<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Innovatives Land Archive - über_Land</title>
	<atom:link href="https://www.ueber-land.eu/category/innovativesland/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.ueber-land.eu/category/innovativesland/</link>
	<description>wir bringen das Land in die Stadt</description>
	<lastBuildDate>Thu, 31 Oct 2024 16:18:53 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.6.4</generator>
	<atom:link rel='hub' href='https://www.ueber-land.eu/?pushpress=hub'/>
	<item>
		<title>Kürbisqueen mit Biss: Valentina Zehetbauer und die neue Generation starker Bäuerinnen</title>
		<link>https://www.ueber-land.eu/kuerbisqueen-mit-biss-valentina-zehetbauer-und-die-neue-generation-starker-baeuerinnen/</link>
					<comments>https://www.ueber-land.eu/kuerbisqueen-mit-biss-valentina-zehetbauer-und-die-neue-generation-starker-baeuerinnen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 14:12:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
		<category><![CDATA[Kürbisse]]></category>
		<category><![CDATA[Marchfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Orth an der Donau]]></category>
		<category><![CDATA[Süßkartoffel]]></category>
		<category><![CDATA[Valentina Zehetbauer]]></category>
		<category><![CDATA[Zürbiserei]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ueber-land.eu/?p=8282</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit 34 Jahren führt sie heute einen Betrieb, der weit über die Region hinaus für seine Kürbisse bekannt ist. Das passt perfekt zur gruseligen Halloween-Zeit, da die Produkte von Valentina Zehetbauer als Dekoration besonders beliebt sind. Aber ihr Weg in die Landwirtschaft war nicht vorgeplant. Valentina hatte ursprünglich ganz andere Pläne: Sie wollte nicht auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/kuerbisqueen-mit-biss-valentina-zehetbauer-und-die-neue-generation-starker-baeuerinnen/">Kürbisqueen mit Biss: Valentina Zehetbauer und die neue Generation starker Bäuerinnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Valentina_Zehetbauer_Portraet.jpeg" data-rel="lightbox-gallery-VxMmnTNg" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-8285" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Valentina_Zehetbauer_Portraet-768x1024.jpeg" alt="Valentina Zehetbauer im Porträt" width="450" height="600" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Valentina_Zehetbauer_Portraet-768x1025.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Valentina_Zehetbauer_Portraet-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Valentina_Zehetbauer_Portraet.jpeg 850w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<p>Mit 34 Jahren führt sie heute einen Betrieb, der weit über die Region hinaus für seine Kürbisse bekannt ist. Das passt perfekt zur gruseligen Halloween-Zeit, da die Produkte von Valentina Zehetbauer als Dekoration besonders beliebt sind. Aber ihr Weg in die Landwirtschaft war nicht vorgeplant. Valentina hatte ursprünglich ganz andere Pläne: Sie wollte nicht auf dem Acker, sondern im Operationssaal arbeiten.<span id="more-8282"></span></p>
<p>Nach einem gescheiterten Aufnahmetest in Medizin nahm Valentinas Lebensweg eine spannende Wendung. Sie entschied sich, an der Universität für Bodenkultur (BOKU) Phytomedizin, die Wissenschaft von den Krankheiten und Beschädigungen der Pflanzen, zu studieren – eine Entscheidung, die sie nie bereute. Der Kontakt zu ihren ProfessorInnen hält bis heute an, und ihr Hof wird regelmäßig von Studierenden besucht, die von ihrem Wissen und ihrer Erfahrung profitieren.</p>
<h2><strong>Der familiäre Hintergrund: Tradition trifft auf Innovation</strong></h2>
<p><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Valentina_Zehetbauer_PortraetII.jpeg" data-rel="lightbox-gallery-VxMmnTNg" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="alignright wp-image-8293" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Valentina_Zehetbauer_PortraetII.jpeg" alt="" width="235" height="350" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Valentina_Zehetbauer_PortraetII.jpeg 665w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Valentina_Zehetbauer_PortraetII-201x300.jpeg 201w" sizes="(max-width: 235px) 100vw, 235px" /></a></p>
<p>Als Einzelkind wurde Valentina nicht gezwungen, den elterlichen Betrieb zu übernehmen, doch während ihrer Studienzeit entschied sie sich bewusst für diesen Weg. Bereits als Kind half sie regelmäßig in der Landwirtschaft mit. Große Urlaube waren in den Sommermonaten selten, denn dann gab es auf dem Hof immer viel zu tun.</p>
<p>Der landwirtschaftliche Betrieb hat eine lange Geschichte. Valentinas Vater hatte mit dem Kürbisanbau begonnen, nachdem zuvor Kühe und Pferdezucht das Bild des 120 Jahre alten Hofes prägten. Ein Wendepunkt kam, als der Vater begann, Kürbissamen aus Amerika zu importieren – vor allem für die damals in Österreich noch ungewöhnlichen Halloween-Kürbisse. Valentina erinnert sich an eine besondere Episode aus ihrer Jugend: „Als ich in die 2. Klasse Gymnasium ging und etwas Englisch konnte, bat mich mein Vater, die Produzenten in Amerika anzurufen und die Konditionen auszuhandeln.“ Mit Mut griff die junge Valentina zum Hörer – eine erste Lektion in Verhandlungen, die ihr heute im Umgang mit Großeinkäufern zugutekommt.</p>
<h2><strong>Kürbis auf dem Teller: Valentinas Liebe zur eigenen Ernte</strong></h2>
<p>Valentina und ihre Familie genießen die Früchte ihrer Arbeit nicht nur beruflich, sondern auch privat. Ihre Kürbisse landen regelmäßig auf dem eigenen Esstisch, und im Laufe der Jahre hat sie eine Sammlung von Lieblingsrezepten zusammengestellt, die sie zusammen mit den Kürbissen verkauft. Von Kürbissuppe über gebackenen Kürbis bis hin zu raffinierten Kürbisdesserts wie dem süßen Muskatstrudel – ihre Rezeptideen sind bei den Kunden besonders beliebt. Im Oktober, während der Erntezeit, wird im Haus Zehetbauer viel Kürbis gegessen. Doch gegen Ende des Jahres, im Dezember, stellt sich bei Valentina dann doch eine gewisse Kürbismüdigkeit ein – was nach den intensiven Erntemonaten kein Wunder ist!</p>

<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1792.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-1"><img decoding="async" width="300" height="225" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1792-300x225.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="Valentina Zehetbauer und die Kürbisse" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1792-300x225.jpeg 300w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1792-1024x768.jpeg 1024w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1792-768x576.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1792.jpeg 1417w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1791-1.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-1"><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1791-1-225x300.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="Valentina Zehetbauer und die Kürbisse" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1791-1-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1791-1.jpeg 744w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Süßkartoffeln und das Klima: Wie Valentina die Zukunft gestaltet</strong></h2>
<p>Der Kürbisanbau blieb nicht Valentinas einziges Standbein. Mit ihrem Betrieb erweiterte sie das Sortiment um Süßkartoffeln, die sich als ideale Kultur für das zunehmend trockenere Marchfeld herausstellten. „Süßkartoffeln brauchen weniger Wasser als normale Kartoffeln, und Hitze macht ihnen nichts aus. Perfekte Bedingungen also für unsere Region“, erklärt sie. Einzige Herausforderung: Die empfindlichen Pflanzen dürfen erst nach den Eisheiligen, also Mitte Mai, in die Erde, da sie keine Kälte vertragen.</p>

<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1816.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2"><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1816-225x300.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1816-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1816.jpeg 744w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>
<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1815.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2"><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1815-225x300.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="Valentina Zehetbauer und ihr Betrieb" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1815-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1815.jpeg 744w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p>Anfangs war der Markt hart umkämpft. „Man musste so schnell wie möglich wachsen, um bestehen zu können“, berichtet sie. Mittlerweile hat sich der Markt beruhigt, doch die Nachfrage nach der süßen Knolle steigt weiter. Mit rund 100 Hektar Land bewirtschaftet Valentina Zehetbauer einen beachtlichen Betrieb. Ihre Eltern, die eigene Betriebe führen, arbeiten eng mit ihr zusammen. Unterstützung erhält sie auch von ihrem Partner, einem Juristen, der sich selbst scherzhaft als „landwirtschaftlicher Helfer“ bezeichnet.</p>
<h2><strong>Flops und Erfolg: Was UnternehmerInnen ausmacht</strong></h2>
<p>Valentina Zehetbauer ist eine Frau mit klaren Visionen und einem starken Willen. Sie setzt ihre Pläne entschlossen um und beweist dabei Handschlagqualität. Doch wie jede Unternehmerin kennt auch sie Rückschläge. Eines ihrer ambitionierten Projekte war die Entwicklung eines Kürbisses mit rosafarbener Schale, gewidmet der Pink-Ribbon-Kampagne zur Brustkrebsfrüherkennung. Sie wollte diesen Kürbis im Supermarkt lancieren: „Leider waren wir damals zu früh dran“, reflektiert sie. Ein Flop, der ihr jedoch nicht den Mut nahm – im Gegenteil, er bestärkte sie darin, den richtigen Zeitpunkt abzuwarten.</p>
<h2><strong>Blick in die Zukunft: Neue Ideen für den Betrieb</strong></h2>
<p>An Ideen mangelt es Valentina Zehetbauer nicht. Die Marke „Dolce Rosa“, die sie für ihre Süßkartoffeln gegründet hat, ist nur der Anfang. Was die Zukunft bringt? Eines ist sicher: Valentina wird auch weiterhin fleißig ackern – und vielleicht spukt schon die nächste große Idee in ihrem Kürbisfeld, passend zu Halloween!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Das_Feld.jpeg" data-rel="lightbox-gallery-VxMmnTNg" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-8291 size-full" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Das_Feld.jpeg" alt="" width="992" height="744" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Das_Feld.jpeg 992w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Das_Feld-300x225.jpeg 300w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Das_Feld-768x576.jpeg 768w" sizes="(max-width: 992px) 100vw, 992px" /></a></p>
<h3><strong>Rezept: Ofen-Muskatkürbis – Einfach &amp; Köstlich</strong></h3>
<p>Wenn du auf der Suche nach einem einfachen, aber besonders aromatischen Kürbisgericht bist, dann ist dieser Ofen-Muskatkürbis genau das Richtige. Der Muskatkürbis hat einen leicht nussigen Geschmack, der an Maroni erinnert, und ist perfekt für herbstliche Gerichte. Hier ein Rezept, das im Rahmen der Betriebsführung serviert wurde:</p>
<p><strong>Zutaten:</strong></p>
<ul>
<li>1 Muskatkürbis (mit Schale)</li>
<li>Salz und Pfeffer nach Geschmack</li>
<li>1 TL Chiliflocken</li>
<li>2-3 EL Olivenöl</li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<ol>
<li>Den Kürbis gründlich waschen und in Spalten schneiden, die Kerne dabei entfernen. Die Schale kann dranbleiben.</li>
<li>Die Kürbisspalten auf ein Backblech legen und mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen. Anschließend mit Olivenöl beträufeln.</li>
<li>Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen und die Kürbisspalten ca. 20 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt und weich sind.</li>
<li>Herausnehmen und direkt genießen.</li>
</ol>
<p>Einfach, schnell und besonders köstlich – genau das richtige Rezept für Kürbisfans!</p>

<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Muskatkuerbis.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-3"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="231" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Muskatkuerbis-300x231.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Muskatkuerbis-300x231.jpeg 300w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Muskatkuerbis-768x592.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Muskatkuerbis.jpeg 850w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Kuerbis_auf_Blech.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-3"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="225" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Kuerbis_auf_Blech-300x225.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Kuerbis_auf_Blech-300x225.jpeg 300w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Kuerbis_auf_Blech-768x576.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Kuerbis_auf_Blech.jpeg 850w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Kuerbis_fertig.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-3"><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Kuerbis_fertig-225x300.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Kuerbis_fertig-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Kuerbis_fertig.jpeg 638w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p><em>Der Besuch im Betrieb „Zürbiserei“ von Valentina Zehetbauer in Orth an der Donau (Niederösterreich) fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „<a href="https://www.afterwork-am-bauernhof.at/" target="_blank" rel="noopener">After Work am Bauernhof</a>“, initiiert und organisiert vom Österreichischen Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung (ÖKL), statt.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/kuerbisqueen-mit-biss-valentina-zehetbauer-und-die-neue-generation-starker-baeuerinnen/">Kürbisqueen mit Biss: Valentina Zehetbauer und die neue Generation starker Bäuerinnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ueber-land.eu/kuerbisqueen-mit-biss-valentina-zehetbauer-und-die-neue-generation-starker-baeuerinnen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mein Apfelbaum und sein Timing: Eine Geschichte von Geduld, Schicksal und sieben magischen Früchten</title>
		<link>https://www.ueber-land.eu/mein-apfelbaum-und-sein-timing-ueber-land/</link>
					<comments>https://www.ueber-land.eu/mein-apfelbaum-und-sein-timing-ueber-land/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2024 14:59:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
		<category><![CDATA[Apfelbau]]></category>
		<category><![CDATA[Apfelbäumchen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Naturgarten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ueber-land.eu/?p=8231</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich bin seit zehn Jahren stolze Apfelbaum-Besitzerin. Ein Jahrzehnt voller Hoffnung, Träume und unzähligen Gießkannen voller Wasser. Die ersten Jahre war ich zuversichtlich – schließlich sagt man doch, dass Apfelbäume etwas Zeit brauchen um heranzuwachsen und Früchte zu tragen. Speziell, wenn es sich um eine alte Sorte eines Cox Orange handelt. Doch dieses „etwas Zeit“ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/mein-apfelbaum-und-sein-timing-ueber-land/">Mein Apfelbaum und sein Timing: Eine Geschichte von Geduld, Schicksal und sieben magischen Früchten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="width: 768px;" class="wp-video"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('video');</script><![endif]-->
<video class="wp-video-shortcode" id="video-8231-1" width="768" height="435" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/WhatsApp-Video-2024-08-03-at-13.54.46.mp4?_=1" /><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/WhatsApp-Video-2024-08-03-at-13.54.46.mp4">https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/WhatsApp-Video-2024-08-03-at-13.54.46.mp4</a></video></div>
<p>Ich bin seit zehn Jahren stolze Apfelbaum-Besitzerin. Ein Jahrzehnt voller Hoffnung, Träume und unzähligen Gießkannen voller Wasser. Die ersten Jahre war ich zuversichtlich – schließlich sagt man doch, dass Apfelbäume etwas Zeit brauchen um heranzuwachsen und Früchte zu tragen. Speziell, wenn es sich um eine alte Sorte eines Cox Orange handelt. Doch dieses „etwas Zeit“ verwandelte sich bei meinem Apfelbaum in eine ganze Dekade. Jahr für Jahr passierte&#8230; nichts. Keine Blüte, keine Früchte, nur ein stiller, grüner Baum, der sich offenbar entschlossen hatte, seine Talente im Fruchtverweigern zu perfektionieren.<span id="more-8231"></span></p>
<h2><strong>Nachhaltigkeit trifft auf Geduld</strong></h2>
<p>Natürlich blieb ich nicht untätig. In meinem Naturgarten kommen nur nachhaltige Methoden zum Einsatz: Kompost, Mulch und Wasser aus der Regentonne sollten mein Bäumchen verwöhnen. Und ich habe dem Baum Zeit gegeben und darauf vertraut, dass die natürlichen Kreisläufe irgendwann zu den ersehnten Äpfeln führen würden. Doch trotz all meiner Bemühungen hielt mein Baum sich an seine Philosophie: „Warum heute blühen, wenn man es auch auf unbestimmte Zeit verschieben kann?“</p>
<h2><strong>Die Vorgeschichte: Der Apfelbaum als Spätzünder</strong></h2>
<p>In der <strong>Vorgeschichte</strong> zu diesem Abenteuer habe ich bereits ausführlich beschrieben, wie mein Apfelbaum Jahr für Jahr keine Blüte hervorbrachte, mich fast zur Verzweiflung trieb und mich an der Wahl des richtigen Züchters zweifeln ließ. Wer Lust hat, die gesamte Geduldsprobe nachzulesen, findet die Details hier: <a href="https://www.ueber-land.eu/mein-apfelbaeumchen-statt-versager-ein-spaetzuender/">Mein Apfelbäumchen: Statt Versager ein Spätzünder</a>.</p>
<h2><strong><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/IMG_0909.jpeg" data-rel="lightbox-gallery-hgOezQRO" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-8234" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/IMG_0909-768x1024.jpeg" alt="Apfelbaum trägt zum ersten Mal Früchte." width="488" height="650" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/IMG_0909-768x1024.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/IMG_0909-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/IMG_0909.jpeg 1063w" sizes="(max-width: 488px) 100vw, 488px" /></a>Das Wunder der sieben Äpfel</strong></h2>
<p>Dann, in diesem Jahr, geschah das Wunder: <strong>SIEBEN FRÜCHTE!</strong> Ja, ihr habt richtig gelesen, nach zehn langen Jahren hat mein Baum sich endlich entschlossen etwas abzuwerfen, das an Ertrag erinnert. Und nicht etwa eine Frucht, nicht zwei, sondern stolze sieben Äpfel. Wer hätte das gedacht? Vielleicht hat mein Apfelbäumchen beschlossen, dass es an der Zeit war, mich endlich zu belohnen – oder einfach nur zu überraschen, damit ich nicht den Glauben an meine gärtnerischen Fähigkeiten verliere. Und um ganz ehrlich zu sein: ich habe ihm auch schon mit der Axt und Umfällen gedroht, sollte er sich noch weiter verweigern.</p>
<h2><strong>Ein seltsamer Zufall</strong></h2>
<p>Aber das ist noch nicht die ganze Geschichte. Denn wie das Schicksal so spielt, hat auch meine Freundin, die im gleichen Jahr beim gleichen Züchter das gleiche Apfelbäumchen der gleichen Sorte gekauft hat, exakt dasselbe erlebt. Blütenlose Jahre des Wartens und – haltet euch fest – ebenfalls genau sieben Äpfel in diesem Jahr. Sieben. Äpfel. Da frage ich mich, ob die Bäume vielleicht heimlich miteinander kommuniziert haben? „Hey, lass uns dieses Jahr mal was abwerfen, aber nicht zu viel, wir wollen sie ja nicht verwöhnen.“</p>
<h2><strong>Ein Blick in die Zukunft</strong></h2>
<p>Wahrscheinlich möchtet ihr wissen, wie denn nun die sieben Äpfel geschmeckt haben? Da muss ich euch leider enttäuschen. Alle Äpfel wurden noch vor dem Reifen von Wespen und Hornissen vernascht. Aber es gibt ja noch ein neues Apfeljahr.</p>
<p>In diesem Sinne: Auf weitere sieben Äpfel – oder vielleicht sogar acht im nächsten Jahr. Wer weiß, die Natur ist schließlich immer für eine Überraschung gut!</p>
<p><strong>Anmerkung zum Video: </strong>Im Video sind nur fünf der sieben Äpfel zu sehen, zwei verstecken sich hinter den dichten Blättern – eine kleine Herausforderung für die Kamera, aber ein großes Glück für mich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/mein-apfelbaum-und-sein-timing-ueber-land/">Mein Apfelbaum und sein Timing: Eine Geschichte von Geduld, Schicksal und sieben magischen Früchten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ueber-land.eu/mein-apfelbaum-und-sein-timing-ueber-land/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		<enclosure url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/WhatsApp-Video-2024-08-03-at-13.54.46.mp4" length="4477676" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>Nachhaltiger Reisanbau in Österreich: Die Eröffnung der Reishalle in Gerasdorf</title>
		<link>https://www.ueber-land.eu/nachhaltiger-reisanbau-die-eroeffnung-der-reishalle-in-gerasdorf/</link>
					<comments>https://www.ueber-land.eu/nachhaltiger-reisanbau-die-eroeffnung-der-reishalle-in-gerasdorf/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2024 10:32:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Welternährung]]></category>
		<category><![CDATA[Biolandwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Georg Neumayer]]></category>
		<category><![CDATA[Gerasdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[ÖsterReis]]></category>
		<category><![CDATA[Reisanbau]]></category>
		<category><![CDATA[Reishalle]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ueber-land.eu/?p=8215</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Gerasdorf, Niederösterreich, wurde kürzlich die neue Reishalle eröffnet – ein Projekt, das die lokale Landwirtschaft auf eine nachhaltige und transparente Basis stellen soll. Seit 2015 wird in der Region Reis angebaut, und mit der Eröffnung dieser Halle erreicht das Unternehmen ÖsterReis unter der Leitung von Georg Neumeyer einen neuen Meilenstein. Nachhaltiger Reisanbau: Ressourcenschonend und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/nachhaltiger-reisanbau-die-eroeffnung-der-reishalle-in-gerasdorf/">Nachhaltiger Reisanbau in Österreich: Die Eröffnung der Reishalle in Gerasdorf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_aussen.jpg" data-rel="lightbox-gallery-1gLZowgG" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-8217" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_aussen-1024x678.jpg" alt="Die neue Reishalle in Gerasdorf" width="768" height="509" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_aussen-1024x678.jpg 1024w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_aussen-300x199.jpg 300w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_aussen-768x508.jpg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_aussen.jpg 1417w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>In Gerasdorf, Niederösterreich, wurde kürzlich die neue Reishalle eröffnet – ein Projekt, das die lokale Landwirtschaft auf eine nachhaltige und transparente Basis stellen soll. Seit 2015 wird in der Region Reis angebaut, und mit der Eröffnung dieser Halle erreicht das Unternehmen ÖsterReis unter der Leitung von Georg Neumeyer einen neuen Meilenstein.<span id="more-8215"></span></p>
<h2><strong>Nachhaltiger Reisanbau: Ressourcenschonend und arsenfrei </strong></h2>
<p>Reisanbau ist in der Regel mit einem hohen Wasserverbrauch verbunden. Doch der in Niederösterreich wie auch im <a href="https://www.ueber-land.eu/oesterreichs-erste-reisernte-biobauer-erich-leyrer-pamhagen/">Burgenland</a> praktizierte, nachhaltige Reisanbau wird im schonenden Trockenreis-Verfahren produziert: Bei dieser Methode werden die Felder nicht mit Wasser geflutet. Durch das Nicht-Fluten kann sich auch kein natürliches, in der Erdkruste vorhandenes Arsen aus dem Boden lösen und über die Wurzeln in die Pflanzen aufgenommen werden. Dies führt dazu, dass der Reis frei von Arsen ist.</p>

<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Detailansicht.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-4"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Detailansicht-768x1024.jpeg" class="attachment-large size-large" alt="nachhaltiger Reisanbau" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Detailansicht-768x1024.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Detailansicht-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Detailansicht-1152x1536.jpeg 1152w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Detailansicht.jpeg 1417w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>
<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_von_oben_Spelzen.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-4"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_von_oben_Spelzen-768x1024.jpeg" class="attachment-large size-large" alt="Anbau von nachhaltigem Reis im Trockenverfahren" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_von_oben_Spelzen-768x1025.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_von_oben_Spelzen-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_von_oben_Spelzen.jpeg 850w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>
<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Georg_Neumeyer_im_Reisfeld.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-4"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Georg_Neumeyer_im_Reisfeld-683x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Georg_Neumeyer_im_Reisfeld-683x1024.jpg 683w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Georg_Neumeyer_im_Reisfeld-200x300.jpg 200w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Georg_Neumeyer_im_Reisfeld-768x1152.jpg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Georg_Neumeyer_im_Reisfeld.jpg 945w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a>

<p>Der eigentliche Hauptgrund, warum Felder traditionell geflutet werden, ist die Beseitigung des Unkrauts. Reis ist in seinen ersten Monaten eine Diva und sehr empfindlich auf Konkurrenzpflanzen. Eine Unkrautentfernung ist daher notwendig und passiert bei ÖsterReis händisch und ohne Pflanzenschutzmittel. Der Wasserbedarf für die normale Bewässerung von Reis entspricht dem von Gemüse.</p>
<p>In Europa gibt es rund 365 verschiedene Reissorten, während Asien im Vergleich dazu etwa 8.000 Sorten kultiviert. In Niederösterreich wird auf eine Mittelkornreissorte gesetzt, die sich besonders gut an die klimatischen Bedingungen der Region anpasst. Ab rund 15 Grad Celsius fühlt sich der Reis wohl und ab Ende April beginnt die Aussaat mit der Sämaschine.</p>
<h2><strong>Die Reishalle: Ein ökologischer und transparenter Bau</strong></h2>
<p>Die neue Reishalle ist ein Holz-Hybridbau, der sowohl funktionale als auch ökologische Aspekte berücksichtigt. Diese Bauweise trägt zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks bei und dient als Lager- und Verarbeitungsort. Die Halle soll aber auch die Transparenz im landwirtschaftlichen Prozess fördern: Besucher haben die Möglichkeit, den Weg des Reises von der Pflanze bis zum Endprodukt nachzuvollziehen.</p>

<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Gereisdorf_Schild.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-5"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="576" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Gereisdorf_Schild-1024x768.jpeg" class="attachment-large size-large" alt="Nachhaltiger Reisanbau: die Neue Reishalle in Gerasdorf" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Gereisdorf_Schild-1024x768.jpeg 1024w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Gereisdorf_Schild-300x225.jpeg 300w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Gereisdorf_Schild-768x576.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Gereisdorf_Schild.jpeg 1417w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>
<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Verarbeitungsmaschine.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-5"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Verarbeitungsmaschine-768x1024.jpeg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Verarbeitungsmaschine-768x1024.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Verarbeitungsmaschine-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reis_Verarbeitungsmaschine.jpeg 1063w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>
<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_Gerasdorf-innen.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-5"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_Gerasdorf-innen-768x1024.jpeg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_Gerasdorf-innen-768x1025.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_Gerasdorf-innen-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reishalle_Gerasdorf-innen.jpeg 850w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Reis-Abfallprodukte finden neue Verwendung</strong></h2>
<p><strong> </strong>Neben der Verarbeitung des Reises wird auch großer Wert auf die Verwertung der Nebenprodukte gelegt. Spelzen und Kleien, die beim Reisanbau anfallen, werden nicht einfach entsorgt, sondern für verschiedene Zwecke weiterverwendet. Am Eröffnungstag konnten sich die Besucher einen Überblick verschaffen, wie man Reisnebenprodukte auch kulinarisch verfeinert: Köche aus der <a href="https://www.cucina-alchimia.org/">Cucina Alchimia</a> in Wien 13. demonstrierten dies mit kreativen Gerichten. Außerdem wurde die Möglichkeit zur Fermentation gezeigt; ein eigener Workshop führte die Besucher in diese Technik ein.</p>

<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Cucina_Alchimia_Essen.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-6"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Cucina_Alchimia_Essen-768x1024.jpeg" class="attachment-large size-large" alt="nachhaltiger Reisanbau in Österreich: Cucina Alchimia" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Cucina_Alchimia_Essen-768x1024.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Cucina_Alchimia_Essen-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Cucina_Alchimia_Essen.jpeg 1063w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>
<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Cucina_Alchimia_Kostproben.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-6"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Cucina_Alchimia_Kostproben-768x1024.jpeg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Cucina_Alchimia_Kostproben-768x1024.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Cucina_Alchimia_Kostproben-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Cucina_Alchimia_Kostproben.jpeg 1063w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>
<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reischips_Schaufel.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-6"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reischips_Schaufel-768x1024.jpeg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reischips_Schaufel-768x1024.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reischips_Schaufel-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/Reischips_Schaufel.jpeg 1063w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p>Ein weiteres Beispiel für die umweltfreundliche Nutzung ist die Verwendung der Spelzen als ökologisches Baumaterial, ein Bereich, der derzeit in Kooperation mit der TU Wien erforscht wird. Als Anschauungsbeispiel werden die Spelzen auch als Wegmaterial neben der Halle verwendet.</p>
<h2><strong>Ein Schritt in die Zukunft: Perspektiven für nachhaltigen Reisanbau</strong></h2>
<p>Die Eröffnung der Reishalle symbolisiert das Potenzial für die Zukunft des nachhaltigen Reisanbaus in Österreich. Georg Neumeyer verfolgt das Ziel, die lokale Landwirtschaft auf eine breitere Basis zu stellen und langfristig zu erweitern. „Ich wollte nie eine Liebhaberei“, sagt Neumeyer, und mit der Eröffnung der neuen Reishalle zeigt er, dass für ihn nur ein großer Plan in Frage kommt. Den hat er umgesetzt mit der Vision einer nachhaltigen, transparenten und regional verankerten Lebensmittelproduktion.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/nachhaltiger-reisanbau-die-eroeffnung-der-reishalle-in-gerasdorf/">Nachhaltiger Reisanbau in Österreich: Die Eröffnung der Reishalle in Gerasdorf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ueber-land.eu/nachhaltiger-reisanbau-die-eroeffnung-der-reishalle-in-gerasdorf/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Marktgärtnerei: Kleine Fläche, große Ernte</title>
		<link>https://www.ueber-land.eu/marktgaertnerei-kleine-flaeche-grosse-ernte/</link>
					<comments>https://www.ueber-land.eu/marktgaertnerei-kleine-flaeche-grosse-ernte/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Nov 2023 19:32:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch/Film]]></category>
		<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Land_Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ueber-land.eu/?p=8153</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Marktgärtnerei erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Wie sich eine solche gut planen und erfolgreich führen lässt, legt nun Leon Schleep in seinem zweiten Buch eindrucksvoll und detailliert dar. Ein Beitrag von Katharina Hoff-Powell. Wie der Titel schon verrät, ist Leon Schleeps neues Buch „Kleine Fläche, große Ernte: Wie du deine eigene Marktgärtnerei auf die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/marktgaertnerei-kleine-flaeche-grosse-ernte/">Marktgärtnerei: Kleine Fläche, große Ernte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Gemüseinsel_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss-2.jpg" data-rel="lightbox-gallery-BU5nqGqx" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Gemüseinsel_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss-2.jpg" alt="" class="wp-image-8158" width="600" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Gemüseinsel_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss-2.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Gemüseinsel_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss-2-300x209.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></div>



<p>Die Marktgärtnerei erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Wie sich eine solche gut planen und erfolgreich führen lässt, legt nun Leon Schleep in seinem zweiten Buch eindrucksvoll und detailliert dar. Ein Beitrag von <em>Katharina Hoff-Powell</em>.</p>



<span id="more-8153"></span>



<p>Wie der Titel schon verrät, ist Leon Schleeps neues Buch „Kleine Fläche, große Ernte: Wie du deine eigene Marktgärtnerei auf die Beine stellst“ vor allem für jene gedacht, die ihren eigenen Gemüsebaubetrieb gründen wollen. Hier geht es nicht um Idealismus und graue Theorie, sondern handfeste Hilfestellung in den Bereichen Betriebsgestaltung und Flächendesign. Der Autor geht auf die Zusammenhänge zwischen regenerativer Landwirtschaft, Marktgarten-Design und Profitabilität ein und lässt vor allem auch seine eigenen Erfahrungen einfließen, hat er doch nach seinem Studium der Ökologischen Landwirtschaft zusammen mit Kolleg*innen eine Fläche gepachtet und eine Marktgärtnerei aufgebaut. Sein Fazit: Mit Geduld und guter Finanzplanung kann man es schaffen, gut von der Marktgärtnerei zu leben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Karotten, Tomaten oder Salat – welche Kultur bringt wieviel?</h2>



<p>Gleich nach der Einführung der wichtigsten Begriffe und Definitionen geht es ans Eingemachte: Schleep führt mehrere Tabellen an, die die Deckungsbeiträge verschiedener Gemüsekulturen auflisten, also je nach Gemüsesorte werden der Preis, die Wuchszeit, die zu erwartende Erntemenge und dadurch Einnahmen pro Quadratmeter aufgelistet. Der Wert für den Umsatz pro Woche ist, so Schleep, ein guter Gradmesser für Profitabilität. Und um diese geht es im Marktgarten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Krumme Karotte“: ein Beispiel für eine eigene Marktgärtnerei</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/gärtnern_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss.jpg" data-rel="lightbox-gallery-BU5nqGqx" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="333" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/gärtnern_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss.jpg" alt="Gärtnern in der Marktgärtnerei" class="wp-image-8161" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/gärtnern_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/gärtnern_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss-300x176.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></div>



<p>Was Leon Schleeps Buch auszeichnet, ist die gelungene Mischung aus Fachbegriffen, Methoden und Werkzeugen, gepaart mit eigenen Erfahrungen und Interviews mit anderen Marktgärtner*innen. Der Clou an dem Buch aber ist, dass der Autor den Aufbau eines eigenen Betriebes noch anschaulicher und greifbarer gestaltet, indem er den Planungsprozess eines Marktgartens, der „Krummen Karotte“ in jedes Kapitel –thematisch passend – einbettet. So können Leser*innen sich die umfassenden Informationen zur Gestaltung eines Betriebes – Stichwort Beetlänge und -breite, Till oder No-Till-Methode, Vor- und Nachteile begrünter Wege, Infrastruktur, Folientunnel, Agroforst, – nochmals in der Anwendung vor Augen führen. Außerdem wird auch über Planungsfehler gesprochen, um den Leser*innen die Stolpersteine aus eigener Erfahrung schon vorweg aus dem Weg zu räumen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Das Buch hält, was der Titel verspricht. Auf 245 Seiten werden wirtschaftliche Faktoren, Flächenplanung und notwendige Infrastruktur sowie Gerätschaften im Detail besprochen. Nach der Lektüre hat man direkt das Gefühl, loslegen zu können. Es ist, mit den Worten des Autors selbst, ein Buch von Gärtner*innen für Gärtner*innen“.</p>



<p><em>Der Autor Leon Schleep brennt für das Thema Marktgärtnerei. Deswegen hat er sich die Zeit genommen und ein paar Interviewfragen zu seinem Buch beantwortet. Hier das Interview in voller Länge.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Interview mit Leon Schleep</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Leon-Schleep_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss.jpg" data-rel="lightbox-gallery-BU5nqGqx" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="557" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Leon-Schleep_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss.jpg" alt="" class="wp-image-8160" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Leon-Schleep_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss.jpg 557w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Leon-Schleep_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss-236x300.jpg 236w" sizes="(max-width: 557px) 100vw, 557px" /></a></figure></div>



<p><strong>Katharina:</strong> Du bist Autor zweier Bücher, hast ökologische Landwirtschaft studiert und eine Marktgärtnerei aufgebaut. Was hat dich dazu bewogen, eine Marktgärtnerei zu gründen?<br><br><strong>Leon:</strong> Es war während des Studiums schon immer mein Traum, selber Gemüse anzubauen. Als dann der Beginn der Covid-Pandemie quasi zeitgleich mit meinem Studienende zusammenfiel, dachten wir, – mein Gärtnerkollege Tim und ich – dass das doch ein guter Zeitpunkt für den Start dieser Idee sei. Denn viele andere Sachen konnte man eh nicht machen, wir waren viel draußen und die Leute waren sehr an gutem und gesundem Gemüse interessiert.</p>



<p><strong>Katharina:</strong> Ich muss gestehen, ich habe mich sehr auf dein zweites Buch gefreut und dann gleich am Anfang der Einleitung gelesen, dass du die Gemüseinsel aufgibst, um zu reisen. Das hat meine Lese-Euphorie erstmal gebremst, da ich mich gefragt habe, warum du deinen (oder meinen!) Lebenstraum schon nach dreieinhalb Jahren aufgibst. Was treibt dich in die Welt hinaus und wo siehst du dich in Zukunft?<br><br><strong>Leon:</strong> Wir haben in den letzten dreieinhalb Jahren sehr viel gelernt und viel Spaß gehabt. Aber Gemüse ist nun einmal nicht das Einzige im Leben. Wir sind recht spontan damals nach Dietzenrode in Thüringen gekommen und haben uns immer gesagt, dass wir nach drei Jahren nochmal schauen, ob alles so ist, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben dann gemerkt, dass Dietzenrode vielleicht nicht der Ort für immer ist – auch wenn es dort super schön ist. Außerdem haben sich bei uns auch noch privat einige Dinge geändert, weshalb wir Lust hatten nochmal andere Orte kennenzulernen. Uns war aber immer wichtig, dass die Gemüseinsel weitergeführt wird. Deshalb sind wir jetzt sehr glücklich zwei tolle Nachfolger*innen gefunden zu haben. Die beiden werden den Betrieb bestimmt sehr gut weiterführen!</p>



<p><strong>Katharina:</strong> Deine Definition von regenerativer Landwirtschaft ist inspirierend: Land so zu bewirtschaften, dass die Gesundheit der Ökosysteme verbessert wird und gleichzeitig soziale Aspekte mitgedacht werden, wobei der Ertrag optimiert und nicht maximiert wird. Wie siehst du in diesem Kontext den geschützten Anbau bzw. Folientunnel? Haben diese neben der Ertragssteigerung noch einen Wert bzw. ginge es deiner Meinung nach auch ohne?<br><br><strong>Leon:</strong> Im kommerziellen Anbau sehe ich derzeit eher weniger Chancen auf Folientunnel zu verzichten. Zumindest wenn man auch Tomaten, Gurken etc. verkaufen will. Auch im Frühjahr und im Herbst sind die Tunnel super wichtig, um die Erntefenster zu vergrößern. Klar, Folientunnel sind nicht super ästhetisch, aber gleichzeitig muss auf diese Art und Weise weniger Gemüse importiert werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Cover_Schleep_Löwenzahn-Verlag.jpg" data-rel="lightbox-gallery-BU5nqGqx" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="425" height="519" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Cover_Schleep_Löwenzahn-Verlag.jpg" alt="Leon Schleep: Cover vom Buch &quot;Kleine Fläche, große Ernte&quot; " class="wp-image-8155" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Cover_Schleep_Löwenzahn-Verlag.jpg 425w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Cover_Schleep_Löwenzahn-Verlag-246x300.jpg 246w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></a></figure></div>



<p><strong>Katharina:</strong> Marktgarten und Tierhaltung = Die Vereinbarkeit der beiden wird im Buch kurz angesprochen. Habt ihr das auf der Gemüseinsel probiert? Wie waren eure Erfahrungen damit?<br><br><strong>Leon:</strong> Wir hatten mal drei Laufenten, die Schnecken sammeln sollten. Aber so richtig erfolgreich war das nicht.</p>



<p><strong>Katharina:</strong> Welches ist dein Lieblings-Werkzeug, -Tool oder -Gerät im Gemüseanbau und warum?<br><br><strong>Leon:</strong> Vielleicht würde ich unseren Grid-Marker wählen. Das ist eine Rolle, auf der Markierungen sind. Damit rollen wir vor dem Pflanzen einmal über das Beet und dann sind alle Pflanzstellen markiert. Damit sparen wir uns sehr viel Zeit. Zu Beginn, als wir ihn noch nicht hatten, hat die Markierung ewig gedauert.</p>



<p></p>



<p><strong>Danke für das Gespräch</strong>.<br><br></p>



<p><strong>Leon Schleep</strong><br><em>Kleine Fläche, große Ernte</em><br>Löwenzahn Verlag<br>ISBN 978-3-7066-2985-0</p>



<p></p>



<p>Alle Fotos: Löwenzahn Verlag/Fabian Weiss</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/marktgaertnerei-kleine-flaeche-grosse-ernte/">Marktgärtnerei: Kleine Fläche, große Ernte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ueber-land.eu/marktgaertnerei-kleine-flaeche-grosse-ernte/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Leben mit Permakultur</title>
		<link>https://www.ueber-land.eu/leben-mit-permakultur/</link>
					<comments>https://www.ueber-land.eu/leben-mit-permakultur/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jul 2023 13:22:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch/Film]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Land_Kunst]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ueber-land.eu/?p=8144</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Haus, ein Bach, 6.500 Quadratmeter Land in der Normandie und der Kopf voller Träume – so beschreibt der Autor selbst seine Ausgangssituation, als er von Paris in die Normandie zieht, um sich seinen Lebenstraum zu erfüllen und Bauer zu werden. Was als Selbstversorgerprojekt beginnt, mündet dank der Vernetzung mit anderen Produzent*innen in der biologisch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/leben-mit-permakultur/">Leben mit Permakultur</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/07/Permakulturgarten_Draufsicht.jpg" data-rel="lightbox-gallery-UtyrWZyi" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/07/Permakulturgarten_Draufsicht.jpg" alt="Leben mit Permakultur; Garten von oben" class="wp-image-8145" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/07/Permakulturgarten_Draufsicht.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/07/Permakulturgarten_Draufsicht-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></div>



<p>Ein Haus, ein Bach, 6.500 Quadratmeter Land in der Normandie und der Kopf voller Träume – so beschreibt der Autor selbst seine Ausgangssituation, als er von Paris in die Normandie zieht, um sich seinen Lebenstraum zu erfüllen und Bauer zu werden. Was als Selbstversorgerprojekt beginnt, mündet dank der Vernetzung mit anderen Produzent*innen in der biologisch intensiven Landwirtschaft in ein Vorzeigemodell für die Landwirtschaft der Zukunft. Ein Beitrag von <em>Katharina Hoff-Powell.</em></p>



<span id="more-8144"></span>



<p>Endlich! Das Buch von den Pionieren der Permakultur in Frankreich ist in der deutschen Übersetzung im Löwenzahn Verlag erschienen. Auf 303 Seiten erzählt Charles Hervé-Gruyer zuerst von seinen Abenteuern als Weltumsegler und den Lehren, die er aus Zusammentreffen mit Indigenen gezogen hat und nimmt die Leser*innen dann mit auf seine und Perrines Entdeckung und Auslegung der Permakultur. Auf ihrer Ferme du Bec Hellouin experimentiert das Ehepaar mit einfachsten Anbaumethoden und verzichtet dabei auf einen Traktor oder anderen Maschineneinsatz.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/07/Permakulturgarten_Beete.jpg" data-rel="lightbox-gallery-UtyrWZyi" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="380" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/07/Permakulturgarten_Beete.jpg" alt="" data-id="8146" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8146" class="wp-image-8146" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/07/Permakulturgarten_Beete.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/07/Permakulturgarten_Beete-300x201.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/07/Permakulturgarten_Feldarbeit_mit_Pferd.jpg" data-rel="lightbox-gallery-UtyrWZyi" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="539" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/07/Permakulturgarten_Feldarbeit_mit_Pferd.jpg" alt="" data-id="8147" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/07/Permakulturgarten_Feldarbeit_mit_Pferd.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8147" class="wp-image-8147" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/07/Permakulturgarten_Feldarbeit_mit_Pferd.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/07/Permakulturgarten_Feldarbeit_mit_Pferd-300x285.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li></ul></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Auf kleinen Flächen viel Ertrag</strong></h2>



<p>Zunächst wollen die beiden sich und ihre Familie selbst versorgen, dann entschließen sie sich, die Produktion zu erweitern und einen Hofladen zu eröffnen. Ein ambitioniertes Unterfangen, das auch von Rückschlägen geprägt ist. Sie stellen fest, dass Permakultur vor allem von Selbstversorger*innen propagiert, jedoch kaum von landwirtschaftlichen Produktionsbetrieben praktiziert wird und sehen fortan ihre Mission darin, eine Brücke zwischen beiden Welten zu bauen. Mit „einfachen und natürlichen Praktiken“ erreichen sie Produktionsniveaus, die selbst Fachleute zum Staunen bringen, und beweisen damit, dass es auch auf kleinen Flächen möglich ist, viel Ertrag zu erwirtschaften.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Neue postfossile Ära</strong></h2>



<p>Auf ihrem Weg werden sie von vielen Quellen inspiriert und fügen diese zu der Méthode de la Ferme du Bec Hellouin zusammen. Sie sehen die Notwendigkeit einer neuen – postfossilen – Ära in der Landwirtschaft, und nennen diese Naturlandwirtschaft. Sie ist natürlichen Ökosystemen nachempfunden und birgt auch die Möglichkeit, verschiedene Probleme unserer Zeit, wie Charles es nennt, zu lösen: die Klimaerwärmung, die Beschäftigung bzw. die Schaffung von Arbeitsplätzen, Gesundheit und Ernährung, Energie, Biodiversität.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/07/Cover_Hervé-Gruyer_900.jpg" data-rel="lightbox-gallery-UtyrWZyi" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="216" height="324" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/07/Cover_Hervé-Gruyer_900.jpg" alt="Leben mit Permakultur; Cover" class="wp-image-8148" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/07/Cover_Hervé-Gruyer_900.jpg 216w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/07/Cover_Hervé-Gruyer_900-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 216px) 100vw, 216px" /></a></figure></div>



<p>Das Buch ist, obwohl es viele Querverweise zu anderen Quellen und Studien enthält, so spannend geschrieben wie ein Krimi und dabei überaus anregend und inspirierend. Es ist ein positives Manifest für eine postfossile Welt, in der der Mensch eine positive und konstruktive Rolle spielt.</p>



<p><em>Perrine und Charles Hervé-Gruyer</em><br><strong>Unser Leben mit Permakultur</strong><br>Löwenzahn Verlag 2023<br>ISBN 978-3-7066-2976-8</p>



<p><strong>Photos:</strong> © Löwenzahn Verlag /Perrine und Charles Hervé-Gruyer</p>



<h3 class="wp-block-heading"></h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/leben-mit-permakultur/">Leben mit Permakultur</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ueber-land.eu/leben-mit-permakultur/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Drosendorf: Ein Sommer, fast wie damals</title>
		<link>https://www.ueber-land.eu/drosendorf-ein-sommer-fast-wie-damals/</link>
					<comments>https://www.ueber-land.eu/drosendorf-ein-sommer-fast-wie-damals/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2023 17:01:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ueber-land.eu/?p=8106</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der idyllischen, kleinen Stadt Drosendorf/Thaya nahe der tschechischen Grenze ticken die Uhren noch langsamer, so scheint es. Vieles in diesem Ort erinnert an die Sommerfrische vergangener Jahrhunderte. An diese Tradition anknüpfend haben engagierte DrosendorferInnen und „Zuagraste“ neue Ideen für einen Sommer &#8211; fast wie damals &#8211; umgesetzt. „Ein bisserl frisch ist sie schon noch“, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/drosendorf-ein-sommer-fast-wie-damals/">Drosendorf: Ein Sommer, fast wie damals</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<div class="wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-bottom"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="531" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Drosendorf_Ansicht-1.jpg" alt="" class="wp-image-8136 size-full" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Drosendorf_Ansicht-1.jpg 531w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Drosendorf_Ansicht-1-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>In der idyllischen, kleinen Stadt Drosendorf/Thaya nahe der tschechischen Grenze ticken die Uhren noch langsamer, so scheint es. Vieles in diesem Ort erinnert an die Sommerfrische vergangener Jahrhunderte. An diese Tradition anknüpfend haben engagierte DrosendorferInnen und „Zuagraste“ neue Ideen für einen Sommer &#8211; fast wie damals &#8211; umgesetzt.</p>
</div></div>
</div>
</div>



<p></p>



<span id="more-8106"></span>



<p>„Ein bisserl frisch ist sie schon noch“, Elisabeth Ruckser deutet hin zur Thaya. Hinter einer großen, einladenden Badewiese schlängelt sich der dunkelgrüne Fluss seinen Weg durch eine wild romantische Natur. Eine besondere Zeit erlebte dieses Flussbad samt Holzpavillon in den 1930er und 50er Jahren, als noch viele SommerfrischlerInnen den Urlaub hier verbrachten. Danach wurde es ruhiger.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/thayabad-drosendorf-elisabeth-ruckser.jpg" data-rel="lightbox-gallery-nqKcXn0K" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="425" height="567" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/thayabad-drosendorf-elisabeth-ruckser.jpg" alt="" data-id="8132" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8132" class="wp-image-8132" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/thayabad-drosendorf-elisabeth-ruckser.jpg 425w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/thayabad-drosendorf-elisabeth-ruckser-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Thaya-Bad-Drosendorf-1.jpg" data-rel="lightbox-gallery-nqKcXn0K" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Thaya-Bad-Drosendorf-1.jpg" alt="" data-id="8131" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8131" class="wp-image-8131" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Thaya-Bad-Drosendorf-1.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Thaya-Bad-Drosendorf-1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/thayabad-drosendorf.jpg" data-rel="lightbox-gallery-nqKcXn0K" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/thayabad-drosendorf.jpg" alt="" data-id="8133" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/thayabad-drosendorf.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8133" class="wp-image-8133" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/thayabad-drosendorf.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/thayabad-drosendorf-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li></ul></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Strandbad reloaded</h2>



<p>Unter dem Motto „Natur &amp; Entspannung, Genuss &amp; Sommerfrische“ hat die neue Pächterin Elisabeth Ruckser für das Thayabad einiges vor: So werden Gastköche und -köchinnen die Gäste an einem „kulinarischen Montag“ verwöhnen und am Mittwoch gibt es in der neu gestalteten „Thayabar“ des Pavillons handverlesene Drinks zu grooviger Musik. Mit einem Open-air Sommerkino im Strandbad sollen auch Cineasten auf ihre Rechnung kommen.</p>



<p>„Einen Genuss mit gutem Gewissen“ möchte Elisabeth Ruckser hier bieten. Sie betreibt seit Jahren schon im historischen Bürgerspital von Drosendorf die <a href="https://www.ueber-land.eu/von-der-braugerstenernte-in-die-backstube/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bio-Backschule</a>. In der Küche des Strandbades werden nur Bio-Lebensmitteln aus der Region zum Einsatz kommen; es wird auf umweltfreundliche und kreislauffähige Produkte geachtet und ein Umrüsten auf energiesparende Heiz- und Kühlsysteme im Pavillon ist in Planung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sommerfrische auf Schritt und Tritt</h2>



<p>Die Sommerfrische in Drosendorf ist allgegenwärtig: Ein eigener Sommerfrischeweg neben der alten Stadtmauer zeugt mit seinen historischen Fotos vom Glanz früherer Tage. Mit Kindern, Koffern und Hutschachteln waren die Sommerfrischler für mehrere Wochen gut ausgerüstet. Man findet hier sogar noch Anleitungen für das richtige Entspannen mit Zeitvorgaben um gemächlich von einem Baum zum nächsten zu gelangen.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Sommerpromenade_2.jpg" data-rel="lightbox-gallery-nqKcXn0K" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="425" height="567" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Sommerpromenade_2.jpg" alt="" data-id="8125" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8125" class="wp-image-8125" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Sommerpromenade_2.jpg 425w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Sommerpromenade_2-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Details_Zaun.jpg" data-rel="lightbox-gallery-nqKcXn0K" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Details_Zaun.jpg" alt="" data-id="8124" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8124" class="wp-image-8124" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Details_Zaun.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Details_Zaun-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Sommerpromenade_Drosendorf.jpg" data-rel="lightbox-gallery-nqKcXn0K" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="756" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Sommerpromenade_Drosendorf.jpg" alt="" data-id="8126" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Sommerpromenade_Drosendorf.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8126" class="wp-image-8126" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Sommerpromenade_Drosendorf.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Sommerpromenade_Drosendorf-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li></ul></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Zweitwohnsitz beleben</h2>



<p>In Drosendorf verbringen die Menschen gerne ihre Freizeit, das beweist auch ein Blick auf das Melderegister: 1208 Hauptwohnsitzgemeldete stehen 757 Zweitwohnsitzenden gegenüber.</p>



<p>„Eigentlich sind die vielen Zweitwohnsitze ja die ‚Zerstörer‘ der ländlichen Gegend, denn sie stehen fast immer leer,“ sagt Thomas Eccli, Unternehmensberater aus Wien. Mit seinem Zweitwohnsitz erwarb er vor einigen Jahren ein architektonisch bemerkenswertes Gebäude aus den 1930er Jahren in Unterthürnau bei Drosendorf. Geplant wurde dieses ehemalige Wohnhaus einer Müllerfamilie von Erich Leischner, der neben der Höhenstraße auch das Kongressbad in Wien entwarf.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Haus_Leischner_Zweitwohnsitz-1.jpg" data-rel="lightbox-gallery-nqKcXn0K" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Haus_Leischner_Zweitwohnsitz-1.jpg" alt="" data-id="8129" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Haus_Leischner_Zweitwohnsitz-1.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8129" class="wp-image-8129" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Haus_Leischner_Zweitwohnsitz-1.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Haus_Leischner_Zweitwohnsitz-1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Stiege_Haus_Leischner.jpg" data-rel="lightbox-gallery-nqKcXn0K" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Stiege_Haus_Leischner.jpg" alt="" data-id="8128" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8128" class="wp-image-8128" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Stiege_Haus_Leischner.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Stiege_Haus_Leischner-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li></ul></figure>



<p>Eccli beschloss, das historische Gebäude als kleines Hotel neu zu nutzen und ließ es originalgetreu revitalisieren: „Die Architektur bewahren, die Technik im Unsichtbaren auf den neuesten Stand bringen und den Räumen ohne Dekoration eine einladende Atmosphäre verleihen“, so Ecclis Anspruch.</p>



<p>Er nannte das Hotel „Zweitwohnsitz“, aber positiv behaftet „in dem man ein Haus für viele wiederkehrende Gäste öffnet und es dadurch für alle zu ihrem Zweitwohnsitz wird“, so Eccli.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Radelnd die Natur entdecken</h2>



<p>Waren die Sommerfrischler von damals mit Kutsche und Lokomotive unterwegs, so erkundet man heute mit zeitgemäßen E-Bikes das Thayaland und das kann auf eine beachtliche durchgehende Radstrecke von Hunderten von Kilometern verweisen. Auf die Anschaffung einer ganzen Flotte von mehr als 100 E-Bikes ist der Tourismus-Chef vom <em>Zukunftsraum Thayaland</em>, Wilhelm Erasmus, schon ein wenig stolz. In der Region besser bekannt als „Rad-Geber“ hat der leidenschaftliche Radfahrer in Waldkirchen für Biker eine spezielle Übernachtungsmöglichkeit geschaffen. Ausrangierte Zug-Waggons bekommen hier ein „zweites Leben“. Sie wurden saniert und stehen mit Küche, Bad und Klo Gästen zur Verfügung, die das Besondere suchen.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Gruppe_E-Bikes.jpg" data-rel="lightbox-gallery-nqKcXn0K" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="425" height="567" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Gruppe_E-Bikes.jpg" alt="" data-id="8122" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8122" class="wp-image-8122" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Gruppe_E-Bikes.jpg 425w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Gruppe_E-Bikes-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Thaya_Natur_Pur.jpg" data-rel="lightbox-gallery-nqKcXn0K" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Thaya_Natur_Pur.jpg" alt="" data-id="8123" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Thaya_Natur_Pur.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8123" class="wp-image-8123" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Thaya_Natur_Pur.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Thaya_Natur_Pur-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li></ul></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Natur-Landmark für Camper</strong></h2>



<p>Auf ein unternehmerisches Natur-Abenteuer haben sich auch Claudia und Robert Döberl eingelassen. Sie übernahmen den vor 15 Jahren durch ein Hochwasser total zerstörten Campingplatz in Drosendorf. Zudem war er völlig zugewachsen und glich einem Dschungel. Als erstes kaufte Robert eine Heckenschere. Seine Frau fragte ihn, ob er es ernst damit meine. „Ich habe eingesehen, da muss was größeres her“ so Robert. Sie sanierten den Platz komplett, bauten die Versorgung für Strom und Wasser und errichteten in einer Holzriegelkonstruktion ein Gemeinschaftshaus mit Sanitär- und Kocheinrichtungen. Die beiden Neo-Camper beließen auf dem Areal den alten Baumbestand, der diesen Platz mit seiner idyllischen Lage an der Thaya zu einem faszinierenden Natur-Landmark macht.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Campingplatz-Drosendorf-2.jpg" data-rel="lightbox-gallery-nqKcXn0K" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Campingplatz-Drosendorf-2.jpg" alt="" data-id="8112" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Campingplatz-Drosendorf-2.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8112" class="wp-image-8112" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Campingplatz-Drosendorf-2.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Campingplatz-Drosendorf-2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Campingplatz-Drosendorf.jpg" data-rel="lightbox-gallery-nqKcXn0K" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="850" height="638" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Campingplatz-Drosendorf.jpg" alt="" data-id="8113" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Campingplatz-Drosendorf.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8113" class="wp-image-8113" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Campingplatz-Drosendorf.jpg 850w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Campingplatz-Drosendorf-300x225.jpg 300w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Campingplatz-Drosendorf-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a></figure></li></ul></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sommerfrisch mit anspruchsvoller Küche</strong></h2>



<p>Zurück zur klassischen Sommerfrische und in das Schloss von Drosendorf, das sich im Eigentum der Familie Hoyos befindet. Hier scheint die Zeit wirklich stehengeblieben zu sein. Aber der Schein trügt: Hinter den dicken Schlossmauern hat sich die <em>Landuni</em>, ein futurelab der TU Wien, einquartiert. Die Studierenden und Lehrenden entwickeln gemeinsam mit den DrosendorferInnen neue Ideen und Konzepte für die Zukunft dieser Stadtgemeinde samt ihrem Umfeld.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Schloss_aussen-3.jpg" data-rel="lightbox-gallery-nqKcXn0K" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="425" height="567" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Schloss_aussen-3.jpg" alt="" data-id="8117" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Schloss_aussen-3.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8117" class="wp-image-8117" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Schloss_aussen-3.jpg 425w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Schloss_aussen-3-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Schloss_aussen_2.jpg" data-rel="lightbox-gallery-nqKcXn0K" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Schloss_aussen_2.jpg" alt="" data-id="8116" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Schloss_aussen_2.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8116" class="wp-image-8116" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Schloss_aussen_2.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Schloss_aussen_2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Schloss_innen-3.jpg" data-rel="lightbox-gallery-nqKcXn0K" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Schloss_innen-3.jpg" alt="" data-id="8118" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Schloss_innen-3.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8118" class="wp-image-8118" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Schloss_innen-3.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/06/Schloss_innen-3-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li></ul></figure>



<p>Auch für das Schloss gibt es neue Pläne. Auf Hochzeiten spezialisieren und das Restaurant bespielen, das hat sich das Team rund um den kreativen Geist und Koch Sebastian Müller (er betreibt die Wiener Lokale „Schlawiener“ und „das Lokal im Hof“) vorgenommen.</p>



<p>Die Sommerfrische scheint in Drosendorf wieder Einzug gehalten zu haben. Und die Sommerfrische geht eben auch durch den Magen &#8211; fast so wie damals.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Termine</h2>



<p><strong><u>Strandbad Drosendorf</u></strong><br><strong>Öffnungszeiten Juli und August: </strong>täglich 10.00-18.00 Uhr<br><strong>Thayabar im Strandbad-Pavillion:</strong> Juni-September jeden Mittwoch ab 18.30 Uhr<a href="http://www.thaya-strand-bad.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">http://www.thaya-strand-bad.at</a><br><strong>Kulinarischer Montag: </strong>von17. Juli bis 21. August, jeweils ab 18.30 Uhr (Reservierung: Elisabeth Ruckser, Tel.&nbsp;+43 664 311 1484,&nbsp;<a href="mailto:elisabeth@ruckser.net">elisabeth@ruckser.net</a>)<br><strong>Open-Air-Sommerkino:</strong> 4. und 5. August, 11. und 12. August, ab ca. 21.30 Uhr <br><strong>Adresse</strong>: Strandbad Drosendorf an der Thaya, Sebastian Kneipp Platz 1, 2095 Drosendorf <br><strong>Mehr Infos:</strong> <a href="http://www.thaya-strand-bad.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Thaya Strand Band</a></p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/drosendorf-ein-sommer-fast-wie-damals/">Drosendorf: Ein Sommer, fast wie damals</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ueber-land.eu/drosendorf-ein-sommer-fast-wie-damals/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Erste Wiener Soja-Messe</title>
		<link>https://www.ueber-land.eu/erste-wiener-sojamesse-genuss-volkskundesmuseum/</link>
					<comments>https://www.ueber-land.eu/erste-wiener-sojamesse-genuss-volkskundesmuseum/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 10:08:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ueber-land.eu/?p=8064</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie ist inhaltlich wie kulinarisch top, hat eine lange Tradition und fühlt sich trotz asiatischer Wurzeln in Österreich wie zu Hause: Die Sojabohne zählt zu den am vielfältigsten verwertbaren Pflanzenarten. Was alles in ihr steckt und welche hochwertigen Lebensmittel aus ihr werden können, das zeigte die &#8222;Erste Wiener Soja-Messe“ im Volkskundemuseum. über-Land Gastautorin Ruth Rybarski [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/erste-wiener-sojamesse-genuss-volkskundesmuseum/">Die Erste Wiener Soja-Messe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Flyer.jpeg" data-rel="lightbox-gallery-9QUcddxv" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Flyer.jpeg" alt="Erste Wiener Soja-Messe" class="wp-image-8066" width="450" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Flyer.jpeg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Flyer-300x225.jpeg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></div>



<p>Sie ist inhaltlich wie kulinarisch top, hat eine lange Tradition und fühlt sich trotz asiatischer Wurzeln in Österreich wie zu Hause: Die Sojabohne zählt zu den am vielfältigsten verwertbaren Pflanzenarten. Was alles in ihr steckt und welche hochwertigen Lebensmittel aus ihr werden können, das zeigte die &#8222;Erste Wiener Soja-Messe“ im Volkskundemuseum. über-Land Gastautorin <em>Ruth Rybarski </em>war für uns dort und hat etliches Neues entdeckt.</p>



<span id="more-8064"></span>



<p>Gourmets und Fans der anspruchsvollen Asia-Küche wissen es längst: Sojasauce ist ein ganz besonderer Saft.<br>Dann vor allem, wenn er etwa vom Traunsee stammt oder aus der Nähe von Linz, er in Fässern des renommierten Bordeaux-Weinguts „Château Pichon-Longueville-Baron“ reifen konnte oder mit Einkorn zu einer bio-Kostbarkeit veredelte wurde.</p>



<p>Die „Erste Wiener Soja-Messe“ fand am 12. Juli 2022 im Palais Schönborn statt und gab einen guten Überblick, mit welcher Kreativität und welchem Knowhow sich Landwirt*innen und Manufakturen einem Lebensmittel widmen, das nicht nur Würzsauce wird: nämlich der Sojabohne.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Häfte der Bohnen zu Lebensmitteln verarbeitet</h2>



<p>Mehr als 12.000 österreichische Bauern haben diese Pflanze bereits im Repertoire, rund ein Viertel davon im Bioanbau. Und, europaweit einzigartig: Gut die Hälfte dieser Bohnen wird nicht zu Tierfutter sondern Lebensmitteln verarbeitet.<br>Zu ihnen zählen neben Sojasauce etwa diverse Tofu-Arten &#8211; vom „klassischen“ über den aromaintensiven Räuchertofu bis hin zum puddingartigen Seidentofu &#8211; , Sojadrinks, Joghurt, pflanzliche „Vurst“, Öl, Desserts, Bolognese, durch Fermentation gewonnene Miso-Würzpasten oder der mittels spezieller Pilzkulturen gewonnene Tempeh.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Bohnen-1.jpeg" data-rel="lightbox-gallery-9QUcddxv" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Bohnen-1.jpeg" alt="" data-id="8068" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8068" class="wp-image-8068" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Bohnen-1.jpeg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Bohnen-1-300x225.jpeg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Schiffchen.jpeg" data-rel="lightbox-gallery-9QUcddxv" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="418" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Schiffchen.jpeg" alt="" data-id="8069" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8069" class="wp-image-8069" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Schiffchen.jpeg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Schiffchen-300x221.jpeg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_soja-Messe_Köchinnen.jpeg" data-rel="lightbox-gallery-9QUcddxv" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="425" height="567" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_soja-Messe_Köchinnen.jpeg" alt="" data-id="8071" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_soja-Messe_Köchinnen.jpeg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8071" class="wp-image-8071" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_soja-Messe_Köchinnen.jpeg 425w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_soja-Messe_Köchinnen-225x300.jpeg 225w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></a></figure></li></ul></figure>



<p>Zudem gilt die Sojabohne mit ihrem vierzigprozentigen Eiweißanteil und ihrem Vitamin- B1-, B2-, Eisen- und Phytoöstrogenengehalt als gesund. Laut Studien verbessere sie den Cholesterinspiegel, senke die Gefahr für Prostata- und Brustkrebs und verhindere Wechselbeschwerden.<br>Auch wären Sojaprodukte, wie etwa die Wiener Universität für Bodenkultur errechnete, eine zukunftsweisende Alternative zur ressourcenintensiven und klimaschädlichen Tierproduktion. Sind für ein Kilo Fleisch zehn Kilogramm Soja-Futtermittel nötig, könnten durch die gleiche Pflanzenmenge, ohne Umweg über tierische Produkte, zehnfach so viel Menschen ernährt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tofu: der Anpassungsfähige</h2>



<p>Die in Wien lebende Kochbuchautorin und studierte Soziologin Elisabeth Fischer hatte Tofu&amp;Co bereits Ende der 1970er, in ihrem Münchner Veggie-Lokal „Keyno“ für sich und ihre Gäste entdeckt. Als stellvertretende Obfrau des Interessensvereins „Soja aus Österreich“, dem Ko-Partner der Soja-Messe, versucht sie durch Gastronomiefortbildungen, Videos und Publikationen beispielsweise die Skepsis gegenüber dem als langweilig geltenden Tofu zu zerstreuen: „Eben weil er keinen aufdringlichen Eigengeschmack hat, passt er sich allen Geschmacksrichtungen an &#8211; von asiatisch, mexikanisch, italienisch bis österreichisch“. Zudem gehe es ihr und dem Verein darum, populären Irrtümer zum Thema Soja entgegenzutreten &#8211; etwa der Behauptung, für Tofu müsse der Regenwald sterben.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-9 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Edamame.jpeg" data-rel="lightbox-gallery-9QUcddxv" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Edamame.jpeg" alt="" data-id="8072" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8072" class="wp-image-8072" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Edamame.jpeg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Edamame-300x225.jpeg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_koch.jpeg" data-rel="lightbox-gallery-9QUcddxv" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="756" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_koch.jpeg" alt="" data-id="8073" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8073" class="wp-image-8073" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_koch.jpeg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_koch-225x300.jpeg 225w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Tofupackerl-1.jpeg" data-rel="lightbox-gallery-9QUcddxv" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="425" height="567" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Tofupackerl-1.jpeg" alt="" data-id="8075" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Tofupackerl-1.jpeg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8075" class="wp-image-8075" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Tofupackerl-1.jpeg 425w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Tofupackerl-1-225x300.jpeg 225w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></a></figure></li></ul></figure>



<p>Schuld an der Vernichtung der „grünen Lunge der Erde“ ist vielmehr der Konsum tierischer Produkte. Rund 80 Prozent des, an Stelle des Regenwalds angepflanzten Sojas dient als Futtermittel in der Massentierhaltung &#8211; auch in der österreichischen. Aus dem restlichen Regenwald-Soja entstehen Kosmetika, Biodiesel, Farbstoffe, Schmiermittel und zum kleinen Teil Lebensmittel wie Öle für Backwaren.</p>



<p>Außerdem sind Soja-Drinks nicht, wie die Grüne EU-Abgeordnete, Köchin und Landwirtin Sarah Wiener einst behauptete, „so künstlich wie eine Cola“ *. Vielmehr bestehen sie nur aus Sojabohnen und Wasser, manche Produkte werden mit Calcium oder anderen natürlichen Zusätzen angereichert. Und nein, Männern, die gerne Soja-Latte konsumieren, droht auch kein erhöhtes Brustwachstum, selbst wenn das im Netz gerne behauptet wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frühe Experimente mit der Bohne</h2>



<p>Neu ist Soja in Österreich übrigens nicht. Der Pflanzenbauexperte Fritz Haberlandt hatte bereits 1873 in Wien mit der Bohne experimentiert, in der Hoffnung, sie zu popularisieren, was der Industrie erst nach dem 2. Weltkrieg gelang.</p>



<p>Gestartet hat Haberlandt seine Bemühungen zur massentauglichen Kultivierung der Sojabohne übrigens genau dort, wo sich heute eine Art Info-Center zur Geschichte und Gegenwart der Sojabohne befindet &#8211; eben im Wiener Volkskundemuseum. Dort, in dem einstigen Gartenpalais Schönborn, befand sich von 1872 bis 1897 die neu gegründete Universität für Bodenkultur, an der Haberlandt wirkte.</p>



<p>Zum ständigen Angebot des Museums zählen, neben Forschungs- und Vermittlungsprojekten, eine virtuelle Soja-Ausstellung („MuSOJAm“) und ein Online-Audioguide. Mit der Sojamesse wurde nun das Spektrum erweitert, um Kleinunternehmen wie Großproduzent*innen publikumsnah zu präsentieren und noch wenig Bekanntes vorzustellen.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-10 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Tofu.jpeg" data-rel="lightbox-gallery-9QUcddxv" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Tofu.jpeg" alt="" data-id="8076" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8076" class="wp-image-8076" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Tofu.jpeg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Tofu-300x225.jpeg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Stände-1.jpeg" data-rel="lightbox-gallery-9QUcddxv" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Stände-1.jpeg" alt="" data-id="8077" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8077" class="wp-image-8077" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Stände-1.jpeg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Stände-1-300x225.jpeg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Produkte.jpeg" data-rel="lightbox-gallery-9QUcddxv" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Produkte.jpeg" alt="" data-id="8078" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Produkte.jpeg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=8078" class="wp-image-8078" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Produkte.jpeg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/07/Erste_Wiener_Soja-Messe_Produkte-300x225.jpeg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li></ul></figure>



<p>Zum Beispiel Edamame, eine spezielle, unreif geerntete und nussige Sojabohnenart. Angebaut wird sie seit einigen Jahren im burgenländischen Pöttsching und, im umfangreichen Rahmen, auch im niederösterreichischen Marchfeld. Mit der von dort stammenden Ernte wird übrigens ein international agierendes Tiefkühlunternehmen beliefert.</p>



<p>Und ein wenig off-topic, dafür zum asiatischen Ursprung der Sojabohne passend: Die vom Anbau her anspruchsvolle und teure Wasabi-Pflanze, beliebt als Geschmacksverfeinerung für Sushi und Maki, gibt es seit einiger Zeit auch aus dem südburgenländischem Oberwart. Und wird dort indoor, pestizidfrei, nach „zero waste“-Kritierien und der Methode der Aeroponik &#8211; die Wurzeln befinden sich in der Luft und werden mit Nährlösung besprüht &#8211; kultiviert.<br><br>*2016 in der Zeitschrift „enorm“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die erste Wiener Soja-Messe &#8211; weitere Infos:</h2>



<p><a href="http://www.musojam.blog" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Musojam.blog</a><br><a href="http://www.audio.volkskundemuseum.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Audio.Volkskundemuseum.at</a><br><a href="http://www.soja.volkskundemuseum.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Soja.Volkskundesmuseum.at</a></p>



<p><br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/erste-wiener-sojamesse-genuss-volkskundesmuseum/">Die Erste Wiener Soja-Messe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ueber-land.eu/erste-wiener-sojamesse-genuss-volkskundesmuseum/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie Market Gardening und Agroforst zusammenpassen</title>
		<link>https://www.ueber-land.eu/wie-market-gardening-und-agroforst-zusammenpassen/</link>
					<comments>https://www.ueber-land.eu/wie-market-gardening-und-agroforst-zusammenpassen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2022 15:08:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch/Film]]></category>
		<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Land_Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Agroforst]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Market Gardening]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ueber-land.eu/?p=8033</guid>

					<description><![CDATA[<p>Market Gardening und Agroforst, diese beiden Begriffe scheinen derzeit in aller Munde zu sein. In seinem Buch erzählt Leon Schleep nicht nur von der Geschichte und den Vorteilen dieser beiden Anbaumethoden, sondern gibt anhand von eigenen Erfahrungen und Interviews mit anderen Marktgärtnerei-Betrieben viele detailreiche praktische Tipps, wie sich diese gut kombinieren lassen. Ein Beitrag von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/wie-market-gardening-und-agroforst-zusammenpassen/">Wie Market Gardening und Agroforst zusammenpassen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/06/FabianWeiss_Schleep_Termin01_132_FAB3571-1.jpg" data-rel="lightbox-gallery-kZGrXcfp" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="473" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/06/FabianWeiss_Schleep_Termin01_132_FAB3571-1.jpg" alt="Market Gardening und Agroforst" class="wp-image-8042" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/06/FabianWeiss_Schleep_Termin01_132_FAB3571-1.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/06/FabianWeiss_Schleep_Termin01_132_FAB3571-1-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></div>



<p>Market Gardening und Agroforst, diese beiden Begriffe scheinen derzeit in aller Munde zu sein. In seinem Buch erzählt Leon Schleep nicht nur von der Geschichte und den Vorteilen dieser beiden Anbaumethoden, sondern gibt anhand von eigenen Erfahrungen und Interviews mit anderen Marktgärtnerei-Betrieben viele detailreiche praktische Tipps, wie sich diese gut kombinieren lassen. Ein Beitrag von <em>Katharina Hoff-Powell</em>.</p>



<span id="more-8033"></span>



<p>Eines vorweg: Wer auf der Suche nach einer regenerativen Alternative zur gängigen Praxis in der Landwirtschaft ist, wird hier fündig. Immerhin sind die Herausforderungen auf globaler Ebene enorm. Der Klimawandel, das Artensterben, Hungerkrisen, das Höfe-Sterben. Umso verwunderlicher ist es, dass die Lösung all dieser Problemfelder so einfach zu sein scheint.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Alles für den Kompost: Market Gardening</strong></h2>



<p>Das Konzept der Marktgärtnerei ist nicht neu. Es entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Paris. In den äußeren Bezirken der Metropole gab es damals eine florierende Gärtner*innenkultur, die sich eine wertvolle lokale Ressource zu Nutze machte: Pferdemist. Diesen gab es vor der Einführung des Automobils im wahrsten Sinn des Wortes zuhauf, und mit diesem Input und einer ausgeklügelten Mischkultur war der Ertrag mit 4-8 Ernten pro Jahr so hoch, dass nicht nur die Pariser*innen versorgt werden konnten, sondern Überschüsse sogar bis nach England exportiert wurden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/06/Schleep_Foto_Fabian_Weiss.jpg" data-rel="lightbox-gallery-kZGrXcfp" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/06/Schleep_Foto_Fabian_Weiss.jpg" alt="Market Gardening" class="wp-image-8037" width="310" height="464" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/06/Schleep_Foto_Fabian_Weiss.jpg 378w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/06/Schleep_Foto_Fabian_Weiss-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 310px) 100vw, 310px" /></a><figcaption>Autor Leon Schleep</figcaption></figure></div>



<p>Leider verschwand mit den Pferden auch die Grundlage für den städtischen Gemüseanbau, aber die Idee einer Mischkultur auf kleiner Fläche war geboren und wurde andernorts wieder aufgegriffen, unter anderem von Alan Chadwick und später John Jeavons, der den biointensiven 8-Punkte-Plan für mehr Produktivität im Garten formulierte. Dieser wird auch von Schleep beschrieben und fußt auf dem Gedanken, das Bodenleben durch Kompost zu fördern und den Boden zu lockern, statt zu pflügen. Dann werden Mischkulturen aus samenfestem Saatgut möglichst dicht gepflanzt. Die Kulturen sollen eine hohe Kalorien- und Kohlenstoffeffizienz aufweisen, also kalorisch wertvoll sein und sowohl als Nahrung, als auch zur Kompostherstellung durch Pflanzenreste dienen. Kurzum: Es ist ein ganzheitliches Anbausystem, das ein bisschen an die Grundsätze der Permakultur erinnert.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Agroforst oder Bäume sind mehr als Stickstofffixierer und Schattenspender</strong></h2>



<p>Wer hätte gedacht, dass eine Streuobstwiese ein Beispiel für ein Agroforstsystem in unseren Breiten ist?</p>



<p>Bäume spenden nicht nur Schatten und beugen der Bodenerosion vor, sie versorgen je nach Sorte auch Insekten, Vögel und Menschen mit Nahrung.&nbsp; Durch die Begrünung möglichst vieler Ebenen können sie mehr Sonnenenergie einfangen und zu Biomasse umwandeln, also den Gesamtertrag für die Gärtner*in steigern. Andererseits konkurrieren die Gehölze und das Gemüse um Licht, Wasser und Nährstoffe, darum ist ein gut durchdachtes Design das Um und Auf.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/06/FabianWeiss_Schleep_Termin01_372_FAB8334.jpg" data-rel="lightbox-gallery-kZGrXcfp" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/06/FabianWeiss_Schleep_Termin01_372_FAB8334.jpg" alt="Market Gardening" class="wp-image-8038" width="532" height="355" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/06/FabianWeiss_Schleep_Termin01_372_FAB8334.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/06/FabianWeiss_Schleep_Termin01_372_FAB8334-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 532px) 100vw, 532px" /></a></figure></div>



<p>In einem Agroforstsystem gibt es mehrere Elemente, die sich ergänzen: Gehölze, Ackerkulturen und optional auch Tiere. Schleep geht auf verschiedene Arten von Agroforstsystemen in den gemäßigten Breiten ein und gibt auch Gestaltungstipps zur Wahl der Bäume, Sträucher oder Hecken, sowie zu Reihenabstand und Baumhöhe. Sein Fazit: Market Gardening und Agroforst passen gut zusammen, es ist nur eine Frage der richtigen Planung. Eine gute Kombination beider Anbausysteme birgt die Möglichkeit, dem Verlust der Biodiversität und dem Artensterben und auch der Klimakrise etwas entgegenzusetzen. Ein weiterer Grund, Agroforst in den Marktgarten zu integrieren: Bäume sehen einfach hübsch aus!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Inspirierende Lektüre</strong></h2>



<p>Leon Schleeps Buch ist eine gelungene Mischung aus theoretischem Hintergrundwissen und interessanten Praxisbeispielen, vor allem aber nicht nur in Form von Interviews mit Marktgärtner*innen in unterschiedlichen Klimazonen und Kontexten. Seine Theorien fußen auf solider Recherche und er verweist auf viele unterschiedliche Quellen wie Studien, Bücher und Filme. Das Buch ist mitreißend geschrieben und erzeugt ein Kribbeln unter den Fingernägeln gepaart mit dem Wunsch, es gleich selbst mit der Marktgärtnerei zu versuchen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/06/2964.Cover_.jpg" data-rel="lightbox-gallery-kZGrXcfp" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/06/2964.Cover_.jpg" alt="Market Gardening und Agroforst" class="wp-image-8035" width="347" height="425" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/06/2964.Cover_.jpg 463w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/06/2964.Cover_-245x300.jpg 245w" sizes="(max-width: 347px) 100vw, 347px" /></a></figure></div>



<p><strong>Leon Schleep</strong><br><em>Market Gardening &amp; Agroforst. Von Gemüse und Bäumen, Grundlagen und Vorbildern, oder: Wie du mit Bäumen deinen Gemüsebetrieb super resilient machst.</em><br>Löwenzahn Verlag, 2022</p>



<p><strong>Alle Fotos:</strong> ©Fabian Weiss</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/wie-market-gardening-und-agroforst-zusammenpassen/">Wie Market Gardening und Agroforst zusammenpassen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ueber-land.eu/wie-market-gardening-und-agroforst-zusammenpassen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mathilde Lefrançois: „Wir haben uns nie selbst Grenzen gesetzt &#8230;“</title>
		<link>https://www.ueber-land.eu/mathilde-lefrancois-wir-haben-uns-nie-selbst-grenzen-gesetzt/</link>
					<comments>https://www.ueber-land.eu/mathilde-lefrancois-wir-haben-uns-nie-selbst-grenzen-gesetzt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jan 2022 15:39:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ueber-land.eu/?p=7992</guid>

					<description><![CDATA[<p>sponsored post. Im Jahr 2018 ging Farmitoo an den Start. Das französische Unternehmen ist ein Online-Handel für den Agrarsektor und bietet Landwirten in derzeit sieben europäischen Ländern eine große Auswahl an Produkten. Ohne Zwischenhändler kann der Landwirt auf der Website bestellen und erhält die Produkte direkt nach Hause geliefert. Wie die Bauern dadurch Zeit und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/mathilde-lefrancois-wir-haben-uns-nie-selbst-grenzen-gesetzt/">Mathilde Lefrançois: „Wir haben uns nie selbst Grenzen gesetzt &#8230;“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/FARMITOO.jpg" data-rel="lightbox-gallery-WqyX5jnp" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="418" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/FARMITOO.jpg" alt="Online-Handel für den Agrarsektor" class="wp-image-7993" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/FARMITOO.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/FARMITOO-300x177.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></div>



<p>sponsored post. Im Jahr 2018 ging <em>Farmitoo</em> an den Start. Das französische Unternehmen ist ein Online-Handel für den Agrarsektor und bietet Landwirten in derzeit sieben europäischen Ländern eine große Auswahl an Produkten. Ohne Zwischenhändler kann der Landwirt auf der Website bestellen und erhält die Produkte direkt nach Hause geliefert. Wie die Bauern dadurch Zeit und Geld sparen, hat uns <em>Mathilde Lefrançois</em>, eine der Unternehmensgründer, im folgenden Interview näher erläutert. </p>



<span id="more-7992"></span>



<p><em>Wie entstand die Idee, Farmitoo zu gründen?</em><br><strong>Mathilde Lefrançois:</strong> Die Idee zu <em>Farmitoo</em> entstand aus dem gemeinsamen Wunsch meiner Geschäftspartner <em>Grégoire, Pierre</em> und <em>Denis</em>. Ziel war es von Anfang an, die Lebensqualität der Landwirte zu verbessern. Wir wollten ein Unternehmen gründen, das Sinn und Wirkung im Agrarsektor hat.<br>Nach Treffen mit Landwirten, Gerätehändlern und -lieferanten sowie Herstellern wurden uns folgende Probleme bewusst:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Das stationäre Angebot ist für Landwirte begrenzt, wenn sie zu einem Händler vor Ort gehen.</li><li>Es handelt sich um eine Branche mit 2-3 Zwischenhändlern (vom Hersteller bis zum Landwirt), die Preise am Ende der Kette sind für den Landwirt oft hoch.</li><li>Die bei den Händlern kalkulierten Preise sind nicht immer transparent und hängen von der Geschäftsbeziehung mit dem Landwirt ab.</li><li>Die Händler sind nicht unbedingt in der Nähe der Betriebe, und die Anreise ist für den Landwirt oft zeitaufwändig.</li></ul>



<p>Auf der <a href="https://www.farmitoo.com/at/" rel="sponsored nofollow"><em>Farmitoo</em>-Website</a> können die Landwirte das Material, das sie für ihren Betrieb benötigen, zum besten Preis kaufen und es sich direkt nach Hause liefern lassen. So helfen wir den Landwirten dabei, Zeit und Geld für den Kauf ihrer Ausrüstung zu sparen.</p>



<p><em>Wieviel kann sich da der Landwirt ersparen?</em><br><strong>Mathilde Lefrançois:</strong> In Frankreich gibt ein Landwirt pro Jahr 10.000 Euro für seine Maschinen aus und muss etwa einen halben Tag pro Woche zu einem Händler oder Vertriebspartner fahren. Da die meisten von ihnen mehr als 70 Stunden pro Woche arbeiten, ist diese Zeitersparnis – über unseren Online-Handel – sehr wertvoll.<br>Unsere Teams erweitern auch das Angebot an immer größeren Produktpaletten und einzelnen Qualitätsprodukten und verbessern laufend die dafür verfügbaren Informationen. Insbesondere in Bezug auf Ersatzteile gibt es viele Informationen über die Kompatibilität bestimmter Teile mit Marken und Modellen, die derzeit nur den Traktorherstellern und Großhändlern zugänglich sind. <em>Farmitoo</em> möchte diese Informationen öffentlich machen und den Landwirten bei der Auswahl ihrer Ersatzteile zu reduzierten Preisen helfen.</p>



<p><em>Kommen Sie selbst aus der Landwirtschaft?</em><br><strong>Mathilde Lefrançois:</strong> Keiner von uns Gründern kommt aus der Landwirtschaft. Doch wir haben die Probleme der Landwirte erkannt und sind interessiert, lokale und saisonale Lebensmittel zu fördern, die von unseren Landwirten produziert werden.  <br>Die Tatsache, dass wir nicht aus dem Agrarsektor kommen, ist eine Chance für uns: Wir haben uns nie selbst Grenzen gesetzt, weil: &#8222;das ist nicht branchenüblich&#8220;. Wir haben den Kunden, ihren Erwartungen und Bedürfnissen immer sehr genau zugehört, um ein Angebot zu erstellen, das ihnen gerecht werden kann.</p>



<p><em>Wie waren die Anfänge von Farmitoo? Gab es auch Momente, in denen Sie daran dachten, aufzuhören?</em><br><strong>Mathilde Lefrançois:</strong> Die Anfänge waren spannend: Ein Unternehmen zu gründen ist eine Herausforderung, wir waren und sind immer mehr von dem Thema begeistert, daher waren wir immer extrem motiviert. Von Anfang an hatten wir das Glück, <em>Denis Fayolle</em>, einen erfahrenen Entrepreneur, der auch Mitbegründer und Teilhaber von <em>Farmitoo</em> ist, an unserer Seite zu haben. Er hat uns vor allem in Bezug auf den Online-Handel viele gute Tipps mit auf den Weg geben können. Er war Mitbegründer der Website <em>La Fourchette</em> für Restaurantreservierungen und gehörte auch zu den ersten Investoren des Unternehmens <em>ManoMano</em>.<br>Dank ihm gelang es uns relativ schnell, Geld zu beschaffen, um die ersten Mitarbeiter für das Team einzustellen. Im August 2018 haben wir die <em>Farmitoo</em>-Website in Frankreich, Deutschland und Italien gelauncht!</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/FARMITOO-03.jpg" data-rel="lightbox-gallery-WqyX5jnp" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="379" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/FARMITOO-03.jpg" alt="Online-Handel für den Agrarsektor" class="wp-image-7994" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/FARMITOO-03.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/FARMITOO-03-300x201.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></div>



<p><em>Wie unterscheidet sich Ihr Online-Handel für den Agrarsektor</em> <em>von anderen Online-Shops in diesem Bereich? Gibt es Konkurrenz?</em><br><strong>Mathilde Lefrançois:</strong> Ja, es gibt Online-Konkurrenz &#8211; im Vergleich zu uns überwiegend Internetseiten mit einer Online-Präsenz, die schon seit mehreren Jahren bestehen.<br>Im Gegensatz zu diesen Unternehmen haben wir ein E-Commerce-Modell, bei dem es keine Lagerverwaltung gibt. Das bedeutet, dass unsere Lieferanten für den logistischen Teil zuständig sind und die Bestellungen direkt an unsere Kunden versenden. Dies ermöglicht es uns, eine sehr große Anzahl an Produkten auf der <em>Farmitoo</em>-Website anzubieten.<br>Die Disintermediation ist ebenfalls eine der größten Stärken von <em>Farmitoo</em>. Indem wir direkt mit den Herstellern zusammenarbeiten, reduzieren wir die Kette der Zwischenhändler und können am Ende wettbewerbsfähige und faire Preise anbieten.<br>Wir haben uns gleich nach dem Start von <em>Farmitoo</em> dafür entschieden, die Website in drei verschiedenen Sprachen mit internationalen Teams zu starten. Der Vorteil für unsere Kunden besteht darin, dass sie Zugang zu Marken und Produkten aus europäischen Ländern haben, zu denen sie bislang keinen Zugang hatten. Für unsere Produzenten bedeutet es auf der anderen Seite, dass sie ihre Produkte in Länder verkaufen können, in denen sie bisher nicht vertreten waren.</p>



<p><em>Wie machen Sie Ihren Shop bekannt?</em><br><strong>Mathilde Lefrançois:</strong> Bisher bestand die Strategie in einer starken Online-Präsenz. Wir haben ein für das Webmarketing zuständige Team, das die Erstellung von bezahlten Kampagnen auf Suchmaschinen verwaltet und unsere Suchmaschinenoptimierung ständig im Blick hat. Dadurch können wir gezielt Landwirte ansprechen, die online nach passenden Produkten suchen.<br>Heute möchten wir unseren Kunden näher kommen, etwa bei Veranstaltungen wie Landwirtschaftsmessen und -ausstellungen oder durch die Fachpresse.</p>



<p><em>Inwiefern steht Farmitoo für Nachhaltigkeit? Gibt es Nachhaltigkeitsziele, die Sie in nächster Zeit umsetzen möchten?</em><br><strong>Mathilde Lefrançois:</strong> Es ist uns wichtig, Produkte aus europäischer Herstellung zu beziehen. Alle unsere Partner haben ihre Fabriken und Lagerhäuser in Europa und halten hohe Standards bei der Produktion ein. Darüberhinaus bietet <em>Farmitoo</em> eine Vielzahl an landwirtschaftlichen Produkten: Das sind Produkte, die vom französischen Staat subventioniert werden und den Prinzipien der nachhaltigen Landwirtschaft entsprechen.<br>Wir denken auch darüber nach, eine „Green“-Kategorie von Waren einzuführen. Und warum nicht irgendwann auch gebrauchte Produkte verkaufen?</p>



<p><em>Sie befinden sich in einer Expansionsphase. Welche weiteren Ziele haben Sie?</em><br><strong>Mathilde Lefrançois:</strong> Zunächst möchten wir ein stabiles und solides Teamwachstum erreichen. Wir sind gerade dabei, das Unternehmen zu strukturieren, zahlreiche Jobs zu vergeben und die neuen Leute auszubilden.<br>Es gibt viele Prozesse, die eingeführt und optimiert werden müssen. Und wir müssen sie auch dokumentieren, um die Informationen für alle zugänglich zu machen.<br>Der Kunde steht bei uns im Mittelpunkt. Daher ist es unser Ziel, unseren Service zu perfektionieren und die Zufriedenheit unserer Kunden zu steigern. Wir erweitern unser Angebot, verbessern den Inhalt und arbeiten an den Reaktionszeiten für Kunden und an den Lieferzeiten.<br>Darüberhinaus verbessern wir den Dialog auf der <em>Farmitoo</em>-Seite, insbesondere die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu treten und sich über Produkte auszutauschen. Zudem verbessern wir unsere Dienstleistungen für die Landwirte wie Zahlungsmodalitäten, Lieferarten oder Garantie auf die Produkte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/Mathilde.jpg" data-rel="lightbox-gallery-WqyX5jnp" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="550" height="366" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/Mathilde.jpg" alt="Online-Handel für den Agrarsektor" class="wp-image-7995" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/Mathilde.jpg 550w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/Mathilde-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 550px) 100vw, 550px" /></a><figcaption>Mathilde Lefrançois ist Mitgründerin von Farmitoo, dem Online-Handel für den Agrarsektor.</figcaption></figure></div>



<p><em>Wo sehen Sie Farmitoo in fünf Jahren?</em><br><strong>Mathilde Lefrançois: </strong>Unser Ziel ist es, Landwirten einen Service zu bieten, der sich positiv auf ihre Lebensqualität auswirkt: Wir möchten daher den Landwirten von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Lieferung und dem Service nach dem Verkauf zur Seite stehen. Wir arbeiten daran, unsere Servicequalität kontinuierlich zu verbessern und zusätzliche Dienstleistungen, wie Empfehlungen zu landwirtschaftlichen Produkten, anzubieten. Außerdem möchten wir die Community auf der Plattform ausbauen.</p>



<p><em>Wir danken für das Gespräch.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Über Mathilde Lefrançois:</strong></h2>



<p>Nach einem Masterabschluss in Entrepreneurship an der ESSCA Business School gründete sie ihr erstes Unternehmen: einen Marktplatz für die Vermietung von Reiseausrüstung. Danach die Gründung von <em>AQWA</em>, bei dem es um die Bedeutung von Wasser in der Landwirtschaft geht. Die Erfahrung, dass es im landwirtschaftlichen Bereich noch viel zu tun gibt, brachte Lefrançois schließlich zur Gründung von <em>Farmitoo</em>, dem Online-Handel für den Agrarsektor.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/mathilde-lefrancois-wir-haben-uns-nie-selbst-grenzen-gesetzt/">Mathilde Lefrançois: „Wir haben uns nie selbst Grenzen gesetzt &#8230;“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ueber-land.eu/mathilde-lefrancois-wir-haben-uns-nie-selbst-grenzen-gesetzt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mein Apfelbäumchen: statt Versager ein Spätzünder</title>
		<link>https://www.ueber-land.eu/mein-apfelbaeumchen-statt-versager-ein-spaetzuender/</link>
					<comments>https://www.ueber-land.eu/mein-apfelbaeumchen-statt-versager-ein-spaetzuender/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2021 14:33:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ueber-land.eu/?p=7983</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Sommer erzählte Euch die Überländerin die Geschichte über ihr Apfelbäumchen. Eine traurige Geschichte über einen vermeintlichen Versager, der einfach nicht blühen will. Aber ab jetzt soll sich alles ändern. Die Überländerin hat nämlich Expertenmeinung eingeholt und die möchte sie mit Euch teilen. Kurz die Hard Facts: Mit viel Begeisterung kaufte ich vor sieben Jahren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/mein-apfelbaeumchen-statt-versager-ein-spaetzuender/">Mein Apfelbäumchen: statt Versager ein Spätzünder</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/IMG_20210711_111251.jpg" data-rel="lightbox-gallery-bSvBCwuW" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/IMG_20210711_111251.jpg" alt="Apfelbäumchen" class="wp-image-7984" width="319" height="425" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/IMG_20210711_111251.jpg 425w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/IMG_20210711_111251-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 319px) 100vw, 319px" /></a></figure></div>



<p>Im Sommer erzählte Euch die Überländerin <a href="https://www.ueber-land.eu/mein-apfelbaum-der-versager/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Geschichte über ihr Apfelbäumchen</a>. Eine traurige Geschichte über einen vermeintlichen Versager, der einfach nicht blühen will. Aber ab jetzt soll sich alles ändern. Die Überländerin hat nämlich Expertenmeinung eingeholt und die möchte sie mit Euch teilen. </p>



<span id="more-7983"></span>



<p>Kurz die Hard Facts: Mit viel Begeisterung kaufte ich vor sieben Jahren mein Apfelbäumchen: einen Cox Orange von der Arche Noah. Geblüht hat er seitdem nur einmal und von Früchten keine Spur. Nachdem ich mir im Sommer in einem über_Land-Beitrag meinen Ärger von der Seele geschrieben hatte, recherchierte ich anschließend im Netz. Ich schaute nach, wo ich mir Expertenmeinung holen kann und traf auf eine deutsche Baumportal-Seite. In einem Kommentar fasste ich mein Anliegen zusammen. Während ich mir insgeheim dachte: „Naja, Antwort werde ich da wahrscheinlich keine bekommen“, wurde ich eines besseren belehrt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/IMG_20210717_123930.jpg" data-rel="lightbox-gallery-bSvBCwuW" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="532" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/IMG_20210717_123930.jpg" alt="Apfelbäumchen" class="wp-image-7986" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/IMG_20210717_123930.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/IMG_20210717_123930-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></div>



<p>Zuerst bat man mich per E-Mail, ob ich noch ergänzende Fotos vom Apfelbaum und seinem Standort senden könnte. Das hab ich dann auch getan. Es vergingen ein paar, wenige Wochen, schließlich erhielt ich Antwort. Und was für eine! Obstbaumexperte und Inhaber vom Baumpflegeportal, <em>Johannes Bilharz,</em> nahm sich viel Zeit, um mir meine Anfrage so gründlich wie möglich zu beantworten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mit sieben Jahren einfach noch zu jung</strong></h2>



<p>In seiner dreiseitigen Abhandlung ging er zunächst auf die „Geschlechtsreife“ des Baums ein. Und hier ist es so wie beim Menschen, der eine ist früher dran und der andere später. Mein Bäumchen ist offensichtlich (mit seinen sieben Jahren!) ein Spätzünder und es gilt, abzuwarten.</p>



<p>Des Weiteren ist es entscheidend, wie man mit diesen Heranwachsenden umgeht. Meiner hat da ungewollt etwas abbekommen: Er wurde radikal beschnitten und steht jetzt mit starkem Austrieb da.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Sie sollten aufhören, alle einjährigen Äste im Winter abzuschneiden. Damit schneiden Sie potentielle Blüten weg.“ </p><cite>Johannes Bilharz DI Agr.</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mein Resümee</strong></h2>



<p>Ich weiß jetzt, dank <em>Johannes Bilharz</em>, dass mein Apfelbäumchen kein Versager, sondern ein Spätzünder ist. Mit seinen sieben Jahren befindet er sich noch in seiner Jugendphase und ein falscher Schnitt verzögert zudem die Blütenbildung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/210928_Johannes-hoch.jpg" data-rel="lightbox-gallery-bSvBCwuW" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/210928_Johannes-hoch-768x1024.jpg" alt="Apfelbäumchen" class="wp-image-7985" width="384" height="512" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/210928_Johannes-hoch-768x1024.jpg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/210928_Johannes-hoch-225x300.jpg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/210928_Johannes-hoch.jpg 900w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></figure></div>



<p><br>Vielleicht sollte ich mein Bäumchen doch nicht mehr während einer Grillparty schneiden lassen. Denn es könnte sein, dass sich dort einige Apfelbaumexperten tummeln, um „bei einer von der Natur begeisterten Gastgeberin zu punkten und von ihr in den höchsten Tönen gelobt zu werden“.</p>



<p>Die gesamte Expertise von Johannes Bilharz gibt es <a href="https://www.baumpflegeportal.de/ihre-fragen/apfelbaum-blueht-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> nachzulesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Johannes Bilharz</h2>



<p>ist Inhaber der <a href="http://www.baumkletterschule.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Münchner Baumkletterschule</a> und Freeworker vom <a href="http://www.freeworker.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Baumpflege-Fachhandel</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/mein-apfelbaeumchen-statt-versager-ein-spaetzuender/">Mein Apfelbäumchen: statt Versager ein Spätzünder</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ueber-land.eu/mein-apfelbaeumchen-statt-versager-ein-spaetzuender/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
