Dass es den Städter aufs Land zieht, ist in Zeiten wie diesen ein beliebtes Thema. Ihm ist es in der Stadt zu stressig, er sucht Entschleunigung. Langsamer treten, mit der Natur eins werden, Tiere beobachten und sich selbst vielleicht im Anbau regionaler Lebensmittel üben. Letzteres ist sicher ein probates Mittel, um dem Lebensmittel als solches wieder mehr Wertschätzung entgegen zu bringen. Auch das Wissen darum, wie sie wachsen, was sie für ihr Fortkommen benötigen, eröffnet neue Blickwinkel. Nicht nur Erwachsene sind dafür begeisterungsfähig. Auch für Kinder und Jugendliche aus der Stadt ist der Aufenthalt am Land meistens eine Bereicherung. Neben den Pflanzen und Tieren, die es zu entdecken gibt, birgt das Landleben und die Tätigkeiten einer Landwirtschaft spannende Facetten.
Jugendliche aus der Schweiz können dieses Leben in Form eines Landdienstes kennenlernen. Benedikt Pestalozzi war 20 Jahre alt,
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Ideen
Gesundes Essen hat Zukunft
Auf „Radio China International“ habe ich neulich von dem Shanghaier Diplomanten Wu Heng gelesen, der mit anderen Leuten Berichte über unsichere Nahrungsmittel sammelt und sie auf einer Webseite veröffentlicht. Damit will er die Aufmerksamkeit der Regierung auf das Thema Lebensmittel- sicherheit und gesundes Essen lenken. Es geht ihm darum, Menschen von der Straße zu ermutigen, die Missstände in China nicht länger einfach nur hinzunehmen.
Ich finde dieses Engagement höchst bewundernswert und habe mir überlegt, ob es Vergleichbares auch bei uns gibt. In Österreich und der Schweiz wurde ich nicht fündig. Aber in Deutschland gibt es was Neues, das durchaus in die Richtung von Wu Heng geht. Mehr lesen
Zum Weltmeerestag: Statt Fisch gibt’s Seespargel
Überland hat sich dem Farming verschrieben. Ob Urban Farming, Home Office Farming oder Aquaponics: jede Form der innovativen und ökologischen Landwirtschaft wird auf diesem Blog thematisiert. Heute, am Weltmeerestag, haben wir für Sie eine salzige Form des Farming vorbereitet. Die Rede ist vom Seawater Farming oder meerwasserbasierte Landwirtschaft, die auf den Atmosphärenphysiker Carl Hodges zurückgeht.
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Trend von Morgen: Home Office Farming
über_Land bringt das Land in die Stadt; Landwirtschaft in der Stadt ist daher ein fixer Bestandteil dieses Blogs. Ob Urban Farming, Guerilla Farming, Balcony Farming oder Indoor Farming – alle zeigen wie’s geht. Auch über_Land möchte seinen kreativen Beitrag dazu einbringen und hat
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Gast-Blog
Nachwuchs-Blogger müssen früh gefördert werden. Lesen Sie den folgenden Text einer jungen Hoffnungsträgerin, die mit ihren 11 Jahren beweist, dass ein Blog-Eintrag fast schon Literatur sein kann.
Eine Kuh auf Rädern
Das Tier steht auf der Weide, es frisst Gras, trinkt meistens Wasser (wenn es nichts anderes gibt, dann trinkt es vielleicht auch Milch. Milch kommt vom eigenen Hof – das kostet nichts). Und jeder kennt das Tier auch von den Schokoladepackungen.
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Frohe Ostern
Ob Sie es traditionell mögen mit Geselchtem und Würsten, Ostereiern und Schoko-Hasen oder Sie zu jenen zählen, die auf Fleisch oder tierische Produkte zur Gänze verzichten – über_Land wünscht Ihnen ein frohes Osterfest. Ich freue mich, wieder ab Dienstag für Sie das Land in die Stadt zu bringen.
Wenn Sie in der Zwischenzeit Tipps und Anregungen zu über_Land los werden wollen oder Sie vorhaben, diesen Blog zu loben oder zu tadeln oder Sie einfach Themen ergänzen und erweitern möchten, dann verwenden Sie doch bitte unsere Kommentarfunktion. Jeder Beitrag ist ein wertvoller Baustein, um künftig das Land noch besser in die Stadt zu bringen.
Foto: Kanzian
Gesunde Aussichten
Frischer Fisch direkt vom Dach? Und das Gemüse gleich dazu? Das ist kein verspäteter April-Scherz. Mit der Methode Aquaponic lassen sich auf Gebäudedächern urbanFarms in Form von Gewächshäusern einrichten. Auch auf ungenutzten städtischen Zwischenräumen oder leerstehenden Industrieflächen können auf diese Weise Bio-Fische gezüchtet und Lebensmittel ganzjährig angebaut und geerntet werden. Aquaponic beschreibt die Symbiose von Fischen und Pflanzen, deren
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Ein Land-Roboter
Ein riesiger Maschinenpark führt so manchen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb an den Rand des finanziellen Ruins. Und es stellt sich die Frage, ob sich der ganze Aufwand für Gerätschaften lohnt, die oft nur sporadisch zum Einsatz kommen. Welche Alternativen gibt es, damit kleine Betriebe auch in Zukunft weiter effizient produzieren können? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Designprojekt, das an der Universität für angewandte Kunst in Wien entstand. Julia Kaisinger, Katharina Unger und Stefan Riegebauer gestalteten einen Roboter, der als Landmaschine eingesetzt wird. Die Bedienung soll über das Mobiltelefon erfolgen. Die nachfolgende Animation zeigt, wie Agria im Detail funktionieren könnte.
Studio: Universität für angewandte Kunst Wien
Studio Hartmut Esslinger
www.creativednaaustria.com
Nachfolger gesucht
Wenn sie alt geworden sind, nicht mehr so konnten wie sie wollten, dann haben die Bauern den Hof übergeben. Meistens an den ältesten Sohn, fast immer an ein Familienmitglied. Das war schon immer so; heute ist es nicht mehr selbstverständlich, dass Sohn oder Tochter den Betrieb übernimmt. Der Nachwuchs hat gegenwärtig oft andere berufliche und private Vorstellungen
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Starke Frauen am Land
Der Weltfrauentag steht vor der Tür. Für die Medien ein Tag, um die Erfolge der Frauen vor den Vorhang zu holen. Gleichzeitig ein Anlass, um die bestehenden Unterschiede in Punkto Karriere und Einkommen zwischen Mann und Frau zu thematisieren. Im Bereich Landwirtschaft dringen leider keine Erfolgsmeldungen von Frauen an die Öffentlichkeit. Gibt es keine?
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