Mit Humusaufbau unsere Böden retten

Humusaufbau

Statt Dünger, Gift und Gülle kommt nur mehr Kompost auf den Acker. Der wertvolle Humus speichert das Wasser, bindet das CO2 und leistet einen beachtlichen Beitrag zum Klimaschutz. Die Landwirtschaft ist längst kein Klimazerstörer mehr, sondern ein Klimaretter. Eine Fieberfantasie? Nein, in der Ökoregion Kaindorf hat man die Humuswende erfolgreich vollzogen.

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Hotspots der Biodiversität

Expedition Artenvielfalt Heinz Sielmann Stiftung

Längst haben die Großstädte das Land an Artenvielfalt übertroffen. Und es sind auch nicht die üblichen Naturschutzgebiete am Land, die in Bezug Artenreichtum den Spitzenplatz einnehmen. Nein, es sind jene Flächen, auf denen noch vor wenigen Jahren Kohle geschürft wurde oder auf denen Panzer rollten. Warum das so ist, zeigt das Buch Expedition Artenvielfalt auf beeindruckende Weise.

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Gebt Wildbienen eine Chance

Refugio MaliArts Wildbienen
Eben erst hat die britische Tageszeitung The Guardian eine Studie veröffentlicht, wonach das Insektensterben zu einem Kollaps der Natur führen würde. Es ist nicht die erste Studie, die auf das Massensterben aufmerksam macht. Die Gründe dafür sehen die Forscher in der industriellen Landwirtschaft. Und dort, wo diese noch nicht so vorangeschritten ist, spiele die Klimakrise eine umso größere Rolle. Besonders betroffen sind Insekten, Schmetterlinge, Bienen, Wespen und Käfer.

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Aquaponic in der Bibliothek

Farming Architects aquaponic Hanoi Vac BibliothekAls die Überländerin zum ersten Mal – vor rund 8 Jahren – von Aquaponic hörte, staunte sie nicht schlecht. Allerdings, ob es dieses System tatsächlich einmal schaffen würde, aus dem Versuchsstadium heraus in eine professionelle Anlage zu kommen, schien ihr damals noch visionär zu sein. Mittlerweile gibt es bereits eine beträchtliche Anzahl von Projekten. Und es gibt sogar eine Bibliothek in Hanoi (Vietnam): die VAC-Bibliothek. Sie vereint die Funktion der Bibliothek mit Aquaponic und ist außerdem eine Lehrstätte für Kinder, die mehr über städtische Landwirtschaft und nachhaltige Lebensmittelproduktion wissen wollen.

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Zeit für Fleisch

Zeit für Fleisch

Die Überländerin liebt gutes Fleisch. Sie isst es nur selten und das Fleisch, das sie konsumiert, muss von guter Qualität sein und darf ruhig ein bisschen mehr kosten. Genussvoll und maßvoll lautet die Devise – eben sich Zeit für Fleisch nehmen. Zeit für Fleisch! lautet auch der Titel eines Kochbuchs, ein Ratgeber für den bewussten und nachhaltigen Genuss. Mehr lesen

Sepp Eisl wird Biolandwirt des Jahres 2018

Biolandwirt des Jahres Sepp Eisl
Biolandwirt des Jahres: Sepp Eisl

Oh ja! Darüber schreibt die Überländerin gern. Der österreichische Biobauer Sepp Eisl ist Biolandwirt des Jahres geworden. Und der Vorarlberger Tobias Ilg wurde mit dem Titel “Landwirt des Jahres” ausgezeichnet. Doppelter österreichischer Erfolg also beim Ceres Award 2018 – der höchsten landwirtschaftlichen Auszeichnung im deutschsprachigen Raum. Gestern wurden die Preisträger in Berlin geehrt.  Mehr lesen

Blogger fahren über_Land

Winzerin Birgit Braunstein(werbung) Die Überländerin ist ein Stadtei – immer schon gewesen. Doch sie hat in den letzten Jahren durch über_Land eine Menge dazugelernt. Sie begibt sich gerne auf’s Land und trifft dort Menschen, die nachhaltig ihre Lebensmittel herstellen. Vor wenigen Tagen z. B. hat es die Überländerin gleich in drei Bundesländer verschlagen: In Ilz in der Steiermark besuchte sie eine Mühle, in der österreichisches Superfood produziert wird; anschließend ging es in die Bucklige Welt zu allerhand gehörnten Tieren und bei einem köstlichen Glas Wein in einem burgenländischen Weingarten neigte sich dieser Tag zu Ende. Mehr lesen

Future Farm in Rothneusiedl

Future Farm Andreas GugumuckStadtbauer Andreas Gugumuck feiert demnächst sein rundes Jubiliäum. Vor zehn Jahren brachten die ersten Haubenköche seine Weinberg-schnecken auf die Speisekarte. Gugumucks Idee, die Schnecken wieder salonfähig zu machen, ging immer mehr auf. Eine kulinarische Erfolgsgeschichte, die nicht nur Höhen mit sich brachte. Mehr lesen

Bauern ums Eck

Bauern ums EckHochlandrinder- und Schneckenzucht – und das direkt in der Stadt Wien? Gehörte die Landwirtschaft früher zum Stadtbild, so wird sie heute (stadtplanerisch gesehen) an den Rand gedrängt. Dennoch gibt es in Wien um die 630(!) Betriebe und ca. 5700 Hektar der Stadt werden landwirtschaftlich genutzt. Und das vorwiegend mit einer breit gefächerten Nischenstrategie. Das Buch „Wiener Stadtbauern“ zeigt die „Bauern ums Eck“ und gibt einen guten Überblick darüber, dass es in der Bundeshauptstadt keineswegs an Nahversorgern mangelt. Mehr lesen