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	<title>Nachhaltigkeit Archive - über_Land</title>
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		<title>Mein Apfelbaum und sein Timing: Eine Geschichte von Geduld, Schicksal und sieben magischen Früchten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2024 14:59:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin seit zehn Jahren stolze Apfelbaum-Besitzerin. Ein Jahrzehnt voller Hoffnung, Träume und unzähligen Gießkannen voller Wasser. Die ersten Jahre war ich zuversichtlich – schließlich sagt man doch, dass Apfelbäume etwas Zeit brauchen um heranzuwachsen und Früchte zu tragen. Speziell, wenn es sich um eine alte Sorte eines Cox Orange handelt. Doch dieses „etwas Zeit“ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/mein-apfelbaum-und-sein-timing-ueber-land/">Mein Apfelbaum und sein Timing: Eine Geschichte von Geduld, Schicksal und sieben magischen Früchten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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<video class="wp-video-shortcode" id="video-8231-1" width="768" height="435" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/WhatsApp-Video-2024-08-03-at-13.54.46.mp4?_=1" /><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/WhatsApp-Video-2024-08-03-at-13.54.46.mp4">https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/WhatsApp-Video-2024-08-03-at-13.54.46.mp4</a></video></div>
<p>Ich bin seit zehn Jahren stolze Apfelbaum-Besitzerin. Ein Jahrzehnt voller Hoffnung, Träume und unzähligen Gießkannen voller Wasser. Die ersten Jahre war ich zuversichtlich – schließlich sagt man doch, dass Apfelbäume etwas Zeit brauchen um heranzuwachsen und Früchte zu tragen. Speziell, wenn es sich um eine alte Sorte eines Cox Orange handelt. Doch dieses „etwas Zeit“ verwandelte sich bei meinem Apfelbaum in eine ganze Dekade. Jahr für Jahr passierte&#8230; nichts. Keine Blüte, keine Früchte, nur ein stiller, grüner Baum, der sich offenbar entschlossen hatte, seine Talente im Fruchtverweigern zu perfektionieren.<span id="more-8231"></span></p>
<h2><strong>Nachhaltigkeit trifft auf Geduld</strong></h2>
<p>Natürlich blieb ich nicht untätig. In meinem Naturgarten kommen nur nachhaltige Methoden zum Einsatz: Kompost, Mulch und Wasser aus der Regentonne sollten mein Bäumchen verwöhnen. Und ich habe dem Baum Zeit gegeben und darauf vertraut, dass die natürlichen Kreisläufe irgendwann zu den ersehnten Äpfeln führen würden. Doch trotz all meiner Bemühungen hielt mein Baum sich an seine Philosophie: „Warum heute blühen, wenn man es auch auf unbestimmte Zeit verschieben kann?“</p>
<h2><strong>Die Vorgeschichte: Der Apfelbaum als Spätzünder</strong></h2>
<p>In der <strong>Vorgeschichte</strong> zu diesem Abenteuer habe ich bereits ausführlich beschrieben, wie mein Apfelbaum Jahr für Jahr keine Blüte hervorbrachte, mich fast zur Verzweiflung trieb und mich an der Wahl des richtigen Züchters zweifeln ließ. Wer Lust hat, die gesamte Geduldsprobe nachzulesen, findet die Details hier: <a href="https://www.ueber-land.eu/mein-apfelbaeumchen-statt-versager-ein-spaetzuender/">Mein Apfelbäumchen: Statt Versager ein Spätzünder</a>.</p>
<h2><strong><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/IMG_0909.jpeg" data-rel="lightbox-gallery-9WjQVhZd" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-8234" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/IMG_0909-768x1024.jpeg" alt="Apfelbaum trägt zum ersten Mal Früchte." width="488" height="650" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/IMG_0909-768x1024.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/IMG_0909-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/IMG_0909.jpeg 1063w" sizes="(max-width: 488px) 100vw, 488px" /></a>Das Wunder der sieben Äpfel</strong></h2>
<p>Dann, in diesem Jahr, geschah das Wunder: <strong>SIEBEN FRÜCHTE!</strong> Ja, ihr habt richtig gelesen, nach zehn langen Jahren hat mein Baum sich endlich entschlossen etwas abzuwerfen, das an Ertrag erinnert. Und nicht etwa eine Frucht, nicht zwei, sondern stolze sieben Äpfel. Wer hätte das gedacht? Vielleicht hat mein Apfelbäumchen beschlossen, dass es an der Zeit war, mich endlich zu belohnen – oder einfach nur zu überraschen, damit ich nicht den Glauben an meine gärtnerischen Fähigkeiten verliere. Und um ganz ehrlich zu sein: ich habe ihm auch schon mit der Axt und Umfällen gedroht, sollte er sich noch weiter verweigern.</p>
<h2><strong>Ein seltsamer Zufall</strong></h2>
<p>Aber das ist noch nicht die ganze Geschichte. Denn wie das Schicksal so spielt, hat auch meine Freundin, die im gleichen Jahr beim gleichen Züchter das gleiche Apfelbäumchen der gleichen Sorte gekauft hat, exakt dasselbe erlebt. Blütenlose Jahre des Wartens und – haltet euch fest – ebenfalls genau sieben Äpfel in diesem Jahr. Sieben. Äpfel. Da frage ich mich, ob die Bäume vielleicht heimlich miteinander kommuniziert haben? „Hey, lass uns dieses Jahr mal was abwerfen, aber nicht zu viel, wir wollen sie ja nicht verwöhnen.“</p>
<h2><strong>Ein Blick in die Zukunft</strong></h2>
<p>Wahrscheinlich möchtet ihr wissen, wie denn nun die sieben Äpfel geschmeckt haben? Da muss ich euch leider enttäuschen. Alle Äpfel wurden noch vor dem Reifen von Wespen und Hornissen vernascht. Aber es gibt ja noch ein neues Apfeljahr.</p>
<p>In diesem Sinne: Auf weitere sieben Äpfel – oder vielleicht sogar acht im nächsten Jahr. Wer weiß, die Natur ist schließlich immer für eine Überraschung gut!</p>
<p><strong>Anmerkung zum Video: </strong>Im Video sind nur fünf der sieben Äpfel zu sehen, zwei verstecken sich hinter den dichten Blättern – eine kleine Herausforderung für die Kamera, aber ein großes Glück für mich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nachhaltiger Reisanbau in Österreich: Die Eröffnung der Reishalle in Gerasdorf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2024 10:32:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In Gerasdorf, Niederösterreich, wurde kürzlich die neue Reishalle eröffnet – ein Projekt, das die lokale Landwirtschaft auf eine nachhaltige und transparente Basis stellen soll. Seit 2015 wird in der Region Reis angebaut, und mit der Eröffnung dieser Halle erreicht das Unternehmen ÖsterReis unter der Leitung von Georg Neumeyer einen neuen Meilenstein. Nachhaltiger Reisanbau: Ressourcenschonend und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/nachhaltiger-reisanbau-die-eroeffnung-der-reishalle-in-gerasdorf/">Nachhaltiger Reisanbau in Österreich: Die Eröffnung der Reishalle in Gerasdorf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_aussen.jpg" data-rel="lightbox-gallery-GzEJnXRr" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-8217" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_aussen-1024x678.jpg" alt="Die neue Reishalle in Gerasdorf" width="768" height="509" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_aussen-1024x678.jpg 1024w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_aussen-300x199.jpg 300w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_aussen-768x508.jpg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_aussen.jpg 1417w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>In Gerasdorf, Niederösterreich, wurde kürzlich die neue Reishalle eröffnet – ein Projekt, das die lokale Landwirtschaft auf eine nachhaltige und transparente Basis stellen soll. Seit 2015 wird in der Region Reis angebaut, und mit der Eröffnung dieser Halle erreicht das Unternehmen ÖsterReis unter der Leitung von Georg Neumeyer einen neuen Meilenstein.<span id="more-8215"></span></p>
<h2><strong>Nachhaltiger Reisanbau: Ressourcenschonend und arsenfrei </strong></h2>
<p>Reisanbau ist in der Regel mit einem hohen Wasserverbrauch verbunden. Doch der in Niederösterreich wie auch im <a href="https://www.ueber-land.eu/oesterreichs-erste-reisernte-biobauer-erich-leyrer-pamhagen/">Burgenland</a> praktizierte, nachhaltige Reisanbau wird im schonenden Trockenreis-Verfahren produziert: Bei dieser Methode werden die Felder nicht mit Wasser geflutet. Durch das Nicht-Fluten kann sich auch kein natürliches, in der Erdkruste vorhandenes Arsen aus dem Boden lösen und über die Wurzeln in die Pflanzen aufgenommen werden. Dies führt dazu, dass der Reis frei von Arsen ist.</p>

<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Detailansicht.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-1"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Detailansicht-768x1024.jpeg" class="attachment-large size-large" alt="nachhaltiger Reisanbau" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Detailansicht-768x1024.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Detailansicht-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Detailansicht-1152x1536.jpeg 1152w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Detailansicht.jpeg 1417w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>
<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_von_oben_Spelzen.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-1"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_von_oben_Spelzen-768x1024.jpeg" class="attachment-large size-large" alt="Anbau von nachhaltigem Reis im Trockenverfahren" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_von_oben_Spelzen-768x1025.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_von_oben_Spelzen-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_von_oben_Spelzen.jpeg 850w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>
<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Georg_Neumeyer_im_Reisfeld.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-1"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Georg_Neumeyer_im_Reisfeld-683x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Georg_Neumeyer_im_Reisfeld-683x1024.jpg 683w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Georg_Neumeyer_im_Reisfeld-200x300.jpg 200w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Georg_Neumeyer_im_Reisfeld-768x1152.jpg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Georg_Neumeyer_im_Reisfeld.jpg 945w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a>

<p>Der eigentliche Hauptgrund, warum Felder traditionell geflutet werden, ist die Beseitigung des Unkrauts. Reis ist in seinen ersten Monaten eine Diva und sehr empfindlich auf Konkurrenzpflanzen. Eine Unkrautentfernung ist daher notwendig und passiert bei ÖsterReis händisch und ohne Pflanzenschutzmittel. Der Wasserbedarf für die normale Bewässerung von Reis entspricht dem von Gemüse.</p>
<p>In Europa gibt es rund 365 verschiedene Reissorten, während Asien im Vergleich dazu etwa 8.000 Sorten kultiviert. In Niederösterreich wird auf eine Mittelkornreissorte gesetzt, die sich besonders gut an die klimatischen Bedingungen der Region anpasst. Ab rund 15 Grad Celsius fühlt sich der Reis wohl und ab Ende April beginnt die Aussaat mit der Sämaschine.</p>
<h2><strong>Die Reishalle: Ein ökologischer und transparenter Bau</strong></h2>
<p>Die neue Reishalle ist ein Holz-Hybridbau, der sowohl funktionale als auch ökologische Aspekte berücksichtigt. Diese Bauweise trägt zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks bei und dient als Lager- und Verarbeitungsort. Die Halle soll aber auch die Transparenz im landwirtschaftlichen Prozess fördern: Besucher haben die Möglichkeit, den Weg des Reises von der Pflanze bis zum Endprodukt nachzuvollziehen.</p>

<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Gereisdorf_Schild.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="576" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Gereisdorf_Schild-1024x768.jpeg" class="attachment-large size-large" alt="Nachhaltiger Reisanbau: die Neue Reishalle in Gerasdorf" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Gereisdorf_Schild-1024x768.jpeg 1024w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Gereisdorf_Schild-300x225.jpeg 300w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Gereisdorf_Schild-768x576.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Gereisdorf_Schild.jpeg 1417w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>
<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Verarbeitungsmaschine.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Verarbeitungsmaschine-768x1024.jpeg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Verarbeitungsmaschine-768x1024.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Verarbeitungsmaschine-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Verarbeitungsmaschine.jpeg 1063w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>
<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_Gerasdorf-innen.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_Gerasdorf-innen-768x1024.jpeg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_Gerasdorf-innen-768x1025.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_Gerasdorf-innen-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_Gerasdorf-innen.jpeg 850w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Reis-Abfallprodukte finden neue Verwendung</strong></h2>
<p><strong> </strong>Neben der Verarbeitung des Reises wird auch großer Wert auf die Verwertung der Nebenprodukte gelegt. Spelzen und Kleien, die beim Reisanbau anfallen, werden nicht einfach entsorgt, sondern für verschiedene Zwecke weiterverwendet. Am Eröffnungstag konnten sich die Besucher einen Überblick verschaffen, wie man Reisnebenprodukte auch kulinarisch verfeinert: Köche aus der <a href="https://www.cucina-alchimia.org/">Cucina Alchimia</a> in Wien 13. demonstrierten dies mit kreativen Gerichten. Außerdem wurde die Möglichkeit zur Fermentation gezeigt; ein eigener Workshop führte die Besucher in diese Technik ein.</p>

<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Cucina_Alchimia_Essen.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-3"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Cucina_Alchimia_Essen-768x1024.jpeg" class="attachment-large size-large" alt="nachhaltiger Reisanbau in Österreich: Cucina Alchimia" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Cucina_Alchimia_Essen-768x1024.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Cucina_Alchimia_Essen-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Cucina_Alchimia_Essen.jpeg 1063w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>
<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Cucina_Alchimia_Kostproben.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-3"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Cucina_Alchimia_Kostproben-768x1024.jpeg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Cucina_Alchimia_Kostproben-768x1024.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Cucina_Alchimia_Kostproben-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Cucina_Alchimia_Kostproben.jpeg 1063w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>
<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reischips_Schaufel.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-3"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reischips_Schaufel-768x1024.jpeg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reischips_Schaufel-768x1024.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reischips_Schaufel-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reischips_Schaufel.jpeg 1063w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p>Ein weiteres Beispiel für die umweltfreundliche Nutzung ist die Verwendung der Spelzen als ökologisches Baumaterial, ein Bereich, der derzeit in Kooperation mit der TU Wien erforscht wird. Als Anschauungsbeispiel werden die Spelzen auch als Wegmaterial neben der Halle verwendet.</p>
<h2><strong>Ein Schritt in die Zukunft: Perspektiven für nachhaltigen Reisanbau</strong></h2>
<p>Die Eröffnung der Reishalle symbolisiert das Potenzial für die Zukunft des nachhaltigen Reisanbaus in Österreich. Georg Neumeyer verfolgt das Ziel, die lokale Landwirtschaft auf eine breitere Basis zu stellen und langfristig zu erweitern. „Ich wollte nie eine Liebhaberei“, sagt Neumeyer, und mit der Eröffnung der neuen Reishalle zeigt er, dass für ihn nur ein großer Plan in Frage kommt. Den hat er umgesetzt mit der Vision einer nachhaltigen, transparenten und regional verankerten Lebensmittelproduktion.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/nachhaltiger-reisanbau-die-eroeffnung-der-reishalle-in-gerasdorf/">Nachhaltiger Reisanbau in Österreich: Die Eröffnung der Reishalle in Gerasdorf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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		<title>Nachhaltigkeit ist nicht genug: Martin Grassbergers „Regenerativ“</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Aug 2024 08:42:59 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Regenerativ]]></category>
		<category><![CDATA[Urban Gardening]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachhaltigkeit ist nicht genug, es darf noch ein bisserl mehr sein. Martin Grassberger beschreibt sehr umfassend, wie regeneratives Denken uns in ein neues ökologisches Zeitalter begleiten kann. Ein Beitrag von Katharina Hoff-Powell. In seinem dritten Werk geht Martin Grassberger, wie der Titel verspricht, angesichts des voranschreitenden Klimawandels und anderer Krisen auf regenerative Praktiken in der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Martin-Grassberger-c-Aleksandra-Pawloff-klein-web.jpg" data-rel="lightbox-gallery-fLSHFC2J" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-8207" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Martin-Grassberger-c-Aleksandra-Pawloff-klein-web-300x200.jpg" alt="Autor Martin Grassberger, Regenerativ, Nachhaltigkeit ist nicht genug" width="300" height="200" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Martin-Grassberger-c-Aleksandra-Pawloff-klein-web-300x200.jpg 300w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Martin-Grassberger-c-Aleksandra-Pawloff-klein-web-768x511.jpg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Martin-Grassberger-c-Aleksandra-Pawloff-klein-web.jpg 1022w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Nachhaltigkeit ist nicht genug, es darf noch ein bisserl mehr sein. Martin Grassberger beschreibt sehr umfassend, wie regeneratives Denken uns in ein neues ökologisches Zeitalter begleiten kann. Ein Beitrag von <em>Katharina Hoff-Powell.</em><span id="more-8199"></span></p>
<p>In seinem dritten Werk geht Martin Grassberger, wie der Titel verspricht, angesichts des voranschreitenden Klimawandels und anderer Krisen auf regenerative Praktiken in der Wirtschaft, Landschaftsplanung, Architektur, des Gesundheitssystems und des Gemeinwohls ein.</p>
<p>Wie in seinem ersten Buch <a href="https://www.ueber-land.eu/das-leise-sterben-martin-grassberger/">„Das leise Sterben“</a>, in dem der Autor den Zusammenhang zwischen dem Schwinden der Artenvielfalt, dem Bauernsterben und dem erkrankten Mikrobiom des Bodens und des Darms beschrieb, geht Grassberger auch hier sehr anschaulich den Zusammenhängen auf die Spur. Wie können wir uns und den Planeten in Zeiten des Klimawandels regenerieren? Natürlich gibt es hier keine kurze Antwort, umso interessanter sind die Verflechtungen zwischen scheinbar nicht miteinander verknüpften Lebensbereichen.</p>
<h2>Globale Krisen und unsere zwei Gehirnhälften</h2>
<p>Die linke Hälfte unseres Gehirns ist für das analytische Denken verantwortlich und auch für Wissenschaft und Fakten. Doch Faktenwissen alleine, so Grassberger, wird globale Probleme nicht lösen können. Er plädiert für die Förderung rechtshemisphärischer Eigenschaften wie Kreativität und Improvisation durch Kunst, Musik und Meditation, um beide Gehirnhälften in Balance zu bringen und so die Komplexität der Welt besser erlebbar zu machen. Denn nur durch eine ganzheitliche Sicht lassen sich Möglichkeiten für eine gute Zukunft erahnen.</p>
<h2>Urban Gardening und das Mikrobiom</h2>
<p>Ein Beispiel für komplexe Zusammenhänge ist die „Microbiome-Rewilding-Hypothese“. Sie besagt, dass die Begrünung urbaner Flächen, sowie die Flächenentsiegelung gleich mehrere Vorteile mit sich bringen: Sie senken nicht nur die Umgebungstemperatur, sondern fördern auch die mikrobielle Diversität und steigern folglich die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohner. Wer hätte gedacht, dass Dachbegrünungen und Urban Gardening das Potenzial haben, die öffentliche Gesundheit zu fördern?</p>
<h2>Nachhaltigkeit ist nicht genug</h2>
<p><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-06-um-10.29.37.png" data-rel="lightbox-gallery-fLSHFC2J" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-8205" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-06-um-10.29.37-195x300.png" alt="Martin Grasserberger &quot;Regenerativ&quot;: Nachhaltigkeit ist nicht genug" width="195" height="300" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-06-um-10.29.37-195x300.png 195w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-06-um-10.29.37-666x1024.png 666w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-06-um-10.29.37-768x1180.png 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-06-um-10.29.37.png 976w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a>Wenn wir eine gute Zukunft für unsere Nachkommen und uns selbst kreieren möchten, dann reicht es nicht, den Ist-Zustand zu erhalten, indem wir der Natur „keinen weiteren Schaden“ zufügen. Vielmehr muss ein Wiederaufbau, also eine Regeneration, von erschöpften Ressourcen – von Rohstoffen, Menschen und Ökosystemen – erfolgen. Gleichzeitig soll regeneratives Denken nicht nur einzelne Probleme lösen, sondern die Vitalität von ganzen Systemen, Gemeinschaften und der Umwelt wiederherstellen, es erfordert also ein ganzheitliches Verständnis von komplexen Systemen.</p>
<p>Grob gesprochen plädiert Grassberger für eine Orientierung am Vorbild der Natur und stellt seinen Leser_innen mit seinem Buch einen, wie er selbst es nennt, „Kompass samt Werkzeugkoffer“ zur Verfügung. Wie bei Grassberger üblich, ist es ein gelungener Leseschmaus, der nicht nur zum Denken, sondern auch zum Handeln anregt.</p>
<p><em>Martin Grassberger</em><br />
<strong>Regenerativ: Aufbruch in ein neues ökologisches Zeitalter</strong><br />
Residenz Verlag, 2024</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Foto (oben):</strong> ©Aleksandra Pawloff</p>
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		<title>Einfache Tipps zum umweltfreundlichen Gärtnern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 10:44:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch/Film]]></category>
		<category><![CDATA[Land_Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um die prophezeite Klimakatastrophe abzuwenden, ändern viele ihren Lebensstil. Sie ernähren sich vegetarisch, verzichten nicht nur in der Pandemie-Zeit aufs Fliegen oder bauen Obst oder Gemüse an. Wie man allerdings die Grünfläche hinter dem Haus, den Gemüsegarten oder den Blumenkasten auf dem Stadtbalkon naturnah pflegt, zeigt dieses Buch mit zahlreichen, einfachen Tipps zum umweltfreundlichen Gärtnern. [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0308-Kopie.jpg" data-rel="lightbox-gallery-HPZbzj6A" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0308-Kopie.jpg" alt="Tipps zum umweltfreundlichen Gärtnern" class="wp-image-7659" width="532" height="398" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0308-Kopie.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/IMG_0308-Kopie-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 532px) 100vw, 532px" /></a></figure></div>



<p>Um die prophezeite Klimakatastrophe abzuwenden, ändern viele ihren Lebensstil. Sie ernähren sich vegetarisch, verzichten nicht nur in der Pandemie-Zeit aufs Fliegen oder bauen Obst oder Gemüse an. Wie man allerdings die Grünfläche hinter dem Haus, den Gemüsegarten oder den Blumenkasten auf dem Stadtbalkon naturnah pflegt, zeigt dieses Buch mit zahlreichen, einfachen Tipps zum umweltfreundlichen Gärtnern.</p>



<span id="more-7652"></span>



<p>Und das machen die Autoren, Gareth Richards und Holly Farrell, sehr genau und lassen dabei kein Thema aus: Vom Einbringen bienenfreundlicher Pflanzen über die Möglichkeiten biologischer Schädlingsbekämpfung bis zum richtigen Kompostieren von Gartenabfällen. Das in fünf Kapitel gegliederte Werk gibt Gärtnern und alle, die es werden wollen, praxistaugliche und einfache Tipps für die Umsetzung eines naturnahen Gartens.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wildtiere unterstützen</h2>



<p>Auf jeweils einer Doppelseite werden die Fragen beantwortet. Speziell das Kapitel 4 hat es der Rezensentin angetan: Da geht es um das Thema „Wildtiere unterstützen“. Welche Pflanzenarten sind dabei am besten und was macht eine Wildblumenwiese aus? Warum werden meine Nistkästen nicht aufgesucht und kann ein tierfreundlicher Garten aufgeräumt sein? Die gut nachvollziehbaren Antworten werden in Infokästen zusammengefasst und laden zum schnellen Nachschlagen ein.</p>



<p>Neben den wertvollen Tipps zum umweltfreundlichen Gärtnern überzeugt dieses Buch durch seine liebevolle Aufmachung: Die zahlreichen Bilder, informativen Diagramme, Skizzen und verschiedene Info-Kästchen schaffen Abwechslung und machen das Werk so lebhaft wie einen Naturgarten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Cover-1.jpg" data-rel="lightbox-gallery-HPZbzj6A" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Cover-1.jpg" alt="Tipps zum umweltfreundlichen Gärtnern" class="wp-image-7656" width="322" height="461" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Cover-1.jpg 429w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Cover-1-209x300.jpg 209w" sizes="(max-width: 322px) 100vw, 322px" /></a></figure></div>



<p>Mit den Anregungen dieses Buches werden wir den Planeten vermutlich nicht retten. Aber jeder, der ein Stück Grün beackert, kann damit seinen kleinen, persönlichen Beitrag zu Artenschutz und Nachhaltigkeit leisten. Und das ist schon mal sehr viel.</p>



<p><em>Gareth Richards &amp; Holly Farrell</em><br><strong>Wie verdienen Würmer ihren Lebensunterhalt und wurden Sie schon mal von einer Hummel überholt?</strong><br>Einfache Tipps zum umweltfreundlichen Gärtnern<br>LV.Buch<br>ISBN 978-3-7843-5683-9</p>



<h2 class="wp-block-heading">über_Land</h2>



<p>Der Blog über_Land beschäftigt sich mit innovativer Landwirtschaft in der Stadt und auf dem Land. Themen wie Urban Farming, Vertical Farming, Aquaponic stehen genauso im Vordergrund. Der Blog geht aber auch der Frage nach, wie Gemeinden für ihre Bewohnerinnen und Bewohner neue, qualitätsvolle Konzepte entwickeln, wo Wohnen, Leben und Arbeiten möglich wird. Der Blog ist seit 2011 online. Gründerin und Herausgeberin ist Barbara Kanzian. Erfahren Sie mehr über sie auf ihrer&nbsp;<a href="http://kanziancommunication.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unternehmens-Website</a>.</p>



<p>KW: Tipps zum umweltfreundlichen Gärtnern</p>
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		<title>Nachhaltige Architektur für Urban Gardener</title>
		<link>https://www.ueber-land.eu/nachhaltige-architektur-fuer-urban-gardener-sophiengarten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2020 07:53:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urban farming]]></category>
		<category><![CDATA[Urban farming Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Urban Farming]]></category>
		<category><![CDATA[Urban Gardening]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Student*innen der TU Wien haben in den letzten zwei Sommersemestern nachhaltige Architektur für Urban Gardener geplant und errichtet: Sowohl beim Neumarx Garten als auch beim Sophiengarten entstanden Pavillons aus Materialien wie Holz, Lehm und Stroh zum Einsatz. Mit der Wiederverwendung alter Werkstoffe können Baukosten und der ökologische Fußabdruck minimiert werden. Auf einem Zwischennutzungsareal hat der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/nachhaltige-architektur-fuer-urban-gardener-sophiengarten/">Nachhaltige Architektur für Urban Gardener</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="336" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/Nachhaltige-Architektur-fuer-Urban-Gardener-Neumarx.jpg" alt="" class="wp-image-7487" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/Nachhaltige-Architektur-fuer-Urban-Gardener-Neumarx.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/Nachhaltige-Architektur-fuer-Urban-Gardener-Neumarx-300x142.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></figure>



<p>Student*innen der TU Wien haben in den letzten zwei Sommersemestern nachhaltige Architektur für Urban Gardener geplant und errichtet: Sowohl beim Neumarx Garten als auch beim Sophiengarten entstanden Pavillons aus Materialien wie Holz, Lehm und Stroh zum Einsatz. Mit der Wiederverwendung alter Werkstoffe können Baukosten und der ökologische Fußabdruck minimiert werden.</p>



<span id="more-7482"></span>



<p></p>



<p>Auf einem Zwischennutzungsareal hat der Verein Neumarx Garten (Wien Landstraße) in der letzten Zeit schon fleißig Urban Gardening betrieben. Nun sollte für die emsigen Stadtgärtner*innen ein kühler, sonnengeschützter Ort zum Verweilen geschaffen werden. Die Gärtner*innen, die von Beginn an in die Planungsentscheidungen miteingebunden sind, entscheiden sich für die Umnutzung der bereits am Areal bestehenden Baustellencontainer.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="359" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/Nachhaltige-Architektur-fuer-Urban-Gardener-Neumarx-Umbau-1.jpg" alt="" data-id="7490" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7490" class="wp-image-7490" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/Nachhaltige-Architektur-fuer-Urban-Gardener-Neumarx-Umbau-1.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/Nachhaltige-Architektur-fuer-Urban-Gardener-Neumarx-Umbau-1-300x152.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="510" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/Nachhaltige-Architektur-fuer-Urban-Gardener-Team.jpg" alt="" data-id="7491" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/Nachhaltige-Architektur-fuer-Urban-Gardener-Team.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7491" class="wp-image-7491" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/Nachhaltige-Architektur-fuer-Urban-Gardener-Team.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/Nachhaltige-Architektur-fuer-Urban-Gardener-Team-300x216.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></figure></li></ul></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Lehm, Holz und Stroh</h2>



<p>Das Student*innen-Team – rund um die Betreuer*innen Andrea Rieger-Jandl, Flavia Matei und Florian Kolar – müssen eine Abkühlung für den stark aufheizenden Innenraum des Containers schaffen. Sie verstärken die Blechwände mit Lehm und erzielen so ein angenehmes Raumklima. Eine Holzrahmenkonstruktion verleiht den Wänden optische Tiefe; ein weiteres Betätigungsfeld für die Gärtner*innen stellt die neue begrünte Wand dar.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="337" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/image003.jpg" alt="" class="wp-image-7492" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/image003.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/image003-300x143.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></figure>



<p>Die ursprünglich, voneinander getrennten Container werden von den Student*innen räumlich verbunden; durch die Überdachung eines Zwischenraums entsteht ein neuer qualitätsvoller Aufenthaltsraum.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Re- und Upcycling als Teil des Urban Gardening-Konzeptes</strong></h2>



<p>Gebrauchte bzw. nicht mehr gebrauchte Materialien und Gegenstände finden im Neumarx Garten eine neue Funktion. So kommen z. B. alte Schalungsbretter von umliegenden Baustellen zum Einsatz oder die verwendeten Lehmziegel stammen aus Restbeständen von einem vorhergehenden Universitätsprojekt. Auch „Abfallmaterialien“ wie Holzspäne und Sägemehl werden in Boden- und Putzlehmmischungen wiederverwendet. Dadurch wird der finanzielle und materielle Ressourcenverbrauch sowie der ökologische Fußabdruck auf ein Minimum beschränkt.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="340" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/image009.jpg" alt="" data-id="7494" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7494" class="wp-image-7494" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/image009.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/image009-300x144.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="358" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/image002.jpg" alt="" data-id="7495" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/image002.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7495" class="wp-image-7495" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/image002.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/image002-300x151.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></figure></li></ul></figure>



<p>Nach einmonatiger Bauphase können die Container dem Gartenverein übergeben werden. Die Gärtner*innen erhalten genau das, was die Entwürfe versprochen haben: Schutz vor dem Wetter, Erholung von der Gartenarbeit und eine ressourcenschonende Baulösung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Sophiengarten</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/0_Cover-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-7496" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/0_Cover-1024x768.jpg 1024w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/0_Cover-300x225.jpg 300w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/0_Cover-768x576.jpg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/0_Cover-1536x1152.jpg 1536w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/0_Cover.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Auch beim jüngsten Projekt „Sophiengarten“ (Wien Landstraße) schaffen die Student*innen einen Rückzugsort und bauen nachhaltige Architektur für Urban Gardener. Der Pavillon ist ein Ort für das Zusammensitzen, Ausruhen und für das miteinander Feiern. Auch hier begleiten die Gärtner*innen von Anfang an den Planungsprozess, bei dem der Lärmschutz, die Verschattung, die Verwendung nachhaltiger Materialien und die kostengünstige Umsetzung im Vordergrund stehen. Die Realisierung dieses Projektes war eine Win Win-Situation: „Die Studierenden konnten mit den Materialien auf Tuchfühlung gehen und diverse Werkzeuge und Techniken praktisch erproben. Gleichzeitig sind die Gärtner*innen und die gesamte Nachbarschaft um einen neuen Platz zum Entspannen und Verweilen reicher geworden“, so die Projektverantwortliche Andrea Rieger-Jandl.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/4.jpg" alt="" data-id="7497" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7497" class="wp-image-7497" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/4.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/4-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/9.jpg" alt="" data-id="7498" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7498" class="wp-image-7498" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/9.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/9-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/8.jpg" alt="" data-id="7499" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7499" class="wp-image-7499" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/8.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/8-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/6.jpg" alt="" data-id="7500" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/6.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7500" class="wp-image-7500" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/6.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2020/08/6-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></figure></li></ul></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>über_Land</strong></h2>



<p>Der Blog über_Land beschäftigt sich mit innovativer Landwirtschaft in der Stadt und auf dem Land. Themen wie Urban Farming, Vertical Farming, Aquaponic stehen genauso im Vordergrund. Der Blog geht aber auch der Frage nach, wie Gemeinden für ihre Bewohnerinnen und Bewohner neue, qualitätsvolle Konzepte entwickeln, wo Wohnen, Leben und Arbeiten möglich wird. Der Blog ist seit 2011 online. Gründerin und Herausgeberin ist Barbara Kanzian. Erfahren Sie mehr über sie auf ihrer&nbsp;<a href="http://kanziancommunication.com/">Unternehmens-Website</a>.</p>
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		<title>Mit Humusaufbau unsere Böden retten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2019 12:28:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Statt Dünger, Gift und Gülle kommt nur mehr Kompost auf den Acker. Der wertvolle Humus speichert das Wasser, bindet das CO2 und leistet einen beachtlichen Beitrag zum Klimaschutz. Die Landwirtschaft ist längst kein Klimazerstörer mehr, sondern ein Klimaretter. Eine Fieberfantasie? Nein, in der Ökoregion Kaindorf hat man die Humuswende erfolgreich vollzogen. Die Überländerin war Ende [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="850" height="638" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/07/IMG_1466-1.jpg" alt="Humusaufbau" class="wp-image-6523" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/07/IMG_1466-1.jpg 850w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/07/IMG_1466-1-300x225.jpg 300w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/07/IMG_1466-1-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /></figure>



<p>Statt Dünger, Gift und Gülle kommt nur mehr Kompost auf den Acker. Der wertvolle Humus speichert das Wasser, bindet das CO2 und leistet einen beachtlichen Beitrag zum Klimaschutz. Die Landwirtschaft ist längst kein Klimazerstörer mehr, sondern ein Klimaretter. Eine Fieberfantasie? Nein, in der Ökoregion Kaindorf hat man die Humuswende erfolgreich vollzogen. </p>



<span id="more-6513"></span>



<p>Die Überländerin war Ende Juni zum Symposium „<a rel="noreferrer noopener" aria-label="Transformation und Kooperation (öffnet in neuem Tab)" href="https://transition.at/transformation-durch-kooperation/nachlese/" target="_blank">Transformation und Kooperation</a>“ in Graz geladen. Es ging dabei um Möglichkeiten übergreifender Kooperationen im Bereich Stadt- und Regionalentwicklung.</p>



<p> </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/07/Barbara-Kanzian.jpg" alt="Humusaufbau Die Überländerin: Barbara Kanzian " class="wp-image-6525" width="304" height="425" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/07/Barbara-Kanzian.jpg 608w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/07/Barbara-Kanzian-215x300.jpg 215w" sizes="(max-width: 304px) 100vw, 304px" /><figcaption>Die Überländerin, Barbara Kanzian, in ihrem Vortrag &#8222;Raus in die Stadt&#8220;, wo sie die Chancen des Landlebens skizzierte.</figcaption></figure></div>



<p>Es ging auch darum, wie sich Gemeinden neu aufstellen können, damit ihre Bewohnerinnen und Bewohner gerne dort leben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen. Eine der Gemeinden, die seit einigen Jahren einen neuen Weg geht, ist die <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Ökoregion Kaindorf (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.oekoregion-kaindorf.at/" target="_blank">Ökoregion Kaindorf</a> (Steiermark/Österreich). Dort hat man sich der Gesundheit des Bodens und in weiterer Folge des Klimas verschrieben. Beim Symposium erzählte Thomas Karner von den mittlerweile international gefragten Humusaufbau-Projekten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Natürlicher Boden als Basis für nachhaltige Landwirtschaft</strong></h3>



<p>Bei dem in Kaindorf durchgeführten Humusaufbau-Programm verbessern die Bauern den Boden auf natürliche Weise. Rund 250 Landwirte haben sich dort zusammengeschlossen. Sie bringen statt Gülle nur Kompost auf ihre Böden.  Nach einigen Jahren des Aufbringens von Kompost samt einer natürlichen, oberflächlichen Bodenbearbeitung ist die Sanierung des Bodens abgeschlossen, dann beginnt der Boden allein zu arbeiten ­– von oben nach unten. Die Vorteile liegen auf der Hand: Eine lockere tiefe Humusschicht kann das Wasser lange speichern oder Starkregen besser aufnehmen. Vor allem kann so ein natürlicher Boden eine große Menge CO2 binden. Dadurch wird auch das Klima entlastet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Für Humus-Bauern gibt es Geld</h3>



<p>Die Landwirte erhalten für gebundenes CO2 ein
Erfolgshonorar: 30 Euro pro nachweislich gebundener Tonne CO2. Finanziell
unterstützt wird das Humusaufbau-Projekt von Unternehmen, die CO2-Zertifikate kaufen.
Das heißt: Sie können den durch ihr Unternehmen entstandenen CO2-Ausstoß mit
dem Erwerb der in Humus gebundenen CO2-Mengen kompensieren. </p>



<p>Mittlerweile ist diese Idee schon in ganz Österreich
angekommen und mehr als 120 Bauern bewirtschaften eine Gesamtfläche von rund
1.300 Hektar Ackerflächen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Landwirtschaft soll zum Klimaretter werden</h3>



<p>„Rettet den Boden“ haben sich nicht nur die Betreiber der Ökoregion Kaindorf auf die Fahnen geheftet. Der Tatsache, dass die Böden unter unseren Füßen unsere Lebensgrundlage darstellen, geht der Journalist und Buchautor Florian Schwinn in seinem eben erst erschienenen Buch nach. Er bricht darin eine Lanze, eine Humuswende zur Rettung der Böden einzuleiten. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Denn wenn die Böden erst einmal abgetötet sind, brauchen wir nicht mehr umzudenken – dann verliert auch die biologische Landwirtschaft der Zukunft den Boden unter den Füßen.“ </p><cite>Florian Schwinn in &#8222;Rettet den Boden&#8220;</cite></blockquote>



<p>Damit es nicht dazu kommt, fordert Schwinn ein sofortiges Umdenken. Seine postulierte Humuswende könnte die Landwirtschaft vom Klimazerstörer zum Klimaretter werden lassen. Damit wäre der lange schon ersehnte Imagewandel vollzogen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><img loading="lazy" decoding="async" width="190" height="300" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/07/9783864892424-190x300.jpg" alt="Rettet den Boden Humusaufbau" class="wp-image-6519" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/07/9783864892424-190x300.jpg 190w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2019/07/9783864892424.jpg 359w" sizes="(max-width: 190px) 100vw, 190px" /></figure></div>



<p><em>Florian Schwinn</em><br><strong>Rettet den Boden.</strong><br>Warum wir um das Leben unter unseren Füßen kämpfen müssen. <br>Westend Verlag <br>ISBN 9-783-8648-9242-4 </p>



<h2 class="wp-block-heading">Humus-Pionier: Hans Peter Spindler</h2>



<p>Einer der Humus-Pioniere in Kaindorf ist Hans Peter Spindler. Mit ihm sprach Ursula Merzeder.</p>



<p><em>Wie hat denn das
Sanieren des Bodens begonnen?</em></p>



<p><strong>Hans Peter Spindler:</strong>
Wir haben vier Jahre lang jedes Jahr 100 Kubikmeter Kompost ausgefahren und ihn
oberflächlich eingearbeitet. Dazu haben wir einen Grubber oder eine Scheibenegge
verwendet – keinen Pflug, denn der hat eine Tiefe von 25 cm. Zu tief also für
den Humus, der an der Oberfläche bleiben muss.&nbsp;&nbsp;
</p>



<p>Zuerst haben wir mit einem Hektar Versuchsfläche begonnen, später
sukzessive erweitert. Mittlerweile sind es 12 Hektar und weitere werden folgen.
</p>



<p><em>Worauf muss man beim
Sanieren des Ackers noch achten?</em></p>



<p><strong>Hans Peter Spindler:</strong>
Neben dem oberflächlichen Einarbeiten des Kompostes muss der Acker ganzjährig
begrünt werden. Wichtig ist auch ein jährlicher Fruchtwechsel, keine
Monokultur.</p>



<p><em>Wann ist die Sanierung
abgeschlossen?</em></p>



<p><strong>Hans Peter Spindler:</strong> Nach vier Jahren arbeitet der Kompost von alleine und der Acker ist stabil. Somit ist unser Auftrag den Boden zu sanieren, abgeschlossen. Das Ergebnis ist ein fruchtbarer und gesunder Boden. Zuviel Humusgehalt hat man nie. Ab 5 Prozent ist das Ziel erreicht.</p>



<p><em>Was sind die Vorteile
eines gesunden Bodens? </em></p>



<p><strong>Hans Peter Spindler:</strong> Ein Acker mit hohem Humusgehalt ist fruchtbarer. Er besitzt eine flaumige lockere Erde, die viel stärker durchwurzelt ist als eine tote Erde. Der größte Vorteil eines Humusbodens aber ist sein Wasserspeichervermögen. Das Wasser kann eindringen und auch Schlagregen aufnehmen, die Erosion ist minimiert.</p>



<p><em>Was braucht es, um
einen Acker zu sanieren?</em></p>



<p><strong>Hans Peter Spindler: </strong>Grundsätzlich muss man selber Geld in die Hand nehmen und den Kompost kaufen. Es gehört ein Umdenken dazu, ob man das will oder nicht. Schließlich wird man feststellen, wenn der Kohlenstoff gebunden wird, dass sich die Anstrengungen gelohnt haben. Und summa summarum ist für mich die Bodensanierung durch den Zertifikatsverkauf gratis.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>über_Land</strong></h3>



<p>Der Blog über_Land beschäftigt sich mit innovativer Landwirtschaft in der Stadt und auf dem Land. Themen wie Urban Farming, Vertical Farming, Aquaponic stehen genauso im Vordergrund, wie innovative Landwirte, die mit ihren Betrieben neue Wege der Lebensmittelproduktion einschlagen. Der Blog ist seit 2011 online. Gründerin und Herausgeberin ist Barbara Kanzian. Erfahren Sie mehr über sie auf ihrer&nbsp;<a href="http://kanziancommunication.com/">Unternehmens-Website</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/mit-humusaufbau-unsere-boeden-retten/">Mit Humusaufbau unsere Böden retten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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