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	<title>Bienen Archive - über_Land</title>
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		<title>Artgerechte Bienenhaltung: Bienenkörbe aus Stroh</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2021 13:47:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dass Imkern nicht gleich Imkern ist, beweist Manfred Gartner aus Dellach im Drautal. Bienenkörbe aus Stroh statt gängige Magazinbeuten sind die Basis seines Imkerns. Auch zur Varroabekämpfung hat Gartner seine eigenen Mittel. Ein Beitrag von Gastautorin Katharina Hoff-Powell. An einem wolkigen Nachmittag im Juli finden sich eine Handvoll JungimkerInnen bei Manfred Gartner in Dellach im [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0003.jpg" data-rel="lightbox-gallery-jnTKMsOn" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" width="425" height="567" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0003.jpg" alt="Bienenkörbe aus Stroh" class="wp-image-7819" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0003.jpg 425w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0003-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></a></figure></div>



<p>Dass Imkern nicht gleich Imkern ist, beweist Manfred Gartner aus Dellach im Drautal. Bienenkörbe aus Stroh statt gängige Magazinbeuten sind die Basis seines Imkerns. Auch zur Varroabekämpfung hat Gartner seine eigenen Mittel. Ein Beitrag von Gastautorin <em>Katharina Hoff-Powell</em>. </p>



<span id="more-7813"></span>



<p>An einem wolkigen Nachmittag im Juli finden sich eine Handvoll JungimkerInnen bei Manfred Gartner in Dellach im Drautal ein, um mehr über seine Art der Bienenhaltung zu erfahren. Nach einer kurzen Einführung in die Korbimkerei mit ihrem Ursprung in der Lüneburger Heide geht es an&#8217;s Eingemachte. Der Bienenstand wird mitsamt allen Gerätschaften von den interessierten JungimkerInnen unter die Lupe genommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Artgerechte Bienenhaltung</h2>



<p>6 Bienenvölker leben in runden, naturnahen Behausungen aus geflochtenem Stroh und Kuhdung. Die Bienenkörbe aus Stroh sind original Lüneburger Stülper, so wie sie auch die Heideimker in Deutschland traditionell verwendet haben. Diese Art der Imkerei gilt als eine der Ursprünglichsten und wird mittlerweile auch an ihrem Entstehungsort der Lüneburger Heide immer seltener. Dabei bringt sie viele Vorteile mit sich. Die runde Form sowie das natürliche Material der Bienenbehausung beugen Wärmebrücken und Schimmelbildung vor, welche in eckigen Magazinbeuten oft ein Problem darstellen. Die Bienen können ihre Waben selbst bauen und bekommen keine vorgefertigten Rähmchen mit Wachsplatten in den Stock gehängt. Sie können sich also aussuchen, wie sie bauen und setzen ihre Wachsdrüsen kräftig ein. Ohne Rähmchen können die einzelnen Waben nicht aus dem Stock gezogen oder umgestellt werden, was zwar die Durchsicht für den Imker erschwert, die Bienen jedoch freut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klein aber fein</h2>



<p>Natürliche, nachhaltige und artgerechte Bienenhaltung ist Manfred Gartner wichtig. Für diese ist für den passionierten Imker vor allem die Größe der Bienenbehausung ausschlaggebend. In einen Bienenkorb mit 20-25l Volumen passen nicht mehr als 15000 Bienen. Alles, was darüber hinausgeht, kommt laut Gartner fast einer Massentierhaltung – Volksstärken von 60000 sind in anderen Stöcken keine Seltenheit – gleich. Gleichzeitig merkt er aber auch an, dass im Magazin, also in einer eckigen Bienenbehausung, auch artgerecht geimkert werden kann, wenn nur eine Zarge verwendet wird und nicht, wie allgemein üblich, mehrere Honigräume aufgesetzt werden, um die Bienen zur Honigproduktion anzuregen. Denn sobald der zur Verfügung stehende Hohlraum mit Waben ausgebaut und mit Brut und Honig befüllt ist, können sich die Bienen anderen wichtigen Aktivitäten zuwenden, wie z. B. der Stockhygiene und ihrem natürlichen Putzverhalten. Diese sind wiederum wichtig, um sich gegen Eindringlinge und Parasiten, Stichwort <a href="https://www.ueber-land.eu/innovatives-land-bienensterben-varroa-milbe-schweiz-bienen-sterben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Varroa-Milbe</a>, wehren zu können.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0007.jpg" data-rel="lightbox-gallery-jnTKMsOn" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" width="425" height="567" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0007.jpg" alt="" data-id="7821" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0007.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7821" class="wp-image-7821" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0007.jpg 425w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0007-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></a><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Bienenkörbe aus Stroh statt gängigen Magazinbeuten</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0009.jpg" data-rel="lightbox-gallery-jnTKMsOn" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" width="425" height="567" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0009.jpg" alt="" data-id="7820" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7820" class="wp-image-7820" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0009.jpg 425w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0009-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></a></figure></li></ul></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Rharbarberblätter zur Varroabekämpfung</h2>



<p>Unter Imkern werden die unterschiedlichen Praktiken und Mittel, unter anderem auch zur Varroabekämpfung, hitzig diskutiert. Für Manfred Gartner ist es eine Überzeugungssache. Er basiert seine Methoden auf Erfahrungswerten. So hat er zum Beispiel gute Erfahrungen mit Rhabarberblättern gemacht, die er den Bienen zum Verzehr unter den Korb legt. Die enthaltene Oxalsäure soll gegen die Varroa-Milbe helfen und ist, in höherer Konzentration, auch in diversen apothekenpflichtigen Mitteln zur Varroabekämpfung enthalten, welche teilweise auch im Bienenkorb Verwendung finden. Ergänzend setzt Gartner auch Bücherskorpione ein, die mit den Bienen eine Symbiose eingehen und die Varroa-Milben fressen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Wohl der Bienen im Vordergrund</h2>



<p>Für Manfred Gartner steht fest, dass der Bienenkorb den Bienen ein naturnahes und artgerechtes Leben ermöglicht. Die Honigproduktion ist für ihn, der kein Berufsimker ist, dabei nebensächlich. Erst im zweiten Jahr wird der Honig geernet, das auf circa 6000-7000 Bienen geschrumpfte Wintervolk überwintert im ersten Jahr auf seinem eigenen Honig und verbraucht dabei sensationell wenig Futter, im Schnitt lediglich 2,5kg. Zuckerwasser wird zwar wie üblich auch zugefüttert, kann aber die gesunden Inhaltsstoffe von Honig, Pollen, Propolis und Bienenwachs nicht ersetzen, so Gartner.</p>



<p>Die Vitalität seiner Bienen spricht für sich. Wir JungimkerInnen sind fasziniert von der Bandbreite der Möglichkeiten in der Korbimkerei und machen uns beschwingt und inspiriert auf den Heimweg. Die ein oder andere Idee wird auch in einigen unserer Bienenstöcke Anwendung finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Manfred Gartner</h2>



<p>ist Korbimker aus Überzeugung und Mitglied im <a href="https://www.gruenes-tirol.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gartenbauverein Grünes Tirol</a>. Derzeitiges Projekt des Vereins: Sonnengarten Lienz.</p>



<p></p>
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		<title>Zurück zur Natur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2021 06:47:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch/Film]]></category>
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		<category><![CDATA[Bienen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Zeiten von Lockdown und sommerlichen Temperaturen wollen viele Menschen wieder zurück in den Schoß von Mutter Natur. Wie diese Reise aussehen kann, legt Brigit Strawbridge-Howard in ihrem Buch &#8222;Dancing with Bees: Meine Reise zurück zur Natur&#8220; dar. Ein Beitrag von Katharina Hoff-Powell. Brigit Strawbridge-Howard beschreibt in ihrem Buch ihre ganz persönliche Wieder-Entdeckung der Natur, [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/Dancing-with-Bees_S.36_freigestellt_©-John-Walters.png" data-rel="lightbox-gallery-4QSHC8t6" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="425" height="276" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/Dancing-with-Bees_S.36_freigestellt_©-John-Walters.png" alt="zurück zur Natur" class="wp-image-7784" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/Dancing-with-Bees_S.36_freigestellt_©-John-Walters.png 425w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/Dancing-with-Bees_S.36_freigestellt_©-John-Walters-300x195.png 300w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></a></figure></div>



<p>In Zeiten von Lockdown und sommerlichen Temperaturen wollen viele Menschen wieder zurück in den Schoß von Mutter Natur. Wie diese Reise aussehen kann, legt Brigit Strawbridge-Howard in ihrem Buch &#8222;Dancing with Bees: Meine Reise zurück zur Natur&#8220; dar. Ein Beitrag von <em>Katharina Hoff-Powell.</em></p>



<span id="more-7749"></span>



<p>Brigit Strawbridge-Howard beschreibt in ihrem Buch ihre ganz persönliche Wieder-Entdeckung der Natur, die sie in Südengland umgibt und unternimmt gleichzeitig eine Reise in ihre persönliche Vergangenheit. Eines Tages stellt die Autorin fest, dass sie mehr über die französische Revolution weiß, als über die Tier- und Pflanzenwelt in ihrer Umgebung. Das Staunen, das sie als junges Mädchen der Natur gegenüber empfunden hat, ist einer rationalen Sicht der Dinge gewichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Naturdetektivin</h2>



<p>Wie sie selbst sagt, verbringt die Autorin fortan endlose Stunden damit, in ihrem Garten und ihrer Kleingartenparzelle Bienen und anderen Insekten zuzusehen. Sie folgt ihnen von Blüte zu Blüte, macht Fotos von den einzelnen Exemplaren und entdeckt bei der Vergrößerung der Bilder am Computer Hinweise zu Physiologie und Verhalten der Insekten. Neben Solitärbienen, also Wildbienen, die nicht in einer Kolonie sondern alleine leben und ihr Nest bauen, haben es vor allem Hummeln der Autorin angetan.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/Brigit-Strawbridge-Howard_credit_Charlotte-Strawbridge.jpeg" data-rel="lightbox-gallery-4QSHC8t6" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/Brigit-Strawbridge-Howard_credit_Charlotte-Strawbridge.jpeg" alt="zurück zur Natur" class="wp-image-7785" width="420" height="281" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/Brigit-Strawbridge-Howard_credit_Charlotte-Strawbridge.jpeg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/Brigit-Strawbridge-Howard_credit_Charlotte-Strawbridge-300x200.jpeg 300w" sizes="(max-width: 420px) 100vw, 420px" /></a><figcaption>Die Autorin Brigit Strawbridge-Howard</figcaption></figure></div>



<p>Brigit Strawbridge Howard versteht es, ihre Faszination für Bestäuber auszudrücken und die Leser_in mit ungeahnten Details zu verzaubern. So schreibt sie zum Beispiel über Honigbienen als Meisterinnen der Fermentation, über Hummel-Nachahmer wie dem Großen Wollschweber, und über die Lehmtopfnester der Töpferwespen.</p>



<p>Ihr Entzücken mündet in Einsichten und Erkenntnisse über viele Arten von Bestäubern, Pflanzen, Vögeln und den Klimawandel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Tanz des Lebens</h2>



<p>Abschnittsweise liest sich ihr Buch fast wie ein Tagebuch. Wichtige Lebensereignisse wie die Begegnung mit ihrem späteren Mann wechseln sich mit Beschreibungen von Hecken, Wiesen und Wildbienen ab. Als Leserin hat man fast den Eindruck, eine Art Autobiografie über Brigit Strawbridge-Howard in Händen zu halten, in der die Flora und Fauna Südostenglands eine ganz besondere Rolle einnimmt. Es entsteht ein sehr intimes Bild der naturverbundenen Autorin als Naturdetektivin und Umweltaktivistin.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Tanz mit den Bienen</h2>



<p>So kann auch der Titel verstanden werden, denn die Autorin tanzt von einer Hummelart zur nächsten, erwähnt kuriose Fakten über <a href="https://www.ueber-land.eu/gebt-wildbienen-eine-chance/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wildbienen</a> und ganz nebenbei auch solche aus ihrem Leben. Strawbridge Howard dreht sich wie im Tanz von Bestäubern und Landschaften zu ihren Erinnerungen an die Schulzeit zu ihrem Garten und dessen Pflanzen, zu Vögeln, ihrer demenzkranken Mutter und wieder zu den Wildbienen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/dancing-with-bees-meine-Reise-zurueck-zur-Natur.jpg" data-rel="lightbox-gallery-4QSHC8t6" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="282" height="424" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/dancing-with-bees-meine-Reise-zurueck-zur-Natur.jpg" alt="" class="wp-image-7752" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/dancing-with-bees-meine-Reise-zurueck-zur-Natur.jpg 282w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/dancing-with-bees-meine-Reise-zurueck-zur-Natur-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 282px) 100vw, 282px" /></a></figure></div>



<p>Dieser Tanz und die Freude, die die Autorin bei jeder Sichtung von Hummeln empfindet, machen das Buch zu etwas ganz Besonderem und verleiten dazu, noch tiefer in die Materie einzudringen.</p>



<p><em>Brigit Strawbridge Howard</em><br><strong>Dancing with Bees: Meine Reise zurück zur Natur</strong><br>Löwenzahn Verlag, 2021.<br>ISBN 978-3-7066-2680-4<br>Das Buch wurde klimapositiv hergestellt, cradle-to-cradle gedruckt und bleibt plastikfrei unverpackt.</p>



<p>Ein Interview mit der Autorin können Sie auf der <a href="https://www.loewenzahn.at/magazin/interview-mit-brigit-strawbridge-howard/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Seite des Löwenzahn Verlags</a> nachlesen.<br>Illustration (ganz oben): ©John Walters<br>Porträt: ©Brigit Strawbridge Howard</p>



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		<title>Ein Imker ohne Hut und Tadel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2021 10:50:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
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		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
		<category><![CDATA[Bienen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Überländerin war zu Besuch im Schaugarten von apis-z, einer Demeter Imkerei in Klosterneuburg (Niederösterreich). Biologe und Imkermeister Roland Berger hat durch den Schaugarten geführt und eines klar auf den Punkt gebracht: Bienen sind fantastische Wesen. „Den steilen Weg oder den ganz steilen Weg?“ fragt Roland Berger die Gruppe, die an diesem Freitagnachmittag einen Spaziergang [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162648.jpg" data-rel="lightbox-gallery-RG1OaFmg" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162648.jpg" alt="Bienen Imker Roland Berger" class="wp-image-7756" width="567" height="449" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162648.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162648-300x238.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></div>



<p>Die Überländerin war zu Besuch im Schaugarten von apis-z, einer Demeter Imkerei in Klosterneuburg (Niederösterreich). Biologe und Imkermeister Roland Berger hat durch den Schaugarten geführt und eines klar auf den Punkt gebracht: Bienen sind fantastische Wesen.</p>



<span id="more-7754"></span>



<p>„Den steilen Weg oder den ganz steilen Weg?“ fragt Roland Berger die Gruppe, die an diesem Freitagnachmittag einen Spaziergang zu den Bienen unternimmt. Die Kinder der Besuchergruppe entscheiden spontan. Klar, wir nehmen den ganz steilen Weg. Nach kurzem Anstieg führt der Weg am Ende durch eine Gärtnerei. Die dazwischen angelegten Blühstreifen aus vielfältigen Pflanzen deuten darauf hin, dass es hier Bienen richtig gut haben. Und schon erreichen wir eine saftig grüne Wiese, den Schaugarten. Hier sind unterschiedliche Bienenstöcke aufgestellt, die die Vielfalt des Imkerns zeigen.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161033_edit_40108434344399-3.jpg" data-rel="lightbox-gallery-RG1OaFmg" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="440" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161033_edit_40108434344399-3.jpg" alt="" data-id="7766" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7766" class="wp-image-7766" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161033_edit_40108434344399-3.jpg 440w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161033_edit_40108434344399-3-186x300.jpg 186w" sizes="(max-width: 440px) 100vw, 440px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161112-1.jpg" data-rel="lightbox-gallery-RG1OaFmg" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="531" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161112-1.jpg" alt="" data-id="7767" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7767" class="wp-image-7767" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161112-1.jpg 531w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161112-1-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161531.jpg" data-rel="lightbox-gallery-RG1OaFmg" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="531" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161531.jpg" alt="" data-id="7768" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161531.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7768" class="wp-image-7768" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161531.jpg 531w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161531-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /></a></figure></li></ul></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dunkle Farben sind Zielscheibe</strong></h2>



<p>Aber zunächst zündet Roland Berger seinen Smoker an. Er erzählt uns, dass Rauch für die Bienen Feuer bedeutet und sie sich deswegen im Stock zurückziehen. Diese Momente kann der Imker gut nützen, um den Stock zu kontrollieren. Roland Berger trägt keine Imkerausrüstung; gerade im Sommer findet er den Schleier vor dem Gesicht lästig und stickig. Obwohl das Weiß der Imkerausrüstung für die Tiere Gelassenheit verströmt, bei dunklen Farben hingegen können sie aggressiver reagieren. Als er einmal seine dunkle Sonnenbrille aufhatte, wurde er förmlich zur Zielscheibe der Insekten.</p>



<p>Aber mit einzelnen Bienenstichen muss ein Imker ohnehin rechnen. Als Soforthilfe eignet sich Huflattich sowie Spitzwegerich und Roland Berger weiß, wo diese schnelle Apotheke in nächster Nähe wächst.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161902.jpg" data-rel="lightbox-gallery-RG1OaFmg" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="531" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161902.jpg" alt="" data-id="7769" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7769" class="wp-image-7769" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161902.jpg 531w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161902-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162404_edit_40248727497502.jpg" data-rel="lightbox-gallery-RG1OaFmg" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="531" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162404_edit_40248727497502.jpg" alt="" data-id="7770" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162404_edit_40248727497502.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7770" class="wp-image-7770" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162404_edit_40248727497502.jpg 531w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162404_edit_40248727497502-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /></a></figure></li></ul></figure>



<p>Und schon geht es zum ersten Bienenstock. Es ist ein ganzer Teil eines Baumstammes, der die Anfänge des Imkerns vor Hunderten von Jahren darstellt. Roland Berger erzählt uns, dass die Bienen in Hohlräumen von Bäumen ihre Waben errichteten. Die Menschen schnitten dann die betreffenden Baumstücke heraus und brachten sie zu einem Standort in der Nähe ihres Hauses. Das war der Anfang der Klotzbeute.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ruhebedürftiger Stock</strong></h2>



<p>Bevor es zum nächsten Stock geht, erfahren wir, dass Bienen in ihrem Stock im Winter Ruhe brauchen. So stellt z. B. ein am Bienenkorb streifender Ast eine Dauerbelastung dar. Oder eine Maus, die sich Zutritt in den Korb verschafft hat, kann einen ganzen Bienenstock ernsthaft in Gefahr bringen. Die ständigen Bewegungen des Nagetiers können für die Insekten sogar tödlich sein, weil sie keine Ruhe finden und dadurch mehr Futter (Honig) brauchen.</p>



<p>Beim nächsten Bienenkorb können sich die Bienen ihre Waben frei bauen; kein Holzrahmen oder Draht gibt den Wabenkörper vor. Wie auch bei den anderen Stöcken im Schaugarten wird auch hier kein Honig entnommen, alles gehört den Bienen. Roland Berger beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit den Insekten und seine reichen Erfahrungen werden bei diesem Spaziergang deutlich spürbar. Der promovierte Biologie führt gemeinsam mit Wolfgang Schmidt die Demeter Imkerei <a href="https://www.apis-z.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">apis-z</a>. Berger macht Vorträge, hält Workshops, verkauft Bienenprodukte und beschäftigt sich mit der Apitherapie. Das ist die Anwendung von Bienenprodukten wie Honig, Bienengift, Propolis, Pollen, Gelèe Royale, Bienenwachs und Bienenluft zur Vorbeugung und Heilung von Krankheiten.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_164615.jpg" data-rel="lightbox-gallery-RG1OaFmg" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="532" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_164615.jpg" alt="" data-id="7775" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7775" class="wp-image-7775" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_164615.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_164615-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_163855-1.jpg" data-rel="lightbox-gallery-RG1OaFmg" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="531" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_163855-1.jpg" alt="" data-id="7776" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_163855-1.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7776" class="wp-image-7776" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_163855-1.jpg 531w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_163855-1-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /></a></figure></li></ul></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Drohnen auf der Kinderhand</strong></h2>



<p>Sein Wissen teilt Berger mit Alt und Jung. Für die Jüngsten hat er an diesem Nachmittag eine Überraschung parat. Aus den Waben nimmt er die Drohnen, also die männlichen Bienen, jene, die nicht stechen können. Berger fragt die Kinder: „Wer möchte von Euch eine Biene auf die Hand?“. Einige Mutige melden sich und bekommen eine auf ihre Hand gesetzt. Sie freuen sich über das leise Kribbeln und darüber, dass sie einer Biene auf sicherem Weg so nahe kommen.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_165246-2.jpg" data-rel="lightbox-gallery-RG1OaFmg" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="531" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_165246-2.jpg" alt="" data-id="7777" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7777" class="wp-image-7777" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_165246-2.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_165246-2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_170052-1.jpg" data-rel="lightbox-gallery-RG1OaFmg" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="553" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_170052-1.jpg" alt="" data-id="7778" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_170052-1.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7778" class="wp-image-7778" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_170052-1.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_170052-1-300x234.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></li></ul></figure>



<p>Als letzte Station erwartet uns ein Glasschaukasten, der mit Holzrahmen vor äußeren Einflüssen geschützt ist. Roland Berger öffnet die Rahmen und wir können durch das Glas den Tausenden von Bienen bei ihrer Arbeit zusehen. „Findet jemand von Euch die Königin?, fragt Berger. Und tatsächlich, nach kurzer Zeit findet eine Teilnehmerin die Königin. Sie ist unmarkiert wie alle Königinnen von Roland Berger. Einzig ihre Größe verrät ihre einzigartige Stellung. Wir werden sogar Zeuge, wie sie ein Ei ablegt. Und dann noch eines. Pro Tag sind es bis zu 2000 (!) Eier.</p>



<p>Es ist ein besonderes Ereignis an diesem Nachmittag, an dem wir teilhaben können und zugleich ein krönender Abschluss.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">über_Land</h2>



<p>Der Blog über_Land beschäftigt sich mit innovativer Landwirtschaft in der Stadt und auf dem Land. Themen wie Urban Farming, Vertical Farming, Aquaponic stehen genauso im Vordergrund. Der Blog geht aber auch der Frage nach, wie Gemeinden für ihre Bewohnerinnen und Bewohner neue, qualitätsvolle Konzepte entwickeln, wo Wohnen, Leben und Arbeiten möglich wird. Der Blog ist seit 2011 online. Gründerin und Herausgeberin ist Barbara Kanzian. Erfahren Sie mehr über sie auf ihrer&nbsp;<a href="http://kanziancommunication.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unternehmens-Website</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/bienen-ein-imker-ohne-hut-und-tadel/">Ein Imker ohne Hut und Tadel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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		<title>Zum Weltbienentag: Inspiration Biene</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2020 06:39:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch/Film]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir feiern zum dritten Mal den Weltbienentag. Das Datum, der 20. Mai, geht auf den Geburtstag des in Bresnica (Slowenien) geborenen Anton Janscha (oder auch: Janša) zurück. Er war nicht nur Imkermeister am Hof Maria Theresias, sondern er lehrte und erforschte die Bienenzucht. Seine damaligen Erkenntnisse inspirierten die Imker weltweit. Rechtzeitig zum Weltbienentag ist auch [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="443" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/Weltbienentag.jpg" alt="Weltbienentag Exit New York City" class="wp-image-7336" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/Weltbienentag.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/Weltbienentag-300x234.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></figure>



<p>Wir feiern zum dritten Mal den Weltbienentag. Das Datum, der 20. Mai, geht auf den Geburtstag des in Bresnica (Slowenien) geborenen Anton Janscha (oder auch: Janša) zurück. Er war nicht nur Imkermeister am Hof Maria Theresias, sondern er lehrte und erforschte die Bienenzucht. Seine damaligen Erkenntnisse inspirierten die Imker weltweit. Rechtzeitig zum Weltbienentag ist auch das neue Buch von Thomas Radetzky und Matthias Eckoldt zum Thema Biene erschienen.</p>



<span id="more-7334"></span>



<p>Als Maria Theresia 1769 anordnete, im Wiener Augarten eine Bienenschule zu errichten, wurde Anton Janscha zu deren Direktor ernannt. Eine gute Wahl: Janscha beschäftigte sich schon von Kindesbeinen an mit Bienen, dozierte über die Bienenzucht und hielt praktische Vorführungen vor Adel und Bürgertum. Und er forschte: So konzipierte er beispielsweise die erste Zargenbetriebsweise, bei der die rückwärtige Wand verschoben und so der Volksstärke angepasst werden konnte. Er gilt weiter als Erfinder des Krainer Bauernstocks: Ein flacher Kasten, dessen Stirnbrett nun abnehmbar war und auch das Bodenbrett konnte entnommen werden, um eine genaue Volksinspektion durchführen zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Bienen stärken</strong></h3>



<p>Während Janschas wissenschaftliche Erkenntnisse nachfolgende <a href="https://www.ueber-land.eu/gebt-wildbienen-eine-chance/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Imkergenerationen</a> maßgeblich beeinflussten, wurde die weltweit erste Bienenschule im Wiener Augarten nach nur 12 Jahren ihres Bestehens aufgelöst.</p>



<p>Der 20. Mai, Janschas Geburtstag, wurde schließlich zum UN-Weltbienentag zum ersten Mal im Jahr 2018 ausgerufen, um die <a href="https://www.weltbienentag.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bedeutung der Biene</a> zu stärken. Außerdem bildet der 20. Mai den Höhepunkt des Bienenjahres auf der nördlichen Hemisphäre.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Inspiration Biene</strong></h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/Weltbienentag-Inspiration-Biene-Cover-3.jpg" alt="Weltbienentag Inspiration Biene Cover" class="wp-image-7341" width="269" height="394" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/Weltbienentag-Inspiration-Biene-Cover-3.jpg 328w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/05/Weltbienentag-Inspiration-Biene-Cover-3-205x300.jpg 205w" sizes="(max-width: 269px) 100vw, 269px" /></figure></div>



<p>Das gerade erschienene Sachbuch „Inspiration Biene“ bringt Leserin und Leser ins Staunen über die Prozesse im Bienenstaat. Die Autoren Thomas Radetzky (Bienenbotschafter und Aurelia Vorstand) sowie Matthias Eckoldt (Wissenschaftsjournalist) geben fesselnde und lebendige Einblicke in das Bienenleben. Mit viel Verve geschrieben, wird das Leben der Biene in sieben Kapiteln &#8211; von der Brutzelle, über die vielen Aufgaben, die sie im Stock als Ammen-, Putz-, Bau-, Heizer- und Honigbiene erledigt, bis sie schließlich ins Freie kommt – dargestellt. Und wenn sie zum ersten Mal die Sonne sieht, dann ist ihr halbes Leben bereits verstrichen.</p>



<p>Aber es geht den beiden Autoren nicht nur darum, die beeindruckenden Phänomene des Bienenstaates bestmöglich zu beschreiben. Es geht ihnen auch darum, die Leser zur Selbstreflexion einzuladen und eine Motivation zum Handeln zu sein. Dazu der Fernsehmoderator Max Moor über das Buch: Es zeige eindringlich, </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„dass wir die Wild- und Honigbienen nur retten werden, wenn wir uns selbst zu retten verstehen.“</p><cite>Max Moor über das Buch &#8222;Inspiration Biene&#8220;</cite></blockquote>



<p>Denn unseren Bienen geht es schlecht. Seit der Mensch Ökosysteme zerstört, Insektenschutzmittel und Pestizide im großen Umfang einsetzt oder mit Zuchtmaßnahmen, Bienen von der Landschaft und ihrem natürlichen Jahreslauf entfremdet, ist ein massiver Verlust der Bienenpopulation zu beobachten. Die einzige Antwort auf die Frage, wie diese Entwicklung aufzuhalten ist, lautet daher:</p>



<p>„ &#8230;lebensfreundliche Rahmenbedingungen schaffen und unsere Agrarindustrie in eine Agrikultur verwandeln.“</p>



<p></p>



<p><strong>Inspiration Biene</strong><br><em>Thomas Radetzky | Matthias Eckoldt</em><br>Aurelia Stiftung Berlin | Klett Mint<br>ISBN: 978-3-942406-39-0</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>über_Land</strong></h3>



<p>Der Blog über_Land beschäftigt sich mit innovativer Landwirtschaft in der Stadt und auf dem Land. Themen wie Urban Farming, Vertical Farming, Aquaponic stehen genauso im Vordergrund. Der Blog geht aber auch der Frage nach, wie Gemeinden für ihre Bewohnerinnen und Bewohner neue, qualitätsvolle Konzepte entwickeln, wo Wohnen, Leben und Arbeiten möglich wird. Der Blog ist seit 2011 online. Gründerin und Herausgeberin ist Barbara Kanzian. Erfahren Sie mehr über sie auf ihrer&nbsp;<a href="http://kanziancommunication.com/">Unternehmens-Website</a>.</p>
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		<title>Gebt Wildbienen eine Chance</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2019 14:42:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Urban farming Projekte]]></category>
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		<category><![CDATA[Wildbienen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eben erst hat die britische Tageszeitung The Guardian eine Studie veröffentlicht, wonach das Insektensterben zu einem Kollaps der Natur führen würde. Es ist nicht die erste Studie, die auf das Massensterben aufmerksam macht. Die Gründe dafür sehen die Forscher in der industriellen Landwirtschaft. Und dort, wo diese noch nicht so vorangeschritten ist, spiele die Klimakrise [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/02/Refugio-MaliArts-Wildbienen-e1549982656643.jpg" data-rel="lightbox-gallery-ONKkGkSZ" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/02/Refugio-MaliArts-Wildbienen-e1549982656643.jpg" alt="Refugio MaliArts Wildbienen" width="600" height="401" class="alignleft size-full wp-image-6321" /></a><br />
Eben erst hat die britische Tageszeitung <em>The</em> <em>Guardian</em> eine Studie veröffentlicht, wonach das Insektensterben zu einem Kollaps der Natur führen würde. Es ist nicht die erste Studie, die auf das Massensterben aufmerksam macht. Die Gründe dafür sehen die Forscher in der industriellen Landwirtschaft. Und dort, wo diese noch nicht so vorangeschritten ist, spiele die Klimakrise eine umso größere Rolle. Besonders betroffen sind Insekten, Schmetterlinge, Bienen, Wespen und Käfer.</p>
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<p>Bei diesen Hiobsbotschaften bleibt der Überländerin schon die Spucke weg. Es stellt sich die Frage, was sie als Einzelne dagegen tun kann? Gibt es überhaupt noch Möglichkeiten, die etwas bewirken? Oder bleibt jeder Versuch nur ein lächerliches Aufflackern, um ihr eigenes Gewissen zu beruhigen?</p>
<h3><strong>Wertvolle Lebensräume für Insekten</strong></h3>
<p>Die Überländerin ist eine Idealistin. Sie glaubt tatsächlich, dass in (Stadt- und Land-)Gärten wertvolle Lebensräume für Insekten geschaffen werden können. Sie glaubt tatsächlich, dass Wiesen mit Blühstreifen, insektenfreundliche Stauden oder Totholzhaufen kostbare Quadratmeter für Insekten darstellen.</p>
<p>Und es wäre nicht die Überländerin, würde sie nicht mit all dem in ihrem Garten experimentieren. Sie lässt die Blumen, Gräser und Kräuter in ihrer Wiese einfach wachsen; Teile der Wiese bleiben den Sommer über ungemäht, damit blühen kann, was möchte. Sie hat „bienenfreundliche“ Pflanzen gesetzt und Insektenhotels aufgestellt. An Letzteren freut sie sich besonders: Sie liebt es, dem Treiben zuzuschauen und staunt jedes Mal über die unterschiedlichen Sorten von Wildbienen, die in diesen Hotels Kost und Logis finden.</p>
<h3><strong>Refugium für Wildbienen</strong></h3>
<p>Und genau für diese Gattung der Wildbienen hat das Designbüro <em><a href="http://www.maliarts.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MaliArts</a></em> das Projekt Refugio geschaffen. Es ist ein für den städtischen Raum konzipiertes Projekt, das die Beziehung zwischen Städtern und Natur wieder herstellen und intensivieren soll. Es hat die Aufgabe, dem urbanen Menschen die Wichtigkeit der Wildbienen vor Augen zu führen. Denn sie sind es – neueren Studien zufolge –, die zu den effizientesten Bestäubern der Natur zählen.</p>
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<h3><strong>Nistplatz, Futterplatz und Wasserstelle</strong></h3>
<p>Industrial Designer Gabriel Calvillo von <em>MaliArts</em> hat Refugio als eine Gruppe mit drei Objekten konzipiert, die die Grundbedürfnisse wie Unterschlupf, Nahrung und Wasser verschiedener Bienenarten decken. Unbehandeltes Kiefernholz oder Teakholz mit natürlichen Ölen kommen für den Nistplatz zum Einsatz, das Dach und die Tränke sind aus unglasierter Keramik und der Sockel aus Stahl. Zu den Objekten gibt es ein Handbuch, das Anbautipps für die <u>ideale Umgebung</u> der Einzelbienen enthält. Es stellt 20 Blumenpflanzen dar, die nach ihrem Blühstadium angeordnet sind. Damit kann ein optimales Umfeld für die Wildbienen kultiviert werden.</p>
<p>Der Beitrag in <em>The Guardian</em>: <a href="https://www.theguardian.com/environment/2019/feb/10/plummeting-insect-numbers-threaten-collapse-of-nature" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Plummeting insect numbers „threaten collapse of nature“</a></p>
<h3><strong>über_Land</strong></h3>
<p>Der Blog über_Land beschäftigt sich mit innovativer Landwirtschaft in der Stadt und auf dem Land. Themen wie Urban Farming, Vertical Farming, Aquaponic stehen genauso im Vordergrund, wie innovative Landwirte, die mit ihren Betrieben neue Wege der Lebensmittelproduktion einschlagen. Der Blog ist seit 2011 online. Gründerin und Herausgeberin ist Barbara Kanzian. Erfahren Sie mehr über sie auf ihrer <a href="http://kanziancommunication.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unternehmens-Website</a>.</p>
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