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	<title>Porträts Archive - über_Land</title>
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		<title>Kürbisqueen mit Biss: Valentina Zehetbauer und die neue Generation starker Bäuerinnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 14:12:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
		<category><![CDATA[Kürbisse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit 34 Jahren führt sie heute einen Betrieb, der weit über die Region hinaus für seine Kürbisse bekannt ist. Das passt perfekt zur gruseligen Halloween-Zeit, da die Produkte von Valentina Zehetbauer als Dekoration besonders beliebt sind. Aber ihr Weg in die Landwirtschaft war nicht vorgeplant. Valentina hatte ursprünglich ganz andere Pläne: Sie wollte nicht auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/kuerbisqueen-mit-biss-valentina-zehetbauer-und-die-neue-generation-starker-baeuerinnen/">Kürbisqueen mit Biss: Valentina Zehetbauer und die neue Generation starker Bäuerinnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Valentina_Zehetbauer_Portraet.jpeg" data-rel="lightbox-gallery-RhkiyJVw" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-8285" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Valentina_Zehetbauer_Portraet-768x1024.jpeg" alt="Valentina Zehetbauer im Porträt" width="450" height="600" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Valentina_Zehetbauer_Portraet-768x1025.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Valentina_Zehetbauer_Portraet-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Valentina_Zehetbauer_Portraet.jpeg 850w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<p>Mit 34 Jahren führt sie heute einen Betrieb, der weit über die Region hinaus für seine Kürbisse bekannt ist. Das passt perfekt zur gruseligen Halloween-Zeit, da die Produkte von Valentina Zehetbauer als Dekoration besonders beliebt sind. Aber ihr Weg in die Landwirtschaft war nicht vorgeplant. Valentina hatte ursprünglich ganz andere Pläne: Sie wollte nicht auf dem Acker, sondern im Operationssaal arbeiten.<span id="more-8282"></span></p>
<p>Nach einem gescheiterten Aufnahmetest in Medizin nahm Valentinas Lebensweg eine spannende Wendung. Sie entschied sich, an der Universität für Bodenkultur (BOKU) Phytomedizin, die Wissenschaft von den Krankheiten und Beschädigungen der Pflanzen, zu studieren – eine Entscheidung, die sie nie bereute. Der Kontakt zu ihren ProfessorInnen hält bis heute an, und ihr Hof wird regelmäßig von Studierenden besucht, die von ihrem Wissen und ihrer Erfahrung profitieren.</p>
<h2><strong>Der familiäre Hintergrund: Tradition trifft auf Innovation</strong></h2>
<p><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Valentina_Zehetbauer_PortraetII.jpeg" data-rel="lightbox-gallery-RhkiyJVw" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="alignright wp-image-8293" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Valentina_Zehetbauer_PortraetII.jpeg" alt="" width="235" height="350" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Valentina_Zehetbauer_PortraetII.jpeg 665w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Valentina_Zehetbauer_PortraetII-201x300.jpeg 201w" sizes="(max-width: 235px) 100vw, 235px" /></a></p>
<p>Als Einzelkind wurde Valentina nicht gezwungen, den elterlichen Betrieb zu übernehmen, doch während ihrer Studienzeit entschied sie sich bewusst für diesen Weg. Bereits als Kind half sie regelmäßig in der Landwirtschaft mit. Große Urlaube waren in den Sommermonaten selten, denn dann gab es auf dem Hof immer viel zu tun.</p>
<p>Der landwirtschaftliche Betrieb hat eine lange Geschichte. Valentinas Vater hatte mit dem Kürbisanbau begonnen, nachdem zuvor Kühe und Pferdezucht das Bild des 120 Jahre alten Hofes prägten. Ein Wendepunkt kam, als der Vater begann, Kürbissamen aus Amerika zu importieren – vor allem für die damals in Österreich noch ungewöhnlichen Halloween-Kürbisse. Valentina erinnert sich an eine besondere Episode aus ihrer Jugend: „Als ich in die 2. Klasse Gymnasium ging und etwas Englisch konnte, bat mich mein Vater, die Produzenten in Amerika anzurufen und die Konditionen auszuhandeln.“ Mit Mut griff die junge Valentina zum Hörer – eine erste Lektion in Verhandlungen, die ihr heute im Umgang mit Großeinkäufern zugutekommt.</p>
<h2><strong>Kürbis auf dem Teller: Valentinas Liebe zur eigenen Ernte</strong></h2>
<p>Valentina und ihre Familie genießen die Früchte ihrer Arbeit nicht nur beruflich, sondern auch privat. Ihre Kürbisse landen regelmäßig auf dem eigenen Esstisch, und im Laufe der Jahre hat sie eine Sammlung von Lieblingsrezepten zusammengestellt, die sie zusammen mit den Kürbissen verkauft. Von Kürbissuppe über gebackenen Kürbis bis hin zu raffinierten Kürbisdesserts wie dem süßen Muskatstrudel – ihre Rezeptideen sind bei den Kunden besonders beliebt. Im Oktober, während der Erntezeit, wird im Haus Zehetbauer viel Kürbis gegessen. Doch gegen Ende des Jahres, im Dezember, stellt sich bei Valentina dann doch eine gewisse Kürbismüdigkeit ein – was nach den intensiven Erntemonaten kein Wunder ist!</p>

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<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1791-1.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-1"><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1791-1-225x300.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="Valentina Zehetbauer und die Kürbisse" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1791-1-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1791-1.jpeg 744w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Süßkartoffeln und das Klima: Wie Valentina die Zukunft gestaltet</strong></h2>
<p>Der Kürbisanbau blieb nicht Valentinas einziges Standbein. Mit ihrem Betrieb erweiterte sie das Sortiment um Süßkartoffeln, die sich als ideale Kultur für das zunehmend trockenere Marchfeld herausstellten. „Süßkartoffeln brauchen weniger Wasser als normale Kartoffeln, und Hitze macht ihnen nichts aus. Perfekte Bedingungen also für unsere Region“, erklärt sie. Einzige Herausforderung: Die empfindlichen Pflanzen dürfen erst nach den Eisheiligen, also Mitte Mai, in die Erde, da sie keine Kälte vertragen.</p>

<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1816.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2"><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1816-225x300.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1816-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1816.jpeg 744w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>
<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1815.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2"><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1815-225x300.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="Valentina Zehetbauer und ihr Betrieb" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1815-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/IMG_1815.jpeg 744w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p>Anfangs war der Markt hart umkämpft. „Man musste so schnell wie möglich wachsen, um bestehen zu können“, berichtet sie. Mittlerweile hat sich der Markt beruhigt, doch die Nachfrage nach der süßen Knolle steigt weiter. Mit rund 100 Hektar Land bewirtschaftet Valentina Zehetbauer einen beachtlichen Betrieb. Ihre Eltern, die eigene Betriebe führen, arbeiten eng mit ihr zusammen. Unterstützung erhält sie auch von ihrem Partner, einem Juristen, der sich selbst scherzhaft als „landwirtschaftlicher Helfer“ bezeichnet.</p>
<h2><strong>Flops und Erfolg: Was UnternehmerInnen ausmacht</strong></h2>
<p>Valentina Zehetbauer ist eine Frau mit klaren Visionen und einem starken Willen. Sie setzt ihre Pläne entschlossen um und beweist dabei Handschlagqualität. Doch wie jede Unternehmerin kennt auch sie Rückschläge. Eines ihrer ambitionierten Projekte war die Entwicklung eines Kürbisses mit rosafarbener Schale, gewidmet der Pink-Ribbon-Kampagne zur Brustkrebsfrüherkennung. Sie wollte diesen Kürbis im Supermarkt lancieren: „Leider waren wir damals zu früh dran“, reflektiert sie. Ein Flop, der ihr jedoch nicht den Mut nahm – im Gegenteil, er bestärkte sie darin, den richtigen Zeitpunkt abzuwarten.</p>
<h2><strong>Blick in die Zukunft: Neue Ideen für den Betrieb</strong></h2>
<p>An Ideen mangelt es Valentina Zehetbauer nicht. Die Marke „Dolce Rosa“, die sie für ihre Süßkartoffeln gegründet hat, ist nur der Anfang. Was die Zukunft bringt? Eines ist sicher: Valentina wird auch weiterhin fleißig ackern – und vielleicht spukt schon die nächste große Idee in ihrem Kürbisfeld, passend zu Halloween!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Das_Feld.jpeg" data-rel="lightbox-gallery-RhkiyJVw" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-8291 size-full" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Das_Feld.jpeg" alt="" width="992" height="744" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Das_Feld.jpeg 992w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Das_Feld-300x225.jpeg 300w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Das_Feld-768x576.jpeg 768w" sizes="(max-width: 992px) 100vw, 992px" /></a></p>
<h3><strong>Rezept: Ofen-Muskatkürbis – Einfach &amp; Köstlich</strong></h3>
<p>Wenn du auf der Suche nach einem einfachen, aber besonders aromatischen Kürbisgericht bist, dann ist dieser Ofen-Muskatkürbis genau das Richtige. Der Muskatkürbis hat einen leicht nussigen Geschmack, der an Maroni erinnert, und ist perfekt für herbstliche Gerichte. Hier ein Rezept, das im Rahmen der Betriebsführung serviert wurde:</p>
<p><strong>Zutaten:</strong></p>
<ul>
<li>1 Muskatkürbis (mit Schale)</li>
<li>Salz und Pfeffer nach Geschmack</li>
<li>1 TL Chiliflocken</li>
<li>2-3 EL Olivenöl</li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<ol>
<li>Den Kürbis gründlich waschen und in Spalten schneiden, die Kerne dabei entfernen. Die Schale kann dranbleiben.</li>
<li>Die Kürbisspalten auf ein Backblech legen und mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen. Anschließend mit Olivenöl beträufeln.</li>
<li>Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen und die Kürbisspalten ca. 20 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt und weich sind.</li>
<li>Herausnehmen und direkt genießen.</li>
</ol>
<p>Einfach, schnell und besonders köstlich – genau das richtige Rezept für Kürbisfans!</p>

<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Muskatkuerbis.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-3"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="231" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Muskatkuerbis-300x231.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Muskatkuerbis-300x231.jpeg 300w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Muskatkuerbis-768x592.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Muskatkuerbis.jpeg 850w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Kuerbis_auf_Blech.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-3"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="225" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Kuerbis_auf_Blech-300x225.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Kuerbis_auf_Blech-300x225.jpeg 300w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Kuerbis_auf_Blech-768x576.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Kuerbis_auf_Blech.jpeg 850w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Kuerbis_fertig.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-3"><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Kuerbis_fertig-225x300.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Kuerbis_fertig-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/10/Kuerbis_fertig.jpeg 638w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p><em>Der Besuch im Betrieb „Zürbiserei“ von Valentina Zehetbauer in Orth an der Donau (Niederösterreich) fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „<a href="https://www.afterwork-am-bauernhof.at/" target="_blank" rel="noopener">After Work am Bauernhof</a>“, initiiert und organisiert vom Österreichischen Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung (ÖKL), statt.</em></p>
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		<title>Mein Apfelbaum und sein Timing: Eine Geschichte von Geduld, Schicksal und sieben magischen Früchten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2024 14:59:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
		<category><![CDATA[Apfelbau]]></category>
		<category><![CDATA[Apfelbäumchen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Naturgarten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin seit zehn Jahren stolze Apfelbaum-Besitzerin. Ein Jahrzehnt voller Hoffnung, Träume und unzähligen Gießkannen voller Wasser. Die ersten Jahre war ich zuversichtlich – schließlich sagt man doch, dass Apfelbäume etwas Zeit brauchen um heranzuwachsen und Früchte zu tragen. Speziell, wenn es sich um eine alte Sorte eines Cox Orange handelt. Doch dieses „etwas Zeit“ [&#8230;]</p>
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<video class="wp-video-shortcode" id="video-8231-1" width="768" height="435" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/WhatsApp-Video-2024-08-03-at-13.54.46.mp4?_=1" /><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/WhatsApp-Video-2024-08-03-at-13.54.46.mp4">https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/WhatsApp-Video-2024-08-03-at-13.54.46.mp4</a></video></div>
<p>Ich bin seit zehn Jahren stolze Apfelbaum-Besitzerin. Ein Jahrzehnt voller Hoffnung, Träume und unzähligen Gießkannen voller Wasser. Die ersten Jahre war ich zuversichtlich – schließlich sagt man doch, dass Apfelbäume etwas Zeit brauchen um heranzuwachsen und Früchte zu tragen. Speziell, wenn es sich um eine alte Sorte eines Cox Orange handelt. Doch dieses „etwas Zeit“ verwandelte sich bei meinem Apfelbaum in eine ganze Dekade. Jahr für Jahr passierte&#8230; nichts. Keine Blüte, keine Früchte, nur ein stiller, grüner Baum, der sich offenbar entschlossen hatte, seine Talente im Fruchtverweigern zu perfektionieren.<span id="more-8231"></span></p>
<h2><strong>Nachhaltigkeit trifft auf Geduld</strong></h2>
<p>Natürlich blieb ich nicht untätig. In meinem Naturgarten kommen nur nachhaltige Methoden zum Einsatz: Kompost, Mulch und Wasser aus der Regentonne sollten mein Bäumchen verwöhnen. Und ich habe dem Baum Zeit gegeben und darauf vertraut, dass die natürlichen Kreisläufe irgendwann zu den ersehnten Äpfeln führen würden. Doch trotz all meiner Bemühungen hielt mein Baum sich an seine Philosophie: „Warum heute blühen, wenn man es auch auf unbestimmte Zeit verschieben kann?“</p>
<h2><strong>Die Vorgeschichte: Der Apfelbaum als Spätzünder</strong></h2>
<p>In der <strong>Vorgeschichte</strong> zu diesem Abenteuer habe ich bereits ausführlich beschrieben, wie mein Apfelbaum Jahr für Jahr keine Blüte hervorbrachte, mich fast zur Verzweiflung trieb und mich an der Wahl des richtigen Züchters zweifeln ließ. Wer Lust hat, die gesamte Geduldsprobe nachzulesen, findet die Details hier: <a href="https://www.ueber-land.eu/mein-apfelbaeumchen-statt-versager-ein-spaetzuender/">Mein Apfelbäumchen: Statt Versager ein Spätzünder</a>.</p>
<h2><strong><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/IMG_0909.jpeg" data-rel="lightbox-gallery-t9ZtIGZB" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-8234" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/IMG_0909-768x1024.jpeg" alt="Apfelbaum trägt zum ersten Mal Früchte." width="488" height="650" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/IMG_0909-768x1024.jpeg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/IMG_0909-225x300.jpeg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2024/08/IMG_0909.jpeg 1063w" sizes="(max-width: 488px) 100vw, 488px" /></a>Das Wunder der sieben Äpfel</strong></h2>
<p>Dann, in diesem Jahr, geschah das Wunder: <strong>SIEBEN FRÜCHTE!</strong> Ja, ihr habt richtig gelesen, nach zehn langen Jahren hat mein Baum sich endlich entschlossen etwas abzuwerfen, das an Ertrag erinnert. Und nicht etwa eine Frucht, nicht zwei, sondern stolze sieben Äpfel. Wer hätte das gedacht? Vielleicht hat mein Apfelbäumchen beschlossen, dass es an der Zeit war, mich endlich zu belohnen – oder einfach nur zu überraschen, damit ich nicht den Glauben an meine gärtnerischen Fähigkeiten verliere. Und um ganz ehrlich zu sein: ich habe ihm auch schon mit der Axt und Umfällen gedroht, sollte er sich noch weiter verweigern.</p>
<h2><strong>Ein seltsamer Zufall</strong></h2>
<p>Aber das ist noch nicht die ganze Geschichte. Denn wie das Schicksal so spielt, hat auch meine Freundin, die im gleichen Jahr beim gleichen Züchter das gleiche Apfelbäumchen der gleichen Sorte gekauft hat, exakt dasselbe erlebt. Blütenlose Jahre des Wartens und – haltet euch fest – ebenfalls genau sieben Äpfel in diesem Jahr. Sieben. Äpfel. Da frage ich mich, ob die Bäume vielleicht heimlich miteinander kommuniziert haben? „Hey, lass uns dieses Jahr mal was abwerfen, aber nicht zu viel, wir wollen sie ja nicht verwöhnen.“</p>
<h2><strong>Ein Blick in die Zukunft</strong></h2>
<p>Wahrscheinlich möchtet ihr wissen, wie denn nun die sieben Äpfel geschmeckt haben? Da muss ich euch leider enttäuschen. Alle Äpfel wurden noch vor dem Reifen von Wespen und Hornissen vernascht. Aber es gibt ja noch ein neues Apfeljahr.</p>
<p>In diesem Sinne: Auf weitere sieben Äpfel – oder vielleicht sogar acht im nächsten Jahr. Wer weiß, die Natur ist schließlich immer für eine Überraschung gut!</p>
<p><strong>Anmerkung zum Video: </strong>Im Video sind nur fünf der sieben Äpfel zu sehen, zwei verstecken sich hinter den dichten Blättern – eine kleine Herausforderung für die Kamera, aber ein großes Glück für mich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ueber-land.eu/mein-apfelbaum-und-sein-timing-ueber-land/">Mein Apfelbaum und sein Timing: Eine Geschichte von Geduld, Schicksal und sieben magischen Früchten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ueber-land.eu">über_Land</a>.</p>
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		<title>Marktgärtnerei: Kleine Fläche, große Ernte</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Nov 2023 19:32:18 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Marktgärtnerei erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Wie sich eine solche gut planen und erfolgreich führen lässt, legt nun Leon Schleep in seinem zweiten Buch eindrucksvoll und detailliert dar. Ein Beitrag von Katharina Hoff-Powell. Wie der Titel schon verrät, ist Leon Schleeps neues Buch „Kleine Fläche, große Ernte: Wie du deine eigene Marktgärtnerei auf die [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Gemüseinsel_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss-2.jpg" data-rel="lightbox-gallery-XGXqYoTn" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Gemüseinsel_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss-2.jpg" alt="" class="wp-image-8158" width="600" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Gemüseinsel_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss-2.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Gemüseinsel_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss-2-300x209.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></div>



<p>Die Marktgärtnerei erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Wie sich eine solche gut planen und erfolgreich führen lässt, legt nun Leon Schleep in seinem zweiten Buch eindrucksvoll und detailliert dar. Ein Beitrag von <em>Katharina Hoff-Powell</em>.</p>



<span id="more-8153"></span>



<p>Wie der Titel schon verrät, ist Leon Schleeps neues Buch „Kleine Fläche, große Ernte: Wie du deine eigene Marktgärtnerei auf die Beine stellst“ vor allem für jene gedacht, die ihren eigenen Gemüsebaubetrieb gründen wollen. Hier geht es nicht um Idealismus und graue Theorie, sondern handfeste Hilfestellung in den Bereichen Betriebsgestaltung und Flächendesign. Der Autor geht auf die Zusammenhänge zwischen regenerativer Landwirtschaft, Marktgarten-Design und Profitabilität ein und lässt vor allem auch seine eigenen Erfahrungen einfließen, hat er doch nach seinem Studium der Ökologischen Landwirtschaft zusammen mit Kolleg*innen eine Fläche gepachtet und eine Marktgärtnerei aufgebaut. Sein Fazit: Mit Geduld und guter Finanzplanung kann man es schaffen, gut von der Marktgärtnerei zu leben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Karotten, Tomaten oder Salat – welche Kultur bringt wieviel?</h2>



<p>Gleich nach der Einführung der wichtigsten Begriffe und Definitionen geht es ans Eingemachte: Schleep führt mehrere Tabellen an, die die Deckungsbeiträge verschiedener Gemüsekulturen auflisten, also je nach Gemüsesorte werden der Preis, die Wuchszeit, die zu erwartende Erntemenge und dadurch Einnahmen pro Quadratmeter aufgelistet. Der Wert für den Umsatz pro Woche ist, so Schleep, ein guter Gradmesser für Profitabilität. Und um diese geht es im Marktgarten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Krumme Karotte“: ein Beispiel für eine eigene Marktgärtnerei</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/gärtnern_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss.jpg" data-rel="lightbox-gallery-XGXqYoTn" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="333" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/gärtnern_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss.jpg" alt="Gärtnern in der Marktgärtnerei" class="wp-image-8161" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/gärtnern_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/gärtnern_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss-300x176.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></div>



<p>Was Leon Schleeps Buch auszeichnet, ist die gelungene Mischung aus Fachbegriffen, Methoden und Werkzeugen, gepaart mit eigenen Erfahrungen und Interviews mit anderen Marktgärtner*innen. Der Clou an dem Buch aber ist, dass der Autor den Aufbau eines eigenen Betriebes noch anschaulicher und greifbarer gestaltet, indem er den Planungsprozess eines Marktgartens, der „Krummen Karotte“ in jedes Kapitel –thematisch passend – einbettet. So können Leser*innen sich die umfassenden Informationen zur Gestaltung eines Betriebes – Stichwort Beetlänge und -breite, Till oder No-Till-Methode, Vor- und Nachteile begrünter Wege, Infrastruktur, Folientunnel, Agroforst, – nochmals in der Anwendung vor Augen führen. Außerdem wird auch über Planungsfehler gesprochen, um den Leser*innen die Stolpersteine aus eigener Erfahrung schon vorweg aus dem Weg zu räumen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Das Buch hält, was der Titel verspricht. Auf 245 Seiten werden wirtschaftliche Faktoren, Flächenplanung und notwendige Infrastruktur sowie Gerätschaften im Detail besprochen. Nach der Lektüre hat man direkt das Gefühl, loslegen zu können. Es ist, mit den Worten des Autors selbst, ein Buch von Gärtner*innen für Gärtner*innen“.</p>



<p><em>Der Autor Leon Schleep brennt für das Thema Marktgärtnerei. Deswegen hat er sich die Zeit genommen und ein paar Interviewfragen zu seinem Buch beantwortet. Hier das Interview in voller Länge.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Interview mit Leon Schleep</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Leon-Schleep_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss.jpg" data-rel="lightbox-gallery-XGXqYoTn" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="557" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Leon-Schleep_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss.jpg" alt="" class="wp-image-8160" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Leon-Schleep_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss.jpg 557w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Leon-Schleep_©-Löwenzahn-Verlag_Fabian-Weiss-236x300.jpg 236w" sizes="(max-width: 557px) 100vw, 557px" /></a></figure></div>



<p><strong>Katharina:</strong> Du bist Autor zweier Bücher, hast ökologische Landwirtschaft studiert und eine Marktgärtnerei aufgebaut. Was hat dich dazu bewogen, eine Marktgärtnerei zu gründen?<br><br><strong>Leon:</strong> Es war während des Studiums schon immer mein Traum, selber Gemüse anzubauen. Als dann der Beginn der Covid-Pandemie quasi zeitgleich mit meinem Studienende zusammenfiel, dachten wir, – mein Gärtnerkollege Tim und ich – dass das doch ein guter Zeitpunkt für den Start dieser Idee sei. Denn viele andere Sachen konnte man eh nicht machen, wir waren viel draußen und die Leute waren sehr an gutem und gesundem Gemüse interessiert.</p>



<p><strong>Katharina:</strong> Ich muss gestehen, ich habe mich sehr auf dein zweites Buch gefreut und dann gleich am Anfang der Einleitung gelesen, dass du die Gemüseinsel aufgibst, um zu reisen. Das hat meine Lese-Euphorie erstmal gebremst, da ich mich gefragt habe, warum du deinen (oder meinen!) Lebenstraum schon nach dreieinhalb Jahren aufgibst. Was treibt dich in die Welt hinaus und wo siehst du dich in Zukunft?<br><br><strong>Leon:</strong> Wir haben in den letzten dreieinhalb Jahren sehr viel gelernt und viel Spaß gehabt. Aber Gemüse ist nun einmal nicht das Einzige im Leben. Wir sind recht spontan damals nach Dietzenrode in Thüringen gekommen und haben uns immer gesagt, dass wir nach drei Jahren nochmal schauen, ob alles so ist, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben dann gemerkt, dass Dietzenrode vielleicht nicht der Ort für immer ist – auch wenn es dort super schön ist. Außerdem haben sich bei uns auch noch privat einige Dinge geändert, weshalb wir Lust hatten nochmal andere Orte kennenzulernen. Uns war aber immer wichtig, dass die Gemüseinsel weitergeführt wird. Deshalb sind wir jetzt sehr glücklich zwei tolle Nachfolger*innen gefunden zu haben. Die beiden werden den Betrieb bestimmt sehr gut weiterführen!</p>



<p><strong>Katharina:</strong> Deine Definition von regenerativer Landwirtschaft ist inspirierend: Land so zu bewirtschaften, dass die Gesundheit der Ökosysteme verbessert wird und gleichzeitig soziale Aspekte mitgedacht werden, wobei der Ertrag optimiert und nicht maximiert wird. Wie siehst du in diesem Kontext den geschützten Anbau bzw. Folientunnel? Haben diese neben der Ertragssteigerung noch einen Wert bzw. ginge es deiner Meinung nach auch ohne?<br><br><strong>Leon:</strong> Im kommerziellen Anbau sehe ich derzeit eher weniger Chancen auf Folientunnel zu verzichten. Zumindest wenn man auch Tomaten, Gurken etc. verkaufen will. Auch im Frühjahr und im Herbst sind die Tunnel super wichtig, um die Erntefenster zu vergrößern. Klar, Folientunnel sind nicht super ästhetisch, aber gleichzeitig muss auf diese Art und Weise weniger Gemüse importiert werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Cover_Schleep_Löwenzahn-Verlag.jpg" data-rel="lightbox-gallery-XGXqYoTn" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="425" height="519" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Cover_Schleep_Löwenzahn-Verlag.jpg" alt="Leon Schleep: Cover vom Buch &quot;Kleine Fläche, große Ernte&quot; " class="wp-image-8155" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Cover_Schleep_Löwenzahn-Verlag.jpg 425w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2023/11/Cover_Schleep_Löwenzahn-Verlag-246x300.jpg 246w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></a></figure></div>



<p><strong>Katharina:</strong> Marktgarten und Tierhaltung = Die Vereinbarkeit der beiden wird im Buch kurz angesprochen. Habt ihr das auf der Gemüseinsel probiert? Wie waren eure Erfahrungen damit?<br><br><strong>Leon:</strong> Wir hatten mal drei Laufenten, die Schnecken sammeln sollten. Aber so richtig erfolgreich war das nicht.</p>



<p><strong>Katharina:</strong> Welches ist dein Lieblings-Werkzeug, -Tool oder -Gerät im Gemüseanbau und warum?<br><br><strong>Leon:</strong> Vielleicht würde ich unseren Grid-Marker wählen. Das ist eine Rolle, auf der Markierungen sind. Damit rollen wir vor dem Pflanzen einmal über das Beet und dann sind alle Pflanzstellen markiert. Damit sparen wir uns sehr viel Zeit. Zu Beginn, als wir ihn noch nicht hatten, hat die Markierung ewig gedauert.</p>



<p></p>



<p><strong>Danke für das Gespräch</strong>.<br><br></p>



<p><strong>Leon Schleep</strong><br><em>Kleine Fläche, große Ernte</em><br>Löwenzahn Verlag<br>ISBN 978-3-7066-2985-0</p>



<p></p>



<p>Alle Fotos: Löwenzahn Verlag/Fabian Weiss</p>
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		<title>Mathilde Lefrançois: „Wir haben uns nie selbst Grenzen gesetzt &#8230;“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jan 2022 15:39:02 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>sponsored post. Im Jahr 2018 ging Farmitoo an den Start. Das französische Unternehmen ist ein Online-Handel für den Agrarsektor und bietet Landwirten in derzeit sieben europäischen Ländern eine große Auswahl an Produkten. Ohne Zwischenhändler kann der Landwirt auf der Website bestellen und erhält die Produkte direkt nach Hause geliefert. Wie die Bauern dadurch Zeit und [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/FARMITOO.jpg" data-rel="lightbox-gallery-FHA4RHIY" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="418" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/FARMITOO.jpg" alt="Online-Handel für den Agrarsektor" class="wp-image-7993" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/FARMITOO.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/FARMITOO-300x177.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></div>



<p>sponsored post. Im Jahr 2018 ging <em>Farmitoo</em> an den Start. Das französische Unternehmen ist ein Online-Handel für den Agrarsektor und bietet Landwirten in derzeit sieben europäischen Ländern eine große Auswahl an Produkten. Ohne Zwischenhändler kann der Landwirt auf der Website bestellen und erhält die Produkte direkt nach Hause geliefert. Wie die Bauern dadurch Zeit und Geld sparen, hat uns <em>Mathilde Lefrançois</em>, eine der Unternehmensgründer, im folgenden Interview näher erläutert. </p>



<span id="more-7992"></span>



<p><em>Wie entstand die Idee, Farmitoo zu gründen?</em><br><strong>Mathilde Lefrançois:</strong> Die Idee zu <em>Farmitoo</em> entstand aus dem gemeinsamen Wunsch meiner Geschäftspartner <em>Grégoire, Pierre</em> und <em>Denis</em>. Ziel war es von Anfang an, die Lebensqualität der Landwirte zu verbessern. Wir wollten ein Unternehmen gründen, das Sinn und Wirkung im Agrarsektor hat.<br>Nach Treffen mit Landwirten, Gerätehändlern und -lieferanten sowie Herstellern wurden uns folgende Probleme bewusst:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Das stationäre Angebot ist für Landwirte begrenzt, wenn sie zu einem Händler vor Ort gehen.</li><li>Es handelt sich um eine Branche mit 2-3 Zwischenhändlern (vom Hersteller bis zum Landwirt), die Preise am Ende der Kette sind für den Landwirt oft hoch.</li><li>Die bei den Händlern kalkulierten Preise sind nicht immer transparent und hängen von der Geschäftsbeziehung mit dem Landwirt ab.</li><li>Die Händler sind nicht unbedingt in der Nähe der Betriebe, und die Anreise ist für den Landwirt oft zeitaufwändig.</li></ul>



<p>Auf der <a href="https://www.farmitoo.com/at/" rel="sponsored nofollow"><em>Farmitoo</em>-Website</a> können die Landwirte das Material, das sie für ihren Betrieb benötigen, zum besten Preis kaufen und es sich direkt nach Hause liefern lassen. So helfen wir den Landwirten dabei, Zeit und Geld für den Kauf ihrer Ausrüstung zu sparen.</p>



<p><em>Wieviel kann sich da der Landwirt ersparen?</em><br><strong>Mathilde Lefrançois:</strong> In Frankreich gibt ein Landwirt pro Jahr 10.000 Euro für seine Maschinen aus und muss etwa einen halben Tag pro Woche zu einem Händler oder Vertriebspartner fahren. Da die meisten von ihnen mehr als 70 Stunden pro Woche arbeiten, ist diese Zeitersparnis – über unseren Online-Handel – sehr wertvoll.<br>Unsere Teams erweitern auch das Angebot an immer größeren Produktpaletten und einzelnen Qualitätsprodukten und verbessern laufend die dafür verfügbaren Informationen. Insbesondere in Bezug auf Ersatzteile gibt es viele Informationen über die Kompatibilität bestimmter Teile mit Marken und Modellen, die derzeit nur den Traktorherstellern und Großhändlern zugänglich sind. <em>Farmitoo</em> möchte diese Informationen öffentlich machen und den Landwirten bei der Auswahl ihrer Ersatzteile zu reduzierten Preisen helfen.</p>



<p><em>Kommen Sie selbst aus der Landwirtschaft?</em><br><strong>Mathilde Lefrançois:</strong> Keiner von uns Gründern kommt aus der Landwirtschaft. Doch wir haben die Probleme der Landwirte erkannt und sind interessiert, lokale und saisonale Lebensmittel zu fördern, die von unseren Landwirten produziert werden.  <br>Die Tatsache, dass wir nicht aus dem Agrarsektor kommen, ist eine Chance für uns: Wir haben uns nie selbst Grenzen gesetzt, weil: &#8222;das ist nicht branchenüblich&#8220;. Wir haben den Kunden, ihren Erwartungen und Bedürfnissen immer sehr genau zugehört, um ein Angebot zu erstellen, das ihnen gerecht werden kann.</p>



<p><em>Wie waren die Anfänge von Farmitoo? Gab es auch Momente, in denen Sie daran dachten, aufzuhören?</em><br><strong>Mathilde Lefrançois:</strong> Die Anfänge waren spannend: Ein Unternehmen zu gründen ist eine Herausforderung, wir waren und sind immer mehr von dem Thema begeistert, daher waren wir immer extrem motiviert. Von Anfang an hatten wir das Glück, <em>Denis Fayolle</em>, einen erfahrenen Entrepreneur, der auch Mitbegründer und Teilhaber von <em>Farmitoo</em> ist, an unserer Seite zu haben. Er hat uns vor allem in Bezug auf den Online-Handel viele gute Tipps mit auf den Weg geben können. Er war Mitbegründer der Website <em>La Fourchette</em> für Restaurantreservierungen und gehörte auch zu den ersten Investoren des Unternehmens <em>ManoMano</em>.<br>Dank ihm gelang es uns relativ schnell, Geld zu beschaffen, um die ersten Mitarbeiter für das Team einzustellen. Im August 2018 haben wir die <em>Farmitoo</em>-Website in Frankreich, Deutschland und Italien gelauncht!</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/FARMITOO-03.jpg" data-rel="lightbox-gallery-FHA4RHIY" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="379" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/FARMITOO-03.jpg" alt="Online-Handel für den Agrarsektor" class="wp-image-7994" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/FARMITOO-03.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/FARMITOO-03-300x201.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></div>



<p><em>Wie unterscheidet sich Ihr Online-Handel für den Agrarsektor</em> <em>von anderen Online-Shops in diesem Bereich? Gibt es Konkurrenz?</em><br><strong>Mathilde Lefrançois:</strong> Ja, es gibt Online-Konkurrenz &#8211; im Vergleich zu uns überwiegend Internetseiten mit einer Online-Präsenz, die schon seit mehreren Jahren bestehen.<br>Im Gegensatz zu diesen Unternehmen haben wir ein E-Commerce-Modell, bei dem es keine Lagerverwaltung gibt. Das bedeutet, dass unsere Lieferanten für den logistischen Teil zuständig sind und die Bestellungen direkt an unsere Kunden versenden. Dies ermöglicht es uns, eine sehr große Anzahl an Produkten auf der <em>Farmitoo</em>-Website anzubieten.<br>Die Disintermediation ist ebenfalls eine der größten Stärken von <em>Farmitoo</em>. Indem wir direkt mit den Herstellern zusammenarbeiten, reduzieren wir die Kette der Zwischenhändler und können am Ende wettbewerbsfähige und faire Preise anbieten.<br>Wir haben uns gleich nach dem Start von <em>Farmitoo</em> dafür entschieden, die Website in drei verschiedenen Sprachen mit internationalen Teams zu starten. Der Vorteil für unsere Kunden besteht darin, dass sie Zugang zu Marken und Produkten aus europäischen Ländern haben, zu denen sie bislang keinen Zugang hatten. Für unsere Produzenten bedeutet es auf der anderen Seite, dass sie ihre Produkte in Länder verkaufen können, in denen sie bisher nicht vertreten waren.</p>



<p><em>Wie machen Sie Ihren Shop bekannt?</em><br><strong>Mathilde Lefrançois:</strong> Bisher bestand die Strategie in einer starken Online-Präsenz. Wir haben ein für das Webmarketing zuständige Team, das die Erstellung von bezahlten Kampagnen auf Suchmaschinen verwaltet und unsere Suchmaschinenoptimierung ständig im Blick hat. Dadurch können wir gezielt Landwirte ansprechen, die online nach passenden Produkten suchen.<br>Heute möchten wir unseren Kunden näher kommen, etwa bei Veranstaltungen wie Landwirtschaftsmessen und -ausstellungen oder durch die Fachpresse.</p>



<p><em>Inwiefern steht Farmitoo für Nachhaltigkeit? Gibt es Nachhaltigkeitsziele, die Sie in nächster Zeit umsetzen möchten?</em><br><strong>Mathilde Lefrançois:</strong> Es ist uns wichtig, Produkte aus europäischer Herstellung zu beziehen. Alle unsere Partner haben ihre Fabriken und Lagerhäuser in Europa und halten hohe Standards bei der Produktion ein. Darüberhinaus bietet <em>Farmitoo</em> eine Vielzahl an landwirtschaftlichen Produkten: Das sind Produkte, die vom französischen Staat subventioniert werden und den Prinzipien der nachhaltigen Landwirtschaft entsprechen.<br>Wir denken auch darüber nach, eine „Green“-Kategorie von Waren einzuführen. Und warum nicht irgendwann auch gebrauchte Produkte verkaufen?</p>



<p><em>Sie befinden sich in einer Expansionsphase. Welche weiteren Ziele haben Sie?</em><br><strong>Mathilde Lefrançois:</strong> Zunächst möchten wir ein stabiles und solides Teamwachstum erreichen. Wir sind gerade dabei, das Unternehmen zu strukturieren, zahlreiche Jobs zu vergeben und die neuen Leute auszubilden.<br>Es gibt viele Prozesse, die eingeführt und optimiert werden müssen. Und wir müssen sie auch dokumentieren, um die Informationen für alle zugänglich zu machen.<br>Der Kunde steht bei uns im Mittelpunkt. Daher ist es unser Ziel, unseren Service zu perfektionieren und die Zufriedenheit unserer Kunden zu steigern. Wir erweitern unser Angebot, verbessern den Inhalt und arbeiten an den Reaktionszeiten für Kunden und an den Lieferzeiten.<br>Darüberhinaus verbessern wir den Dialog auf der <em>Farmitoo</em>-Seite, insbesondere die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu treten und sich über Produkte auszutauschen. Zudem verbessern wir unsere Dienstleistungen für die Landwirte wie Zahlungsmodalitäten, Lieferarten oder Garantie auf die Produkte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/Mathilde.jpg" data-rel="lightbox-gallery-FHA4RHIY" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="550" height="366" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/Mathilde.jpg" alt="Online-Handel für den Agrarsektor" class="wp-image-7995" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/Mathilde.jpg 550w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2022/01/Mathilde-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 550px) 100vw, 550px" /></a><figcaption>Mathilde Lefrançois ist Mitgründerin von Farmitoo, dem Online-Handel für den Agrarsektor.</figcaption></figure></div>



<p><em>Wo sehen Sie Farmitoo in fünf Jahren?</em><br><strong>Mathilde Lefrançois: </strong>Unser Ziel ist es, Landwirten einen Service zu bieten, der sich positiv auf ihre Lebensqualität auswirkt: Wir möchten daher den Landwirten von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Lieferung und dem Service nach dem Verkauf zur Seite stehen. Wir arbeiten daran, unsere Servicequalität kontinuierlich zu verbessern und zusätzliche Dienstleistungen, wie Empfehlungen zu landwirtschaftlichen Produkten, anzubieten. Außerdem möchten wir die Community auf der Plattform ausbauen.</p>



<p><em>Wir danken für das Gespräch.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Über Mathilde Lefrançois:</strong></h2>



<p>Nach einem Masterabschluss in Entrepreneurship an der ESSCA Business School gründete sie ihr erstes Unternehmen: einen Marktplatz für die Vermietung von Reiseausrüstung. Danach die Gründung von <em>AQWA</em>, bei dem es um die Bedeutung von Wasser in der Landwirtschaft geht. Die Erfahrung, dass es im landwirtschaftlichen Bereich noch viel zu tun gibt, brachte Lefrançois schließlich zur Gründung von <em>Farmitoo</em>, dem Online-Handel für den Agrarsektor.</p>
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		<title>Mein Apfelbäumchen: statt Versager ein Spätzünder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2021 14:33:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Sommer erzählte Euch die Überländerin die Geschichte über ihr Apfelbäumchen. Eine traurige Geschichte über einen vermeintlichen Versager, der einfach nicht blühen will. Aber ab jetzt soll sich alles ändern. Die Überländerin hat nämlich Expertenmeinung eingeholt und die möchte sie mit Euch teilen. Kurz die Hard Facts: Mit viel Begeisterung kaufte ich vor sieben Jahren [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/IMG_20210711_111251.jpg" data-rel="lightbox-gallery-nohutdl1" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/IMG_20210711_111251.jpg" alt="Apfelbäumchen" class="wp-image-7984" width="319" height="425" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/IMG_20210711_111251.jpg 425w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/IMG_20210711_111251-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 319px) 100vw, 319px" /></a></figure></div>



<p>Im Sommer erzählte Euch die Überländerin <a href="https://www.ueber-land.eu/mein-apfelbaum-der-versager/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Geschichte über ihr Apfelbäumchen</a>. Eine traurige Geschichte über einen vermeintlichen Versager, der einfach nicht blühen will. Aber ab jetzt soll sich alles ändern. Die Überländerin hat nämlich Expertenmeinung eingeholt und die möchte sie mit Euch teilen. </p>



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<p>Kurz die Hard Facts: Mit viel Begeisterung kaufte ich vor sieben Jahren mein Apfelbäumchen: einen Cox Orange von der Arche Noah. Geblüht hat er seitdem nur einmal und von Früchten keine Spur. Nachdem ich mir im Sommer in einem über_Land-Beitrag meinen Ärger von der Seele geschrieben hatte, recherchierte ich anschließend im Netz. Ich schaute nach, wo ich mir Expertenmeinung holen kann und traf auf eine deutsche Baumportal-Seite. In einem Kommentar fasste ich mein Anliegen zusammen. Während ich mir insgeheim dachte: „Naja, Antwort werde ich da wahrscheinlich keine bekommen“, wurde ich eines besseren belehrt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/IMG_20210717_123930.jpg" data-rel="lightbox-gallery-nohutdl1" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="532" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/IMG_20210717_123930.jpg" alt="Apfelbäumchen" class="wp-image-7986" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/IMG_20210717_123930.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/IMG_20210717_123930-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></div>



<p>Zuerst bat man mich per E-Mail, ob ich noch ergänzende Fotos vom Apfelbaum und seinem Standort senden könnte. Das hab ich dann auch getan. Es vergingen ein paar, wenige Wochen, schließlich erhielt ich Antwort. Und was für eine! Obstbaumexperte und Inhaber vom Baumpflegeportal, <em>Johannes Bilharz,</em> nahm sich viel Zeit, um mir meine Anfrage so gründlich wie möglich zu beantworten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mit sieben Jahren einfach noch zu jung</strong></h2>



<p>In seiner dreiseitigen Abhandlung ging er zunächst auf die „Geschlechtsreife“ des Baums ein. Und hier ist es so wie beim Menschen, der eine ist früher dran und der andere später. Mein Bäumchen ist offensichtlich (mit seinen sieben Jahren!) ein Spätzünder und es gilt, abzuwarten.</p>



<p>Des Weiteren ist es entscheidend, wie man mit diesen Heranwachsenden umgeht. Meiner hat da ungewollt etwas abbekommen: Er wurde radikal beschnitten und steht jetzt mit starkem Austrieb da.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Sie sollten aufhören, alle einjährigen Äste im Winter abzuschneiden. Damit schneiden Sie potentielle Blüten weg.“ </p><cite>Johannes Bilharz DI Agr.</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mein Resümee</strong></h2>



<p>Ich weiß jetzt, dank <em>Johannes Bilharz</em>, dass mein Apfelbäumchen kein Versager, sondern ein Spätzünder ist. Mit seinen sieben Jahren befindet er sich noch in seiner Jugendphase und ein falscher Schnitt verzögert zudem die Blütenbildung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/210928_Johannes-hoch.jpg" data-rel="lightbox-gallery-nohutdl1" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/210928_Johannes-hoch-768x1024.jpg" alt="Apfelbäumchen" class="wp-image-7985" width="384" height="512" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/210928_Johannes-hoch-768x1024.jpg 768w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/210928_Johannes-hoch-225x300.jpg 225w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/12/210928_Johannes-hoch.jpg 900w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a></figure></div>



<p><br>Vielleicht sollte ich mein Bäumchen doch nicht mehr während einer Grillparty schneiden lassen. Denn es könnte sein, dass sich dort einige Apfelbaumexperten tummeln, um „bei einer von der Natur begeisterten Gastgeberin zu punkten und von ihr in den höchsten Tönen gelobt zu werden“.</p>



<p>Die gesamte Expertise von Johannes Bilharz gibt es <a href="https://www.baumpflegeportal.de/ihre-fragen/apfelbaum-blueht-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> nachzulesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Johannes Bilharz</h2>



<p>ist Inhaber der <a href="http://www.baumkletterschule.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Münchner Baumkletterschule</a> und Freeworker vom <a href="http://www.freeworker.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Baumpflege-Fachhandel</a>.</p>
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		<title>AfterWork am Bauernhof</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 2021 13:33:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist immer wieder ein Erlebnis, Menschen zu treffen, die aus ihren Bauernhöfen ganz was Besonderes machen. Gelegenheit dazu hatte die Überländerin letzten Freitag bei der Veranstaltungsreihe AfterWork am Bauernhof. Am Besuchsprogramm standen der 3er Hof in Maria Anzbach und der SchaupHof in Weitern bei St. Pölten (NÖ). Mit viel Herzblut ist Eva Hieret Bäuerin. [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/afterwork-am-bauernhof-eva-hieret-1.jpg" data-rel="lightbox-gallery-j4jYfvEe" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/afterwork-am-bauernhof-eva-hieret-1.jpg" alt="Afterwork am Bauernhof" class="wp-image-7901" width="452" height="604" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/afterwork-am-bauernhof-eva-hieret-1.jpg 531w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/afterwork-am-bauernhof-eva-hieret-1-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 452px) 100vw, 452px" /></a></figure></div>



<p>Es ist immer wieder ein Erlebnis, Menschen zu treffen, die aus ihren Bauernhöfen ganz was Besonderes machen. Gelegenheit dazu hatte die Überländerin letzten Freitag bei der Veranstaltungsreihe <em>AfterWork am Bauernhof</em>. Am Besuchsprogramm standen der <em>3er Hof</em> in Maria Anzbach und der <em>SchaupHof</em> in Weitern bei St. Pölten (NÖ). </p>



<span id="more-7898"></span>



<p>Mit viel Herzblut ist Eva Hieret Bäuerin. Sie und ihre Familie bewirtschaften den 3er Hof. Der 55 Hektar große Betrieb bietet seit einigen Jahren unterschiedliche Green Care-Möglichkeiten: Die leerstehende Backstube am Hof wurde mit dem Verein <em>Jugend am Werk</em> wiederbelebt. Menschen mit Behinderung backen hier von Montag bis Freitag mit dem hofeigenen Biogetreide Brot und Gebäck und versorgen damit weitere <em>Jugend am Werk</em>-Standorte.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schaf, Pferd und Schwein als Wohlfühl-Manager</strong></h2>



<p>Ein weiteres <a href="https://www.ueber-land.eu/innovatives-land-green-care-oberoesterreich-staedter-und-bauern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Green Care</a>-Angebot am 3er Hof ist die „Tiergestützte Intervention“. Dabei werden Bauernhoftiere so trainiert, dass sie auf Menschen heilsam wirken. Unsere Gruppe von <em>AfterWork am Bauernhof</em> probierte das gleich mit den Schafen aus. Und siehe da: Es wirkt. Die Tiere kommen ruhig auf einen zu und holen sich ihre Streicheleinheiten. Sie bauen mit dem Menschen eine Beziehung auf, kommunizieren mit ihm und ja, das fühlt sich gut an.</p>



<p>Die Schafe, Pferde, Hängebauchschweine und nicht zu vergessen Timmy, der Hofhund sind auch für die Kinder der „Schule am Bauernhof“-Aktivitäten am Hof immer wieder ein Höhepunkt. Für diesen Green Care-Bereich hat die ausgebildete Erwachsenenbildnerin Hieret auch einen eigenen Zertifikatslehrgang abgeschlossen.</p>



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<figure class="wp-block-gallery alignfull columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/afterwork-am-bauernhof-bäckerei.jpg" data-rel="lightbox-gallery-j4jYfvEe" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="531" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/afterwork-am-bauernhof-bäckerei.jpg" alt="" data-id="7903" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7903" class="wp-image-7903" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/afterwork-am-bauernhof-bäckerei.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/afterwork-am-bauernhof-bäckerei-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210924_162338.jpg" data-rel="lightbox-gallery-j4jYfvEe" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="531" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210924_162338.jpg" alt="" data-id="7904" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7904" class="wp-image-7904" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210924_162338.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210924_162338-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210924_162142.jpg" data-rel="lightbox-gallery-j4jYfvEe" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="531" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210924_162142.jpg" alt="" data-id="7905" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210924_162142.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7905" class="wp-image-7905" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210924_162142.jpg 531w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210924_162142-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /></a></figure></li></ul></figure>



<p></p>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ernten, Kochen und gemeinsam Genießen</strong></h2>



<p>„Ich arbeite einfach gerne mit Menschen zusammen“ – und das spürt man, wenn die Biobäuerin aus Überzeugung über ihren Hof führt. Dabei begleitet uns eines ihrer Hängebauchschweine. Eva Hieret zeigt uns ihren üppigen Bauerngarten, aus deren Beeten die Kinder das frische Gemüse ernten, das danach gleich verkocht wird: „Kindern schmeckt das besonders. Auch jenen, die sonst keinen Gemüseauflauf essen“, beschreibt Hieret die „Schule am Bauernhof“-Highlights. „Der Kreislauf Ernten, Kochen und gemeinsam Genießen ist für die Kinder was Besonderes“.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Ich arbeite einfach gerne mit Menschen zusammen“</p><cite>Eva Hieret, Bäuerin vom 3er Hof</cite></blockquote>



<p>Das Hauptstandbein des 3er Hofs bildet der Verkauf von Erden und Kompost. Hier wird klar, dass Erde eben nicht gleich Erde ist. Für jedes Rabatt&#8217;l scheint es hier die richtige Unterlage zu geben. Und als Draufgabe wird der hofeigene <a href="https://www.ueber-land.eu/innovatives-land-anton-dapont-biohof-hausberg-tierleasing-schweineleasing-miscanthus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Miscanthu</a>s zu Mulch verarbeitet. Er bildet eine Alternative zum Rindenmulch, speichert die Feuchtigkeit und hält auch noch Plagegeister wie Nacktschnecken vom Gemüse.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein Hof, Alpakas und <em>Ganz Sche Regional</em></strong></h2>



<p>Die nächste Station dieses <em>AfterWork am Bauernhof</em> bildete der Schauphof in Weitern bei St. Pölten. Mutter und Tochter Schebesta führen mit viel Engagement diesen Hof, der noch vor einigen Jahren ein konventioneller Schweinemastbetrieb war. Schweine gibt es heute nur mehr für die Selbstversorgung, neu dazu kam eine kleine Herde Alpakas und Pferde.</p>



<p>Tochter Katharina hat viele neue Ideen und möchte auch in nächster Zeit auf Bio umstellen. Sie absolviert derzeit eine „Green Care-Gesundheit fördern am Hof“-Ausbildung, bei der später die Alpakas eine Hauptrolle übernehmen sollen. Vor wenigen Monaten hat sie den Hofladen <em>Ganz Sche Regional</em> eröffnet. Dort gibt es regionale Produkte von Landwirten aus der Umgebung und Superfood: Aronia und Hanfsamen – teils vom Schauphof.</p>



<figure class="wp-block-gallery alignwide columns-3 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/Schauphof_210914-3.jpg" data-rel="lightbox-gallery-j4jYfvEe" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="992" height="744" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/Schauphof_210914-3.jpg" alt="" data-id="7914" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/Schauphof_210914-3.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7914" class="wp-image-7914" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/Schauphof_210914-3.jpg 992w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/Schauphof_210914-3-300x225.jpg 300w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/Schauphof_210914-3-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 992px) 100vw, 992px" /></a><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Im neuen Hofladen Ganz Sche Regional</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210930_114722.jpg" data-rel="lightbox-gallery-j4jYfvEe" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="399" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210930_114722.jpg" alt="" data-id="7907" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7907" class="wp-image-7907" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210930_114722.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210930_114722-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210924_182103-1.jpg" data-rel="lightbox-gallery-j4jYfvEe" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="531" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210924_182103-1.jpg" alt="" data-id="7909" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7909" class="wp-image-7909" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210924_182103-1.jpg 531w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210924_182103-1-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /></a><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Katharina und Peter Schebesta-Ganzberger</figcaption></figure></li></ul></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Trendig und nachhaltig</strong></h2>



<p>Katharinas Mann, Peter Schebesta-Ganzberger, ist gelernter Tischler und hat den gesamten Laden selbst gemacht. Teile der Einrichtung bestehen dabei aus alten Regalen, die im Müll gelandet wären, und jetzt neue Verwendung finden. Ein modernes, bargeldloses Bezahlsystem und Kameras, die den gelisteten Landwirten zeigen, wann nachgeliefert werden muss, machen <em>Ganz Sche Regional</em> zu einem trendigen Shop mit nachhaltigem Charakter.</p>



<p>Die Veranstaltungsreihe<em> AfterWork am Bauernhof</em>, geht auf die Initiative des ÖKL (Österreichisches Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung) zurück. Mit diesen <a href="https://www.afterwork-am-bauernhof.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Landpartien</a>, die mehrmals im Monat am Freitag Nachmittag stattfinden, sollen die Wurzeln zu unserem Essen erlebbar gemacht und eine Brücke zu den bäuerlichen Betrieben gebaut werden. Ein Plan, der für die Überländerin als Teilnehmerin voll aufging.</p>
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		<title>Landwirtschaft schafft Boden unter den Füßen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2021 09:33:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
		<category><![CDATA[Permakultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Wienerwald (Niederösterreich) entsteht eine VinziRast am Land. Sie soll obdachlosen Menschen ihren Weg in ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen und ihnen wieder Boden unter den Füßen geben; mit einer Wohnmöglichkeit und unterschiedlichen Beschäftigungsangeboten. Derzeit wird gerade eine große Liegenschaft umgebaut, wo Wiederverwertung, Kreislaufdenken und Permakultur Einsatz finden. Die Überländerin war vor Ort und hat sich [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210913_104156.jpg" data-rel="lightbox-gallery-HkkeUMkr" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210913_104156.jpg" alt="VinziRast am Land" class="wp-image-7877" width="522" height="391" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210913_104156.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210913_104156-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 522px) 100vw, 522px" /></a></figure></div>



<p>Im Wienerwald (Niederösterreich) entsteht eine <em>VinziRast am Land</em>. Sie soll obdachlosen Menschen ihren Weg in ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen und ihnen wieder Boden unter den Füßen geben; mit einer Wohnmöglichkeit und unterschiedlichen Beschäftigungsangeboten. Derzeit wird gerade eine große Liegenschaft umgebaut, wo Wiederverwertung, Kreislaufdenken und Permakultur Einsatz finden. Die Überländerin war vor Ort und hat sich dieses bemerkenswerte Projekt näher angesehen. </p>



<span id="more-7874"></span>



<p>Die <a href="http://gaupenraub.net/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Architekten Ulrike Schartner und Alexander Hagner</a> von gaupenraub erwarten mich bereits an diesem herrlichen Juli Morgen. Sie werden mir in den nächsten Stunden diese großzügig angelegte Liegenschaft zwischen Mayerling und Heiligenkreuz genau zeigen. Die Gebäude darauf, das ehemalige Hauben-Restaurant von Heinz Hanner samt angrenzendem Hotel, sind in malerischer Natur eingebettet. Darum herum Freiflächen, auf denen Glashäuser, Ackerflächen und ein Hühnerhaus entstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Boden unter den Füßen geben</strong></h2>



<p>Bis 2016 wurde das Restaurant, das sogar über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz verfügte, betrieben. Dann kam das „Aus“, die Liegenschaft wurde veräußert und Baulöwe Hans Peter Haselsteiner kaufte das Anwesen. Er, der auch Ehrenmitglied des Vereins VinziRast ist, wusste von deren Suche nach einem geeigneten Grundstück auf dem Land. Er stellte ihnen Gebäude und Grundstück zur Nutzung zur Verfügung.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111526.jpg" data-rel="lightbox-gallery-HkkeUMkr" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="531" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111526.jpg" alt="" data-id="7882" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111526.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7882" class="wp-image-7882" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111526.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111526-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Das Anwesen besteht aus mehreren Gebäuden: Der Marienhof ist der älteste Teil des Ensembles. </figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111334.jpg" data-rel="lightbox-gallery-HkkeUMkr" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="531" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111334.jpg" alt="" data-id="7881" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7881" class="wp-image-7881" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111334.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111334-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Das frühere Hotel wird umgebaut und bietet Platz für Wohn- und Gästeeinheiten.</figcaption></figure></li></ul></figure>



<p>„Es ist schon spannend, diese Gebäude umzubauen: Früher haben sich hier die Reichsten getroffen. Heute sind es die, die kein Dach über den Kopf hatten. Mit unserem Projekt wollen wir ihnen ein neues Zuhause geben“, so Alexander Hagner. Es soll eine Zwischenstation sein, die sie stärkt, damit sie wieder auf die Beine kommen, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Weggeworfen wird nichts</strong></h2>



<p>In den früheren Hotelzimmern entstehen die Wohnräume für die BewohnerInnen. Auch Gästezimmer für Pilger (neben dem Grundstück verläuft der Pilgerweg von Heiligenkreuz nach Mariazell) oder für Alleinerziehende mit Kindern, die mal ein paar Tage im Grünen ausspannen wollen, sind im Entstehen. Die Zimmer erhalten Balkone, deren Holz vom Unternehmen Mayr Melnhof stammt. „Das Baumaterial war für die Biennale gedacht, einiges davon ist übriggeblieben und wir verbauen es nun“, erzählt Hagner. Neben den Balkonen wird das Holz auch für die Rankgerüste der Fassadenbegrünung verwendet.<br>Gespendet wurde auch das aufwändige Solardach auf dem neuen Hühnerhaus von der Firma Kioto-Solar. Es versorgt große Teile mit Strom.</p>



<div class="wp-block-columns alignwide are-vertically-aligned-top is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-3 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_112021.jpg" data-rel="lightbox-gallery-HkkeUMkr" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="531" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_112021.jpg" alt="" data-id="7884" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7884" class="wp-image-7884" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_112021.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_112021-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111708-1.jpg" data-rel="lightbox-gallery-HkkeUMkr" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="531" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111708-1.jpg" alt="" data-id="7886" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111708-1.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7886" class="wp-image-7886" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111708-1.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111708-1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">Die Hühnerställe der VinziRast am Land: Solardach und wiederverwertete Baustoffe </figcaption></figure>



<p></p>
</div>
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<h2 class="wp-block-heading">VinziRast am Land: <strong>ReUse als Notwendigkeit</strong></h2>



<p>Ob es Baumaterial ist oder die Einrichtung wie z. B. die Gärtnertische im Glashaus – die VinziRast versucht, bereits verwendete Dinge wieder zu nutzen. Im ArchitekturZentrum Wien wurde z. B. das Regalsystem der Ausstellung „<em>a_schau</em>“ abgebaut und für den neuen Hofladen der VinziRast zur Verfügung gestellt.</p>



<p>Die top-ausgestatteten Küchen des ehemaligen Luxusgourmettempels bleiben in dieser Form erhalten und werden künftig für Catering, Workshops und Kochen mit der Gemeinschaft genutzt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111207.jpg" data-rel="lightbox-gallery-HkkeUMkr" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111207.jpg" alt="VinziRast am Land" class="wp-image-7887" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111207.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111207-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></div>



<p>Das gesamte Projekt <em>VinziRast am Land</em> setzt auf Kreislauf-Denken. So wird beispielsweise das gesamte Regenwasser der ca. 500 Quadratmeter großen Flachdächer in der 84 Kubikmeter großen Zisterne gesammelt und für die Bewässerung verwendet. Der eigene Fischteich versorgt das Wasser zudem mit wichtigen Nährstoffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hühner, Bienen, Fische und Schafe</strong></h2>



<p>Bevor meine herzlichen Guides zur Baubesprechung müssen, stellen sie mir meinen nächsten Gesprächspartner vor: Dennis Reitinger. Er hat die BOKU absolviert und war schon beim Aufbau mehrerer Permakultur-Landwirtschaften involviert. „In der VinziRast geht es ja nicht nur darum, Menschen ein Dach über den Kopf zu geben, sondern es geht auch um Beschäftigung“, erklärt mir Dennis, der seit zwei Jahren hier lebt. Und da wird es demnächst in den Werkstätten, im Hofladen, in der Bäckerei und in der Landwirtschaft eine Menge zu tun geben.</p>



<p>Die Landwirtschaft ist das Herzstück der <em>VinziRast am Land</em>. Auf rund 3000 Quadratmetern wird Permakultur betrieben. Eine eigene Kompostanlage, die Erzeugung von effektiven Mikroorganismen sowie die Abfälle der Hühner sind wichtige Teile für die Bodenaufbereitung. „Wenn die Glashäuser fertig sind, dann können wir mit der Produktion der Gemüsekistln beginnen“, sagt Dennis. 100 sollen es im nächsten Jahr werden, die Hälfte davon ist bereits vorbestellt. Die Kunden regelmäßig mit frischen regionalen Produkten versorgen, ist das Ziel. Dafür wird Market Garden betrieben, eine planungsintensive Form der Bewirtschaftung. „Wenn ich ernte, muss ich bereits die nächsten Pflanzen anbauen.“ Und das geht das ganze Jahr über. </p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_112118.jpg" data-rel="lightbox-gallery-HkkeUMkr" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="531" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_112118.jpg" alt="" data-id="7890" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7890" class="wp-image-7890" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_112118.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_112118-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_112524.jpg" data-rel="lightbox-gallery-HkkeUMkr" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_112524.jpg" alt="" data-id="7891" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7891" class="wp-image-7891" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_112524.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_112524-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111808-1.jpg" data-rel="lightbox-gallery-HkkeUMkr" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111808-1.jpg" alt="" data-id="7893" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7893" class="wp-image-7893" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111808-1.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111808-1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111133.jpg" data-rel="lightbox-gallery-HkkeUMkr" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111133.jpg" alt="" data-id="7894" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111133.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7894" class="wp-image-7894" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111133.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_111133-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_112433.jpg" data-rel="lightbox-gallery-HkkeUMkr" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_112433.jpg" alt="" data-id="7892" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7892" class="wp-image-7892" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_112433.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/09/IMG_20210726_112433-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">Die Flächen für die Landwirtschaft werden mit Permakultur bewirtschaftet; die Glashäuser werden auch Orte für Events und Feiern.</figcaption></figure>



<p>Neben den unterschiedlichen Hühnerrassen beleben Bienen, Fische und bald auch <a href="https://www.ueber-land.eu/2-gefaehrdete-nutztierrassen-zackelschaf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">(Zackel)Schafe</a> den Hof. „Auch ein eigener Hofhund soll her“, wünscht sich Dennis. Für Leute, die hier mit ihren Kindern Urlaub machen, sind die Tiere samt Natur eine große Bereicherung. </p>



<p>Die <em>VinziRast am Land</em> wird ein Ort einer vielfältigen Gemeinschaft. Menschen am Rand der Gesellschaft erhalten eine Bleibe und Arbeitsstätte; Urlauber und Pilger können hier die Natur genießen und jene, die Feste feiern wollen, finden in der neuen Orangerie den perfekten Rahmen für ihre Feier. Hier treffen sich Menschen unterschiedlicher Lebensgeschichten, Kulturen und Altersgruppen. Hier wird ausgetauscht, in Dialog getreten und bereichert.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Über die VinziRast</strong></h2>



<p>Der <a href="https://www.vinzirast.at/spenden/?neues-spendenformular-2776/spende" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verein Vinzenzgemeinschaft St. Stephan</a> ist ausschließlich aus Spenden finanziert und betreibt mithilfe von ehrenamtlichen Mitarbeitern folgende Einrichtungen:</p>



<p>VinziRast-CortiHaus (Wohnhaus für obdachlose Menschen)<br>VinziRast-mittendrin (in Gemeinschaft mit Studierenden)<br>VinziRast-WG (für Alkoholkranke)<br>VinziRast-Home (eine Einrichtung für geflüchtete Menschen)<br>VinziChance (Lern- und Beschäftigungsprojekt für AsylwerberInnen)<br>VinziRast am Land</p>



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		<title>Artgerechte Bienenhaltung: Bienenkörbe aus Stroh</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2021 13:47:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass Imkern nicht gleich Imkern ist, beweist Manfred Gartner aus Dellach im Drautal. Bienenkörbe aus Stroh statt gängige Magazinbeuten sind die Basis seines Imkerns. Auch zur Varroabekämpfung hat Gartner seine eigenen Mittel. Ein Beitrag von Gastautorin Katharina Hoff-Powell. An einem wolkigen Nachmittag im Juli finden sich eine Handvoll JungimkerInnen bei Manfred Gartner in Dellach im [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0003.jpg" data-rel="lightbox-gallery-0bHSvsjU" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="425" height="567" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0003.jpg" alt="Bienenkörbe aus Stroh" class="wp-image-7819" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0003.jpg 425w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0003-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></a></figure></div>



<p>Dass Imkern nicht gleich Imkern ist, beweist Manfred Gartner aus Dellach im Drautal. Bienenkörbe aus Stroh statt gängige Magazinbeuten sind die Basis seines Imkerns. Auch zur Varroabekämpfung hat Gartner seine eigenen Mittel. Ein Beitrag von Gastautorin <em>Katharina Hoff-Powell</em>. </p>



<span id="more-7813"></span>



<p>An einem wolkigen Nachmittag im Juli finden sich eine Handvoll JungimkerInnen bei Manfred Gartner in Dellach im Drautal ein, um mehr über seine Art der Bienenhaltung zu erfahren. Nach einer kurzen Einführung in die Korbimkerei mit ihrem Ursprung in der Lüneburger Heide geht es an&#8217;s Eingemachte. Der Bienenstand wird mitsamt allen Gerätschaften von den interessierten JungimkerInnen unter die Lupe genommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Artgerechte Bienenhaltung</h2>



<p>6 Bienenvölker leben in runden, naturnahen Behausungen aus geflochtenem Stroh und Kuhdung. Die Bienenkörbe aus Stroh sind original Lüneburger Stülper, so wie sie auch die Heideimker in Deutschland traditionell verwendet haben. Diese Art der Imkerei gilt als eine der Ursprünglichsten und wird mittlerweile auch an ihrem Entstehungsort der Lüneburger Heide immer seltener. Dabei bringt sie viele Vorteile mit sich. Die runde Form sowie das natürliche Material der Bienenbehausung beugen Wärmebrücken und Schimmelbildung vor, welche in eckigen Magazinbeuten oft ein Problem darstellen. Die Bienen können ihre Waben selbst bauen und bekommen keine vorgefertigten Rähmchen mit Wachsplatten in den Stock gehängt. Sie können sich also aussuchen, wie sie bauen und setzen ihre Wachsdrüsen kräftig ein. Ohne Rähmchen können die einzelnen Waben nicht aus dem Stock gezogen oder umgestellt werden, was zwar die Durchsicht für den Imker erschwert, die Bienen jedoch freut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klein aber fein</h2>



<p>Natürliche, nachhaltige und artgerechte Bienenhaltung ist Manfred Gartner wichtig. Für diese ist für den passionierten Imker vor allem die Größe der Bienenbehausung ausschlaggebend. In einen Bienenkorb mit 20-25l Volumen passen nicht mehr als 15000 Bienen. Alles, was darüber hinausgeht, kommt laut Gartner fast einer Massentierhaltung – Volksstärken von 60000 sind in anderen Stöcken keine Seltenheit – gleich. Gleichzeitig merkt er aber auch an, dass im Magazin, also in einer eckigen Bienenbehausung, auch artgerecht geimkert werden kann, wenn nur eine Zarge verwendet wird und nicht, wie allgemein üblich, mehrere Honigräume aufgesetzt werden, um die Bienen zur Honigproduktion anzuregen. Denn sobald der zur Verfügung stehende Hohlraum mit Waben ausgebaut und mit Brut und Honig befüllt ist, können sich die Bienen anderen wichtigen Aktivitäten zuwenden, wie z. B. der Stockhygiene und ihrem natürlichen Putzverhalten. Diese sind wiederum wichtig, um sich gegen Eindringlinge und Parasiten, Stichwort <a href="https://www.ueber-land.eu/innovatives-land-bienensterben-varroa-milbe-schweiz-bienen-sterben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Varroa-Milbe</a>, wehren zu können.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0007.jpg" data-rel="lightbox-gallery-0bHSvsjU" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="425" height="567" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0007.jpg" alt="" data-id="7821" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0007.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7821" class="wp-image-7821" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0007.jpg 425w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0007-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></a><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Bienenkörbe aus Stroh statt gängigen Magazinbeuten</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0009.jpg" data-rel="lightbox-gallery-0bHSvsjU" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="425" height="567" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0009.jpg" alt="" data-id="7820" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7820" class="wp-image-7820" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0009.jpg 425w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/08/IMG-20210813-WA0009-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></a></figure></li></ul></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Rharbarberblätter zur Varroabekämpfung</h2>



<p>Unter Imkern werden die unterschiedlichen Praktiken und Mittel, unter anderem auch zur Varroabekämpfung, hitzig diskutiert. Für Manfred Gartner ist es eine Überzeugungssache. Er basiert seine Methoden auf Erfahrungswerten. So hat er zum Beispiel gute Erfahrungen mit Rhabarberblättern gemacht, die er den Bienen zum Verzehr unter den Korb legt. Die enthaltene Oxalsäure soll gegen die Varroa-Milbe helfen und ist, in höherer Konzentration, auch in diversen apothekenpflichtigen Mitteln zur Varroabekämpfung enthalten, welche teilweise auch im Bienenkorb Verwendung finden. Ergänzend setzt Gartner auch Bücherskorpione ein, die mit den Bienen eine Symbiose eingehen und die Varroa-Milben fressen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Wohl der Bienen im Vordergrund</h2>



<p>Für Manfred Gartner steht fest, dass der Bienenkorb den Bienen ein naturnahes und artgerechtes Leben ermöglicht. Die Honigproduktion ist für ihn, der kein Berufsimker ist, dabei nebensächlich. Erst im zweiten Jahr wird der Honig geernet, das auf circa 6000-7000 Bienen geschrumpfte Wintervolk überwintert im ersten Jahr auf seinem eigenen Honig und verbraucht dabei sensationell wenig Futter, im Schnitt lediglich 2,5kg. Zuckerwasser wird zwar wie üblich auch zugefüttert, kann aber die gesunden Inhaltsstoffe von Honig, Pollen, Propolis und Bienenwachs nicht ersetzen, so Gartner.</p>



<p>Die Vitalität seiner Bienen spricht für sich. Wir JungimkerInnen sind fasziniert von der Bandbreite der Möglichkeiten in der Korbimkerei und machen uns beschwingt und inspiriert auf den Heimweg. Die ein oder andere Idee wird auch in einigen unserer Bienenstöcke Anwendung finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Manfred Gartner</h2>



<p>ist Korbimker aus Überzeugung und Mitglied im <a href="https://www.gruenes-tirol.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gartenbauverein Grünes Tirol</a>. Derzeitiges Projekt des Vereins: Sonnengarten Lienz.</p>



<p></p>
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		<title>Ein Imker ohne Hut und Tadel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2021 10:50:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
		<category><![CDATA[Bienen]]></category>
		<category><![CDATA[Imkerei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Überländerin war zu Besuch im Schaugarten von apis-z, einer Demeter Imkerei in Klosterneuburg (Niederösterreich). Biologe und Imkermeister Roland Berger hat durch den Schaugarten geführt und eines klar auf den Punkt gebracht: Bienen sind fantastische Wesen. „Den steilen Weg oder den ganz steilen Weg?“ fragt Roland Berger die Gruppe, die an diesem Freitagnachmittag einen Spaziergang [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162648.jpg" data-rel="lightbox-gallery-EweBbcdv" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162648.jpg" alt="Bienen Imker Roland Berger" class="wp-image-7756" width="567" height="449" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162648.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162648-300x238.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></div>



<p>Die Überländerin war zu Besuch im Schaugarten von apis-z, einer Demeter Imkerei in Klosterneuburg (Niederösterreich). Biologe und Imkermeister Roland Berger hat durch den Schaugarten geführt und eines klar auf den Punkt gebracht: Bienen sind fantastische Wesen.</p>



<span id="more-7754"></span>



<p>„Den steilen Weg oder den ganz steilen Weg?“ fragt Roland Berger die Gruppe, die an diesem Freitagnachmittag einen Spaziergang zu den Bienen unternimmt. Die Kinder der Besuchergruppe entscheiden spontan. Klar, wir nehmen den ganz steilen Weg. Nach kurzem Anstieg führt der Weg am Ende durch eine Gärtnerei. Die dazwischen angelegten Blühstreifen aus vielfältigen Pflanzen deuten darauf hin, dass es hier Bienen richtig gut haben. Und schon erreichen wir eine saftig grüne Wiese, den Schaugarten. Hier sind unterschiedliche Bienenstöcke aufgestellt, die die Vielfalt des Imkerns zeigen.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161033_edit_40108434344399-3.jpg" data-rel="lightbox-gallery-EweBbcdv" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="440" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161033_edit_40108434344399-3.jpg" alt="" data-id="7766" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7766" class="wp-image-7766" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161033_edit_40108434344399-3.jpg 440w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161033_edit_40108434344399-3-186x300.jpg 186w" sizes="(max-width: 440px) 100vw, 440px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161112-1.jpg" data-rel="lightbox-gallery-EweBbcdv" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="531" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161112-1.jpg" alt="" data-id="7767" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7767" class="wp-image-7767" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161112-1.jpg 531w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161112-1-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161531.jpg" data-rel="lightbox-gallery-EweBbcdv" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="531" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161531.jpg" alt="" data-id="7768" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161531.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7768" class="wp-image-7768" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161531.jpg 531w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161531-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /></a></figure></li></ul></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dunkle Farben sind Zielscheibe</strong></h2>



<p>Aber zunächst zündet Roland Berger seinen Smoker an. Er erzählt uns, dass Rauch für die Bienen Feuer bedeutet und sie sich deswegen im Stock zurückziehen. Diese Momente kann der Imker gut nützen, um den Stock zu kontrollieren. Roland Berger trägt keine Imkerausrüstung; gerade im Sommer findet er den Schleier vor dem Gesicht lästig und stickig. Obwohl das Weiß der Imkerausrüstung für die Tiere Gelassenheit verströmt, bei dunklen Farben hingegen können sie aggressiver reagieren. Als er einmal seine dunkle Sonnenbrille aufhatte, wurde er förmlich zur Zielscheibe der Insekten.</p>



<p>Aber mit einzelnen Bienenstichen muss ein Imker ohnehin rechnen. Als Soforthilfe eignet sich Huflattich sowie Spitzwegerich und Roland Berger weiß, wo diese schnelle Apotheke in nächster Nähe wächst.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161902.jpg" data-rel="lightbox-gallery-EweBbcdv" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="531" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161902.jpg" alt="" data-id="7769" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7769" class="wp-image-7769" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161902.jpg 531w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_161902-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162404_edit_40248727497502.jpg" data-rel="lightbox-gallery-EweBbcdv" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="531" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162404_edit_40248727497502.jpg" alt="" data-id="7770" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162404_edit_40248727497502.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7770" class="wp-image-7770" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162404_edit_40248727497502.jpg 531w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_162404_edit_40248727497502-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /></a></figure></li></ul></figure>



<p>Und schon geht es zum ersten Bienenstock. Es ist ein ganzer Teil eines Baumstammes, der die Anfänge des Imkerns vor Hunderten von Jahren darstellt. Roland Berger erzählt uns, dass die Bienen in Hohlräumen von Bäumen ihre Waben errichteten. Die Menschen schnitten dann die betreffenden Baumstücke heraus und brachten sie zu einem Standort in der Nähe ihres Hauses. Das war der Anfang der Klotzbeute.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ruhebedürftiger Stock</strong></h2>



<p>Bevor es zum nächsten Stock geht, erfahren wir, dass Bienen in ihrem Stock im Winter Ruhe brauchen. So stellt z. B. ein am Bienenkorb streifender Ast eine Dauerbelastung dar. Oder eine Maus, die sich Zutritt in den Korb verschafft hat, kann einen ganzen Bienenstock ernsthaft in Gefahr bringen. Die ständigen Bewegungen des Nagetiers können für die Insekten sogar tödlich sein, weil sie keine Ruhe finden und dadurch mehr Futter (Honig) brauchen.</p>



<p>Beim nächsten Bienenkorb können sich die Bienen ihre Waben frei bauen; kein Holzrahmen oder Draht gibt den Wabenkörper vor. Wie auch bei den anderen Stöcken im Schaugarten wird auch hier kein Honig entnommen, alles gehört den Bienen. Roland Berger beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit den Insekten und seine reichen Erfahrungen werden bei diesem Spaziergang deutlich spürbar. Der promovierte Biologie führt gemeinsam mit Wolfgang Schmidt die Demeter Imkerei <a href="https://www.apis-z.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">apis-z</a>. Berger macht Vorträge, hält Workshops, verkauft Bienenprodukte und beschäftigt sich mit der Apitherapie. Das ist die Anwendung von Bienenprodukten wie Honig, Bienengift, Propolis, Pollen, Gelèe Royale, Bienenwachs und Bienenluft zur Vorbeugung und Heilung von Krankheiten.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-9 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_164615.jpg" data-rel="lightbox-gallery-EweBbcdv" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="532" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_164615.jpg" alt="" data-id="7775" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7775" class="wp-image-7775" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_164615.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_164615-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_163855-1.jpg" data-rel="lightbox-gallery-EweBbcdv" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="531" height="709" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_163855-1.jpg" alt="" data-id="7776" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_163855-1.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7776" class="wp-image-7776" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_163855-1.jpg 531w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_163855-1-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /></a></figure></li></ul></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Drohnen auf der Kinderhand</strong></h2>



<p>Sein Wissen teilt Berger mit Alt und Jung. Für die Jüngsten hat er an diesem Nachmittag eine Überraschung parat. Aus den Waben nimmt er die Drohnen, also die männlichen Bienen, jene, die nicht stechen können. Berger fragt die Kinder: „Wer möchte von Euch eine Biene auf die Hand?“. Einige Mutige melden sich und bekommen eine auf ihre Hand gesetzt. Sie freuen sich über das leise Kribbeln und darüber, dass sie einer Biene auf sicherem Weg so nahe kommen.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-10 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_165246-2.jpg" data-rel="lightbox-gallery-EweBbcdv" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="531" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_165246-2.jpg" alt="" data-id="7777" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7777" class="wp-image-7777" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_165246-2.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_165246-2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_170052-1.jpg" data-rel="lightbox-gallery-EweBbcdv" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="553" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_170052-1.jpg" alt="" data-id="7778" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_170052-1.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7778" class="wp-image-7778" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_170052-1.jpg 709w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/07/IMG_20210702_170052-1-300x234.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure></li></ul></figure>



<p>Als letzte Station erwartet uns ein Glasschaukasten, der mit Holzrahmen vor äußeren Einflüssen geschützt ist. Roland Berger öffnet die Rahmen und wir können durch das Glas den Tausenden von Bienen bei ihrer Arbeit zusehen. „Findet jemand von Euch die Königin?, fragt Berger. Und tatsächlich, nach kurzer Zeit findet eine Teilnehmerin die Königin. Sie ist unmarkiert wie alle Königinnen von Roland Berger. Einzig ihre Größe verrät ihre einzigartige Stellung. Wir werden sogar Zeuge, wie sie ein Ei ablegt. Und dann noch eines. Pro Tag sind es bis zu 2000 (!) Eier.</p>



<p>Es ist ein besonderes Ereignis an diesem Nachmittag, an dem wir teilhaben können und zugleich ein krönender Abschluss.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">über_Land</h2>



<p>Der Blog über_Land beschäftigt sich mit innovativer Landwirtschaft in der Stadt und auf dem Land. Themen wie Urban Farming, Vertical Farming, Aquaponic stehen genauso im Vordergrund. Der Blog geht aber auch der Frage nach, wie Gemeinden für ihre Bewohnerinnen und Bewohner neue, qualitätsvolle Konzepte entwickeln, wo Wohnen, Leben und Arbeiten möglich wird. Der Blog ist seit 2011 online. Gründerin und Herausgeberin ist Barbara Kanzian. Erfahren Sie mehr über sie auf ihrer&nbsp;<a href="http://kanziancommunication.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unternehmens-Website</a>.</p>
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		<title>Reif für die Insel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ueberlaenderin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2021 14:28:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch/Film]]></category>
		<category><![CDATA[Innovatives Land]]></category>
		<category><![CDATA[Land_Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
		<category><![CDATA[Insel]]></category>
		<category><![CDATA[Nordsee]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Würden Sie jedes Bier, jede Konservendose, jeden Apfel oder auch alles Trinkwasser mit einer Scheibtruhe eineinhalb Kilometer über unbefestigten, sandigen Boden zu ihrem Haus transportieren wollen? Um alleine auf einer einsamen Insel für acht Monate mit freier Zeiteinteilung zu arbeiten? Wäre das für Sie die ultimative Freiheit? Unsere Gastautorin Brigitte Kranner hat sich das Buch [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Inselvogt_Strand.jpg" data-rel="lightbox-gallery-YJmcvyF9" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Inselvogt_Strand.jpg" alt="Reif für die Insel" class="wp-image-7640" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Inselvogt_Strand.jpg 800w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Inselvogt_Strand-300x200.jpg 300w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Inselvogt_Strand-768x513.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Würden Sie jedes Bier, jede Konservendose, jeden Apfel oder auch alles Trinkwasser mit einer Scheibtruhe eineinhalb Kilometer über unbefestigten, sandigen Boden zu ihrem Haus transportieren wollen? Um alleine auf einer einsamen Insel für acht Monate mit freier Zeiteinteilung zu arbeiten? Wäre das für Sie die ultimative Freiheit? Unsere Gastautorin <em>Brigitte Kranner</em> hat sich das Buch „Der Inselvogt von Memmert“ genau angesehen. </p>



<span id="more-7637"></span>



<p>Für Enno Janßen, dem Inselvogt auf der ostfriesischen Insel Memmert, ist das sein Lebenstraum und darüber berichtet er in dem Buch. Klar, einfach und ehrlich, wie das Leben, das er führt.</p>



<p>Die Nordsee ist an dieser Stelle sehr flach und so kommt es immer wieder vor, dass die See große Mengen an Sand verschiebt. So eine Sandbank war um 1650 die Geburtsstunde der Insel Memmert, die mittlerweile etwas mehr als fünf Quadratkilometer groß ist. Seit 1924 ist sie staatliches Naturschutzgebiet und ist Teil vom Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.</p>



<p>Und ein Eldorado für Möwen, Kormorane und Wattvögel, die hier brüten. 11.000 Brutpaare und bis zu 150.000 Rastvögel bevölkern pro Saison die für Menschen gesperrte Insel.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-11 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Inselvogt_Vögel.jpg" data-rel="lightbox-gallery-YJmcvyF9" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="378" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Inselvogt_Vögel.jpg" alt="" data-id="7642" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7642" class="wp-image-7642" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Inselvogt_Vögel.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Inselvogt_Vögel-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/P1070295.jpg" data-rel="lightbox-gallery-YJmcvyF9" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="346" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/P1070295.jpg" alt="" data-id="7643" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7643" class="wp-image-7643" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/P1070295.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/P1070295-300x183.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Inselvogt_Haus.jpg" data-rel="lightbox-gallery-YJmcvyF9" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="378" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Inselvogt_Haus.jpg" alt="" data-id="7644" data-full-url="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Inselvogt_Haus.jpg" data-link="https://www.ueber-land.eu/?attachment_id=7644" class="wp-image-7644" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Inselvogt_Haus.jpg 567w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Inselvogt_Haus-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></a><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Das Zuhause des Inselvogtes in unberührter Natur auf Memmert</figcaption></figure></li></ul></figure>



<p>Vögel zählen und Unbelehrbare am Betreten der Insel hindern – das sind die beiden Hauptaufgaben eines Inselvogts auf Memmert. Die einen machen &#8211; ob ihrer großen Anzahl &#8211; viel Arbeit, werden aber von Enno Janßen als <em>Mitbewohner</em> gesehen. Die anderen sind nur mehr wenige. In den einen sieht er das Menschliche, mit den anderen kommt er auch gut aus.</p>



<p>Enno Janßen lebt nun seit 17 Jahren von Anfang März bis Ende Oktober auf der Insel. Seine Aufzeichnungen aus dieser Zeit, seine Lebensgeschichte, auch die Geschichte der Insel und seine Reflexionen hat er in 29 thematischen Kapiteln in diesem Buch niedergeschrieben.</p>



<p><em>Reif für die Insel</em> bedeutet im Fall dieser Nordseeinsel wohl Alleinsein, harsches Wetter und Vogellärm zu wollen. Belohnt wird man mit viel unberührter Natur.</p>



<p>Übrigens, Enno Janßen geht in den nächsten Jahren in Pension. All jenen, die sich um seine Nachfolge ans Inselvogt auf Memmert bewerben wollen und ebenfalls reif für die Insel sind, sei dieses Buch empfohlen. Es ist eine sehr umfangreiche Stellenbeschreibung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Inselvogt_Cover.jpg" data-rel="lightbox-gallery-YJmcvyF9" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Inselvogt_Cover.jpg" alt="Reif für die Insel" class="wp-image-7638" width="170" height="265" srcset="https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Inselvogt_Cover.jpg 455w, https://www.ueber-land.eu/wp-content/uploads/2021/03/Inselvogt_Cover-193x300.jpg 193w" sizes="(max-width: 170px) 100vw, 170px" /></a></figure></div>



<p><strong>Der Inselvogt von Memmert<br></strong><em>Eine einsame Nordseeinsel, die Vögel und ich<br></em>Enno Janßen<br>ISBN: 978-3-426-21492-3<br>Knaur HC Verlag</p>



<p>Fotos: ©Leo G. Linder<br>Foto (Seehund): ©Brigitte Kranner</p>



<p></p>
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