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	<title>Future Food Talk Archive - über_Land</title>
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		<title>Insekten beim dritten über_Land Future Food Talk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2020 14:22:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future Food Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
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		<category><![CDATA[Insekten]]></category>
		<category><![CDATA[über_Land Future Food Talks]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>über_Land lädt herzlich zum dritten Future Food-Talk in die Wiener Schraubenfabrik am 31. März 2020. Im Mittelpunkt des dritten Ernährungs-Zukunftsgesprächs steht das Thema „Insekten als Alternative zu Rindfleisch und Soja“. Während beim Rind nur etwa die Hälfte des Fleisches verarbeitet werden kann, sind die Insekten fast zur Gänze genießbar. Ihre Haltung ist platzsparend, sie sind [&#8230;]</p>
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<p></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/03/Instagram-FFT-3-1024x1024.jpg" alt="Insekten als Alternative" class="wp-image-7003" width="378" height="378" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/03/Instagram-FFT-3-1024x1024.jpg 1024w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/03/Instagram-FFT-3-150x150.jpg 150w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/03/Instagram-FFT-3-300x300.jpg 300w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/03/Instagram-FFT-3-768x768.jpg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/03/Instagram-FFT-3-168x168.jpg 168w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/03/Instagram-FFT-3.jpg 1080w" sizes="(max-width: 378px) 100vw, 378px" /></figure></div>



<p>über_Land lädt herzlich zum dritten Future Food-Talk in die Wiener Schraubenfabrik am 31. März 2020. Im Mittelpunkt des dritten Ernährungs-Zukunftsgesprächs steht das Thema „Insekten als Alternative zu Rindfleisch und Soja“. Während beim Rind nur etwa die Hälfte des Fleisches verarbeitet werden kann, sind die Insekten fast zur Gänze genießbar. Ihre Haltung ist platzsparend, sie sind emissionsfreundlich und nachhaltig, aber vor allem auch eine Proteinquelle. Andreas Koitz, Matthäus Blauensteiner und Magdalena Weiss diskutieren über diese neue Form der Nahrungsquelle und ob es ein Modell der Zukunft darstellt. </p>



<span id="more-7002"></span>



<p>Beim dritten <em>über_Land</em> Future Food-Talk präsentiert<strong> </strong>Andreas Koitz seinen Betrieb „Die Wurmfarm“. Der im Kärntner Lavanttal beheimatete Betrieb wurde 2017 gegründet und ist Österreichs <a rel="noreferrer noopener" aria-label="erste biologische Mehlwurmzucht (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.diewurmfarm.at/about-1/" target="_blank">erste biologische Mehlwurmzucht</a>. Dort werden Insekten in Lebensmittelqualität gezüchtet und zu hochwertigen Produkten weiterverarbeitet. 2019 erhielten sie den Bio-Status für ihre Insektenzucht. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="709" height="492" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/03/dieWurmfarm-Team.jpg" alt="Insekten als Alternative" class="wp-image-7021" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/03/dieWurmfarm-Team.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/03/dieWurmfarm-Team-300x208.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /><figcaption>Lisa-Maria Schaden und Andreas Koitz betreiben die erste biologische Mehlwurmzucht. </figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Insekten als Alternative</strong></h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/03/MADY_Logo-1.jpeg" alt="" class="wp-image-7010" width="191" height="96" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/03/MADY_Logo-1.jpeg 533w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/03/MADY_Logo-1-300x150.jpeg 300w" sizes="(max-width: 191px) 100vw, 191px" /></figure></div>



<p>Matthäus Blauensteiner, gelernter Koch und Mitgründer von Mady Nutrition, gibt Einblicke in sein Start-Up, das Insekten als Basis für unterschiedliche Lebensmittelprodukte verwendet. Sein erstes Produkt ist ein protein- und ballaststoffreicher Riegel, der aus Mehlwürmern gewonnen wird. </p>



<p>Magdalena Weiss stellt ihre futuristische Serie „Insect Transformation Tools“ vor. Gemeinsam mit vier KollegInnen schuf sie „ento“ – ein konzeptuelles Projekt, das für den Markt 2040 gedacht ist. In 20 Jahren wird die nächste Generation im Westen es nicht als unüblich empfinden, Insekten zu konsumieren. Für dieses Szenario haben sie eine Serie von ‘Insect Transformation Tools’ entworfen, damit man zuhause in seiner eigenen Küche Insekten zum Kochen vorbereiten kann. Anders gesagt: die Knoblauchpresse für den Käfer.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="850" height="567" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/03/Insect-Transformation-Tools.jpg" alt="Insekten als Alternative" class="wp-image-7006" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/03/Insect-Transformation-Tools.jpg 850w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/03/Insect-Transformation-Tools-300x200.jpg 300w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/03/Insect-Transformation-Tools-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption>Kochen von Insekten leicht gemacht. Auf das richtige Werkzeug kommt es an. Entwurf: Magdalena Weiss.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Insekten und Wein</h3>



<p>Im Anschluss an die Podiumsdiskussion gibt
es die Möglichkeit, die Insektenprodukte selbst zu probieren. &nbsp;</p>



<p>Und was passt zu Insekten? Natürlich Wein! Dieser kommt diesmal vom Weingut A+A Mayer aus Pillersdorf (Weinviertel). Alexandra und Andreas Mayer betreiben in Pillersdorf die ca. acht Hektar großen Weingärten, wo Trauben für Rot- und Weissweine gedeihen. Alexandra Mayer betreibt daneben noch den Blog <a href="http://www.weinbaumayer.at/blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="WeinbauMayer.at (öffnet in neuem Tab)">WeinbauMayer.at</a>, wo sie Einblicke in das Leben einer Winzerfamilie eröffnet. </p>



<p>Wir freuen uns auf Ihr Kommen!</p>



<p><strong>Wann? </strong>Der 3. Talk findet am Dienstag, 31.
März 2020 um 19 Uhr statt.</p>



<p><strong>Wo?</strong> UnternehmerInnenzentrum Schraubenfabrik,
Lilienbrunngasse 18, 1020 Wien</p>



<p><strong>Eintritt:</strong> freie Spende</p>



<p><strong>Veranstalterin: </strong>Barbara Kanzian,
Herausgeberin des Blogs <em>über_Land</em></p>



<p><strong>Anmeldung:</strong> barbara.kanzian@ueber-land.eu</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/insekten-beim-dritten-ueber_land-future-food-talk/">Insekten beim dritten über_Land Future Food Talk</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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		<title>Nachlese: Zweiter über_Land-Future Food-Talk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2020 15:42:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future Food Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Das leise Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Grassberger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Chronische Krankheiten wegen unserer Ernährung? Das war das Thema beim 2. über_Land-Future Food Talk am 28. Jänner in der Wiener Schraubenfabrik. Zahlreiche Gäste, ein mitreißender und informationsreicher Vortrag sowie zahlreiche kritische Fragen machten den Abend zu einem vollen Erfolg. Der Vortragende Martin Grassberger sprach über sein Buch „Das leise Sterben: Warum wir eine landwirtschaftliche Revolution [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/nachlese-zweiter-ueber_land-future-food-talk/">Nachlese: Zweiter über_Land-Future Food-Talk</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/02/zweiter-ueber-land-future-food-talk-martin-grassberger-thomas-weber.jpg" alt="" class="wp-image-6992" width="407" height="388" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/02/zweiter-ueber-land-future-food-talk-martin-grassberger-thomas-weber.jpg 552w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/02/zweiter-ueber-land-future-food-talk-martin-grassberger-thomas-weber-300x286.jpg 300w" sizes="(max-width: 407px) 100vw, 407px" /><figcaption>Martin Grassberger (li.) und Thomas Weber</figcaption></figure></div>



<p>Chronische Krankheiten wegen unserer Ernährung? Das war das Thema beim 2. <em>über_Land</em>-Future Food Talk am 28. Jänner in der Wiener Schraubenfabrik. Zahlreiche Gäste, ein mitreißender und informationsreicher Vortrag sowie zahlreiche kritische Fragen machten den Abend zu einem vollen Erfolg. Der Vortragende Martin Grassberger sprach über sein Buch „Das leise Sterben: Warum wir eine landwirtschaftliche Revolution brauchen, um eine gesunde Zukunft zu haben.“ Die anschließende Diskussion leitete Journalist und Herausgeber Thomas Weber. Abgerundet wurde der Abend mit einer Weinverkostung des Bio-Weinguts Weiss aus Gols (Burgenland). </p>



<span id="more-6989"></span>



<p>In Kooperation mit dem Residenzverlag fand der 2. <em>über_Land</em>-Future Food-Talk ganz im Zeichen unserer Ernährung statt. Der Arzt, Humanbiologe und Autor Martin Grassberger beantwortete den Zusammenhang zwischen der rücksichtslosen Zerstörung der Natur und der Entstehung von chronischen Krankheiten. Und welche Auswege gibt es aus dieser globalen Gesundheitskrise? </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="531" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/02/zweiter-ueber-land-future-food-talk-publikum.jpg" alt="zweiter über_Land-Future Food Talk" class="wp-image-6994" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/02/zweiter-ueber-land-future-food-talk-publikum.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/02/zweiter-ueber-land-future-food-talk-publikum-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /><figcaption>Interessiertes Publikum beim 2. über_Land-Future Food Talk in der Schraubenfabrik (Wien).</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gestörtes Mikrobiom und chronische Krankheiten</strong></h3>



<p>Beim zweiten Future Food-Talk erhielt das Publikum nicht nur geballtes Wissen, sondern auch Tipps, was jeder bei sich selbst verbessern kann. Schuld an chronischen Krankheiten sei nämlich das gestörte Verhältnis zwischen Mensch und angeborenem Mikrobiom, welches das Ökosystem unserer Erde widerspiegelt. Doch wie kann dieses Mikrobiom eigentlich gestärkt werden? (Lesen Sie dazu auch unsere <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Buchbesprechung (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.ueber-land.eu/das-leise-sterben-martin-grassberger/" target="_blank">Buchbesprechung</a>) Martin Grassbergers Buch „Das leise Sterben“, das vor wenigen Tagen den Preis als „Wissenschaftsbuch des Jahres“ in der Kategorie Naturwissenschaft/Technik erhielt, brachte tiefe Einsichten. Im Anschluss an den Vortrag diskutierte Biorama-Herausgeber Thomas Weber mit Grassberger über die Auswege aus dieser globalen Gesundheitskrise. Dabei wurden auch persönliche Fragen geklärt, wie beispielsweise: Was isst ein Gesundheitsexperte eigentlich so zum Frühstück? &nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="531" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/02/zweiter-ueber-land-future-food-talk-Protagonisten.jpg" alt="zweiter über_Land-Future Food Talk" class="wp-image-6995" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/02/zweiter-ueber-land-future-food-talk-Protagonisten.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/02/zweiter-ueber-land-future-food-talk-Protagonisten-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /><figcaption>v.li.n.re.: Journalist und Herausgeber Thomas Weber, Autor Martin Grassberger, über_Land-Gastgeberin Barbara Kanzian und Claudia Romeder, Verlagsleiterin des Residenz Verlages.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Bücher und Wein</strong></h3>



<p>Auch die Buchhandlung Tiempo Nuevo war an diesem Abend vertreten. Mit aufliegenden Exemplaren vom Buch „Das leise Sterben“ konnten die Gäste vor Ort durch die Bücher blättern und sich inspirieren lassen. Ausklang fand der Abend bei einem guten Glas Wein des <a href="https://www.weingut-weiss.at/willkommen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Bioweinguts Weiss (öffnet in neuem Tab)">Bioweinguts Weiss</a> aus Gols (Burgenland). Passend zum Abend waren die Weine nicht nur vegan, fructose- und sorbitgeprüft, sondern auch „hysteriefree“ &#8211; ihr Histamin-Restwert liegt unter 0,1 mg/l.</p>



<p><em>über_Land</em> bedankt sich herzlich bei Martin
Grassberger, Thomas Weber und dem Residenzverlag für das Zustandekommen dieses
spannenden Abends. Danke auch an das Weingut Weiss für die Bereitstellung der
Weine. Und ganz besonders freuen wir uns über das zahlreiche Kommen des
Publikums und die packende, anregende Diskussion. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Save the date</strong></h3>



<p>Der dritte <em>über_Land</em>-Future Food-Talk findet am 31. März 2020 statt. Dabei geht es um Insekten als Proteinquelle. Ort: Schraubenfabrik, Lilienbrunngasse 18, 1020 Wien; Beginn: 19 Uhr.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/nachlese-zweiter-ueber_land-future-food-talk/">Nachlese: Zweiter über_Land-Future Food-Talk</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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		<title>Das leise Sterben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jan 2020 18:25:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch/Film]]></category>
		<category><![CDATA[Future Food Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Land_Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Das leise Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Grassberger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Martin Grassberger beschäftigt sich in seinem Buch Das leise Sterben: Warum wir eine landwirtschaftliche Revolution brauchen, um eine gesunde Zukunft zu haben mit den Zusammenhängen zwischen unserem rücksichtslosen Umgang mit der Natur, dem leise voranschreitenden Artensterben und dem rasanten Anstieg komplexer, chronischer Erkrankungen rund um die Welt. Die Gründe für den Biodiversitätsverlust sind so vielfältig [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/das-leise-sterben-martin-grassberger/">Das leise Sterben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/01/Das-leise-Sterben-Martin-Grassberger.jpg" alt="" class="wp-image-6760" width="255" height="399" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/01/Das-leise-Sterben-Martin-Grassberger.jpg 363w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/01/Das-leise-Sterben-Martin-Grassberger-192x300.jpg 192w" sizes="(max-width: 255px) 100vw, 255px" /></figure></div>



<p>Martin Grassberger beschäftigt sich in seinem Buch <em>Das leise Sterben: Warum wir eine landwirtschaftliche Revolution brauchen, um eine gesunde Zukunft zu haben</em> mit den Zusammenhängen zwischen unserem rücksichtslosen Umgang mit der Natur, dem leise voranschreitenden Artensterben und dem rasanten Anstieg komplexer, chronischer Erkrankungen rund um die Welt. Die Gründe für den Biodiversitätsverlust sind so vielfältig wie seine Folgen. Ein Gastbeitrag von <em>Katharina Hoff-Powell.</em></p>



<span id="more-6757"></span>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Geballtes Wissen</strong></h2>



<p><em>Das leise Sterben</em> im Titel des Buches bezieht sich nicht nur auf die Flora und Fauna in Zeiten des Klimawandels, sondern auch auf das Verschwinden unserer Koch- und Esskultur und die zunehmende Präsenz von Fast Food, auf das Bauernsterben, sowie auf das Sterben unseres inneren Gartens, des sogenannten Darm-Mikrobioms. All diese Aspekte sind Folgen der industriellen Landwirtschaft, weswegen der Autor eine Abkehr von gängigen landwirtschaftlichen Maßnahmen wie dem Einsatz von Mineraldünger, Pestiziden und Insektiziden fordert und Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen propagiert. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Einflussnahme der Industrie auf Forschung</h3>



<p>In seinem Buch zitiert der <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Biologe und Arzt  (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.sfu.ac.at/de/person/univ-prof-ddr-martin-grassberger/" target="_blank">Biologe und Arzt </a>nicht nur wissenschaftliche Studien und Forschungsergebnisse, um seine Thesen zu untermauern, sondern deckt als unabhängiger Wissenschaftler auch gängige Praktiken auf, die gleichermaßen interessant wie beunruhigend sind. Hierzu zählen die finanzielle Einflussnahme der Industrie auf die biomedizinische Forschung ebenso, wie das Lobbying der Konzerne in Brüssel. Diese Taktiken haben zur Folge, dass bedenkliche Stoffe als sicher eingestuft – und mehr noch – als notwendig für die Gesundheit der Bevölkerung dargestellt werden. So hat Glyphosat laut seinem Hersteller keine Wirkung auf den Menschen, wird aber von der Weltgesundheitsorganisation WHO als krebserrregend beurteilt; und es gibt sogar eine Vielzahl von Studien, die einen Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Glyphosat sowie anderen Ackergiften und Krankheiten wie Autismus, ADHS, Alzheimer, Parkinson, Nieren- und Lungenleiden sowie Unfruchtbarkeit, um nur einige zu nennen, sehen. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass die Grenzwerte für Pestizidrückstände in Lebensmitteln in der EU laut Grassberger „situationselastisch“ sind und es bisher keine Studien oder offizielle Einschätzungen des kumulativen Risikos mehrerer Pestizide gibt. </p>



<p>Neben einer erschreckenden Anzahl an
Schadstoffbelastungen spricht der Autor auch über die Rolle des Bio-Landbaus in
Sachen Nachhaltigkeit, über Essensvernichtung und den Welthunger. Dieser
könnte, entgegen vieler Behauptungen, auch mit nachhaltig ökologischem Landbau
gestillt werden, sofern die verfügbaren Anbauflächen für die Lebensmittel- und
nicht zu einem erheblichen Teil für die Tierfutterproduktion verwendet würden.
Der Autor bezeichnet es als „Falle des Kurzzeitdenkens“ (138) und spricht sich
für eine effiziente und nachhaltige Ressourcennutzung aus. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wer bin ich und wenn ja, wie viele?</strong></h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" width="319" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/01/Grassberger-ueber-land-future-food-talk.jpg" alt="Martin Grassberger, Autor von Das leise Sterben" class="wp-image-6761" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/01/Grassberger-ueber-land-future-food-talk.jpg 319w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/01/Grassberger-ueber-land-future-food-talk-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 319px) 100vw, 319px" /><figcaption>Autor, Arzt und Biologe Martin Grassberger</figcaption></figure></div>



<p>Im zweiten Teil des Buches erfahren die Leserinnen und Leser mehr über die Evolution und die Einheit des Lebens. Grassberger zeigt auf, dass Bakterien die wahren Herrscher der Welt sind und dass die heimliche Kraft allen Lebens das Mikrobiom ist. Dieses wird schon bei der Geburt von der Mutter auf das Kind übertragen und dessen Zusammensetzung verändert sich durch die Ernährung und durch andere Umwelteinflüsse. Ist die Balance zwischen den Mikroorganismen und deren Wirten gestört, kommt es zu einem Anstieg nichtübertragbarer chronischer Erkrankungen des Menschen sowie zu einer Zunahme von Tier- und Pflanzenkrankheiten. Interessant ist hier, dass es keine Trennung zwischen Mensch und Natur bzw. zwischen dem „Ich“ und der „Außenwelt“ zu geben scheint. Die Untersuchung des Mikrobioms zeigt auf, dass alles miteinander verbunden ist. Wir tragen die Ökosysteme der Erde in uns und hier scheint dem intakten Bodenleben und vor allem der schwindenden Humusschicht eine zentrale Rolle zuzukommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Lösungsstrategien</strong></h3>



<p>Im dritten Teil des Buches werden Wege aufgezeigt, wie man die Bodenfruchtbarkeit verbessern und das Darm-Mikrobiom durch abwechslungsreiche und konsequent biologische Ernährung stärken kann. Außerdem werden Lösungsstrategien von „Agrarrebellen“ aus dem In- und Ausland vorgestellt und schließlich richtet der Autor Forderungen an die Politik, wie zum Beispiel die&nbsp;Einführung einer Zuckersteuer und die verpflichtende Kennzeichnung von pestizidbelasteten Lebensmitteln.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h3>



<p>Martin Grassbergers Buch beleuchtet die
Evolution und Lebensgrundlage des Menschen von verschiedenen Seiten in
eindrucksvoller Art und Weise und ist somit ein Beispiel für
Grundlagenforschung auf höchstem Niveau. Es sollte in Zeiten des Klimawandels
in keinem Haushalt und in keiner Bibliothek fehlen und kann als eine Art
„Bibel“ für eine gesunde Zukunft gedeutet werden. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zu Gast beim 2. <em>über_Land</em> Future Food-Talk</strong></h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/12/ueber-land-future-food-talks-e1576677156126.jpeg" alt="ueber_Land Future Food Talk" class="wp-image-6744" width="227" height="227"/></figure></div>



<p>Am 28. Jänner 2020 ist Martin Grassberger zu Gast beim 2. <a rel="noreferrer noopener" aria-label="über_Land-Future Food Talk (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.ueber-land.eu/das-leise-sterben-zweiter-ueber_land-future-food-talk/" target="_blank"><em>über_Land</em> Future Food-Talk</a>. Der Autor, Arzt und Humanbiologe wird sein Buch vorstellen. In der anschließenden Diskussion, geleitet vom Biorama-Herausgeber Thomas Weber, werden mögliche Auswege aus der gegenwärtigen globalen Gesundheits- und Umweltkrise besprochen.&nbsp; </p>



<p>Beginn: 19 Uhr, Ort: Schraubenfabrik, Lilienbrunngasse 18, 1020 Wien<br>Anmeldung: barbara.kanzian@ueber-land.eu</p>



Martin Grassberger,
Das leise Sterben,
Residenz Verlag,
ISBN: 9783701734795



<p></p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/das-leise-sterben-martin-grassberger/">Das leise Sterben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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		<title>Zweiter über_Land Future Food-Talk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2019 14:25:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future Food Talk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits zum zweiten Mal lädt über_Land zum Future Food-Talk: Gemeinsam mit dem Residenz Verlag wird am 28. Jänner 2020 das Buch „Das leise Sterben“ präsentiert. Buchautor Martin Grassberger beschreibt darin den Zusammenhang zwischen der rücksichtslosen Zerstörung der Natur und den Epidemien chronischer Krankheiten.&#160; Er wird an diesem Abend persönlich sein Buch vorstellen; die anschließende Diskussion, [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/12/ueber-land-future-food-talks.jpeg" alt="ueber_Land Future Food Talk" class="wp-image-6744" width="330" height="330"/></figure></div>



<p>Bereits zum zweiten Mal lädt <em>über_Land</em> zum Future Food-Talk: Gemeinsam mit dem Residenz Verlag wird am 28. Jänner 2020 das Buch „Das leise Sterben“ präsentiert. Buchautor Martin Grassberger beschreibt darin den Zusammenhang zwischen der rücksichtslosen Zerstörung der Natur und den Epidemien chronischer Krankheiten.&nbsp; Er wird an diesem Abend persönlich sein Buch vorstellen; die anschließende Diskussion, geleitet von Thomas Weber, wird sich der Frage widmen, warum wir eine landwirtschaftliche Revolution brauchen, um eine gesunde Zukunft zu haben. </p>



<span id="more-6743"></span>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><img loading="lazy" decoding="async" width="319" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/12/Grassberger-ueber-land-future-food-talk.jpg" alt="Martin Grassberger das leise Sterben ueber_Land Future Food Talk" class="wp-image-6745" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/12/Grassberger-ueber-land-future-food-talk.jpg 319w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/12/Grassberger-ueber-land-future-food-talk-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 319px) 100vw, 319px" /><figcaption>Martin Grassberger, Autor des Buchs &#8222;Das leise Sterben&#8220; ist Gast des nächsten über_Land-Future-Food Talks</figcaption></figure></div>



<p>Viele von uns merken es: Weder unser Planet erfreut sich bester Gesundheit, noch wir selbst. Die Ursachen liegen in der globalen Umweltverschmutzung, den Folgen der industriellen Landwirtschaft und dem Raubbau am Ackerboden. Immer mehr chronische Krankheiten breiten sich quer durch alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten epidemisch aus. Um wieder Gesundheit zu erlangen, müssten wir einiges ändern. Doch Warnungen vor unmittelbaren Bedrohungen wie Umweltverschmutzung, Bodenverarmung und Abnahme der Biodiversität verhallen weitgehend ungehört. (<em>Anm.:</em> Man denke nur an die Ergebnisse der letzten Klimakonferenz Mitte Dezember 2019 in Madrid, die dokumentieren, dass die Zeit für ein Anders-Handeln noch immer nicht reif ist.) </p>



<h3 class="wp-block-heading">Das leise Sterben</h3>



<p>Buchautor, Arzt und Biologe Martin Grassberger zeigt in seinem Buch den unmittelbaren Zusammenhang zwischen der rücksichtslosen Zerstörung der Natur und den leisen Epidemien chronischer Krankheit auf. Er zeigt aber auch auf, welche Auswege es aus der gegenwärtigen Gesundheits- und Umweltkrise gibt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/12/Thomas-Weber-by-Juergen-Schmuecking.jpg" alt="Thomas Weber ueber_Land Future Food Talk" class="wp-image-6747" width="308" height="462" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/12/Thomas-Weber-by-Juergen-Schmuecking.jpg 366w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/12/Thomas-Weber-by-Juergen-Schmuecking-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 308px) 100vw, 308px" /><figcaption>Thomas Weber, Herausgeber von Biorama, leitet beim nächsten ueber_Land-Future Food Talk die Diskussion. Foto: Jürgen Schmücking</figcaption></figure></div>



<p>Die anschließende Diskussion zum Thema
„Brauchen wir eine landwirtschaftliche Revolution, um eine gesunde Zukunft zu
haben?“ wird von Thomas Weber, Journalist und Herausgeber von Biorama,
geleitet. </p>



<p>Als kulinarisches Rahmenprogramm stehen Weine vom <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Bioweingut Weiss (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.weingut-weiss.at/willkommen.html" target="_blank">Bioweingut Weiss</a> aus Gols zur Verkostung. Das Weingut Weiss ist nicht nur zertifizierter Bio-Betrieb, sondern produziert sowohl Weine für den veganen Genuss, fructose- und sorbitgeprüfte Weine, als auch Weine mit einem Histamin-Restwert von unter 0,1mg/l &#8211; bekannt unter der Bezeichnung „hysteriefree“.</p>



<p><em>Wir freuen uns auf Ihr Kommen!</em></p>



<p><strong>Wo?</strong> UnternehmerInnenzentrum Schraubenfabrik, Lilienbrunngasse 18, 1020 Wien</p>



<p><strong>Wann?</strong> Der 2. Talk findet am Dienstag, <strong>28. Jänner 2020 um 19 Uhr</strong> statt.</p>



<p><strong>Eintritt:</strong> freie Spende</p>



<p><strong>Veranstalterin:</strong> Barbara Kanzian, Herausgeberin des Blogs <em>über_Land</em> </p>



<p><strong>Anmeldung:</strong> barbara.kanzian@ueber-land.eu</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>über_Land</strong></h3>



<p>Der Blog über_Land beschäftigt sich mit innovativer Landwirtschaft in der Stadt und auf dem Land. Themen wie Urban Farming, Vertical Farming, Aquaponic stehen genauso im Vordergrund. Der Blog geht aber auch der Frage nach, wie Gemeinden für ihre Bewohnerinnen und Bewohner neue, qualitätsvolle Konzepte entwickeln, wo Wohnen, Leben und Arbeiten möglich wird. Der Blog ist seit 2011 online. Gründerin und Herausgeberin ist Barbara Kanzian. Erfahren Sie mehr über sie auf ihrer&nbsp;<a href="http://kanziancommunication.com/">Unternehmens-Website</a>.</p>
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		<title>Nachlese des ersten über_Land Future Food Talks</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2019 08:20:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future Food Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Aquaponic]]></category>
		<category><![CDATA[über_Land Future Food Talks]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 26. November fand der 1. Future Food Talk – powered by über_Land – statt.&#160; Zahlreiche Interessierte kamen in die Schraubenfabrik in Wien, um mehr über das Thema Aquaponic zu erfahren. Die Vortragenden, Michael Berlin und Gregor Hoffmann, Betreiber der ersten österreichweiten kommerziellen Aquaponic-Anlage gaben tiefe Einblicke in ihre Tätigkeit. Winzer Hans Czerny stellte das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/12/IMG_20191126_205800.jpg" alt="über_Land Future Food Talk" class="wp-image-6702" width="374" height="280" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/12/IMG_20191126_205800.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/12/IMG_20191126_205800-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 374px) 100vw, 374px" /><figcaption>v.li.n.re.: Gregor Hoffmann von blün, Barbara Kanzian, Initiatorin der über_Land Future Food Talks, Michael Berlin von blün und Winzer Hans Czerny.</figcaption></figure></div>



<p>Am 26. November fand der 1. Future Food Talk – powered by über_Land – statt.&nbsp; Zahlreiche Interessierte kamen in die Schraubenfabrik in Wien, um mehr über das Thema Aquaponic zu erfahren. Die Vortragenden, Michael Berlin und Gregor Hoffmann, Betreiber der ersten österreichweiten kommerziellen Aquaponic-Anlage gaben tiefe Einblicke in ihre Tätigkeit. Winzer Hans Czerny stellte das genussreiche Rahmenprogramm bereit und versorgte die Gäste mit ausgewählten Weinen von seinem Demeter-Weingut in Fels am Wagram. </p>



<span id="more-6700"></span>



<p>Beim ersten <em>über_Land </em>Future Food Talk drehte sich alles um Aquaponic. Ist diese Mischform aus Hydroponic und Aquakultur eine Technologie der Zukunft? Als Bernhard Zehetbauer und Michael Berlin sich im Jahr 2016 auf die Übernahme der Geschäftsführung der Firma <em>Zehetbauer Fertigrasen</em> vorbereiteten, überlegten sie, in welche anderen Segmente sie expandieren könnten. Eines war für sie klar: Sie wollten in die Produktion von gesunden Lebensmitteln einsteigen, die nachhaltig und lokal produziert werden samt dem effizienten Einsatz von Ressourcen. Und: Sie wollten eine Kreislaufwirtschaft. Dabei schien Aquaponic für sie ein geeignetes Werkzeug zu sein. Ihr damaliger Agrar-Berater Gregor Hoffmann konnte viel Wissen beisteuern und stellte den Kontakt zum Gemüsebauern Stefan Bauer her, der Nutzfläche in seinem Glashaus zur Verfügung stellte. 2016 wurde schließlich die Aquaponic-Anlage <em>blün</em> in Wien-Donaustadt gegründet. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Status Quo und
Zukunftspläne</strong></h3>



<p>Die für die Aquaponic besonders geeigneten Barsche waren für <em>blün</em> bloß ein Experiment. Denn es gab große Schwierigkeiten, den Barsch zu vermarkten. Viel bessere Erfahrungen machen sie nun mit dem Wels, der bereits Eingang in die Spitzengastronomie gefunden hat. Gefüttert werden die Tiere noch mit Beifang-Futter; in Zukunft soll Futter aus Insekten Verwendung finden. Aber auch eine neue Aquaponic-Anlage steht am Programm: Auf dem <a href="https://www.stadtlandwirtschaft.wien/ZukunftshofFavoriten" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Zukunftshof in Rothneusiedl (öffnet in neuem Tab)">Zukunftshof in Rothneusiedl</a>, wo in den nächsten Jahren ein interdisziplinäres Stadtlandwirtschaftskonzept realisiert werden soll, ist auch eine neue Aquaponic-Anlage angedacht. </p>



<p>Reges Interesse und zahlreiche Fragen kamen im Anschluss an den Vortrag von denFuture Food Talk-Gästen – speziell zur Kreislaufwirtschaft.</p>



<figure class="wp-block-embed-vimeo alignleft wp-block-embed is-type-video is-provider-vimeo wp-embed-aspect-9-16 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="&amp;uuml;ber_Land Future Food Talk" src="https://player.vimeo.com/video/377003573?dnt=1&amp;app_id=122963" width="563" height="1000" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wein und Schwein</strong></h3>



<p><a href="http://www.wimmer-czerny.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Weinbauer Hans Czerny (öffnet in neuem Tab)">Weinbauer Hans Czerny</a> kam extra aus Fels am Wagram, um seine Weine verkosten zu lassen.</p>



<p>Czerny übernahm den Betrieb von seinen Eltern und stellte im
Jahr 2000 auf Bio um; drei Jahre später erwarb er das Demeter-Zertifikat. Im
gleichen Jahr begann er mit der Tierhaltung, denn zu einer funktionierenden
Hofkreislaufwirtschaft gehört die Verwertung von Hoffutter und Mistproduktion.
Zuerst kamen die Mangalitza-Schweine, später die Waldviertler Blondvieh-Rinder
hinzu.</p>



<p>Bei seiner Verkostung präsentierte er sieben seiner von
Gault-Millau und Vinaria ausgezeichneten Weine. </p>



<p>über_Land bedankt sich herzlich bei den Vortragenden und dem
Winzer für die Einblicke in ihre Tätigkeit. Dank auch an die <em>Schraubenfabrik</em> zur Bereitstellung der
Räumlichkeiten. Und ganz besonders freuen uns das zahlreiche Kommen des
Publikums und die spannende Diskussion über dieses Zukunftsthema, das unsere
Lebensmittelproduktion maßgeblich beeinflusst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der 2. Talk: Save the date</h3>



<p>Der nächste <em>über_Land</em> Future Food Talk findet am Dienstag, 28. Jänner 2020, um 19 Uhr in der Schraubenfabrik in Wien statt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!</p>


<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/nachlese-des-ersten-ueber_land-future-food-talks/">Nachlese des ersten über_Land Future Food Talks</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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		<title>über_Land präsentiert Future Food Talks</title>
		<link>https://www.ueber-land.eu/ueber_land-praesentiert-future-food-talks/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2019 15:13:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future Food Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Future Food Talks]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Blog über_Land hat große Neuigkeiten: Neben dieser Online-Plattform eröffnet über_Land eine neue Schiene: die Vortragsreihe Future Food Talks. Dabei stehen Zukunftsthemen unserer Ernährung und Lebensmittelproduktion im Mittelpunkt. Der erste Talk findet am Dienstag, den 26. November 2019 in Wien statt. Schon lange beschäftigt sich über_Land mit Zukunftsthemen: Seit 2011 stehen die Zukunft der Entwicklung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/ueber_land-praesentiert-future-food-talks/">über_Land präsentiert Future Food Talks</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/10/future_food_talks_logo1-Kopie.jpg" alt="über_Land Future Food Talks" class="wp-image-6694" width="570" height="351" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/10/future_food_talks_logo1-Kopie.jpg 570w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/10/future_food_talks_logo1-Kopie-300x185.jpg 300w" sizes="(max-width: 570px) 100vw, 570px" /></figure></div>



<p>Der Blog <em>über_Land </em>hat große Neuigkeiten: Neben dieser Online-Plattform eröffnet über_Land eine neue Schiene: die Vortragsreihe Future Food Talks. Dabei stehen Zukunftsthemen unserer Ernährung und Lebensmittelproduktion im Mittelpunkt. Der erste Talk findet am Dienstag, den 26. November 2019 in Wien statt.</p>



<span id="more-6682"></span>



<p>Schon lange beschäftigt sich <em>über_Land </em>mit Zukunftsthemen: Seit 2011 stehen die Zukunft der <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Entwicklung von Gemeinden (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.ueber-land.eu/gemeinde-mit-zukunft-trofaiach/" target="_blank">Entwicklung von Gemeinden</a>, die <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Zukunft der Landwirtschaft in der Stadt (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.ueber-land.eu/regionale-lebensmittelproduktion-in-der-stadt/" target="_blank">Zukunft der Landwirtschaft in der Stadt</a> und die <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Zukunft unserer Lebensmittelproduktion  (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.ueber-land.eu/lebensmittel-der-zukunft-insekten-frisch-auf-den-tisch/" target="_blank">Zukunft unserer Lebensmittelproduktion </a> auf über_Land im Mittelpunkt.</p>



<p>Um neben dem Blog diese Zukunftsthemen in analoger Form
aufzugreifen, wird die Vortragsreihe <strong>Future Food Talks</strong> von <em>über_Land</em> ins Leben gerufen. </p>



<p>Unsere Vortragenden sind Branchenexperten, Landwirte und
Aktivisten aus den Bereichen Lebensmitteln und Ernährung. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Was unsere Gäste dabei erwartet?</h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Lernen Sie, wie man nachhaltig isst, finden Sie heraus, woher Ihre Nahrung kommt und öffnen Sie Ihren Geist (und Ihre Bäuche) für neue Nahrungsquellen. Denn: Man muss nicht in einen Hungerstreik treten, um den Planeten zu retten.</p><cite>Barbara Kanzian alias Die Überländerin</cite></blockquote>



<p>Unsere Gäste werden jedes zweite Monat über die Zukunft unserer Nahrung diskutieren und dabei folgende Fragen beantworten: Woher und wie entstehen unsere Lebensmittel, wie sieht nachhaltige Ernährung aus, wie können neue Nahrungsquellen erschlossen werden und welche neuen Formen der Lebensmittelproduktion gibt es in Stadt und Land? Die anschließende Diskussion lädt auch das Publikum dazu ein, über die Zukunft der Nahrung zu diskutieren. </p>



<p>Der erste <strong>über_Land-Future Food Talk </strong>findet am 26. November 2019 um 19 Uhr in der Schraubenfabrik statt. Als Branchenexperten kommen Michael Berlin und Gregor Hoffmann von <em><a href="https://bluen.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Blün (öffnet in neuem Tab)">Blün</a></em>. Sie erzählen über die Entstehung und das Funktionieren ihrer Aquaponic-Anlage in Wien. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/10/Michael-Berlin-blün-1.jpg" alt="" class="wp-image-6685" width="259" height="173"/><figcaption>Michael Berlin</figcaption></figure></div>



<figure class="wp-block-image is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/10/Gregor-Hoffmann-blün.jpg" alt="über_Land: Future Food Talks Gregor Hoffmann" class="wp-image-6683" width="262" height="175" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/10/Gregor-Hoffmann-blün.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/10/Gregor-Hoffmann-blün-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 262px) 100vw, 262px" /><figcaption>Gregor Hoffmann</figcaption></figure>



<p>Ob diese Technologie, die Fischzucht und Gemüseanbau in einem geschlossenen Kreislauf vereint, ein Modell für die Zukunft darstellt, soll die anschließende Diskussion zeigen.&nbsp; </p>



<p>Als Rahmenprogramm präsentiert Hans Czerny vom <a href="http://www.wimmer-czerny.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Demeter-Weingut  (öffnet in neuem Tab)">Demeter-</a><strong><a href="http://www.wimmer-czerny.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Demeter-Weingut  (öffnet in neuem Tab)">Weingut </a>Wimmer-Czerny</strong> aus Fels am Wagram (NÖ) seine Weine.</p>



<p>Wir freuen uns auf Ihr Kommen!</p>



<p><strong>Wo</strong> – UnternehmerInnenzentrum Schraubenfabrik, Lilienbrunngasse 18, 1020 Wien </p>



<p><strong>Wann</strong> – Der 1. Talk findet am Dienstag, <strong>26. November 2019, um 19 Uhr</strong> statt.</p>



<p><strong>Eintritt:</strong> freie
Spende</p>



<p><strong>Veranstalterin:</strong> Barbara Kanzian, Herausgeberin des Blogs über_Land    barbara.kanzian@ueber-land.eu</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/ueber_land-praesentiert-future-food-talks/">über_Land präsentiert Future Food Talks</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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