschweinchen einmal geschlachtet werden sollen.</p>
<p><figure id="attachment_5110" aria-describedby="caption-attachment-5110" style="width: 510px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2015/03/Friedrich_und_Sophia_am_Verkaufsstand_im_Herbst.jpg" data-rel="lightbox-gallery-ddNrzvxZ" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5110" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2015/03/Friedrich_und_Sophia_am_Verkaufsstand_im_Herbst.jpg" alt="Friedrich und Sophia beim Verkaufen ihrer Produkte." width="510" height="382" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2015/03/Friedrich_und_Sophia_am_Verkaufsstand_im_Herbst.jpg 510w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2015/03/Friedrich_und_Sophia_am_Verkaufsstand_im_Herbst-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 510px) 100vw, 510px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5110" class="wp-caption-text">Friedrich und Sophia beim Verkaufen ihrer Produkte.</figcaption></figure></p>
<p>Ansonsten hilft sie gerne bei der Vermark- tung, bei der Dekora- tion und der Gestaltung von Marktstän- den.  Aber auch den direkten Verkauf unterstützt sie mit großer Freude.</p>
<p><i>Sie haben erzählt, dass Sie sich seit über fünf Jahren mit Bienen intensiv beschäftigen. Was fasziniert Sie dabei?</i></p>
<p><b>Friedrich Rosenthal:</b> Die Völker der Honigbienen stellen eindrucksvolle „Staaten“ dar. Die Kooperation der Individuen in einem Bienenvolk ist so eng und stark verknüpft, dass man auch gerne von einem Superorganismus spricht. Bei dieser Bezeichnung betrachtet man ein Bienenvolk als einen ganzen Organismus, den man im Fachjargon „Der Bien“ nennt. Die Königin heißt zwar so, ist aber nur ein Teil des Volkes. Dass diese Insektenstaaten so funktionieren und von der Gemeinschaft getragen werden ohne einen Befehlshaber oder eine führende Riege, das ist schon beeindruckend.</p>
<p><i>Was bedeutet Ihnen insgesamt die Landwirtschaft?</i></p>
<p><b>Friedrich Rosenthal:</b> Sie ist für mich von großer Bedeutung. Im Vergleich mit dem Leben in der Großstadt Berlin würde ich das Land in jedem Fall vorziehen. Zum einen ist mir die Arbeit an der frischen Luft sehr wichtig, zum anderen bedeuten mir die Tiere auch sehr viel. Außerdem erfüllt es mich mit einer Zufriedenheit und Freude am Ende, die Produkte, die man selbst erzeugt hat, zu verzehren.</p>
<p>Meines Erachtens sollte die Landwirtschaft auch in der Bildung einen viel größeren Stellenwert haben. Viele Menschen wissen heute gar nicht mehr, wie man Lebensmittel produziert, wie das Fleisch in den Supermarkt kommt. Ich finde, es sollte schon in der Schule das Interesse an der Lebensmittelproduktion geweckt werden und somit der Grundstein für eine bewusste Ernährung gelegt werden. Dies würde auch der hiesigen Landwirtschaft durch eine geförderte Direktvermarktung und entsprechend bessere Preise zugute kommen.</p>
<p><figure id="attachment_5111" aria-describedby="caption-attachment-5111" style="width: 637px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2015/03/Blick_auf_den_Ökohof_Fläming_im_Sommer_-_die_Feldsteinscheune_ist_das_älteste_Gebäude_im_Ort.jpg" data-rel="lightbox-gallery-ddNrzvxZ" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5111" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2015/03/Blick_auf_den_Ökohof_Fläming_im_Sommer_-_die_Feldsteinscheune_ist_das_älteste_Gebäude_im_Ort.jpg" alt="Blick auf den Ökohof Fläming: Die Feldsteinscheune ist das älteste Gebäude im Ort." width="637" height="478" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2015/03/Blick_auf_den_Ökohof_Fläming_im_Sommer_-_die_Feldsteinscheune_ist_das_älteste_Gebäude_im_Ort.jpg 637w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2015/03/Blick_auf_den_Ökohof_Fläming_im_Sommer_-_die_Feldsteinscheune_ist_das_älteste_Gebäude_im_Ort-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 637px) 100vw, 637px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5111" class="wp-caption-text">Blick auf den Ökohof Fläming: Die Feldsteinscheune ist das älteste Gebäude im Ort.</figcaption></figure></p>
<p><i>Was zeichnet Ihren Ökohof aus?</i></p>
<p><b>Friedrich Rosenthal:</b> Unser Hof zeichnet sich durch eine große Vielfalt an Tierarten aus, die es heute nicht mehr allzu oft gibt.</p>
<p><i>In welchen Bereichen sind Sie heute Selbstversorger?</i></p>
<p><b>Friedrich Rosenthal:</b> Die Selbstversorgung mit Kartoffeln, Honig und Bienenwachskerzen können wir ganzjährig erreichen. Verschiedene Obst- und Gemüsesorten wie Möhren, Topinambur, Brombeeren, Birnen und Äpfel kommen in der Saison noch hinzu, dort haben wir allerdings nicht genügend Fläche, um genügend zum Lagern anzubauen. Je nach Jahr bauen wir auch verschiedene Kräuter an. Eine ganzjährige bzw. beinahe ganzjährige Versorgung mit Schweinefleisch und Schafmilch sollen nun in diesem Jahr folgen. Unsere Sau Lotta wird demnächst wieder gedeckt, so können wir ab nächstem Jahr auch unseren Kunden Schweinefleisch anbieten.</p>
<p><i>Hat sich Ihre Landwirtschaft auf Nachbarn oder Umgebung positiv ausgewirkt? Gab es spürbare Veränderungen?</i></p>
<p><b>Friedrich Rosenthal:</b> Die ersten Reaktionen auf unsere Bienen waren damals eher zurückhaltend. Manch einer fürchtete gestochen zu werden. Aber unsere Bienen sind sehr friedliebend und greifen nicht ohne Grund an. Die Aufregung legte sich bald.</p>
<p>Einige Zeit später kam aus dem Dorf die Anregung, ob wir nicht auch Honigmet produzieren würden. Der Nachfrage nach alkoholischen Getränken wollen wir in diesem Jahr nachkommen.</p>
<p>Des Weiteren gab es Interessenten, die selbst gern Bienen in ihrem Garten hätten, selbst aber keine Zeit zum Betreiben der Imkerei haben. Seitdem bieten wir unseren Kunden an, ein Bienenvolk, oder auf Wunsch auch mehrere, in ihrem Garten aufzustellen und zu betreuen. Die Familien erhalten die gesamte Ernte aus ihrem Bienenvolk und können ihren Gästen Honig aus ihrem eigenen Garten anbieten.</p>
<p><i>Zum Abschluss darf ich Sie für unsere über_Land-Leser noch um einen Spezial Tipp bitten. Stichwort: Honig. </i></p>
<p><b>Friedrich Rosenthal:</b> Honig lässt sich vielfältig verwenden. Neben der Verwendung als Brotaufstrich empfiehlt sich Honig auch als gesunde Alternative für Zucker im Tee und auch in Gebäcken. Um die wertvollen Inhaltsstoffe wie Vitamine und Enzyme zu erhalten, empfehlen wir, den Honig dem Tee erst hinzuzufügen, sobald dieser Trinktemperatur erreicht hat. Gleiches gilt auch beim Zusatz von Honig in anderen Heißgetränken. Bei der Verwendung in Gebäcken ist zu beachten, dass der Honig nur zu 80 bis 84% aus Zucker besteht und 16-20% Wasser sind. Entsprechend sollte ein Viertel (Zucker in Gramm x 1,25) mehr Honig verwendet und die Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser oder Milch entsprechend reduziert werden.</p>
<p><b><i>Danke für das Gespräch und Ihren Tipp. </i></b></p>
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