„Egg To Go“ auf der Vienna Design Week

Vienna Design Week: Egg To Go

Eine Stadt, in der Tier und Mensch gleichberechtigt sind? Eine Stadt, in der keine klassische Hofhaltung existiert, sondern ein Leben auf Augenhöhe? Mehr noch: Wo Hühner morgens sogar ihre Frühstückseier selbstständig vertreiben? Was anfangs ein bisschen an „Animal Farm“ erinnert, ist das Designprojekt „Egg To Go“ – zu sehen auf der momentan stattfindenden Vienna Design Week. Die Künstlerinnen Anastasia Eggers und Ottonie von Roeder haben sich die Frage gestellt, wie es aussehen könnte, wenn Tier und Mensch gleichberechtigt in einer Stadt leben würden und setzen sich dabei kritisch mit Lebensmittelproduktion und dessen Auswirkungen auf unsere Umwelt auseinander.

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Gebt Wildbienen eine Chance

Refugio MaliArts Wildbienen
Eben erst hat die britische Tageszeitung The Guardian eine Studie veröffentlicht, wonach das Insektensterben zu einem Kollaps der Natur führen würde. Es ist nicht die erste Studie, die auf das Massensterben aufmerksam macht. Die Gründe dafür sehen die Forscher in der industriellen Landwirtschaft. Und dort, wo diese noch nicht so vorangeschritten ist, spiele die Klimakrise eine umso größere Rolle. Besonders betroffen sind Insekten, Schmetterlinge, Bienen, Wespen und Käfer.

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Aquaponic in der Bibliothek

Farming Architects aquaponic Hanoi Vac BibliothekAls die Überländerin zum ersten Mal – vor rund 8 Jahren – von Aquaponic hörte, staunte sie nicht schlecht. Allerdings, ob es dieses System tatsächlich einmal schaffen würde, aus dem Versuchsstadium heraus in eine professionelle Anlage zu kommen, schien ihr damals noch visionär zu sein. Mittlerweile gibt es bereits eine beträchtliche Anzahl von Projekten. Und es gibt sogar eine Bibliothek in Hanoi (Vietnam): die VAC-Bibliothek. Sie vereint die Funktion der Bibliothek mit Aquaponic und ist außerdem eine Lehrstätte für Kinder, die mehr über städtische Landwirtschaft und nachhaltige Lebensmittelproduktion wissen wollen.

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Bauernhof über den Dächern von Tel Aviv

Bauernhof über den Dächern von Tel Aviv

Versteckt zwischen Hochhäusern findet man auf Israels ältester Mall einen ungewöhnlichen Betrieb – eine landwirtschaftliche genutzte Dachterrasse mit zwei Gewächshäusern, einer Fledermaushöhle und einem Ausbildungszentrum für Urban Gardening. Das Besondere an dieser Farm ist die Anbaumethode mittels Tiefwasserkultur, die den Wasserverbrauch und den Abfall reduziert. Mehr lesen

Überländerin Barbara Kanzian im Porträt

Barbara Kanzian

Wie eine essbare Stadt in Wien aussehen kann, ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Wienerin (Nr. 331/April 2017) nachzulesen. Journalistin Denise Grill hat mit der Herausgeberin dieses Blogs, der Überländerin Barbara Kanzian, ein Interview über die ideale Stadtfarm geführt. Darin wird die essbare Stadt als guter Mix aus Urban Farming, vertikalen Gärten aber auch Aquakultur gezeichnet. Und was jeder von uns beitragen kann, damit eine Stadtfarm gelingt, ist am Ende des Beitrags mit einfachen Tipps zusammengefasst.

Barbara Kanzian

Hut und Stiel sind Green Star 2016

Hut und Stiel
Florian Hofer und Manuel Bornbaum

Gratulation an Hut und Stiel! Die beiden Jungunternehmer Manuel Bornbaum und Florian Hofer werden zum Green Star 2016 gewählt. Sie können mit ihrer Stadtlandwirtschaft die Juroren der österreichischen Start-up-Initiative des Klima- und Energiefonds überzeugen. Unter Verwendung vorhandener Ressourcen produzieren sie umweltschonend in der Stadt Pilze. Lesen Sie mehr in der ausführlichen Reportage über die neue Wiener Pilzkultur von Hut und Stiel.

Klimaschutzpreis an Biohof Labonca

Biohof Labonca

Gratulation an Norbert Hackl! Er wird für seinen Labonca Biohof mit dem österreichischen Klimaschutzpreis in der Kategorie „Landwirtschaft“ ausgezeichnet. Seine Schweine, Hühner und Rinder leben im Freiland. Diese Haltungsform verbraucht keine Energie beispielsweise für Klimageräte im Stall. Des Weiteren muss er keine Gülle ausbringen, da die Arbeit die Schweine selbst erledigen. Lesen Sie mehr in der ausführlichen Reportage über den Labonca Biohof.

Die Überländerin im Video

Ein lauschiger Spätnachmittag im Juni 2016. Blogger Peter Fuchs und Kameramann Michael Windberger von landschafftleben.at besuchen mich, um mit mir ein Video über das Wesen von Urban Gardening zu drehen. Das Ergebnis kann man hier ansehen oder auf dem lesenswerten Blog von landschafftleben.at – einer Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Hintergründe der Lebensmittelproduktion in Österreich transparent zu machen. Wie schön, dass darin auch Urban Gardener Platz finden. Danke an das Team von landschafftleben.at.