Festival über Zukunft der Landwirtschaft

No-Land-No-Food-No-Life_Cambodia2_Copyright-Films-de-lOeil-inc_Credit-Sylvestre-Guidi1Beim Filmfestival Crossroads in Graz (A) ist dem Thema Landwirtschaft und Ernährungssouveränität ein eigener Schwerpunkt gewidmet. Bis 25. Mai gibt es dabei eine Reihe von sehenswerten Dokumentarfilmen, spannenden Vorträgen und Diskussionen. Das heutige Programm des Festivals für Dokumentarfilm und Diskurs steht ganz im Zeichen des transatlantischen Freihandelsabkommens (TTIP) zwischen EU und USA . Gleich zwei Österreich-Premieren stehen am Programm. „The Human Experiment“ (Sean Penn, Dana Nachman und Don Hardy) erzählt die persönlichen Geschichten von Menschen, deren Leben durch Chemikalien beeinträchtigt wurden.

Der zweite Film „GMO OMG“ von Jeremy Seifert zeigt eine Familie, die ihren Kampf gegen ein ungesundes, ungerechtes und zerstörerisches Lebensmittelsystem lebt.

Morgen, am 24. Mai, dreht sich alles um zukunftsfähige Landwirtschaft. Neben einem Vernetzungstreffen, einer Saatguttauschbörse geht es um 16 Uhr weiter mit dem Film „No Land No Food No Life“ vom Amy Miller, wo das zentrale Thema Landgrabbing bildet.

Um 18.15 dann der Film „Growing Cities“ (Dan Susmann, Andrew Monbouquette), der die neuen Möglichkeiten des UrbanFarming in der USA beleuchtet.

Am Sonntag, den 25. Mai, steht ein Rad-Ausflug zu den Grazer Gemeinschaftsgärten am Programm. Hügelbeetbau, Wildkräuter sammeln und Erfahrungsaustausch. Ein Abschlussfest beendet den Schwerpunkt Landwirtschaft.

Das Filmfestival Crossroads dauert noch bis 1. Juni im Forum Stadtpark, Graz.

Foto (1): No Land No Food No Life, Films-de-lOeil-inc, Credit-Sylvestre-Guidi

 

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One thought on “Festival über Zukunft der Landwirtschaft

  • 23. Mai 2014 um 10:25
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    Liebe Frau Kanzian, der nächste gute Blog, der nächste gute Tip. Ihre Seite ist eine Bank! Ideen-geber, Inspirator, Namen und Geschichten, denen man gerne sein Ohr leiht. Ein kleine sympathische Oase in der wachsenden www-wüste: „Die Wüste wächst, weh dem der Wüsten birgt!“ (Nietzsche) – Hier wachsen Stadt und Land zusammen. Growing cities – eine schöne Verdrehung des landläufigen Begriffs (wahrscheinlich muss man „landläufig“ bei der Landflucht auch bald in „stadtläufig“ umbenennen)
    HSchönen Dank für den Tip! Vielleicht finde ich Zeit nach Graz zu kommen…
    Ihr Peter Fuchs

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